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Cross-Border-LeasingSeit 1995 bietet der deregulierte US-Finanzmarkt die M�glichkeit zu Cross-Border-Leasing-Vertr�gen mit ausl�ndischen Unternehmen und St�dten (structured finance"). Kommunale Einrichtungen werden f�r 100 Jahre zum Schein an den jeweils eigens gegr�ndeten Trust eines US-Investors verkauft, auch wenn es sich der Form nach um Leasing handelt (headlease"); am Trust k�nnen auch mehrere Gesellschafter beteiligt sein. Bei manchen Vertr�gen wird zur Absicherung noch eine Trust-Tochter in einer Finanzoase wie den Cayman Islands zwischengeschaltet. Die lange Laufzeit wird in einigen Bundesstaaten der USA wie eine Eigentums�bertragung bewertet; so wird der Investor Eigent�mer der Anlage. In einem gleichzeitigen Parallelvertrag (sublease") mietet die Stadt die Anlagen wieder zur�ck; durch eine R�ckkaufoption" hat sie das Recht, nach ca. 30 Jahren den Vertrag zu beenden oder den Investor mit dem privaten Betrieb zu beauftragen. In den USA entsteht f�r den Trust ein Steuervorteil (Steuerstundung), von dem er einen kleinen Teil der Stadt abgibt und am ersten Tag auszahlt (Barwertvorteil"). Die Stadt, die ebenfalls Eigent�merin der Anlage bleibt, verpflichtet sich, die Anlage im vereinbarten Volumen zu betreiben; wenn die Anlage ausf�llt oder nicht ausgelastet wird, hat der Investor ein K�ndigungsrecht, das ihn zu Schadenersatzforderungen in H�he der entgehenden Steuern berechtigt.
(Ver.di, aus www.labournet.de)_______________________________________
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