OMEN - Battle cry  

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Die Biographie der US-Power-Metaller Omen gehört zu jenen vergeigten Karrieren, auf die der Stempel "dumm gelaufen" so perfekt paßt wie die berühmte Faust auf´s Auge. Als Kenny Powell (g.), Jody Henry (b.), Steve Wittig (dr.) und J.D. Kimball, der vorher für kurze Zeit bei Savage Grace gesungen hatte, 1984 mit ihrem Debütalbum Battle Cry in der Metal-Szene auftauchten, galten sie sofort als einer der heißesten Underground-Acts, die L.A. zu bieten hatte. Powells Riffs waren abwechslungsreich, eingängig und knatterten ordentlich nach vorne los, J.D. Kimball erwies sich als eine der charismatischsten Stimmen der westlichen Hemisphäre, und Songs wie "Dragon´s Breath", "Be My Wench" oder "Battle Cry" avancierten schnell zu Kulthymnen in einer prächtig florierenden Szene. Das wirklich Einzigartige an Omen ist jedoch die mit Worten nicht zu erklärende, sehr intensive Atmosphäre, die alle Platten der Combo durchzieht und ein wenig an mittelalterliche Schlachtengetümmel, Festbankette und Questen erinnert. Die breite Masse hatte jedoch keine Antenne für diese Aura und entließ die Band daher nie aus ihrem Mauerblümchen-Dasein, das durch Line-up-Probleme noch erschwert wurde und schließlich viel zu früh zum Split führte. Aber zumindest sind uns die Alben dieser Hammerband erhalten geblieben.    01. Death Rider
02. The Axeman
03. Last Rites
04. Dragon's Breath
05. Be My Wench
06. Battle Cry
07. Die By The Blade
08. Prince Of Darkness
09. Bring Out The Beast
10. In The Arena

 


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15. July 2000 1

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