Lebenswege

Viele Wege führen weit,
scheinen endlos, ohne Ziel,
sind beschwerlich, wenig weich,
harte Steinen holpern durch die Zeit.

Auf den Wegen wandern manch' Gestalten,
lachend, weinend, lebensmüde, manchmal froh,
wie Menschen mögen sie erscheinen,
die da pausenlos wandeln, um sich doch nur zu erhalten.

Sind doch diese Konturen selbst oft Stein,
die nicht weichen, sich bewegen,
ohne Beschwerde Platz einnehmen,
wäscht der Sturm der Zeit sie auch sehr klein.

Aber Manche die da gehen,
ruhen, rasten zu gegeb'ner Zeit,
trinkend des Lebens süßen Sonnenschein,
lassen sie durch schwere Zeiten sich zuversichtlich weh'n.

So ist es nicht der Weg,
der da endlos und beschwerlich scheint,
sondern liegt es an dem der geht,
wie er die zielbringende Wanderzeit erlebt.

(30.09.04)





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