GOREFEST - Erase  

"Thx. to "Das O"
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Zur absoluten Knüppelfraktion gehörten die Holländer Gorefest eigentlich nie. Schon früh bemerkten die vier Tulpenländler, daß Midtempo -- in Verbindung mit ultratief gestimmten Gitarren -- gottverdammt heavier klingt als alle Weltrekordversuche in Sachen Blastspeed. Diese Entwicklung brachten sie auf ihrem dritten Longplayer Erase auf den Punkt. Ultrafett donnerten hier die zahllosen Mörder-Riffs aus den Boxen, untermalt von Jan-Chris De Koeyers derben, aber dynamischen Vocals, fein abgestimmt mit den gefühlvollen Soli von Boudewijn Bonebakker und angetrieben von den satten Grooves des Ed Warby, einem der besten europäischen Drummer im Metal-Genre. Lobenswert waren dabei auch die engagierten Texte; De Koeyer war es von Anfang an wichtig, stumpfe Platitüden zu vermeiden und stattdessen eine gehörige Portion Sozialkritik in seine Lyrics einfließen zu lassen.Entscheidend sind aber letztlich die knackigen Kompositionen, die trotz aller spielerischen Finessen stets eingängig waren und Gorefest somit auch erstmals Akzeptanz außerhalb der Death Metal-Community einbrachten. Es gelang jedenfalls auch später kaum einer anderen Todesblei-Combo, so viele Ohrwürmer auf eine Platte zu bannen
 

01. Low
02. Erase
03. I Walk My Way
04. Fear
05. Seeds Of Hate
06. Peace Of Paper
07. Goddess In Black
08. To Hell And Back


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10. July 2000 1

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