Lale und Levina

Willkommen
Hexen
Jahreskreis
Pagan-Parenting
Hexenküche
Kräutergarten
Heilsteine
Zukunftsdeutung
Service
Impressum





Ein Blick auf die Runen



Runen sind ein sehr interessantes Thema. Allerdings sprechen sie nicht mit jedem. Für viele sind es wirre Buchstaben, die keinen Sinn ergeben. Wen die Runen allerdings erst einmal angesprochen haben, denjenigen lassen sie für gewöhnlich nicht so schnell wieder los.
Runen gibt es zu kaufen, doch es ist viel besser, sie selber zu machen. Dabei kann nämlich schon sehr viel von ihnen gelernt werden. Sie geben dir soviel zurück, wie du ihnen an Aufmerksamkeit bei der Herstellung gegeben hast.
Runen sind 24 Steine oder Holzplättchen, mit jeweils einem Buchstaben/Zeichen drauf. Das Runenfuthark -so wird das Runenalphabet genannt- ist der großen Arkana des Tarots sehr ähnlich. Die Runen sprechen in Bilder, die gedeutet werden möchten. Dies zu erlernen erfordert jedoch eine Menge Geduld.
Auch bei der Arbeit mit den Runen ist es ganz wichtig, die Regeln der Fragestellung zu beachten. Diese sind:

Keine Ja- oder Nein-Fragen
Keine Suggestivfragen (z.B. Wann werde ich Millionär? Setzte voraus, dass du Milionär wirst)
Keine ungenauen Fragen (z.B. Stichwörter)
Keine zu präzisen Fragen (z.B. Wer hat mich angerufen?)

Es gibt zwei verschiedene Arten, um mit Runen zu arbeiten. Einmal das Runenziehen und das Runenwerfen.

Das Runenziehen geht so:

Konzentriere dich auf deine Frage. Während du sie klar in deinem Kopf behälst, ziehst du ganz spontan eine Rune aus deinem Runenbeutel. Diese Rune ist die Antwort auf deine Frage. Du kannst sie nach deiner Intuition deuten oder dich an irgendwelche anderen Deutungen halten.

Das Runenwerfen geht so:

Setzte dich auf den Boden. Vor dir hast du ein Leinentuch gelegt. (Dieses Tuch wird nur für diesen Zweck benutzt.) Behalte deine Frage ganz genau in deinem Bewusstsein, während du nun alle 24 Runen auf das Tuch wirfst. Die Rune, die am weitesten geflogen ist wird gedeutet.

Eine wieder andere Variante des Runenwerfen geht so,

dass du die Runen mit geschlossenen Augen wirfst. Dann suchst du dir mit geschlossenen Augen drei Runen aus und legst sie in eine Reihe. Nun kannst du die Augen aufmachen und die Runen deuten. Die drei Runen werden gedeutet, wie beim Tarot in Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft.



Fehu ist dem Element Feuer zugeordnet und steht für Chaosenergie, Fruchtbarkeit, Neuanfang, Reichtum, Besitz, Umbruch.
Durch die Fehu-Stellung (beide Arme nach oben gerichtet) kann die Energie ausgeglichen werden.

Uruz ist dem Element Erde zugeordnet und ist die gebundene Erdenergie, die Stärke etwas zu vollenden oder durchzusetzen. Es steht für Gesundheit und Triebe, Verwurzelung und Kraft. Es ist die Rune des Heilers, wegen ihrer Erdverbundenheit.
Die Uruz-Stellung (Füsse und Hände berühren den Boden) dient zum Erden.

Thurisaz ist dem Feuer zugeordnet und ist die Riesenkraft, das reinigende Gewitter oder Unwetter. Es steht für Schutz, Kraft, Entladung, Angriff und Zerstärung. Thurisaz steht für Autorität und innere Stärke.
Die Runenstellung ist nicht zu empfehlen.


Ansuz ist der Luft zugeordnet und steht für Geist, Wind, kreative Schöpfung, Sprache und Harmonie. Es ist der Wind in Form von Eingebung. Es ist die Rune der Verständigung und Beziehungen. Ansuz ist die Verbindung zu den Göttern. Die Macht des gesprochenen Wortes und der Atem des Lebens!
Die Ansus-Stellung (beide Arme vorne nach unten) ist fürs Fühlen geeignet.

Raido ist dem Element Luft zugeordnet und ist das Rad des Jahreskreis. Es steht für Tanz, Aktivität, Rhythmus, Ereignisse und Geduld. Mit Raido wird der Gleichklang wieder hergestellt. Es bedeutet auch Reiten, Reise oder Transport. Dadurch können wir die Zeit verändern und manche Dinge verlieren so an Kraft und Bedeutung.
Die Raido-Übung (beim Spaziergang das Tempo verringern, alles bewusst wahrnehmen und dann wieder schneller gehen) dient dem Bewusstsein, Veränderungen genau wahrzunehmen.

Kaunaz (auch Kenaz) ist dem Feuer zugeordnet und steht für Erkenntnis, Gelegenheit seine Gaben zu erkennen, Leben und Kräfte. Kenaz ist die Erkenntnisrune für den Rechten Weg. Sie wehrt unerwünschte Einflüsse ab und bringt durch das Licht, die Dinge auf den Punkt.
Die Kenaz-Stellung (ein Arm nach oben, den andern nach unten) dient als Schutz oder Spiegel für sein Gegenüber.


Gebo ist der Luft zugeordnet und steht für Ausgeglichenheit, Harmonie, Austausch und Neuanfang. Gebo steht für die inneren Gaben, ein Ausgleich zwischen Geben und Nehmen zu schaffen. Es ist eine Glücksrune, vor allem für Kinder.
Die Gebo-Stellung (ausgebreitete Arme und Beine, wie ein X) bringt das verlorene Gleichgewicht der Kräfte wieder.

Wunjo ist dem Element Erde zugeordnet und steht für Freude und Glück, Freundschaft, Vertrauen, Verlässlichkeit, Gleichgewicht im Leben.
Die Wunjo-Stellung (beide Hände auf die Stirn) gleicht unterschiedliche Kräfte aus.

Hagalaz ist dem Wasser zugeordnet und steht für die Herausforderungen. Es ist ein Heilsbringer mit Schatten und Licht. Altes muss losgelassen werden, m Platz für Neues zu schaffen.


Nauthiz (auch Naudiz) ist dem Feuer zugeordnet und steht für die Notwendigkeit sein Schicksal zu bestimmen. Nöte bringen Veränderungen. Aber vorsicht, was wir brauchen und was wir wollen, ist oft Gegenteilig.

Isa ist dem Wasser zugeordnet und steht für Erstarrung, welche nur durch Geduld aufgelöst werden kann. Eigenständigkeit, Klarheit, Geistigkeit und der spirituellen Selbstfindung. Isa ist das Gegenmittel für alle Runenkräfte. Auch bringt sie Stillstand, um über die Dinge nachzudenken.
Die Isa-Stellung (einfach gerade stehen) bringt Ruhe.

Jera ist dem Element Erde zugeordnet und ist die Spirale des Lebens. Sie steht für Werden, Sein und Vergehen. Es ist der Wendepunkt im Leben, nicht das Ziel. Es ist die Rune, die sagt: Nichts bleibt, wie es ist!


Eihwaz ist allen Elementen zugeordnet. Es steht für den Tod und das Leben. Es ist die Brücke zwischen den Welten, Diesseits und Jenseits. Durch Hingabe sollen wir uns opfern, um mit dem Wissen unserer Urahnen wiedergeboren zu werden (durch Pertho).
Die Eihwaz-Stellung (knieend und Arme schräg nach vorn) dient zum Meditieren.

Pertho (auch Perth) ist dem Wasser zugeordnet und bedeutet Inspiration, Geborgenheit, Wissen und Einweihung. Es ist der Schutz der Mutter. Durch den eingeschränkten Blickwinkel dieser Rune, können wir auf das Urwissen zurückgreifen (Wiedergeburt). Es ist der Brunen der Weisheit und es liegt an uns, diesen zu erkennen.
Die Pertho-Stellung (liegend wie ein Embryo) bringt durch die Geborgenheit Ruhe und Kraft zurück.

Algiz ist der Luft zugeordnet und steht für den inneren Schutz, Himmel und Erde, das Leben im Hier und Jetzt. Diese Rune zeigt uns unsere Mitte. Ein guter Zeitpunkt für Veränderungen, wofür lediglich unsere Intuition gefragt ist.
Die Algiz-Stellung (mit zum Himmel gestreckten Armen) bringt uns wieder in Einklang mit uns selbst.


Sowilo (auch Sowulo)ist der Luft zugeordnet, entspricht der Sonne und steht für die Lebenskraft (Kundalini), die Sonne, pure Energie und für Heilung und Gesundheit.
Die Sowilo-Stellung (Arme nach vorn ausgestreckt und Knie leicht gebeugt) regeneriert den Energiehaushalt.

Tiwaz ist ebenfalls der Luft zugeordnet und steht für Gerechtigkeit der menschlichen Belange. Für das Erkennen des Ziels und für das Erfassen klarer Gedanken. Tatkraft ist gefragt.
Die Tiwaz-Stellung (Arme seitlich vom Körper angewinkelt) hilft uns loszulassen, um unserem Ziel näher zu kommen.

Berkana ist der Erde zugeordnet und steht für die Mutter, den Schutz, die Geborgenheit, für das Schöpfen von Kräften. Sie gibt uns das nötige Urvertrauen.


Ehwaz ist der Erde zugeordnet und steht für Geschwindigkeit, Kraft, Erfolg und Problemlösung. Ehwaz ist die helfende Hand, die für gute Zusammenarbeit steht. Auch sorgt sie für Gleichberechtigung innerhalb von Partnerschaften.
Die Ehwaz-Stellung ist der Händedruck zur Begrüßung und der Händedruck zum Versiegeln von Versprechen.

Mannaz ist dem Element Luft zugeordnet und ist die Rune des Menschen, welcher sich in seiner Mitte befindet. Sie steht für Zufriedenheit, Ruhe und für den Ausgleich der weiblichen und männlichen Kräfte.
Die Mannaz-Stellung (Partner fassen sich über Kreuz an den Unterarmen) bringt Beziehungen ins Gleichgewicht und löst Spannungen, wenn daran gearbeitet wird.

Laguz ist dem Wasser zugeordnet und steht für Gefühle, Reinigung, Leben und Ehrlichkeit. Laguz ist der Fluss des Lebens.
Die Laguz-Stellung (beide Arme nach vorn unten gerichtet) bringt alles wieder zum Fliessen.

Inguz (auch Ingwaz) ist ebenfalls dem Element Wasser zugeordnet und steht für Frieden, geistige Reife, innere Ruhe, Ideen und Träume. Ingwaz ist die Rune der Fruchtbarkeit und symbolisiert das innere Feuer.
Eine Ingwaz-Stellung gibt es nicht. Aber wir können uns das Zeichen in einer beliebigen Farbe visualisieren und uns dann in dieses Zeichen begeben, als Schutzhülle.


Othala ist der Erde zugeordnet und steht für den Besitz, Heimat, Schutz und Familie. Es ist der letzte Buchstabe im Futhark und ist somit auch das erreichte Ziel. Nun gilt es, das gelernte auch weiterhin ein- und umzusetzen.

Dagaz ist dem Feuer zugeordnet und steht für die Unendlichkeit, Aufmerksamkeit und für das sichtbare Ziel. Dagaz ist das Licht zwischen den Zeiten und vereint daher die Gegensätze, um für Ausgleich zu sorgen.
Die Dagaz-Stellung (Verschränken beider Arme vor der Brust/dem Herzchakra) bringt Ausgleich und Kraft.

zurück
© by *Lale* und *Levina* 2003-2007
Hosted by www.Geocities.ws

1