| MEGADETH - Rust in Peace |
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Die vierte Langrille Rust In Peace war der große, internationale Durchbruch für Megadeth und bildete gleichzeitig das Verbindungsglied zwischen der wilden, progressiven und Speed-lastigen Frühphase der Band und den eingängigeren, kommerziellen Sounds der Releases aus den Neunzigern. Eigentlich war Rust In Peace ein Neuanfang. Bandkopf Dave Mustaine hatte gerade seine immensen Drogenprobleme in den Griff bekommen, und mit dem überaus talentierten Gitarristen Marty Friedman holte sich Mustaine einen kreativen Gegenpol in die Band. Das Rezept ging aber auch deshalb auf, weil Megadeth auf dieser Platte gleichermaßen ihre alten Fans zufriedenstellen und neue Supporter dazugewinnen konnten. Für die Fans der ersten Stunde gab es mit "Holy Wars", "Hangar 18" oder "Five Magics" jede Menge obskuren, technisch höchst anspruchsvollen Stoff, den eben nur ein Dave Mustaine kreieren kann, neue Freunde fand die Truppe mit ungewohnt eingängigen, fast radiotauglichen Tracks wie "Lucretia" oder "Tornado Of Souls", die auch heute noch zum festen Repertoire einer Megadeth-Liveshow gehören. Kurzum: Besser waren Megadeth nie und werden es wahrscheinlich nie wieder werden. Einfach, weil diese Platte nicht zu toppen ist |
01. Holy Wars...The Punishment Due 02. Hangar 18 03. Take No Prisoners 04. Five Magics 05. Poison Was The Cure 06. Lucretia 07. Tornado Of Souls 08. Dawn Patrol 09. Rust In Peace...Polaris
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06. July 2000