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| Richard Virenque |
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| Das ist Richards Autogramm |
| Richard Virenque gilt als einer der besten Bergfahrer. Richard und die Tour de France: Er trug 5 mal das gepunktete Trikot des F�hrenden der Bergpreiswertung der Tour de France. Aber seinen gr��ten Traum, n�mlich einmal dieses Rennen zu gewinnen, wird er sich wohl nie mehr erf�llen k�nnen. 1997 schlo� er als Zweiter hinter Jan Ullrich ab, sowie 1996 als Dritter hinter Bjarne Riis und Ullrich. 1995 war er F�nfter der Gesamtwertung und in seiner ersten Tour de France 1992 immerhin 25. und er trug einen Tag das gelbe Trikot, sowie das Gr�ne und auch das Gepunktete. Dies gelang ihm danach leider nie wieder. Seinen ersten Etappensieg bei der Tour feierte er in Luz-Ardiden, wo er vor Freude sogar in Tr�nen ausbrach und sein Haus nannte er sp�ter auch "Villa Luz-Ardiden". Er erreichte noch 3 weitere Tour-Etappensiege: Cauterets, Courchevel und im Jahr 2000 Morzine, was bis jetzt wohl sein letzter Sieg war.) Sein zweiter Gesamtrang 1997 l�ste in Frankreich eine regelrechte Virenquemania aus und er wurde als "Roi Richard" oder "Chouchou du cyclisme" etc. gefeiert. Um bei einem "Crit�rium d'apr�s Tour" aus dem Hotel heraus zu kommen, musste er sich erst noch eine Viertelstunde lang einen Weg durch die Menschenmassen bahnen. Als er 1998 antrat, um endlich seine Toursieg zu erreichen, bahnte sich bereits ein Drama an, das ihm wohl oder �bel seine Karriere zerst�ren w�rde. Der belgische Masseur Willy Voet wurde in einem offieziellen Festina-Teamfahrzeug voller Dopingsubstanzen an der Grenze zwischen Frankreich und Belgien angehalten und festgenommen. Bald kam heraus, dass das gesamte Team systematisches Doping betrieben hatte und schlie�lich, in Corr�ze wurde Virenque und seine ganze Truppe von der Tour ausgeschlossen. Seine Abschlussrede, bei der er anschlie�end in Tr�nen ausbricht, wird weltber�hmt. Virenque leugnet standhaft, jemals gedopt zu haben. Bei den polizeilichen Verh�ren (er war in Garde � vue), bei denen all seine Mannschaftskameraden (au�er sein Freund Pascal Herv�) gestanden, blieb er lieber eine Nacht im Gef�ngnis und leugenete standhaft weiter. Warum auch immer. Die Franzosen sagen oft, er habe die Offensichtlichkeit geleugnet, doch seine Fans sahen das nicht so, sie glaubten ihm alles, was er sagte... Seine Karriere nahm bereits 1998 ein j�hes Ende, als er keine neue Mannschaft fand. Im Dezember 1998 verk�ndete sein Bruder Lionel bereits seinen R�cktritt vom Profiradsport, doch dann kam Gott sei Dank doch noch das Angebot der Mannschaft Polti. Seine Fans brachen in Freudenschreie aus! Im Jahr 1999 gewann er eine Etappe des Giro d'Italia, er schrieb ein Buch, das im Mai '99 erschien (Ma v�rit�) und leugnete weiter, gedopt zu haben. In seinem Buch deutet er es zwar an, doch man kann es eben so oder so interpretieren... Zu dieser Zeit interpretierten es die Fans nat�rlich falsch und glaubten ihrem Idol seine Sauberkeit! Bei Jean-Marie Leblanc war das anders. Aus dem Grund, dass Virenque Doping symbolisiere, erkl�rte er ihn zur persona non grata der Tour. Das Team Polti k�ndigte an, ohne Virenque w�rde das ganze Team nicht kommen und Virenque k�mpfte f�r sein Startrecht! Ein Formfehler bei der Einladung verschaffte der UCI die Gelegenheit, Sportrecht zu sprechen. Virenque durfte doch starten. "Niederschmetternd", nannte das die frz. Sportzeitung L'EQUIPE, aber die L'EQUIPE ist eben so und wenn er dann wieder gewinnt, ist er wieder unser toller Richard Virenque (sorry, aber das musste jetzt sein...). Jedenfalls holte Virenque sein 5. Bergpreistrikot und ganz Frankreich, (Ganz Frankreich? nein, ein kleiner Teil leistete der Virenquemania Widerstand) jubelte ihrem Liebling zu. Bei ihm hatte ein schreckliches Jahr jedoch Spuren hinterlassen. Er war nicht mehr so extrovertiert wie fr�her, �berlegte jedes Wort, das er sagte sorgf�ltig und kam mit trauriger Mine zur Siegerehrung... Seine Fans litten mit ihm und liebten ihn weiterhin! Im Jahr 2000 geriet der Dopingskandal langsam in Vergessenheit und er gewann eine TdF Etappe in Morzine, seine sch�nste, wie oft gesagt wird. Aaaaaaaaaacccccccchhhhhhhhhhhhhhh, jaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa, Morzine, das waren noch zeiten, ach, war das sch�n!!!!!!!! (Mein Gott, der kleine Gef�hlsausbruch musste sein!!!) Aber die Tour gewann er auch in diesem Jahr nicht und auch "SEIN" Bergtrikot gewann der Columbianer Botero. Die Mannschaft Polti wurde aufgel�st, nach dieser Saison und Virenque's Wechsel zu Alexia Alluminio schien bereits sicher... Leider bekam Alexia dann kurz vor dem Festina-Prozess wohl doch kalte F�sse und er stand am 24. Oktober, einem der schw�rzesten Tage seiner Karriere ohne Mannschaft da... 24.Oktober 2000: Virenque, der am vorigen Tag, beim Festina Prozess bereits etwas "seltsame" Antworten gegeben hatte ("Ich bin so fr�h von der Schule gegangen, ich wei� das alles nicht, das hat der Arzt gemacht, mit den Spritzen und so" "Ich hab ihn nach gesundheitlichen Risiken gefragt, ich hab ihm vertraut..." Richter: "Also haben Sie doch was genommen, wenn Sie Angst um Ihre Gesundheit hatten?" "Ja, aber nur Vitamine, sonst nichts!" und lauter so Zeug hat er da gesagt), bittet gleich zu Anfang der Verhandlung um das Wort und sagt, er sei es Leid, das schwarze Schaf zu sein, er war wie ein Schaf in der Herde, er konnte nicht anders, Doping sei wie ein fahrender Zug, wer abspringt sei "foutu" (kaputt hei�t das...am Ende oder so)......der Richter fragt ihn: "Akzeptieren Sie es, diese Realit�t zu sagen, waren Sie gedopt?" und Virenque fl�stert "Oui" (mein Herz tut mir wwwweeeeeeehhhhhhh, der Gef�hlsausbruch muss auch wieder sein), der Richter sagt, nun k�nne er sich wieder im Spiegel anschauen, doch Virenque sagt, das habe er immer gekonnt, er habe nicht gege�ber seinem Sport betrogen........ weiter |
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| Richard in Casablanca, als er 10 Jahre alt war. |
| Richard in Luz-Ardiden |
| Richard in Courchevel |