| KAMELOT - The Fourth Legacy |
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| Rund fünf Jahre ist es her. Hammerfall waren noch Quark im Schälchen. Mitten in der Hochphase von Alternative-Rock, Crossover-Toughness und Modern Metal-Zeitenwende landete plötzlich eine Scheibe von der Westküste Floridas in unseren Abspielgeräten, die auf US-Metal-Freaks wie ein Schluck Wasser in der Wüste Gobi wirkte: KAMELOTs Debüt "Eternity", das unter anderem Erinnerungen an die längst heilig gesprochenen Tampa Bay Area-Nachbarn Crimson Glory aufkommen ließ. Rein musikalisch zeigt sich der ausgeruhte Vierer im Frühjahr 2000 jedoch wie gewohnt von seiner Schokoladenseite: "The Fourth Legacy" - das zweite Scheibchen mit Ex-Conception-Goldkehle Roy Khan - liefert gekonnt ausgefeilten, abwechslungsreichen Epic/Melodic Metal-Stoff der Güteklasse A, der vor allem Fans der "älteren" Queensryche begeistern dürfte (´Silent Goddess´, ´Alexandria´ ´The Inquisitor´, ´Lunar Sanctum´). Aber auch Freunde von Helloween (´The Fourth Legacy´), Pell (´The Shadow Of Uther´), Riot und Stratovarius (´Until Kingdom Come´) oder zart schmelzenden Slow-Songs (´A Sailorman´s Hymn´) sollten "Eternity" nicht im Regal verschimmeln lassen. KAMELOT schnitzen zwar keine auffallend neuen Kerben in den Deckel ihrer Schublade, aber sie interpretieren ihre Einflüsse jederzeit mit Stil. |
13. Mai 2000