Heute, am 22. Dezember 2002 ein Zeitdokument
New York City, Stadt im Bundesstaat New York, größte Stadt
der USA.
Die Einwohnerzahl beträgt etwa 7,31 Millionen.
Insgesamt leben im Bereich der Consolidated Metropolitan Statistical
Area,
zu der New York und die umliegenden Städte zählen, ungefähr
18,09 Millionen Einwohner.
Ein paar Menschen sins in der Bildmitte zu erkennen!
Die Fläche New Yorks beträgt rund 781 Quadratkilometer.
Greater New York ist administrativ in fünf Bezirke unterteilt:
Queens, Brooklyn, Richmond (auf Staten Island), Bronx und Manhattan.
Zu den vielen ausgezeichneten Hochschuleinrichtungen zählen u.
a.
die Columbia University (1754),
das Barnard College,
die New York University,
das Pratt Institute (1887),
die Cooper Union for the Advancement of Science and Art,
die City University of New York,
die Fordham University,
die Rockefeller University
sowie die
Manhattan School of Music (1917).
Von den Kunstmuseen sind das Metropolitan Museum of Art (1880),
das Museum of Modern Art (1929),
die Frick Collection (1935),
das Solomon R. Guggenheim Museum (1959) und das Whitney Museum of American
Art (1966) zu nennen.
Zu den wichtigsten Bibliotheken der Stadt gehören die New York
Public Library mit rund zehn Millionen Büchern
und das Schomburg Center for Research in Black Culture.
Das Zentrum des Theaterlebens ist der Broadway.
In der Nähe des Central Parks liegen z. B.
das Metropolitan Opera House,
die Avery Fisher Hall
und das New York State Theater.
Das Gebiet um das heutige New York war zunächst von
Algonkin und Irokesen bewohnt.
Als erster Europäer kam Giovanni da Verrazano 1524 in die Region.
Henry Hudson erforschte 1609 den Hudson River.
1624 errichtete die Niederländische Westindische Gesellschaft die
Kolonie Neu Niederlande
und 1625 auf der Südspitze Manhattans den Handelsposten New Amsterdam.
Um diesen Handelsposten wurden bis zur Mitte des 17. Jahrhunderts weitere
Siedlungen angelegt,
aus denen sich die späteren Stadtteile Bronx, Brooklyn, Queens
und Staten Island entwickelten.
1664 kapitulierte Peter Stuyvesant, der damalige Gouverneur der Kolonie,
vor den Engländern.
Fünf Jahre später wurde die Kolonie von den Niederländern
zurückerobert,
1674 jedoch durch den Vertrag von Westminster endgültig an England
abgetreten.
Im Nordamerikanischen Unabhängigkeitskrieg (1776-1783) nahm New
York eine aktive Rolle ein:
1735 war der Drucker John Peter Zenger für seine Kritik an den
britischen Herrschern verhaftet worden,
wurde aber freigesprochen und kämpfte dann für die Pressefreiheit.
1765 trat der Kongress zur Stempelakte in der Stadt zusammen.
Nach der Schlacht von Long Island (1776) bis zum Ende des Unabhängigkeitskrieges
besetzten britische Truppen New York,
das 1776 und 1778 von Feuern zerstört wurde.
Nach der Fertigstellung des Erie-Kanals 1825 kam es zu einem weiteren
Wachstumsschub:
New York wurde zu einem wichtigen Handels-, Finanz- und Industriezentrum.
Einwanderer, insbesondere Iren, Deutsche und Italiener, strömten
in großer Zahl in die Stadt.
Zwischen 1820 und 1840 wuchs die Bevölkerung um mehr als das Doppelte
an,
bis 1850 hatte sie sich abermals verdoppelt.
Von der Mitte des 19. Jahrhunderts bis weit in das 20. Jahrhundert lag
das politische
Schicksal der Stadt in den Händen der Tammany Society.
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