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Quelle: Wikipedia

Hip-Hop-Musik [ɦip ̟ɦɑp] (Existenz von verschiedenen Schreibweisen) hat ihre Wurzeln in der schwarzen Funk- und Soul-Musik. Der Rap (Sprechgesang), der aus der jamaikanischen Tradition des Toasting entstand, das Samplen und das Scratchen sind weitere Merkmale dieser aus den schwarzen Ghettos der USA stammenden Musik. Der bedeutungsfreie Begriff Hip-Hop geht (je nach Quelle) entweder auf Lovebug Starski oder DJ Hollywood zur�ck, beides Pioniere der Form. Hip-Hop bezeichnet nicht ausschlie�lich eine Musikrichtung, sondern auch eine Jugendkultur, mit den Elementen Rap (MCing), DJing, B-Boying und Writing (siehe dazu Hip-Hop als Subkultur). Generell sind die 1970er-Jahre im Hip-Hop das Jahrzehnt der Erfindungen. Kool DJ Herc beginnt 1973 als erster DJ, nur den Beat eines Funk-, Soul- oder Discost�ckes zu wiederholen, anstatt das ganze St�ck zu spielen und zwei verschiedene Beats zu montieren (das sogenannte Beatjuggling). Auf seinen Blockpartys tauchen auch die ersten B-Boys zum neuen Breakdance auf. Ab 1976 entwickelt Grandmaster Flash weitere wichtige DJ-Techniken wie das Cutting (das zum Beat parallele Einspielen von Tracks), das Backspinning (wo die Platte zur Wiederholung eines bestimmten Abschnitts schnell r�ckw�rts gedreht wird) und das Phasing (bei dem durch die geringf�gige Verringerung der Geschwindigkeit eines der beiden Plattenteller ein Phaseneffekt erzeugt wird). Der von Grandmaster Flash entdeckte Grandwizard Theodore schlie�t die Zeit der Erfindungen der elementaren DJ-Techniken kurz darauf mit der Erfindung der bekanntesten Technik, dem Scratchen ab. Das Rappen l�sst sich nicht ganz so klar nachweisen. 1970 erschien zwar das erste Album der Last Poets, deren politischer Rap von der Sprache von Malcolm X und dem Dichter Amiri Baraka beeinflusst war; sie gelten im allgemeinen als V�ter des Rap. Das eigentliche �Rappen� aber entwickelten unabh�ngig davon die sogenannten MCs, die �Masters of Ceremony� (w�rtlich �Zeremonienmeister�), die Ende der 60er-, Anfang der 70er-Jahre die DJs begleiteten, ihn und sich selbst vorstellten (das sogenannte �shouting out�), das Publikum zwischen den St�cken oder in den �berg�ngen zum Tanzen aufforderten, Witze machten, Besucher gr��ten und so quasi als �Animateure� die Menge zum Feiern anfeuerten. Das Vorbild daf�r waren die Deejays der jamaikanischen Soundsystems. Der Hip-Hop der fr�hesten Zeit ist weitgehend ohne Tondokumente, da es die Zeit der DJs war und Platten, auf denen Platten abgespielt wurden, in der Musikindustrie als chancenlos galten. Erst sp�ter entstanden nach der Konsolidierung des Hip-Hop als eigener Stil mit eigenen Techniken sogenannte Mixtapes. Die erste Hip-Hop-Schallplatte erschien so erst 1979, als die Discoband Fatback Band zusammen mit dem Rapper King Tim III die Single Personality Jock ver�ffentlichte. Eine Woche sp�ter erschien auch das ber�hmte Rapper's Delight der Sugarhill Gang, das zur �berraschung aller Beteiligten ein Riesenerfolg war, und von dem weltweit �ber 8 Millionen St�ck verkauft wurden. Der erste gro�e Rapstar allerdings war Kurtis Blow, der bereits mit seiner ersten Single Christmas Rap weltweit erfolgreich war und es mit seinen folgenden Alben bis in die Mitte der 80er-Jahre blieb.
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