Obwohl wir Gott nie gesehen haben,
sind wir wie Zugvögel,
die an einem fremden Ort geboren,
doch eine geheimnisvolle Unruhe empfinden,...
eine Sehnsucht nach der frühlingshaften Heimat,
die sie nie gesehen haben und zu er sie aufbrechen,
ohne zu wissen, wohin.

 

Der Ort, wo meine Sehnsucht
aufgehoben scheint,
ist oft so fern
und manchmal dann zum Greifen nah.
Ich wünsche mir so sehr,
daß meine Sehnsucht endlich doch
zur Ruhe kommt,
und weiß,
sie irrt umher, solang ich lebe.
Nur eins erbitt ich mir von dir, mein Gott.
Laß meine Sehnsucht ein Zuhause finden.

 

Gott,
du kennst das Mosaik meiner Seele,
die Steinchen dunkler Farbe
und jene,
welche glänzend und leuchtend
von frohen Stunden erzählen.
Gott,
du kennst das Mosaik meiner Seele,
das - unfertig noch - vor Dir liegt.
Und wenn sich,
irgendwann einmal,
das letzte Steinchen fügt,
dann lass auch mich
den Sinne erkennen.


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