| JAG PANZER - Thane To The Throne |
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| Warum sich Iron Maiden seinerzeit für Blaze Bayley als Dickinson-Nachfolger entschieden, anstatt einem Mann wie Jag Panzer-Wundersänger Harry Conklin eine Chance zu geben, wird wohl für immer ihr Geheimnis bleiben. Für meinen Geschmack hätte "The Tyrant" mit seiner klassischen Heavy Metal-Stimme bedeutend besser zu den "Eisernen Jungfrauen" gepasst als der ehemalige Frontmann von Wolfsbane. In diesem Falle wären wir aber vermutlich nie in den Genuss eines Klassealbums wie Thane To The Throne gekommen, auf dem die Power Metal-Maschine aus Colorado das Shakespeare-Drama Macbeth akustisch umgesetzt hat. Trotz ihres traditionell gehaltenen, meist hymnenhaften Sounds hinterlässt die Band, die mit dem 84er Album Ample Destruction einen Meilenstein der Power Metal-Geschichte ablieferte, zu keiner Zeit einen drögen oder gar altbackenen Eindruck. Dafür garantieren neben den anspruchsvollen, fast progressiven Arrangements und dem großartigen Gesang vor allem die exquisite Leistung der Gitarrenfraktion Briody/Broderick. Wer schon an Konzeptscheiben wie Operation Mindcrime (Queensryche) oder Nightfall In Middle Earth (Blind Guardian) seine Freude hatte, sollte auch hier zugreifen. Egal, ob sich der olle William dabei in seinem Grab umdreht oder nicht. |
01.
Thang of cawdor 02. King at a price 03. Bloody crime 04. The premonitions 05. Treachery's stain 06. Spectres of the past 07. Banquo's final rest 08. Three voices of fate 09. Hell to pay 10. The prohecies (Fugue In D Minor) 11. Insanity's mind 12. Requiem for lady macbeth 13. Face of fear 14. Fall of Dunsinane 15. Fate's triumph 16. The downward fall 17. Tragedy of macbeth |
11. July 2000