OPETH - Still Life  

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 Mit "Still Life" gehen die Schweden noch intensiver in den Spagat zwischen anspruchsvollem Death Metal und melodischen, tiefen, zumeist düster-traurigen Rockharmonien. Sieben überlange Hymnen mit einer Spielzeit von insgesamt einer satten Stunde präsentiert das Quartett - und es ist schon eine Kunst, acht- bis elfminütige Songs auf einem durchweg hohen und vor allem spannenden Niveau zu halten. OPETH wirken gleichzeitig brachial und zerbrechlich, sie können sanftmütig schweben, um kurz darauf grimmig zu schocken. Diese musikalische Weltreise der krassen Gegensätze wird von Frontmann Mikael Akerfeldt um ein Vielfaches verstärkt. Wahnsinn, wie der Mittzwanziger sowohl gefährlich bellt als auch mit der warmen Stimme eines Engels betört. "Still Life" lebt weniger durch das Monumentale der überlangen Stücke, sondern vielmehr durch die tiefe Liebe zum Detail, die sich in den Liedern offenbart.   01. The Moor
02. Godheads Lament
03. Benighted
04. Moonlapse Vertigo
05. Face Of Melinda
06. Serenity Painted Death

07. White Cluster 

 


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26. Juni 2000 1

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