COAL CHAMBER - Chamber Music  
Thx. to "JOS"

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Überraschend gut ist sie geworden, die zweite Platte der L.A.-Weirdos. Für ihr ´97er Debüt ernteten sie trotz des kommerziellen Erfolges eher Hohn und Spott als anerkennendes Schulterklopfen, da die Korn-Parallelen überdeutlich waren. So ganz vom Tisch sind die klanglichen Gemeinsamkeiten auch auf "Chamber Music" noch nicht, aber COAL CHAMBER haben es zumindest geschafft, sich ein wenig mehr Eigenständigkeit zu erarbeiten und vor allem bessere Songs zu schreiben. Stilistisch setzen sie nach wie vor auf eine Mischung aus düsterem, tiefergelegtem Groove-Metal, psychotischen, oft grunzigen Vocals und vereinzelten HipHop- bzw. Elektronik-Elementen. Frontfreak Dez Fafara brüllt sich mal wieder alle Qualen dieser Erde von der Seele, der pulsierende Baß von Rayna ist genauso wichtig und präsent wie die nie zu hektischen Gitarrenriffs, und mit dem astreinen Peter Gabriel-Cover ´Shock The Monkey´ (als Gastsänger allererste Sahne: Ozzy Osbourne!) hat die Kohlenkammer noch einen klasse Extra-Trumpf in petto. Respekt!   

01. MisT
02. Tragedy
03. El Cu Cuy
04. UnTrue
05. Tyler's Song
06. What's In Your Mind
07. NoT Living
08. Shock The Monkey
09. Burgundy
10. EnTwined

11. Feed My Dreams
12. My Mercy
13. No Home
14. Shari Vegas
15. NoTion
16. AnyThing But You


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22. Juni 2000 1

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