tatenlos

Ich sitze in meinem Zimmer,
bin gelähmt,
gelähmt tief in mir, gelähmt etwas zu tun,
gelähmt um zu ruhen.

Ich fühle Einsamkeit,
ich träume,
träume von Liebe, träume von Zärtlichkeit,
träume von einer anderen Zeit.

Ich sollte so viel tun
So vieles machen,
aber nur ein Gefühl macht sich lang, macht sich breit,
ist ganz tief, ist nicht weit.

Ich wollte weinen,
wollte schreien,
schreien nach Freunden, schreien nach Verständnis,
schreien nach Erkenntnis.

Ich wünschte ich wäre frei,
ich hoffte es ginge weiter,
hoffe auf Heilung, hoffe auf Licht,
hoffe auf freie Sicht.

Ich versuche stark zu sein,
ich glaube,
glaube an Freude, glaube an vergessene Sorgen,
glaube an Morgen.

Ich versuche zu leben,
zu lieben,
zu lieben das Leben, zu lieben die Welt,
zu lieben das Geld.

Aber es mag mir nicht gelingen,
will nicht klappen,
will nicht passieren, will nicht in den Kopf hinein,
es will einfach nicht anders sein.

Ich wollte es wäre endlich vorbei,
verfluche das Geld,
verfluche die Welt, verfluche diese Sicht,
verfluche vor allem aber und für immer mich.

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