SANCTUARY - Into the Mirror Black  

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Sanctuary ist heute eine wahre Undergroundlegende. Nach zwei Studiowerken scheiterte die Band an Drogen und mangelnder Promotion, aus ihr ist mit Nevermore aber eine der besten Metalgruppen der Neunziger hervorgegangen. Aber das war, nachdem das zweite jener Sanctuary-Alben, "Into The Mirror Black", Maßstäbe gesetzt hatten. Mit überragenden Songwriting-Fähigkeiten und auf der Grundlage von Warrel Danes extrovertiertem Gesang haben Sanctuary neun wahrlich gigantische Meisterwerke des traditionellen Heavy Metals geschaffen, die jeden Fan des harten Rocks unweigerlich in ihren Bann ziehen. Ob die Mitsing-.Hymne "Future Tense", das Break-Festival "Taste Revenge" oder der unbändig kraftvolle, ehrfurchterregende Midtempotrack "Long Since Dark" - nie zuvor wurden rohe Energie und eingängige, anspruchsvolle Melodien so perfekt verknüpft. Was Sänger Dane gar bei dem übermächtigen "Eden Lies Obscured" leistet, ist nahezu unbeschreiblich. Die größte Stärke der Band ist ihre Fähigkeit, extrem dynamische Spannungsbögen in ihre Musik einzubauen, die dieses Album bis hin zu der grandiosen Schlußnummer "Communion" auf einem gleichbleibend hohen Niveau halten. Auch die wortgewaltigen Texte zeigen, daß es sich hierbei um alles andere als eine gewöhnliche Gruppe handelt.  

01 Future tense
02 Taste revenge
03 Long since dark
04 Epitaph
05 Eden lies obscured
06 The mirror black
07 Seasons of destruction
08 One more murder
09 Communion


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16. Mai 2000 1

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