Titel: Ein Eiswürfel mit Folgen - oder Wie genießt man einen B52? Teil: 13 Autor: Neko, Seya, Silberchen E-Mail: sumeragi_subarukun@yahoo.de sheseya@yahoo.de silberchenxx@yahoo.de Genre: real, RPG Bewertung: PG-? Warnung: yaoi Inhalt: Ist eine Überraschung, vor allen Dingen für uns. 3 x ^^;;; Erklärung: Dies ist unser erstes Rollenspiel. Wie bitten hiermit um Gnade ... aber vor allen Dingen um C&C. *** Nico hatte Jonas hinterher gesehen, doch bei Andreas' Worten drehte er sich zu ihm um und lächelte. "Hier bei dir ist es auch um einiges angenehmer als Zuhause", erwiderte er, wollte sich aber im nächsten Moment auf die Zunge beißen. Verflixt, das interessierte Andreas doch sicher überhaupt nicht! Der musste sich mit so einem anstrengenden Job wie Kellnern das Studium finanzieren, und Nico futterte sich immer noch gemütlich bei seinen Eltern durch. Er hatte nun wirklich keinen Grund sich zu beschweren... "So schlimm daheim?" Andreas setzte sich wieder an den Tisch und nahm sich eines der aufgebackenen Brötchen. Abwartend sah er Nico an. "Was heißt schlimm", Nico goss sich noch Kaffee nach, "mein alter Herr ist nur leider der Meinung, ich entspräche nicht so ganz dem Idealbild des perfekten Sohnes." Die letzten Worte klangen ein wenig bitterer, als Nico beabsichtigt hatte. Andreas legte sein Brötchen auf den Teller und sah Nico mitfühlend an. "Ja", antwortete er gedehnt. "So etwas kann ziemlich an den Nerven und am Selbstwertgefühl nagen. Lass mich raten: Er misst dich an deinen schulischen Leistungen und wenn da nicht überall eine 1 steht, dann bist du nur noch die Hälfte wert." Überrascht sah Nico Andreas an. Er hatte bisher noch niemanden getroffen, der dieses spezielle Problem verstand; die meisten waren der Meinung, Leute wie Nico hätten keine ernstzunehmenden Probleme im Leben. Weswegen Nico auch niemandem davon erzählte. "Das klingt ja fast, als würdest du aus Erfahrung sprechen", erwiderte Nico schließlich ein wenig ausweichend. Andreas hob eine Braue. Um ein wenig Zeit zu gewinnen, schnitt er langsam sein Brötchen in zwei Hälften und stippte die Krümel auf, um sie zu essen. "Wenn es nicht so schlimm ist, warum tut es dann so weh?", fragte er dann scheinbar harmlos und nicht direkt an Nico gewandt. Nico zuckte zusammen. Ja, das hatte er sich auch schon oft gefragt. Warum interessierte ihn überhaupt die Meinung seines Vaters über ihn? Er war doch alt genug um zu wissen, dass es vor allem darauf ankam, an sich selbst zu glauben und zu wissen, dass man etwas wert war, egal was andere sagten. Aber Andreas hatte recht, es tat weh. Es tat manchmal sogar verdammt weh, und er konnte nichts dagegen tun. Andreas sah Nico einfach nur an. Er konnte sehen, wie es in dem anderen arbeitete und er mit sich selbst kämpfte. "Willst du darüber sprechen?", fragte er so leise, dass es kaum zu hören war. Endlose Momente vergingen. Nico nahm noch einen Schluck Kaffee und überlegte krampfhaft, ob er Andreas' Angebot annehmen sollte. Aber was, wenn der ihn doch nicht ernstnahm, sondern nur für ein wehleidiges Gör hielt? Nico atmete tief durch, dann beschloss er, das Risiko trotzdem einzugehen. Andreas hatte etwas an sich, dass irgendwie Vertrauen einflößte,trotz seiner manchmal etwas spitzen Zunge. Außerdem - und bei diesem Gedanken musste Nico fast wieder lächeln - waren Barkeeper ja angeblich die perfekten Zuhörer. "Eigentlich gibts da nicht viel zu erzählen", begann er schließlich leise, "mein Herr Vater ist eigentlich ständig auf Dienstreise, aber wenn ich ihn doch mal zu Gesicht bekomme, ist das einzige, worüber wir reden, meine Noten in der Schule und mein allgemeines Betragen. Besser gesagt, er fragt, ich antworte. Und wenn es ihm nicht gefällt, kommt halt eine Predigt darüber, dass er enttäuscht ist, dass sein Sohn nicht mehr leistet, aber wenn ich mich ja nicht anstrenge, wäre das auch kein Wunder. Ihm zu sagen, dass ich doch kein allround-Genie bin und auch keine Maschine und schon gar keine Kopie von ihm bin, hat keinen Sinn..." Nico brach ab. "Du fühlst dich als Versager und du kannst noch nicht einmal sagen, worin dein Versagen besteht", stellte Andreas schlicht fest. Irgendwie wurde alles jetzt unwichtig. Wichtig war nur dieses Gespräch. Nico war jetzt wichtig und der befand sich im Fokus grüner Augen, die ihn einfach nur ansahen, nichts zu fordern schienen, aber versprachen, schlicht und einfach zuzuhören. "Genau... ich habe das Gefühl, dass es eh ganz gleich ist, was ich tue. Ich kann es ihm niemals recht machen. Und", Nico stockte, dann wagte er doch zu sagen, " manchmal, habe ich das Gefühl, ich bin gar keine Person. Für meinen Vater bin ich nur eine Ansammlung schlechter Noten, für meine Mitschüler ein Haufen Geld... und... für meine Exfreundin nicht >sensibel< genug." Auf Andreas' überraschten Blick hin lächelte er schief. "Wir haben uns vor einem Monat getrennt. Wenn ich jetzt zurücksehe, wollten wir beide einfach nur irgendwen haben, und sie bevorzugte jemanden, der ihren stundenlangen Ausführungen über Liebe, Leben und Fettnäpfchen anderer Leute zuhörte..." "Und was wolltest du?" Nico musste wirklich kurz überlegen. "Hm, gute Frage. Erstens, den nervigen Fragen entgehen, warum ich immer noch solo bin, zweitens mehr drüber erfahren, wie Frauen denken - was mir nicht gelang, und drittens... naja, irgendwo will man ja seinen Frust und sein Kuschelbedürfnis loswerden." Diesem Bekenntnis folgte ein noch schieferes Lächeln. "Keine guten Bedingungen für eine Beziehung, fürchte ich. Kein Wunder, dass wir uns irgendwann nur noch auf die Nerven gingen." Andreas hob erstaunt die Augenbrauen. "Ich würde sagen, du gehörst mit zu den Leuten, die nicht wissen, dass sie nicht beim anderen Geschlecht glücklich werden können, weil es nicht das ist, was sie suchen. Bitte versteh mich nicht falsch, aber ein paar Schwule kenne ich schon. Ich meine die, die sich bekennen und ein oder zwei von denen waren mal so offen und haben mir ähnliches erzählt. Du wirst die Frauen nicht kennen lernen, genausowenig wie ein Hetero. Doch du willst es genau wissen, während ein Hetero am liebsten mit seiner Freundin ins Bett will." Andreas befürchtete, dass er zu offen war. Brutal offen. Jetzt war es an ihm, schief zu lächeln. Nicos Gesichtsausdruck wurde weicher, fast erleichtert. "Tja, ich habe mir inzwischen auch so was ähnliches gedacht, besonders nachdem ich mit euch beiden..", er grinste, "tja, ich fürchte, mein werter Herr Vater wird noch einen Grund mehr zu meckern haben, wenn er das erfährt... aber das ist mir egal." Nico machte eine Pause. "Ich hoffe, das macht dir jetzt alles nichts aus, Andreas." "Nicht wirklich." Andreas lachte leise. "Bei mir gibt es nichts mehr, womit ich brechen könnte und ich habe mir noch nie wirklich Gedanken darüber gemacht, was ich bevorzuge. Ich hatte ein paar Freundinnen und es war wirklich nett mit ihnen, aber anscheinend bin ich nicht ganz abgeneigt. Schieb es auf die Medikamente: Denn irgendwie schockt mich das nicht wirklich. Keine Ahnung warum." "Tja, vermutlich gibt es wirklich schlimmeres." Nico fühlte sich langsam bedeutend besser. Mit Andreas zu reden, hatte etwas ungemein beruhigendes. doch dann fiel ihm etwas auf. "Aber was du eben sagtest... hast du... auch keine Familie mehr wie Jonas... oder... sollte ich die dumme Fragerei lieber sein lassen?" "Wieso dumme Frage?" Andreas sah erstaunt aus. "Nein, es ist so, dass ich eine Familie habe. Mit allem Drum und Dran inkl. eines Bruders. Aber ich habe mich vor einem Jahr mit meinem Vater heftig zerstritten. Seitdem darf ich sein Haus nicht mehr betreten. Höchstens als reuiger Sünder. Mit meiner Mutter und meinem Bruder habe ich aber immer noch Kontakt. Sie sagt, dass es ihm leid tut, aber er kann nicht über seinen Schatten springen und ich brauche noch ein wenig, um das zu verdauen. War nicht nett." Nico zögerte, doch dann befand er, dass er und Andreas schon ein zu persönliches Gespräch führten, um jetzt wieder zurückzuweichen. Also fragte er leise: "Worum ging es bei dem Streit?" Andreas spielte ein wenig mit seinem Messer und hielt es abrupt an. Er sah zu Nico auf und lächelte schief. "Willst du es ehrlich wissen? Ich habe keine Ahnung. Ich weiß nicht mehr, was der Auslöser war. Auf einmal befanden wir uns im schönsten Streit und es flogen nur so die Fetzen. Jede noch so kleine Kleinigkeit wurde zerpflückt und dann blieb nichts weiter als ein riesiger Haufen Scherben. Ich war nicht gerade ein Waisenknabe, aber mein Vater hat mir doch ein paar Sachen an den Kopf geworfen, die ich ihm nicht so schnell verzeihen kann, wenn ich auch schon mehr als einmal überlegt habe, einfach mal zu Besuch zu kommen. Aber es tut wirklich noch weh. Das Dumme daran ist, dass es nur ihm zugetragene Gerüchte waren und er den mehr getraut hat als meinen Worten. Er wusste es schon eine ganze Zeit, aber er hat mich nicht nie gefragt und so war ich in seinen Augen ein Hurenbock, Zuhälter, Dieb und Verbrecher sowieso. Kein Sohn mehr. ... Das hat gesessen. Das kannst du mir glauben. Aber was solls." Andreas seufzte leise und stützte seinen Kopf in die Hand und sah Nico still an. "So ist das mit Familie. Selbst wenn man mit ihr gebrochen hat, steckt man doch mittendrin." "Man kann sich seine Familie eben nicht aussuchen", murmelte Nico und blickte in seine Kaffeetasse. Wieder einmal hatte er das Gefühl, seine Probleme seien so unbedeutend, dass er eigentlich überhaupt keinen weiteren Gedanken daran verschwenden sollte. Aber das konnte er leider nicht. "Wie lange geht das mit dir und deinem Vater schon so?", fragte er vorsichtig. Andreas winkte ab und schüttelte den Kopf. "Etwas mehr als ein Jahr. Irgendwie hatten wir immer wieder Zoff miteinander gehabt. Aber es war nie wirklich etwas wichtiges gewesen. Doch wollten wir nicht von dir sprechen?" Der Andreas holte die Kaffeekanne von der Maschine und goss Nico und sich noch einmal ein. "Erzähl ein wenig mehr von dir. Du scheinst irgendwie das genau genaue Gegenteil von Jonas zu sein und doch seid ihr beide genauso allein. Schon seltsam..." Nico krauste die Nase. War das jetzt ein Ablenkungsmaöver gewesen oder interessierte Andreas wirklich, was in Nico vorging? Oder beides? "Ja, ist es wirklich", erwiderte er schließlich auf die Frage seines Gegenübers, "aber wenn mich nicht alles täuscht, dann bist du auch manchmal einsam, oder nicht? Auch wenn du das vermutlich nicht gerne zugibst..." "Irgendwie bin ich meist zu beschäftigt, um mir darüber Gedanken zu machen. Ab und an bin ich mit ein paar Freunden unterwegs, aber das hat nachgelassen. Jeder steckt seinen Kopf in die Bücher bis es raucht und keiner hat mehr Zeit. So ist das." Nico blickte Andreas ruhig an. "Irgendwie traurig, findest du nicht? Natürlich lässt sich nichts daran ändern, dass ihr viel lernen müsst. Aber manchmal kann man schon mit einem kleinen Anruf oder Besuch oder irgendeiner Nettigkeit den Alltag eines anderen Menschen aufheitern... dafür braucht es auch nicht viel Zeit." Der Student nickte. Das Messer klapperte, als er es auf dem Teller ablegte. Dann lehnte er sich zurück. "Ja, es ist so einfach und ich bin selbst schuld im Sinne der Anklage. Ich bin nicht besser. Nicht im geringsten." "Das habe ich doch garnicht gemeint!", erwiderte Nico erschrocken. Er hatte Andreas auf keinen Fall etwas vorwerfen wollen. "Ich meine nur... ich wundere mich, dass... dass sich bisher niemand gemeldet und erkundigt hat, wie es dir geht." Andreas zuckte mit der Schulter. "Ich denke, dass es außer denen im Lollipop niemand weiß. Und mein Chef... Keine Ahnung. Aber ich denke, dass ich ihn heute Abend anrufe. Ich werde mir die Woche freinehmen müssen. Egal... Magst du noch Kaffee?" Lautlos seufzend gab Nico auf - vorerst. "Nein, danke, wenn ich noch mehr Kaffee trinke, dann werde ich hyperaktiv - und ich glaube, das willst du lieber nicht erleben. - Aber sag mal, was tun wir mit dem Rest des Tages?" Leises Lachen antwortete ihm. Andreas erhob sich und stellte das Geschirr in die Spüle. Er überlegte kurz und drehte sich dann mit nachdenklicher Miene zu Nico um. "Keine Ahnung, ob dir das gefällt. Aber ich weiß noch nicht, wie gut ich bin. Daher kann ich für deinen Bewegungsdrang einen Gang nach draußen anbieten. Hier ist ein Park um die Ecke. Nicht sehr weit weg. Für mich alten Mann genug Bänke und für dich einiges an Kilometern Weg und einige Sportgeräte." Nico grinste wie ein kleines Kind, dem seine Mutter gerade einen Ausflug zum Spielplatz versprochen hatte. "Klingt gut! Außerdem sieht das Wetter ganz vertrauenerweckend aus", meinte er mit einem Blick aus dem Fenster. Zögerliche Sonnenstrahlen trauten sich hinter ein paar dicken Wolken hervor. "Okay, abgemacht. Gehen wir!" Andreas ging zu seinem Schrank und holte sich eine Jeans heraus. Er zog die Trainingshose aus und dafür diese über. Nico blickte ihn noch etwas besorgt an, doch als er sah, dass Andreas allein zurecht kam, traute er sich, einen Blick in den Spiegel zu werfen. "Ich weiß, ich bin schon wieder unverschämt, aber hast du zufällig etwas Haargel für mich?" fragte Nico und zupfte an seinen völlig verwuschelten Haaren. Nur ein paar Ponysträhnen hingen traurig herunter. Andreas hörte verwirrte bei dieser Frage damit auf, sich anzuziehen. "Haargel? Ja, ich müsste noch welches im Bad haben. Im Spiegelschrank oben rechts, glaube ich. Du kannst dir welches nehmen." "Yo, danke!" Nico verschwand im Bad und suchte im Schrank herum, bis er das Gewünschte gefunden hatte. Fünf Minuten später hatte seine Frisur auch endlich wieder die gewünschte Form angenommen - das heißt, sie sah immer noch zerzaust aus, aber auf gewollte Art und Weise. Nico lächelte sein Spiegelbild nach getaner Arbeit an und rief dann zu Andreas hinüber: "So, ich bin fertig. Sollen wir los?" "Ja, ich bin auch fertig. Wir können gehen." Andreas nahm den Schlüssel von der Heizung und öffnete einladend die Tür. Nico tätschelte im Vorbeigehen noch schnell Mephistos Kopf, der neugierig um die Ecke lugte, was seine neuen Herrchen nun vorhatten. Doch er machte keine Anstalten , hinter den beiden herzulaufen, als sie die Wohnung verließen. Sehr angenehm kühle Luft begrüßte sie. Andreas atmete erleichtert auf. Es tat ihm gut und er fühlte sich wesentlich besser. Vor allen Dingen machten ihm die Nebenwirkungen weniger zu schaffen. Nur ein wenig schlapp fühlte er sich noch. Verstohlen berührte er das Pflaster auf der Stirn, das die kleine Naht abdeckte. "Hier müssen wir lang", erklärte er an Nico gewandt, der ihn fragend ansah. "Ich gehe gern in den Park, um zu lernen. Manchmal fällt einem vor lauter Paukerei die Decke auf den Kopf. Auch wenn die Wohnung recht groß ist, gegenüber den anderen Studentenbuden, so ist sie doch eigentlich zu klein, um nicht darin wahnsinnig zu werden." Nico grinste schief und dachte an sein geräumiges Zimmer in dem riesigen Haus seiner Eltern. "Da glaube ich dir jetzt einfach mal. Ich finde deine Wohnung allerdings sehr gemütlich, wirklich. Ich beneide dich fast..." Nico versenkte die Hände in die Hosentaschen und schaute in den Himmel. "Naja, vermutlich... selbst wenn ich meine eigene Etage habe, ist es doch immer noch das Haus meines Vaters. ich kanns wirklich kaum erwarten, da weg zu kommen." Andreas schwankte zwischen ehrlichen Mitgefühl und einer gehörigen Portion Neid. Andererseits: Er selbst war wirklich froh, allein zu leben und niemandem Rechenschaft ablegen zu müssen. "Irgendwann kannst du ja ausziehen", meinte er. Andreas wies auf die andere Straßenseite und lotste Nico hinüber. Dieser folgte ihm. "Naja, wenn ich nächstes Jahr endlich 18 bin und einen Job finde", meinte er und musterte die Gegend um ihn herum. "Meinen alten Herrn trifft sicher der Schlag, wenn ich ihm sage, ich will kellnern oder bei Aldi Inventur machen..." "Es wäre eine Herausforderung an ihn und meist reagieren solche Eltern mit Drohungen und Erpressung. Bevorzugt mit dem Streichen als Erben." Andreas schüttelte den Kopf. Die Straße öffnete sich vor ihnen und an ihrem Ende wurde ein grüner Park sichtbar, der von einer niedrigen Mauer umfriedet war. "Ja, vermutlich. Aber darauf lasse ich es ankommen." Nico sah sich um, während sie weitergingen. "Hübsch hier. Ich versteh, dass du öfter hierher kommst." Der Park war leer bis auf ein paar alte Herrschaften und kleine Kinder, die begeistert kreischend hintereinander herjagten. Ansonsten schien er eine grüne Insel der Ruhe inmitten der Hektik der Großstadt; Nico wunderte sich, dass er dieses nette Fleckchen selbst noch nicht gefunden hatte. Aber er wohnte ja auch fast auf der anderen Seite der Stadt, wo es nur mit der Nagelschere getrimmte Rasenflächen gab, die man nicht betreten durfte... ***