| Death ist dafür bekannt, kaum einmal zwei Alben mit demselben Line-Up einzuspielen. So ist auch die Mannschaft, die das grandiose Album "Human" eingespielt hat, nicht dieselbe wie die, die auf dem Vorgänger "Leprosy" zu hören ist. Natürlich ist Chuck Schuldiner, der Gründer und Mastermind von Death, wieder als Gitarrist, Sänger und Songwriter am Start. Diesmal versucht er sich mit Sean Reinert (Drums), Paul Masvidal (Gitarre) und Steve DiGiorgio (Bass). Viele meinen, daß "Human" die beste Platte ist, die Death jemals gemacht hat. Abgesehen davon, daß man bei der Beurteilung solcher Aussagen bedenken muß, daß man über Geschmack nicht streiten kann, so muß ich dem doch zustimmen, zumindest bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung von "Individual Thought Patterns", dem Nachfolger. "Human" übertrifft aber leicht und locker alle Vorgänger-Alben, sowohl was die Qualität des Songwritings als auch der Instrumente und insbesondere des Gesangs angeht. Es ist vielleicht für solche, die dem Death-Metal-typischen "Grunzgesang" ablehnend gegenüberstehen, nicht leicht nachzuvollziehen, aber Chuck schafft es tatsächlich, selbst bei dieser Art Gesang unheimlich melodisch rüberzukommen und seine Stimme enorm zu variieren. Ein tolles Album, das eine neue Entwicklungsphase von Death einläutet, die erst mit dem 1998er Album "The Sound of Perseverance", mit dem Death sozusagen von den Totgesagten auferstanden ist, zuende geht. |
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01.
Flattening of emotions
02. Suicide machine
03. Together as one
04. Secret face
05. Lack of comprehension
06. See trough dreams
07. Cosmic sea
08. Vacant planets
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