| EBONY TEARS - A Handful Of Nothing |
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| Jungs von EBONY TEARS, ich danke euch! Ihr habt eure Drohung, in frickelige Gefilde vorzustoßen, nicht wahr gemacht, stattdessen laßt ihr es auf eurer zweiten Langrille ordentlich krachen. Jau! Sicher, gegen instrumentale Masturbation, die eigentlich kein Normalsterblicher wirklich nachvollziehen kann, gibt es im Prinzip nichts einzuwenden, aber ein so gnadenloses Riff-Massaker wie "A Handful Of Nothing" ist einfach besser. Mit der Genauigkeit eines Schweizer Uhrwerks holzen die zwei Musiker (man hatte im Studio nur einen Session-Schlagwerker) acht Speedgranaten herunter, die jedem Death/Thrash-Fan die Freudentränen in die Augen treiben werden, da sie alten Schwedentod und Ami-Gekloppe grandios auf einen Nenner bringen und sich wohltuend vom üblichen Elchtod-Mainstream abheben. Die knackige Produktion rundet den positiven Eindruck der CD nach oben hin ab, auch wenn einem 30 Minuten Spielzeit auf den ersten Blick wie ein Wermutstropfen vorkommen (Bildersprache aus dem Schnäppchenmarkt... - Red.). Doch wie sagt eine alte Binsenweisheit: Lieber klein und fleißig als lang und faul. Aber: Einige Anhänger der Nordlichter wird das neue Album sicher enttäuschen, denn diesmal sucht man die keltisch angehauchten Violinen-Parts des Erstlings vergeblich - die fesche Geige spielt lediglich noch eine Alibirolle |
01.
Inferno |
28. Juni 2000