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Quelle: Wikipedia
Ein Geschenk (von (ein-)schenken, also dem Bewirten eines Gastes) ist die �bertragung des Eigentums an einer Sache oder an einem Recht an einen anderen, ohne eine Gegenleistung zu verlangen. Im �bertragenen Sinne kann man auch jemandem seine Aufmerksamkeit, sein Vertrauen oder seine Liebe schenken. Schenken kann ein Ausdruck altruistischen Handelns sein, oder aber einen gewissen sozialen Druck auf den Beschenkten aus�ben, dem Schenkenden seinerseits f�r einen Gefallen oder ein Geschenk verpflichtet zu sein. Angenommene Geschenke verpflichten, soziologisch: sind eine soziale Sanktion, die eine soziale Antwort verlangt (etwa eine Gegengabe, einen Dank oder das Einstellen feindseliger Handlungen). M�gliche Hintergr�nde sind im Einzelnen:
* Ausdruck von Dankbarkeit f�r ein erhaltenes Geschenk
o Man erhofft sich ein Gegengeschenk: "Mit der Wurst nach der Speckseite werfen" (Volksmund).
* Ausdruck von Liebe, Freundschaft oder Zuneigung
o Trost
o Schenklust (vgl. auch Verschwendung)
* Wirts- oder Gastgeschenke: G�sten wird ein "Willkomm" geboten, anderseits geb�hrt dem Gastgeber, vor allem der Gastgeberin, eine Gabe des Gastes (z.B. Blumen)
o Eine Runde in einer Bar wird ausgegeben
* Arme werden beschenkt (vgl. Wohlt�tigkeit, Almosen, hier wird ggf. ein anderer f�r sie danken, etwa Gott oder das eigene Gewissen bzw. �ber-Ich)
* Anbahnung einer gesch�ftlichen/beruflichen Beziehung (Werbegeschenk - vgl. auch Bestechung)
o Zur Motivation der Mitarbeiter
o Ressourcen (Lagerkapazit�t) sollen geschont werden, Ware wird mit werblichen Effekten verschenkt anstatt entsorgt. Beliebte Geschenkanl�sse sind Feste und Feiern:
* Geburt oder Taufe (das Neugeborene, auch die W�chnerin, bzw. der T�ufling werden beschenkt)
o Geburtstag (die Person, deren Geburt sich j�hrt, wird beschenkt, bewirtet aber auch ihre G�ste)
o Erstkommunion, Konfirmation bzw. vergleichbare Feste anderer Glaubensbekenntnisse
o Muttertag (auch "Vatertag"): Die Kinder beschenken ihre Eltern.
o Namenstag (derjenige der das Fest seines Namenspatrons feiert erh�lt kleine Pr�sente)
* Ostern: F�r Kinder werden oft Ostereier bzw. S��igkeiten als Geschenk versteckt.
* Weihnachten: Ein Fest gegenseitigen Beschenkens ("Bescherung"). Kleinen Kindern gegen�ber werden die Geschenke auch als Geschenke Dritter ("Weihnachtsmann", "Christkind") ausgegeben - vergleichbare soziale Br�uche existieren auch sonst, um �berreich Beschenkte von der Verpflichtung zu entlasten, das Geschenk zu erwidern.
* Valentinstag und Halloween sind teilweise auch in Deutschland als Geschenk-Anl�sse adaptiert worden.
* Hochzeit: Das Brautpaar erh�lt meist Geschenke. Im Gegenzug werden die Hochzeitsg�ste (herk�mmlich in Deutschland von den Brauteltern) auch bewirtet und erhalten manchmal auch kleine Gastgeschenke.
o Hochzeitstag (Silberhochzeit, Goldene Hochzeit etc.)
* eine bestandene Pr�fung (der Abiturient oder der Student erh�lt Geschenke)
* ein Jubil�um (Jahrestag des Arbeitsbeginns, der Firmengr�ndung, der Vereinsgr�ndung, Beginn einer Beziehung etc.)
* Leichenbeg�ngnisse (Grabkr�nze f�r den Toten)
Des Weiteren sind je nach Kulturkreis und Anlass auch Gastgeschenke bei Besuchen �blich. In der Diplomatie sind Gastgeschenke bei Staatsbesuchen obligatorisch.