| LEFAY - S.O.S. |
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| Live sind die ehemaligen Morgana Lefay eine Bank, aber auch auf Tonkonserve hat die Power-Metal-Kapelle aus dem schwedischen Kuhkaff Bollnäs noch nie wirklich enttäuscht. Kein Wunder, wenn man einen Sänger wie Charles Rytkönen in seinen Reihen weiß, der zweifelsfrei über eine der markantesten, extremen und interessantesten Stimmen im Power-Metal-Segment verfügt. Natürlich hat besagte Frontröhre dem meist midtempolastigen, einmal mehr von den guten alten Metallica beeinflussten siebten Album des Fünfers auch diesmal wieder seinen Stempel aufgedrückt. Leider krankt SOS wie schon seine zahlreichen Vorgänger an einem etwas trockenen, dünnen Gitarrensound, und die phasenweise getriggerten Bassdrums wollen auch nicht so recht ins an und für sich gute Gesamtbild passen. Aber vielleicht haben die fidelen Nordlichter beim nächsten Mal ein größeres Budget zur Vefügung, um sich endlich mal einen Produzenten mit internationaler Reputation leisten zu können. Intelligent arrangierte Songjuwelen wie die Erinnerungen an Sanctuary heraufbeschwörenden "Cimmerian Dream" und "Sleepwalker" oder dem Queensryche-mäßigen "What Dreams Forbode" würde dies sicher gut tun. |
01. Save Our Souls 02. Cimmerian Dream 03. Sleepwalker 04. Epicedium 05. When Gargoyles Fly 06. What Dreams Forbode 07. Bloodred Sky 08. Help Me Out Of Her 09. The Quest For Reality 10. The Choice
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18. July 2000