CREED - My own prison  

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Gleich beim Opener "Torn" wußte ich bescheid, in welche Richtung dieses Quartett aus Tallahassee, Florida, abgeht! Mit ihrem Debut "My own prison" haben sich Creed in den Staaten bereits einen grossen Namen gemacht und in nicht einmal einem Jahr Double-Platinum erreicht, nun sind sie auf dem besten Weg, Triple-Platinum abzuräumen. Auch ihr Fan-Pool ist gigantisch, alleine 100.000 Musikinteressierte besuchen wöchentlich ihre Web-Site (www.creednet.com). Doch nun zum neuen Album: Der Titelsong spiegelt Pearl Jam in ihren besten Zeiten wieder ("Ten", "V.S.", als Eddie Vedder noch Lust zum Singen hatte), erst sehr einfühlsam, aber in der nächsten Sekunde aggressiv ohne Ende. Track 4 "Pity for a dime" geht dann ohne Zweifel in Richtung Bush (Live), sowohl von der Stimme her, als auch musikalisch! "Unforgiven" ist, nach Bass und Gitarre zu urteilen, eindeutig bei Silverchair einzustufen, zum Schluss läuft er aber gut punkig auf. Also unterm Strich für jeden Rocker oder Grunge-fan ein gefundenes Fressen. 01 Torn
02 Ode
03 My own prision
04 Pity for a time
05 In America
06 Illusion
07 Unforgiven
08 Sister
09 What this live for
10 One
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08. Mai 2000 1

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