Der
Film handelt von einer besonderen Liebesaffaire: Eine Frau und ein ein
Mann lernen sich �ber eine Kontaktanzeige kennen, da beide einer sehr
ungew�hnlichen und nie n�her erkl�rten Sex-Spielart anh�ngen. Sie treffen
sich etwa einmal die Woche in einem Hotelzimmer, um, hm, es kommen dort
jedenfalls beide zum Orgasmus. Als sie einmal abends noch zusammen weggehen,
stellen sie fest, wie sehr sie sich m�gen. Es existieren bei dieser
Verabredung auch nicht die �blichen, st�renden Hintergedanken und Verhaltenskontrollen,
da sie einerseits ihr allt�gliches Privatleben - sogar ihre Namen -
aussparen und andererseits sowieso weiter miteinander Befriedigung suchen
werden. Also kommt es, wie es vielleicht kommen mu�te: Sie verlieben
sich ineinander - oder doch nicht?
Die Geschichte wird in R�ckblenden erz�hlt, die aus einer Interviewsituation
heraus entstehen. Beide Beteiligte werden n�mlich nach dem Ende der
Beziehung aus dem Off heraus von einem Interviewer �ber ihre Liaison
befragt. Es spricht f�r den Film, da� sich ihre Versionen dabei des
�fteren unterscheiden, sie also teilweise ihre eigenen Wahrheiten erschaffen
haben. Die Gesamtgeschichte bleibt dabei immer glaubhaft und enth�lt
die n�tigen (und realistischen) Details. Das Ende der Beziehung - was
auch immer man nach den im Film gegebenen Informationen daf�r verantwortlich
machen will - �berzeugt, auch wenn es wohl nicht jedem Zuschauer gefallen
wird.
Herausragend sind die Schauspielerleistungen von Nathalie Baye und Sergi
L�pez, denen man wirklich in jeder Szene ihre Rollen abnimmt, da sie
v�llig nat�rlich agieren. Sie w�rden den Film selbst dann alleine tragen,
wenn die Story schw�cher w�re. Nicht so sch�n sind in erster Linie nur
ein paar zu lang geratene Szenen, die man h�tte straffen k�nnen.
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