Theatre of Tragedy - Theatre of Tragedy  

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Es hat den Anschein, als ob avantgardistisch angehauchte Kapellen in Norwegen wie Sand am Meer zu finden sind. Vergleicht man den CD-Einstand dieses Septetts mit der ersten Mini-CD der Kollegen von The 3rd And The Mortal, dann tun sich da einige Parallelen auf. In erster Linie steht auch hier die geschickte Paarung brachialer, tonnenschwerer Doom-Sounds mit zerbrechlich und engelsgleich klingenden Vocals im Vordergrund. Mit dem Unterschied, daß bei THEATRE OF TRAGEDY auch ein relativ derber, männlicher Shouter sein Unwesen treiben darf, was nicht ohne Reiz ist und einige überaus interessante Gesangsduette zur Folge hat. Eine tödliche Kombination. Da lassen anmutig schöne, von fließenden Gitarrenharmonien oder Pianoklängen getragene Hooks und Refrains den Hörer in einem Moment sanft dahingleiten, nur um ihn im nächsten wieder mit derben Riffs und Grunzvocals von Wolke Sieben zu kicken. Die Band entfacht ein Wechselbad der Gefühle, dem man sich nur allzu gerne hingibt.    

01. A Hamlet For A Slothful Vassal 
02. Cheerful Dirge 
03. To These Worlds ....
04. Hollow-Hearted,Heart-Departed 
05. ...A Distance There Is... 
06. Sweet Art Thou 
07. Mire 
08. Dying-I Only Feel Apath 
09. Monotone


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08. Juni 2000 1

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