| Cheyenne River Sioux Tribe | ![]() |
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| Stammesverwaltung (Sitz des Stammesrates): Eagle Butte Counties: Dewey und Ziebach County Einige Communities (verteilt in 6 Distrikte): Eagle Butte, Thunderbutte, White Horse, Green Grass, Swift Bird, La Plant, Iron Lightning, Red Scaffold, Cherry Creek und Bridger Hier ans�ssige Stammesgruppen:Vier der Sieben Teton-Lakota-St�mme n�mlich: Minnicoujou (Plants by the River), Itazipco (Sans Arcs), Siha Sapa (Blackfeet), Oohe Numpa (Two Kettle) Population eingetragender Stammesmitglieder: 12000 Gesamtpopulation: 14000 Sprache: Lakota und Englisch Landareal gesamt: 2 850 000 acres Davon in Stammesbesitz: 1 615 500 acres Davon in Besitz von Nicht-Indianern: 1 234 500 acres Bericht von Sandra Scholz Soziale Situation/Infrastruktur Es gibt kein �ffentliches Verkehrsnetz, wie wir es von gr��eren St�dten zum Beispiel in Deutschland kennen. Das liegt unter anderem daran, da� sich die Reservation auf l�ndlichem (rural) Gebiet befindet. Es sind weite Wege zur�ckzulegen zwischen den einzelnen Distrikten. Deswegen ist ein Auto praktisch unverzichtbar, m�chte man nicht jeden Weg trampend zur�cklegen beziehungsweise darauf angewiesen sein, da� jemand auch gerade in die Stadt (oder zum Powwow *hehe*) will und einem einen "ride" (eine Mitfahrgelegenheit) gibt. Allerdings haben bis heute nicht alle Menschen, die auf dem Reservat leben �berhaupt eine andere Wahl, denn nach wie vor gibt es viele, die kein eigenes Auto besitzen, was auch erkl�rt, da� man viele Autos zu Gesicht bekommt, die bis unters Dach mit Leuten, Familienangeh�rige oder nicht, gef�llt sind. Ich selbst hatte auch �fters das Vergn�gen, in einem rappelvollen Vehikel mit ein oder zwei Kleinkindern auf dem Scho�, �u�erst r�ckenfreundlich platziert, mitzufahren. Zum "hitchhiking" (trampen) ist zu sagen, da� wenn dann doch mal ein Auto vorbei kommt, die Bereitschaft, einen mitzunehmen sehr hoch ist. Die Leute sind sehr hilfsbereit. Dennoch ist es aus verschiedenen Gr�nden eher weniger zu empfehlen. Erstens, das gilt vor allem f�r alleinreisende Frauen, ist "hitchhiking" grunds�tzlich nicht ganz ungef�hrlich und zweitens, muss man damit rechnen, da� man auf Grund der sehr geringen Verkehrsdichte im Rez meilenweit zu Fu� unterwegs sein wird. Diese Erfahrung durfte ich machen, als ich gegen Ende meines Aufenthaltes im Reservat, Haus und Ranch eines guten einheimischen Freundes und seiner lieben Familie, wo ich die meiste Zeit nachdem meine Arbeit f�r Sioux YMCA vorbei war, lebte und aushalf, gegen zwei Wochen Powwow Trail mit jemandem, der wie ich als Gruppenleiter gearbeitet hatte, eintauschte. Da er kein Auto besa�, beschlossen wir, von Eagle Butte aus zun�chst nach Red Scaffold, wo seine Grossmutter wohnt, zu trampen. Wir wanderten bestimmt etwa 4 oder 5 Meilen entlang des Highway, wo wir auch zwei tote ausgetrocknete Klapperschlangen fanden (ich bin ganz froh, dass wir auf all unseren M�rschen nicht auch auf lebende Exemplare stie�en), bis ein Auto kam, das uns ein St�ck mitnahm, genauergesagt nach Dupree, von wo aus wir weiter wanderten. Es konnte bisweilen so an die 110 Fahrenheit (�ber 40 �C) hei� werden und das in einer Gegend, wo oft meilenweit kein Baum zu finden ist, der ein wenig Schatten spendet. Wie gut, dass tats�chlich einige, der �usserlich schrottreif aussehenden "Indian Cars", deren Fahrer bereit waren, uns mitzunehmen, mit einer Klimaanlage ausgestattet waren, was uns eine angenehme Abk�hlung verschaffte. Die Reservation verf�gt �ber ein relativ gutes Netz an "gravel roads" (unbefestigte Kieselschotterstra�en), die die Distrikte miteinander verbinden. Die meisten Distrikte verf�gen �ber keine eigenen Einkaufsm�glichkeiten. Die besten Einkaufsm�glichkeiten innerhalb der Reservation finden sich in Eagle Butte und Dupree. In Eagle Butte gibt es beispielsweise den Lakota Thrifty Mart, ein gro� angelegter stammeseigener Supermarkt. Au�erdem gibt es eine Videothek, einige kleinere Gesch�fte, einen Liquor Store (das ist ein Spirituosenladen, ja leider) und eine gr��ere Tankstelle, genannt "Eagle Stop", mit gr��erem Fast Food Restaurant, dar�ber hinaus gibt es mitten in Eagle Butte am Highway 212 ein eigenes Super 8 Motel, gleich neben dem Cultural Center, ausserdem befindet sich in Eagle Butte das Indian Health Center, wo eingetragene Stammesmitglieder kostenlos medizinische Behandlung erhalten. M�chte man indessen mal so richtig "shoppen" gehen (es gibt ja solch unverbesserliche "Shopper" on and off Rez), bleibt einem nur die Fahrt zu den n�chstgelegenen St�dten au�erhalb der Reservation. Der Highway 212 f�hrt einmal quer von Ost nach West durch die Reservation. Dieser ist auch zu nehmen, wenn man aus welchen Gr�nden auch immer, das Gebiet der Reservation verlassen muss, wie zum Beispiel zum "Shoppen" (oops i said it again). Hier bieten sich an: Pierre (Hauptstadt des Staates South Dakota), knapp zwei Autostunden von Eagle Butte entfernt und Rapid City, gut zwei Autostunden von Eagle Butte entfernt. In diesen St�dten gibt es gr��er angelegte Einkaufszentren (malls), Kinos, Bars etc. Wirtschaftlich hat sich in den vergangenen Jahrzehnten auf der Cheyenne River Sioux Tribe Reservation einiges getan. So verf�gt sie beispielsweise �ber eine eigene Telefongesellschaft. Die Stammesverwaltung und auch einige Haushalte verf�gen �ber einen Internetanschlu�. Au�erdem befindet sich der wohl gr��te B�ffelbestand South Dakotas im Besitz des Cheyenne River Sioux Tribes, der auch eine Touristenattraktion darstellt. Diese Entwicklungen sollten jedoch nicht dar�ber hinwegt�uschen, da� es nach wie vor gravierende soziale Probleme gibt, wie wir sie auch von anderen Reservationen kennen: Arbeitslosigkeit (im Winter bis 80%), Armut, Perspektivlosigkeit, gerade unter den Kindern und Jugendlichen, Alkohol- und Drogenmissbrauch auch in hohem Ma�e durch Minderj�hrige, h�usliche Gewalt, Vernachl�ssigung von Kindern, Gewalt auf den Stra�en (Gangaktivit�ten, Unf�lle) und eine hohe Sterblichkeitsrate. Die meisten Todesf�lle sind auf Suizid und Unf�lle - oft im Zusammenhang mit Alkoholmissbrauch - zur�ckzuf�hren. Legislative/Exekutive/Judikative Die Regierung bildet ein demokratisch gew�hlter Stammesrat. Dieser Stammesrat unterteilt sich in unterschiedliche Departments mit verschiedenen Zust�ndigkeiten, wie zum Beispiel, das Department f�r Gesundheit, das Department f�r Umwelt (Game, Fish and Parks) usw. Die Bev�lkerung jedes Distriktes w�hlt hierf�r alle vier Jahre einen Abgeordneten, der den Distrikt im Stammesrat vertreten soll. Die Mitglieder des Stammesrates wiederum w�hlen dann einen Stammesratsvorsitzenden, einen stellvertretenden Stammesratsvorsitzenden und den Schatzmeister, verantwortlich f�r die Stammesfinanzen. Diese Stammesverwaltungen sind nicht (mehr) der Regierung des jeweiligen Bundesstaates unterstellt. Dar�ber steht nur das Federal Government in Washington. Desweiteren verf�gen die Reservate �ber eine eigene Polizei, in deren Zust�ndigkeit, abgesehen von Kapitalverbrechen, alle Angelegenheiten von Gesetz und Ordnung innerhalb der Reservationsgrenzen fallen. Es gibt demzufolge auch einen eigenen Gerichtsstand, den Tribal Court. |
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| Karten der Cheyenne River Reservation | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aus Sandras Bildersammlung von ihrem Aufenthalt in der Cheyenne River Sioux Tribe Reservation im Sommer 2002 | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Im Sommer 2002 habe ich in der Zeit vom 12.Juni bis 19 September auf der Cheyenne River Sioux Tribe Reservation gearbeitet und gelebt. Ich arbeitete f�r das Sioux YMCA als Gruppenleiterin in einem Ferienlager, dem Leslie Marrowbone Memorial Camp. Dieses Summer Camp wurde 1971 durch das Sioux YMCA ins Leben gerufen, um Kindern und Jugendlichen aus diesem und anderen Sioux Reservaten im Alter zwischen 8 und 14 Jahren einen spa�erf�llten Sommer zu bieten. Die Eltern, die es sich leisten k�nnen, zahlen einen geringen Unkostenbeitrag f�r die Unterbringung ihrer Kinder. F�r jene, die sich diesen Beitrag nicht leisten k�nnen -und das sind sehr viele- steht die M�glichkeit der Teilnahme am Sommercamp dennoch offen. Dies wird durch Spendengelder aus allen Teilen der USA und der Welt erm�glicht. Wenn ihr Euch informieren m�chtet �ber diese und andere Aktivit�ten des Sioux YMCA, beziehungsweise �ber die M�glichkeit, durch Spenden dazu beizutragen, da� das Sioux YMCA auch weiterhin, gerade f�r die Kinder und Jugendlichen, arbeiten kann, dann schaut mal auf der Sioux YMCA Homepage vorbei. www.siouxymca.org Doch hier nun einige Bilder aus meiner Zeit im Reservat. |
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| Jammin'. Ich spiel den Bass w�hrend Wiwambli Die Gitarre und die Vocals �bernimmt und Zintkala das Piano. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Comanche und ich. Bei der Arbeit mit den Pferden auf Rays Ranch lernte ich, dass man sich nach Stunden im Sattel auch am Stei� Blasen holen kann *hehe* | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Sonnenuntergang Blick auf Thunder Butte. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Vor der "K�che" des Camps Leslie Marrowbone am Fluss Missouri, der die Ost-Grenze der Reservation bildet.Ich hinten links. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Sitz des Sioux YMCA in Dupree. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Drei Camp Counselor. Ich (zweite von rechts) versuche gerade einem M�dchen zu zeigen, wie man einen Dreamcatcher bastelt. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Das ist das gesamte Team der Gruppenleiter (Camp Counselor) des Camps Leslie Marrowbone Sommer 2002. Ich ganz rechts. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Blick eine Strasse hinunter in Eagle Butte. Leider, leider verga� ich, um welche Strasse es sich handelte. *rotwerd* | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Das ist die Mainstreet von Eagle Butte, Hauptstadt der Cheyenne River Sioux Tribe Reservation. Im Hintergrund der Lakota Thrifty Mart. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Blick in Richtung Highway. Das Super 8 Motel der Reservation mitten in Eagle Butte. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Der Pickuptruck eines der S�hne meiner Gastgeber Ray und Billie. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Nochmal Comanche und ich. | So sieht es in Takini aus. | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Competition Men's Traditional auf dem Labour Day Powwow in Eagle Butte. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Labour Day Powwow in Eagle Butte. Grand Entry. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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| Hier eine Intertribal Runde auf dem Labour Day Powwow in Eeagle Butte. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||