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Quelle: Wikipedia

Das Ei (lat. ovum) ist ein fr�hes Stadium der selbstst�ndigen Fortentwicklung (Ontogenie) eines Tieres. Es enth�lt neben der Keimzelle, auch Eizelle genannt, N�hrstoffe und eine sch�tzende H�lle (�Schale�). Der innere Aufbau des Eis gliedert sich in diverse funktionale Strukturen. Eier sind wegen ihres hohen N�hrwerts eine begehrte Nahrung. Als Reaktion haben sich zahlreiche Strategien zum Schutz des Eis und somit zur Verbesserung der �berlebensf�higkeit der jeweiligen Art entwickelt. Ein Ei ist durch seine H�lle in gewissen Grenzen ein abgeschlossenes System und bietet dem sich entwickelnden Wesen f�r eine begrenzte Zeit einen Schutzraum. In diesem Raum befindet sich zu Anfang ein Depot an Energie und K�rpermasse liefernden Substanzen. Das Stadium des Eis wird durch das Schl�pfen beendet, meist wenn das Depot fast vollst�ndig vom Lebewesen aufgebraucht ist. m einfachsten Fall, bei vielen urspr�nglichen Meerestieren, besteht das Ei nur aus der Eizelle. Meist wird diese aber durch eine vom Muttertier abgeschiedene Gallerth�lle oder Schale gesch�tzt. Bei Landtieren erf�llt die Schale neben dem mechanischen Schutz noch die wichtige Funktion, das Ei gegen Austrocknung zu sch�tzen. Die Schale von Insekteneiern ist h�ufig auff�llig skulpturiert, sodass man die Insektenarten auch in diesem Stadium bestimmen kann. Bei den vom Wasser unabh�ngigen Landwirbeltieren, den Amnioten (Reptilien, V�gel und Urs�uger), befindet sich zwischen Eizelle und Schale eine weitere vom Muttertier eingebrachte Schicht, das Eiklar (siehe Vogelei). In die Eizelle an besonderen Stellen eingelagerte N�hrstoffe werden als Dotter bezeichnet. Bei vielen urspr�nglichen Wassertieren schl�pft aus dem Ei nach kurzer Zeit eine winzige Larve, die sich selbst�ndig ern�hrt, sodass nur wenig Dotter in der Eizelle vorhanden sein muss. Solche Eier nennt man dotterarm oder oligolecithal. Unter den Wirbeltieren legen die meisten Fische und die Amphibien dotterarme Eier.
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