Matrix - Soundtrack  

 

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Wenn man dem angeschlossenen Publikum einen Film über Cyberrevolutionäre einspeist, sollte man bei der Auswahl seiner MP3s und BPMs sehr sorgfältig vorgehen. Die zynischen Wireheads, die in Scharen herbeiströmen, um solche High-Tech-Verschwörungen wie Brazil oder Hackers - Im Netz des FBI zu bestaunen, sind sehr anspruchsvoll, und der Soundtrack zur Matrix wird diesen Ansprüchen schneller gerecht, als ein Cyborg im High-Speed-Modus. Das erste Stück, eine Schimpfkanonade gegen die Konsumgesellschaft ("Rock Is Dead" von Marilyn Manson) malt ein klangliches Bild des städtischen Verfalls. Unheilschwangere Sirenen durchdringen das Drum'n'Bass-Stück "Spybreak!" von den Propellerheads; Rob Ds "Clubbed to Death" besteht abwechselnd aus traurigem Pianospiel und harten, blanken Beats. "Prime Audio Soup" von Meat Beat Manifesto ist so überladen mit Bleeps und Beeps, daß man meinen möchte, man wäre in einem Motherboard in der Hölle gefangen. Mag ja ziemlich düster klingen, aber die Reibungsflächen, die bei dieser Sammlung aus Techno, Grindcore und Heavy Metal entsteht, produzieren genug Energie, um die Fans dieses Genres ebenso fest zusammenzuschweißen, wie eine geheime Hackergemeinschaft.   1. Marilyn Manson - Rock Is Dead 
2. Propellerheads - Spybreak
3. Ministry - Bad Blood
4. Rob D - Clubbed To Death
5. Meat Beat Manifesto - Prime Audio Soup
6. Lunatic Calm - Leave You Far Behind
7. Prodigy - Mindfields
8. Rob Zombie - Dragula
9. Deftones - My Own Summer
10. Hive - Ultasonic Sound
11. Monster Magnet - Look To Your Orb For The Warning
12. Rammstein - Du Hast
13.  Rage Against The Machine - Wake Up

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15. August 2000 1

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