LAKE OF TEARS - Forever Autumn  

"Uschi Obermeier"
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Das Release-Info drängt einem Vergleiche mit Paradise Lost und Metallica auf, denen das vierte Album der vier Schweden auch in keiner Weise nachsteht. Insbesondere den Hauch von Metallica tief einatmend, gibt man sich entweder rockig-balladesk (vorwiegend) oder aber rockig-stampfend mit dekorativ wirkender Melancholie-Träne im Augenwinkel. Ob damit wirklich, wie propagiert, der Gothic-Rock saniert werden kann, wage ich zu bezweifeln. Aber immerhin haben es Lake Of Tears geschafft, bei allen Déjà-vu-Gefühlen keine Langeweile aufkommen zu lassen. Durch Sinn für variable Arrangements und angemessene Expression an der richtigen Stelle kann "Forever Autumn' den eigenen Standard von Anfang bis Ende halten, ohne dabei großartig Gefahr zu laufen, sich in Klischees zu verstricken. Und wenn am Ende zur über 8 Minuten langen Monster-Ballade "To Blossom Blue' angesetzt wird, dann wird bei manch schwarz gewandetem Fan das Sentimentglitzern zu sehen sein.   01. So fell autumn rain
02. Hold on tight
03. Forever autumn
04. Pagan wish
05. Otherwheres
06. The Homecoming
07. Come night I reign
08. Demon you/Lily anne
09. To blossom blue

 


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30. Juni 2000 1

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