Wehmut

Es verfliegt,
aber ich versuche es zu fassen.
Ich weiß, dass es geht,
aber es bedeutet mir so viel.
Schritt für Schritt,
Gedanke um Gedanke,
ein Stückchen
und noch ein bisschen weiter,
schnell, schnell,
dann bleibt es stecken,
ein Rucken und zucken.
Es hat sich losgerissen,
es holpert und poltert,
wackelt und kracht.

Ich habe den Versuch aufgegeben.
Gerne schaue ich ihm nach,
gerne schaue ich in die Vergangenheit.
Eine Traurigkeit macht sich lang,
macht sich breit, ist ganz nah,
schreit und schreit.

Tränen schicke ich als Wegbegleitung hinterher,
was bleibt sind Gedanken, Erinnerungen,
und die Angst vor dem Blick in die Zukunft

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