Lale und Levina

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Naturbegegnung



Hier möchten wir Platz machen für ein sehr wichtiges Thema.
Nicht nur weil es die Natur ist, sondern auch, weil die Ausprägung der Sinne für Kinder jeden Alters sehr wichtig sind. Gerade in der heutigen Zeit, wo Fernseher, PC und so weiter bei den Kids an erster Stelle stehen. Es ist traurig zu sehen, das viele Kinder gar nicht mehr in der Lage sind, sich draußen in Mutter Natur zu beschäftigen.

Gehe in die Natur, lass dein Kind einen Baum suchen und nun soll es diesen Umarmen, die Augen schließen und einfach mal fühlen. Es ist unglaublich was Kinder dabei empfinden können.
Setzt euch fernab von jeglichem Verkehr in die Natur, schließt die Augen und hört. Die Natur hat wunderbare Klänge und Geräusche.

Lass im Herbst mit deinem Kind einen Drachen steigen. Es gibt sämtliche verschiedene Drachen zu kaufen, jedoch ist ein Drache auch ganz einfach selbst zu machen. Im Handel findest du eine große Auswahl an Bastelbücher. Lass dein Kind den Drachen aussuchen oder bastelt gemeinsam.

Um Blätter würfeln
Mache mit deinem Kind einen Spaziergang und sammelt dabei Blätter. Wieder zuhause legt ihr die Blätter auf den Tisch, holt euch einen Farbwürfel und schon kann es los gehen. Würfelt um die Wette. Bei "Rot" bekommt man ein rotes Blatt, bei "Gelb" ein gelbes usw. Würfelt jemand blau, weiß oder schwarz so bekommt er kein Blatt. Er muss leer ausgehen. Am Schluss hat der gewonnen, der am meisten Blätter hat.

Baumfiguren
Auch hier ist es am Besten, wenn du mit deinen Kindern zuerst einen Waldspaziergang machst. Sammelt dabei alles, was ihr seht. Blätter, Tannenzapfen, Kastanien, Eicheln, trockene Gräser, Ästchen... eben alles, was ihr finden könnt. Wieder zuhause muss erst mal alles gut trocknen. Dann könnt ihr anfangen eurer Phantasie freien Lauf zu lassen und lustige Figuren basteln. Zusammenkleben oder, wenn es nicht zu schwer ist, könnt ihr alles mit Schaschlickspießen zusammenstecken.

Laubbett
Auch hier ist der Anfang wieder ein Spaziergang. Aber vielleicht musst du gar nicht so weit laufen. Du solltest mit deinem Kind viele Blätter sammeln um ein großes Laubbett zu machen. Leg dich dort mit deinem Kind drauf und bleibt ganz leise liegen. Versucht euch nicht zu bewegen. Schaut in den Himmel und lasst euch treiben. Wenn ihr soweit seid, gibst du Kommandos. Du kannst sagen "rechten Arm in die Luft" oder "linken Fuß anheben". Das Spiel ist für Kinder, die gerade dabei sind links und rechts zu lernen. Mit kleinen Abwandlungen kannst du dich natürlich auch mit kleineren Kindern ins Laub legen.

Sterntaler
Lass viele bunte Laubblätter von einem Balkon auf den Rasen fallen oder im Wald von einem Hochsitz hinunter. Unten laufen die Kinder, die versuchen so viele Blätter wie möglich zu fangen. Vom Boden aufheben gilt nicht. Am Schluss können die Blätter eingetauscht werden. z.B. ein rotes Blatt gegen ein rotes Gummibärchen, ein braunes gegen ein Stück Schokolade etc.

Herbstgirlande
Für eine Herbstgirlande sammelt ihr Kastanien und Blätter, vielleicht findest du auch noch andere Dinge des Herbst, die du aufspießen kannst. Außerdem braucht ihr eine Nadel, eine Bohrmaschine und Faden, am besten Paketschnur oder Bastelschnur. Nun werden mit der Bohrmaschine je ein Loch in die Kastanien gebohrt. Am Anfang der Schnur wird eine Kastanie fest verknotet. Danach kommt abwechselnd ein Blatt und eine Kastanie. Du kannst hier auch die anderen gesammelten Dinge unterbringen. Die letzte Kastanie wird wieder fest verknotet. Jetzt kannst du sie entweder senkrecht als Windspiel aufhängen oder waagrecht, als Girlande.

Im Winter können im Schnee wunderbar Schneeengel gemacht werden. Einfach in den Schnee legen, Arme und Beine bewegen - fertig!
Oder einen Schneemann bauen und die Kinder selber überlegen lassen, was denn nun als Hut, Mund, Nase, Ohren, Knöpfe, etc. verwendet werden kann. Das regt die Phantasie der Kinder an.

Im Frühling ist es wunderbar zusammen mit den Kindern das erste Grün zu entdecken. Wer sieht zuerst einen Baum, Blume oder Strauch der schon blüht und wie heißt dieser? Woran erkenne ich den Baum, was hat er für besondere Merkmale? Auch die Tiere mit ihren ersten Jungen zu entdecken ist immer wieder ein Erlebniss.

Im Sommer sind dann der Phantasie keine Grenzen gesetzt. Alles grünt und blüht soweit das Auge reicht. Hier können Sträuße gepflückt oder aber nur die Blumen/Kräuter gesucht werden und jeder muss sagen, wie sein Kraut heißt, was er gefunden hat. Es ist ja doch meist schöner, wenn es bei Mutter bleibt, sofern keine Verwendung dafür besteht.
Oder jeder legt sich einfach mal auf den Boden, schaut in den Himmel und spürt die Verbindung zu Mutter Erde. Die Wolkenbilder sind herrlich zu interpretieren und macht Kindern großen Spaß!

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Wie die Grosseltern durch Blumen sprachen...


Das Blumen sprechen wei� ja eigentlich jeder, aber nicht jeder versteht ihre Sprache. Unsere liebe Jess hat bei sich im �Wochenblatt� vom 7.Juli 2004 tolle "Blumencodes" entdeckt, die wir Euch nicht vorenthalten m�chten. Fragt mal eure Grosseltern, was die noch �ber die Sprache der Blumen wissen. Sie werden sich bestimmt freuen, wenn ihr daran interesse zeigt. Zumal es in der damaligen Zeit unter anderem auch eine Geheimsprache war, da fr�her die jungen Leute ja nicht einfach so miteinander ausgehen durften.

L�sungsschl�ssel f�r Herzensangelegenheiten:

Akelei: ich halte Dich f�r einen Schw�chling.
Alpenrose: wann sehen wir uns wieder?
Alpenveilchen: deine Bescheidenheit �berrascht mich.
Aster: von deiner Treue bin ich nicht �berzeugt.
Baldrian: ich werde dich besch�tzen.
Belladonna: du bist sch�n, aber nicht ungef�hrlich.
Brennnessel: ich hab dich durchschaut.
Buchsbaum: du bist entsetzlich spr�de.
Chrysantheme: mein Herz ist frei.
Distel: die Sache ist mir zu gef�hrlich.
Dotterblume: du darfst mich bald erwarten.
Edelweiss: deine Sch�nheit ist �berw�ltigend.
Erdbeerbl�te: du bist mir viel zu unreif.
Farnkraut: ich mache nicht gern viele Worte.
Federnelke: du bist mir zu leichtsinnig.
Fingerhut: ich habe schon schlechte Erfahrungen gemacht.
Flieder: wirst du auch treu sein?
Georgine: ich bin schon vergeben.
Geranie: ich erwarte dich an der bekannten Stelle.
Glockenblume: unsere Herzen schlagen im gleichen Takt.
Goldlack: meine Sehnsucht ist unbeschreiblich.
Heidekraut: ich liebe die Einsamkeit.
Hopfenbl�te: ich lasse mich nicht �berrumpeln.
Hyazinthe: deine K�lte l�sst mich verschmachten.
Jasmin: du bist bezaubernd.
Kapuzinerkresse: du verbirgst etwas vor mir.
Kastanienbl�te: kannst du mir verzeihen?
Klatschrose (Mohnblume: man muss im richtigen Augenblick schweigen k�nnen.
Klette: du bist mir zu anh�nglich.
Kornblume: ich gebe die Hoffnung nicht auf.
Krokus: ich brauche Bedenkzeit. � Lavendel: ich werde mein Ziel bestimmt erreichen.
Lindenbl�te: tr�ume s�ss, denk an mich.
L�wenmaul: du bringst meine guten Vors�tze ins wanken.
Malve: du bist kalt wie eis.
Myrte: wir werden bald heiraten.
Nachtschatten: deine Eifersucht ist unbegr�ndet.
Narzisse: du bist eitel.
Nelke, rot: heisse Liebe.
Nelke, weiss: ich bin noch zu haben.
Orchidee: du bist mir zu verspielt.
Petersilie: ich liebe die schlichte H�uslichkeit.
Primel: Zufriedenheit ist das h�chste Gl�ck.
Reseda: du sollst an mich denken.
Rose, rot: ich Liebe dich �ber alles.
Rosmarin: ich habe dich aufgegeben.
Sauerampfer: du bist mir zu empfindlich.
Schafgarbe: ich habe Geduld.
Schierling: du hast mein Leben vergiftet.
Schilf: entscheide dich endlich.
Schwertlilie: ich werde um dich k�mpfen.
Seidelbast: du sollst nicht auf diesen Angeber hereinfallen.
Sonnenblume: ich f�rchte, du bist mir zu anspruchsvoll.
Stachelbeerbl�te: ich bin beleidigt.
Tausendg�ldenkraut: du liebst nicht mich, du liebst nur mein Geld.
Tulpe: du bist zu keiner echten Empfindung f�hig.
Veilchen: du bist sehr bescheiden.
Vergissmeinnicht: du sollst an mich denken.
Weidenzweig: bin ich dir nicht gut genug?
Weinlaub: wollen wir heute Abend ausgehen?
Winde: mich wirst du nicht los.
Wucherblume: lass mich in Ruhe.
Zitronenblatt: deine Herbheit st�sst mich ab.
Zitrone: diese Bitte kann ich dir nicht erf�llen.
Zwiebelbl�te: du bist Falsch.
Zypresse: ich bin todungl�cklich.


Wahrscheinlich gibt es regionale Unterschiede in der Interpretation dieser alten �Geheimsprache� (eigentlich kannte sie ja jeder, denn die damals Erwachsenen waren ja auch mal jung und verliebt), denn sicherlich wuchsen die genannten Blumen nicht �berall. Und es wird wohl auch noch andere Auslegungen geben.

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