Titel: Ein Eiswürfel mit Folgen - oder Wie genießt man einen B52? Teil: 25 Autor: Neko, Seya, Silberchen E-Mail: sumeragi_subarukun@yahoo.de sheseya@yahoo.de silberchenxx@yahoo.de Genre: real, RPG Bewertung: PG-16 Warnung: yaoi Inhalt: Nachdem Andreas sich in der Disco den Kopf verletzt hat, hat er mit Jonas und Nico zwei Aufpasser, die sich selbst und ihn immer wieder in Verlegenheit bringen. Erklärung: Dies ist unser erstes Rollenspiel. Wie bitten hiermit um Gnade ... aber vor allen Dingen um C&C. *** Andreas war sich sicher, dass er schon eine ganze Weile wie vom Donner gerührt in den Federn lag. Aber die Angelegenheit war nicht sehr schmerzhaft. Er fühlte sich im Grunde sehr wohl. Keinerlei Widerspruch seines Körpers, keine sonstigen Unzulänglichkeiten. Man könnte sagen, alles war perfekt. Aber vom Donner gerührt war er dennoch. Das lag aber mehr an dem, was um ihn herum war. Zum einen war da Jonas, und zum anderen war da Nico. Einschließlich seiner selbst, mit heruntergelassenen Hosen. Wenn das kein Anzeichen von schwul war, wenn man sich gegenseitig einen runterholte, dann wusste er es auch nicht so genau. Aber schön war es trotzdem. Nur, was machte er jetzt? Jonas kuschelte sich noch etwas dichter an ihn, er schien diese Nähe noch immer zu brauchen. Nach einem Moment fühlte er eine weiche Hand auf seinem Bauch - trocken, wie ihm unwillkürlich bewußt wurde - die warm und beruhigend oberhalb seines Bauchnabels lag. Andreas schaute sich um und sah in Jonas' ruhige Augen. Er zögerte, doch dann legte er seine Hand auf dessen. Jonas schien unendlich beruhigt, denn er lehnte seinen Kopf auf Andreas' Schulter und schloß die Augen. Langsam formten sich Gedanken in ihm. War er nun tatsächlich schwul? Irgendwie schien diese Möglichkeit lange nicht mehr so abschreckend wie noch vor einer Woche, als Andreas ihn darauf angesprochen hatte. Wenn es hieß, mit diesen beiden zusammen sein zu dürfen, dann wollte er schwul sein. "Alles in Ordnung?", hörte er Andreas in seine Haare wispern. Wie sollte Jonas darauf nur antworten? Er konnte seine Gefühle nicht in Worte fassen, konnte nicht ausdrücken, wie glücklich er in diesem Moment war. Die kleinen Worte "Ja... danke," schafften es über seine Lippen, und er konnte nur hoffen, dass Andreas verstand. Als der nickte, war er erleichtert. Doch er konnte nicht dessen Gedanken sehen, die sich noch immer überschlugen. Irgendwo in seinen Andreas' Gefühlen schlugen Alarmglocken, während sich gleichzeitig Zufriedenheit und Ruhe ausbreiteten. Und jetzt?, fragte er sich immer wieder. Was folgte jetzt? War alles vorbei, fing etwas neues an? "Na, grübelst du wieder, Andreas?", meldete sich unvermittelt eine leise Stimme von irgendwo hinter Jonas her, und kurz darauf war Nicos völlig verstrubbelter Kopf zu sehen. Seine dunkelblauen Augen blitzten Andreas halb scherzhaft, halb ernst an. "Ich, nein..." Nico sah tief in die dunkelgrünen Augen von Andreas und sah, dass er ihn eindeutig ertappt hatte. "Nein, natürlich nicht", Nicos Grinsen wurde breiter. "Tust du ja nie..." Kurzerhand schob er sich halb an Jonas vorbei und piekste Andreas sanft in die Rippen. "Nein, mache ich nicht." "Und ich sage auch nicht den ganzen Tag, was ich denke, natürlich", Nico seufzte übertrieben, "aber wetten, dass ich weiß, woran du denkst?" Andreas sah ihn herausfordern an, gleichzeitig war da ein Funken Angst, den er schlecht verhehlen konnte. "Ich weiß nicht, was du meinst", wehrte er ab. "Klar weißt du", Nico ließ Andreas' Blick nicht los, dabei streichelte er über Jonas' Haare, "aber ich würde sagen, dass es ein bisschen zu spät ist, sich darüber Gedanken zu machen. Es hat sich bereits für uns alle was geändert." "Aber wenn du schon so gerne grübelst, dann überleg mal, ob das unbedingt was Schlimmes sein muss.." "Ich weiß nicht. Aber es ändert alles, oder?" Andreas sah ihn fragend an. "Wenn man bedenkt, dass ich hier älter bin als du, dann sollte ich mir die Fragen wohl selbst beantworten", wich er dann aber seiner eigenen Frage wieder aus. Nico grinste. "Tja, du großer Student und Mann von Welt, ich denke, das solltest du. Aber warum sollten Änderungen schlecht sein..." Er streckte sich und verzog etwas das Gesicht, als sich ein besonders hartnäckiger blauer Fleck an seinen Rippen meldete. Andreas berührte ihn vorsichtig. "Ich bin kein Mann von Welt, und selbst einen gestandenen Mann kann so eine Erkenntnis von den Füßen hauen." "Weswegen es auch klüger ist, sich dann hinzusetzen", Nicos Grinsen wurde etwas schiefer, und er schnappte sich Andreas' Hand, um sie mit seiner zu verschränken. "Und dir macht es nichts im Geringsten aus? Ich meine, dass du anscheinend hier mit uns statt mit zwei Mädchen liegst? Es wäre doch normaler oder so? Oder hast du schon mal so etwas getan?" Nico lachte. "Nö, eigentlich nicht. Und wenn mich noch vor zwei Wochen jemand gefragt hätte, ob ich daran dächte, mal mit zwei Kerlen in den Federn zu landen, hätte ich ihm aber was erzählt! Aber jetzt ist das was anderes. Mit euch.... ist es einfach richtig. Da bin ich nicht mal auf die Idee gekommen, mir Gedanken zu machen." Nico blickte Andreas ernst an. "Ich hatte mir eh vorgenommen, seit der Katastrophe mit meiner Ex nur noch etwas zu tun, wobei ich mir 100pro sicher bin." "Und deshalb tust du das hier, ohne dich zu wundern." Andreas lachte leise. "Nun, dann gib mir ein wenig Zeit, das zu verdauen." "Klar, lass dir Zeit. Aber wehe, du kommst zu einer ganzen dummen Entscheidung." Unmissverständlich deutete Nico auf Jonas und sah Andreas beinahe warnend an. Der sah schnell zu Seite zu Jonas und dann wieder zu Nico. "Das ist Erpressung", meinte er dann nur trocken und grinste. "Nö, nur eine Entscheidungshilfe." Zufrieden mit sich ließ Nico sich wider auf die Matratze sinken. Andreas fühlte, wie sich neben ihm etwas bewegte und Jonas sich auf einen Ellenbogen gestützt über ihn beugte. "Was hat das mit mir zu tun?" fragte er leise und unsicher. Nico strich über Jonas' Kopf. "ich versuche Andreas nur gerade klarzumachen, dass du sicher was dagegen hast, wenn er wieder abhaut", meinte er. Unsicher sah Jonas ihn an. "Du hättest doch auch was dagegen," wagte er einzuwerfen, dann sah er zur Seite. Ein wenig fröstelte ihm, wohl auch wegen der plötzlich ungemütlichen Atmosphäre, aber auch, weil es in dem Raum recht kalt war - und er nackt. Mit einer Hand suchte er nach der Bettdecke, die ihn vorhin noch zugedeckt hatte und zerrte sie hervor, um sie über die drei verschwitzen Körper zu legen. "Yup, hätte ich in der Tat", erwiderte Nico und machte sich ebenfalls daran, die Decke heranzuziehen. Andreas sah von einem zum anderen. "Ich werde es mir ganz genau überlegen, was ich sage. Schließlich bin ich hier in einer gefährlichen Situation", meinte er. Müde kuschelte sich Jonas an ihn. "Ich werd dir so schnell nicht gefährlich," murmelte er. Er war erleichtert darüber, dass der andere nicht abhauen und flüchten würde. "Nein, wirst du nicht?", Andreas wirkte erstaunt. Jonas glitt langsam in einen seichten Schlaf über, er murmelte nur noch kaum verständlich ein "nein", dann war er schon eingeschlafen. Zärtlich streichelte Nico ihm durchs Haar und blickte dann wieder zu Andreas. "Ich bin nicht daran schuld", meinte der und sah zu Jonas rüber. "Er ist noch müde vom Gefängnis. Ich denke, es wird ihm guttun, noch ein wenig zu schlafen." "Auf jeden Fall." Nico streckte sich. "Und was machen wir nun? Hast du was dagegen, wenn ich unter deine Dusche hüpfe?" "Nein, mach. Du weißt ja, wo die Dusche ist." Andreas verschränkte die Arme unter dem Kopf und lächelte. Nico stand vorsichtig vom Bett auf, um Jonas nicht zu stören und angelte sich von irgendwoher seine Klamotten. Dann verschwand er im Badezimmer. Andreas hörte nach einer Weile das Rauschen der Dusche. Eigentlich war ihm auch danach, sich zu duschen, aber genauso gut konnte das noch warten. Er fühlte sich angenehm entspannt. Als es im Bad still wurde, sah er zur Tür. Vielleicht konnte er ja dann doch duschen... Kurz darauf ging die Tür auf und ein tropfnasser Nico, ein Handtuch um die Hüfte, kam ins Zimmer getapst. "Hab die blöde Unterhose vergessen", murrte er, "hast du das peinliche Teil irgendwo gesehen?" "Ähm", Andreas sah ein wenig erschrocken auf. "Sei leise!", meinte er und deutete auf Jonas. Der drehte sich jedoch nur kurz im Schlaf und zog mit einer Hand die Decke höher. "Sorry!", wisperte Nico und strich sich ein paar nasse Haare aus dem Gesicht, während er nach seinem verlorengegangen Kleidungsstück forstete. "Ich glaube, da drüben sehe ich einen Hund spitzen. Mephisto sitzt drauf", flüsterte Andreas und kicherte so leise er konnte. Tatsache, Mephisto hatte es sich auf Nicos Boxershorts bequem gemacht und war gar nicht begeistert, als dieser ihn vorsichtig davon hochhob. "Kein Geschmack, der Kater, genauso wie meine Mutter", murmelte Nico und hoffte, dass Andreas das nicht hörte. Es war ja schon peinlich genug, solche Hosen zu tragen, aber dass diese auch noch ein Geschenk von Mama waren.... "Mamas kleiner Liebling", schnurrte Andreas jedoch dunkel und machte jegliche Hoffnung zunichte. Ein tötlicher Blick aus blitzenden dunkelblauen Augen wurde ihm zugeworfen, etwas abgemildert durch leichtes Erröten. "Und das sagt derjenige, der peinliche T-Shirts im Schrank hat!", brummte Nico. Andreas wurde genauso rot. "War ein Geschenk... auch von meiner Mutter." "Offensichtlich haben die alle keinen Geschmack", kommentierte Nico und schüttelte die Hose aus, damit auch keine Katzenhaare daran blieben, um sie gleich darauf anzuziehen. Andreas Blick klebte auf dem Schritt, der schnell hinter Snoopy verschwand. "Süß!", meinte er. Nico grinste ein wenig anzüglich. "Hauptsache, ich schmecke jetzt nicht für den Rest meines Lebens nach Katze!" "Ist da ein Unterschied, oder magst du Mephistos Geschmack nicht?" "Naja, aber du hattest doch was gegen Katzen, oder hat sich das inzwischen geändert?" Nico kam auf Andreas zu und ließ sich wieder neben diesem auf dem Bett nieder. Dieser rutschte ein wenig, ohne Jonas dabei zu wecken. "Irgendwie wohne ich mit dem Viech seit 2 Wochen zusammen. Meine Nachbarin scheint froh darüber, ihn los zu sein. Immer wenn ich ihr begegne, hat sie es eilig. Man kann sich an alles gewöhnen", kommentierte er leise. "Dann bin ich ja beruhigt", gab Nico zurück und lehnte sich etwas näher an Andreas. "Aber schau doch mal bitte nach, ob ich nach Katze schmecke oder nicht..." "Wo, an deinen Lippen?" Andreas grinste frech. "Wo du willst!", kam die noch frechere Antwort. Die war ihm dann doch zuviel - zumindest dem Inhalt nach. Andreas gab Nico einen kurzen Kuss. Doch der ließ das nicht gelten und verlängerte den Kuss noch ein wenig, bis er einen leicht atemlosen Andreas wieder losließ. "Und?" Ein leises Rascheln unterbrach die beiden, und wie auf Befehl sahen sie sich um. Tief in die Decke eingekuschelt lag Jonas da und blickte sie schläfrig an. "Hallo Kleiner. Aufgewacht? Haben wir dich geweckt?", fragte Andreas leise nach. Jonas zog die Decke wieder weiter hoch und kuschelte sich richtig ein. Ein leichtes Grinsen zog sich über sein Gesicht, als er seine beiden Freunde so dicht nebeneinander sah - und in solch einer eindeutigen Pose. "Aufgewacht ja, aufgeweckt... ich weiß nicht..." Nico rückte zu ihm herüber. "Du siehst echt süß aus, wenn du so verschlafen bist", erklärte er Jonas, lächelte und tippte ihm spielerisch auf die Nase. "Willst du auch nen Guten-Morgen-Kuss? Auch wenns dafür ein bisschen spät ist..." "Süß?" ein wenig unsicher sah er Nico an, lehnte sich dann aber doch zur Seite, um sich seinen "Aufwachkuß" abzuholen. Und so weich und warm und liebevoll, wie der schmeckte, konnte er wieder kaum genug davon kriegen. Andreas ruckelte sich etwas zurecht und stützte sein Kinn ab. Als die zwei sich nicht trennen wollten und er so langsam Zweifel bekam, ob das gut fürs Gehirn war, wenn es zu wenig Sauerstoff bekam, begann er laut und deutlich zu zählen. Irgendwann bei 20 ließ Nico Jonas wieder zum Luftholen los und strich ihm sanft durch die Haare. "Ja, süß. Zum anbeißen süß! Und ich wette, Andreas gibt mir recht. Und ich hätte noch länger gekonnt!" Mit diesen Worten drehte sich Nico zu Andreas um. "Oh, das bezweifle ich nicht", kicherte Andreas und deutete auf Jonas. "Aber ihn hast du gerade um den Verstand geküsst. Jetzt musst du weitermachen oder ihm seinen Verstand wiedergeben." "Ich hab meinen Verstand noch," fiel Jonas ihm ins Wort, dann aber hörte er, was Andeas noch hinzugefügt hatte, "aber weitermachen kannst du trotzdem..." Nico grinste. "Ist das eine offizielle Erlaubnis?" Und schon hatte er sich Jonas geschnappt und diesem einen weiteren atemraubenden Kuss verpasst. Nach zwei oder drei Minuten erst ließ er wieder von Jonas ab. "Verstand noch da?", fragte er zwinkernd. Ein leises "Wow," entfleuchte seinen Lippen, als Jonas Nico wohl ein wenig dämlich angrinste. "Ich glaube, dass war ein Kompliment an dich", stellte Andreas fest und seine Mundwinkel hoben sich noch ein wenig mehr. Dieser grinste noch breiter. "Das sehe ich auch so", flüsterte er und gab Jonas einen Kuss auf die Nasenspitze. Dann rollte Nico sich so herum, dass er seine beiden Freunde ansehen konnte. "Das war auch eins," flüsterte Jonas und strahlte Nico an. Er hielt die Decke fest, um weiterhin tief eingekuschelt zu sein, und rutschte so etwas näher an Andreas heran. Fragend blickte er ihn an. "Das dir aber auch immer kalt ist", murmelte der und zog ihn noch ein Stück näher. "Los, wir müssen ihn aufwärmen." Dankbar kuschelte Jonas sich näher an Andreas und deckte ihn dabei gleich mit zu. Es war so schön, Andreas zu spüren, stark und warm, und er fühlte sich irgendwie noch sicherer, jetzt, wo er in Andreas' Armen lag. Prompt beteiligte sich auch Nico an der "Jonas-Warmkuschel-Aktion". Wie kleine Tierchen im Winterschlaf rollten sich die drei jungen Männer ganz dicht aneinander. "Na, besser?", wollte Nico wissen. "Schön," murmelte Jonas und drängte sich noch etwas mehr an seine Freunde, so das denn noch möglich war. Ein wenig reckte er sich, dann kam er mit den Lippen an Andreas' Halsbeuge an, und drückte hier und da kleine Küßchen auf die Haut. Dass er dabei Gänsehaut verursachte und Andreas kleine Seufzer entlockte, war zwar nicht beabsichtigt, aber auch nicht unbedingt ein Grund, damit aufzuhören. Andreas dehnte sich ein wenig, so dass Jonas besser herankam. "Das ist gut", schnurrte er. So drehte sich Jonas noch etwas weiter zu Andreas und küßte die weiche, empfindliche Haut. Nach einem Moment traute er sich auch, sie mit der Zunge anzustupsen, was Andreas ein weiteres Keuchen entlockte. Nico rührte derweil sich nicht und sah leicht amüsiert zu, wie Jonas' zartes Ausprobieren Andreas zu einem schnurrenden Häufchen reduzierte. Jaja, irgendwo fand jeder seinen Meister... Als er dann auch noch die Augen schloss, wusste er, dass Andreas dem Werben ohne Gegenwehr nachgab. Andreas selbst wusste jedoch noch nicht so genau, was er machen sollte. Er entschied erst einmal, sich Jonas zur Verfügung zu stellen und zu hoffen, dass es nicht zu spät war. Denn so langsam begann sich verdächtige Wärme auszubreiten. Ein wenig komisch wurde Jonas schon zumute, als er merkte, was für eine Wirkung er auf Andreas hatte. Doch einfach so aufzuhören traute er sich auch nicht. "Vorsicht, gleich hast du nen schnurrenden Andreas auf dem Schoß", warnte Nico Jonas gutgelaunt angesichts des verzückten Ausdrucks des Barkeepers. Etwas verunsichert sah Jonas sein Kuschel- und Küßziel an. Nico hatte recht, Andreas schien das wirklich außerordentlich gut zu gefallen, was er gerade mit ihm machte. Doch - sollte er einfach so aufhören? Oder sich trauen weiterzumachen? "Kannst bei mir weitermachen und unserem Kater 'ne Pause gönnen", erklärte Nico und zwinkerte Jonas zu. Etwas irritiert drehte sich Jonas zu Nico um, den hatte er schon ganz verdrängt. Doch Nicos verschmitzes Grinsen ließ ihn sich gleich wieder entspannen, und er drehte sich mit seiner Decke ganz zu ihm um. Andreas seufzte. So allein gelassen zu werden, war hart. Hauchzart berührte er die Stellen, wo Jonas ihn geküsst hatte. Und jetzt. Jetzt sah er mit einem Hauch von Eifersucht auf Nico und Jonas, die sich miteinander vergnügten. Das entging Nico jedoch nicht. "Hey, wir vergessen dich schon nicht", erklärte er Andreas und küsste Jonas zart aufs Ohr. "Ach, wirklich?" Andreas sah ihn zweifelnd an. Ein leiser Schauer lief Jonas über den Rücken, und er kuschelte sich näher an Nico an. Dann streckte er die Hand aus, um Andreas ebenfalls näher zu ziehen, es war ihm nicht wohl bei dem Gedanken, dass einer der beiden sich ausgeschlossen fühlen konnte. "Ich hab euch beide lieb," murmelte er kaum hörbar, als Andreas sich neben ihm setzte. "Was?" Zwei erstaunte Gesichter blickten ihn an. Erschrocken sah Jonas auf. Das hatte er doch nicht laut sagen wollen! "Ähm... ich... ich..." Jonas fühlte, wie er langsam immer röter wurde, und so ganz still halten konnte er seine Hände auch nicht. Was, wenn er jetzt alles kaputt gemacht hatte? Was, wenn es für Andreas und Nico nur ein Spaß war, nichts weiter als ein kleiner Zeitvertreib? Was, wenn er selbst zu viel in ihr Zusammensein interpretiert hatte? Andreas zog ihn zu sich. "Du hast uns lieb?", fragte er wispernd. Er küsste ihn, bevor Jonas zu einer Antwort ansetzen konnte. Als sich ihre Lippen wieder lösten, nickte Jonas unsicher, seiner Stimme traute er in diesem Moment nicht. "Wir haben dich auch lieb, Jonas", erklärte Nico leise. Er war sich sicher, Andreas gefahrlos in diese Aussage mit einbeziehen zu können, so liebevoll wie der Barkeeper Jonas gerade ansah. Geradezu selig. Andreas nickte und legte seinen Kopf schief. "Ich verstehe gar nicht, dass du daran zweifeln kannst", murmelte er. Jonas sah ihn still an, einen langen Moment, als ob er seinen Ohren nicht trauen könnte. Dann schloß er die Augen und kuschelte sich an sie beide. *** Ende des vorerst letzen Teils...