| Rage Against the Machine - Evil Empire |
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| Megagroove, die zweite. Neben Prong überaschen R.A.T.M. mit einem Album, das wohl nur die wenigsten erwartet hätten. Nach drei Jahren Wartezeit, die meine Ohren gegen die vier Burschen fast immun gemacht haben, präsentiert sich das Quartett als musikalisch kompakte Einheit, die ihrem Potential freien Lauf läßt. Tom Morello brilliert mit Gitarren-Kunststücken, die andere funky Kapellen echt alt aussehen lassen. Das gleiche gilt für die Wahnsinns-Rhythmussektion, die nur für den Song spielt - und nichts anderes. Wobei "funky" eher eine Beschreibung aus der Vergangenheit ist - RAGE AGAINST THE MACHINE haben mittlerweile einen Stil entwickelt, der absolut unverkennbar ist. Dazu trägt natürlich auch Zack´s Latin-eingefärbter Erzählstil bei, der noch selbstsicherer und kompromißloser politische Mißstände anprangert."Evil Empire" ist relaxter, musikalisch feiner, aber auch härter und psychedelischer als das Debüt ausgefallen, wobei die Band mit sehr vielen Tempowechseln arbeitet, um Parallelen zum Erstling zu vermeiden. Cleverer kann man seine Aufgabe kaum lösen, zumal die Mischung aus sicheren Hits und klassischen Albumsongs absolut stimmt! |
01.
People Of The Sun 02. Bulls On Parade 03. Vietnow 04. Revolver 05. Snakecharmer 06. Tire Me 07. Down Rodeo 08. Without A Face 09. Wind Belo 10. Roll Right 11. Year Of Tha Boomerang |
15. July 2000