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IEC-News
11.03.97
Hallo Eishockey-Fans,
in Iserlohn herrscht vollste Zuversicht. In diesen Play-Offs ist alles möglich und Iserlohn hätte eigentlich mit 2:0 führen müssen, denn am Freitag führte der IEC zweimal mit drei Toren und unterlag später nur der Schiri-Fehlentscheidung. Am Freitag beginn en beide Mannschaften wieder bei Null. Der Druck liegt eindeutig beim Südzweiten Heilbronn.
Die gesamte Mannschaft will ins Viertelfinale und das zeigt sie auf dem Eis. Dem heimlichen Meister des Südens wurde mit unbändigem Einsatz, großer Konzentration, einer super Kondition und einer klugen taktischen Ausrichtung der Schneid abgekauft. Aber auc h die mannschaftliche Geschlossenheit, gesunde Aggressivität, gute Abwehrarbeit (kein Unterzahltor!) und eine positive Chancenauswertung sind Punkte, die für den IEC im bisherigen Vergleich sprechen. So kann die Mannschaft noch für manche Sensation sorgen.
Herauszuheben ist besonders die gute Kondition der Mannschaft, obwohl sie in der Vorrunde noch sechs Spiele mehr bestritten hat als alle anderen außer Neuwied. Trainer Gailer meint, daß im Januar der iEC gegen Heilbronn noch zweistellig verloren hätte. Pos itiv für die Kondition wirkt sich das Spiel mit drei Reihen aus. Die dritte Reihe genießt das Vertrauen und bestätigt dies durch die Ausschaltung von mindestens einer gegnerischen Reihe.
Ob und wer jetzt von den beiden Teams weiterkommt entscheidet sich auch an den Nerven. In Iserlohn bekamen die Gäste gleich zwei Bankstrafen, weil sie einen Spieler zu viel auf dem Eis hatten. Dies darf einem so guten Team wirklich nicht passieren.
Der IEC hat aus den Vorfällen am Freitag beim Sonderzug Konsequenzen gezogen. Die mitfahrenden Fans dürfen keinen Alkohol mitbringen. Am Zugeingang wird kontrolliert. In einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung heißt es:
"Da es beim letzten Zug wiederholt zu Zwischenfällen kam, bei denen einige alkoholisierte Fans sowohl im ZUg als auch im Stadion des Heilbronner EC Randale machten, weisen wir ausdrücklich darauf hin, daß das Mitbringen von alkoholisierten Getränken streng untersagt und auch am Zugeingang kontrolliert wird. [...] Wir bauen auch auf die Unterstützung unserer vernünftigen Anhänger, die auf wenige Randalierer positiv Einfluß nehmen sollten. Schließlich gilt das Iserlohner Publikum als reiselustig, fachkundig u nd freundlich und wir lassen uns durch einige wenige diesen positiven Ruf unserer Fans und das positive Image des Vereins nicht schädigen. Im Interesse aller wollen wir schließlich nicht mit Fäusten außerhalb der Eisfläche kämpfen, sondern uns sportlich mi t dem Gegner vergleichen und hoffentlich ein positives Ende für Fans und Mannschaft erreichen."
Der IEC weist auch noch einmal daraufhin, daß Karten für den zweiten Sonderzug im Reisebüro Nolte, Nordengraben 10 in Iserlohn, von 9 bis 18 Uhr erhältlich sind.
Quelle: u.a. Iserlohner Kreisanzeiger vom 11.3.1997
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