Der Film handelt von einer besonderen Liebesaffaire: Eine Frau und ein ein Mann lernen sich �ber eine Kontaktanzeige kennen, da beide einer sehr ungew�hnlichen und nie n�her erkl�rten Sex-Spielart anh�ngen. Sie treffen sich etwa einmal die Woche in einem Hotelzimmer, um, hm, es kommen dort jedenfalls beide zum Orgasmus. Als sie einmal abends noch zusammen weggehen, stellen sie fest, wie sehr sie sich m�gen. Es existieren bei dieser Verabredung auch nicht die �blichen, st�renden Hintergedanken und Verhaltenskontrollen, da sie einerseits ihr allt�gliches Privatleben - sogar ihre Namen - aussparen und andererseits sowieso weiter miteinander Befriedigung suchen werden. Also kommt es, wie es vielleicht kommen mu�te: Sie verlieben sich ineinander - oder doch nicht?

Die Geschichte wird in R�ckblenden erz�hlt, die aus einer Interviewsituation heraus entstehen. Beide Beteiligte werden n�mlich nach dem Ende der Beziehung aus dem Off heraus von einem Interviewer �ber ihre Liaison befragt. Es spricht f�r den Film, da� sich ihre Versionen dabei des �fteren unterscheiden, sie also teilweise ihre eigenen Wahrheiten erschaffen haben. Die Gesamtgeschichte bleibt dabei immer glaubhaft und enth�lt die n�tigen (und realistischen) Details. Das Ende der Beziehung - was auch immer man nach den im Film gegebenen Informationen daf�r verantwortlich machen will - �berzeugt, auch wenn es wohl nicht jedem Zuschauer gefallen wird.

Herausragend sind die Schauspielerleistungen von Nathalie Baye und Sergi L�pez, denen man wirklich in jeder Szene ihre Rollen abnimmt, da sie v�llig nat�rlich agieren. Sie w�rden den Film selbst dann alleine tragen, wenn die Story schw�cher w�re. Nicht so sch�n sind in erster Linie nur ein paar zu lang geratene Szenen, die man h�tte straffen k�nnen.
Eine pornographische Beziehung
rfgegergergergerg
Drama, F,B,LUX 1999
Darsteller:
Nathalie Baye, Sergi Lopez
Regie:
Frederic Fonteyne




03.05.2002
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