*************** Die Sicht der Dinge Das Leben ist hart. Hart aber gerecht. Wirklich? Ein unschuldiges Wesen wird beraubt, beschmutzt, verletzt. Zerstörtes Leben. Ist das gerecht? Nein! Das Leben ist nicht gerecht! Ohnmächtige Wut. Grenzenloser Hass. Alles wird schwarz... Schmerz. Schmerz betäubt die dunklen Gedanken. Schmerz. Ein Weg zu vergessen. Tod. Erlösung. Leben. Was ist Leben? Viele schöne Dinge. Das gefällt mir. Aber auch viele schlimme. Das will ich nicht. Nein! Kein Schmerz mehr! Ich will doch nur frei sein... Erlösung! Bitte, Erlösung! Doch nicht mal diese Freiheit bleibt mir. Ich bin gefangen. Freiheit scheint nur eine Traum. Gibt es Freiheit? Wahre, endlose Freiheit? Ich weiß es nicht, doch ich glaube daran. Liebe. Ist das Erlösung? Aber was ist Liebe? Ich kenne sie nicht. Ich liebe nicht. Gibt es diese endlose Liebe, an die ich einst glaubte? Ich weiß nicht... Der Glaube ist verschwunden... Ich kann nicht lieben. Das ist doch traurig, nicht? Sollte ich nicht weinen? Aber ich kann nicht... Nicht eine Träne kommt mehr... Ich verstehe mich selbst nicht mehr. Mein Ich, wie es mal war, ist verschwunden. *************** Danke für's Lesen. Ich habe dieses Gedicht vor einer Weile geschrieben, als ich wirklich so gedacht habe. Für mich war es eine Zeit mit gemischten Gefühlen, die mir aber sehr wichtig ist. Bitte keine tröstenden Worte oder so, das ist wirklich schon etwas her und ich bin da raus. ^_^; ~Wir sehen die Dinge nicht, wie sie sind. Wir sehen die Dinge, wie wir sind.~ K-chan