| GOREFEST - Chapter 13 |
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| Was sich bereits '96 mit "Soul Survivor" abzeichnete, wird '98 konsequent weiterverfolgt. Sprich: Wer damals schon nicht mehr richtig warm wurde mit den Niederländern, der wird auch an "Chapter 13" keine rechte Freude finden. Für meinen Geschmack hätten GOREFEST aber ruhig noch einen Schritt weiter gehen können. Gerade Sänger (und Bassist) Jan Chris De Koeyer hinkt der Band im Entwicklungsgefüge ein wenig hinterher, zwar gelingt es ihm so dann und wann, sein Organ im vorgesehenen Sinne einzusetzen, größtenteils aber preßt er seine Texte noch immer in DeathMetal-Manier durchs Mikro. Auf Kanalisationstiefe heruntergetunte Breitwandriffs sind ebenso das Markenzeichen der Sechssaiter-Fraktion wie, man höre und staune, Slides in "Broken Wings" und akustische Hintergründe in ebendiesem und anderen Stücken. "Freak Show 2000" präsentiert die Band erstaunlich melodisch und zeigt auf, wozu GOREFEST zukünftig noch imstande sein werden. Auch wenn "Chapter 13" nicht ganz an die Dynamik seines Vorgängers herankommt, macht das gar nichts, das gleichen andere schillernde Momente vollkommen aus. |
12. Juli 2000