ratlos

Ich wünschte, alles wäre eine Spur einfacher,
eine Spur problemloser,
etwas lebenswerter
oder gar schon vorbei?

Ich wünschte, ich wäre perfekt,
ohne Fehler, ohne Misstritte,
endlich angenommen,
einfach einer aus eurer Mitte.

Aber je perfekter du sein willst,
desto unperfekter bist du.
Je mehr du es recht machen willst,
desto mehr Fehler begehst du.

Ich fühle mich so allein,
so allein wie noch nie,
ohne Ruhe, ohne Friede,
aber es gelingt mir nicht anders zu sein.

Mal will ich den ganzen Tag weinen,
mal nur lachen,
mal ist da Trotz,
mal will ich es einfach nur richtig machen.

Ich wünschte, man würde mich verstehen,
mich stützen,
mir zeigen, dass ich auch was Wert bin,
einfach mit mir gehen.

Worte können verletzen,
sie können nicht so gemeint sein,
sie können treffen,
oder alles ins Gegenteil setzen.

Was ich nicht will ist Streit.
Aber liegt es in meiner Hand?
Ist immer zurückstecken der richtige Weg?
Ist nicht mal etwas Verständnis an der Zeit?

Es macht einen so fertig,
so nieder,
jede Selbstachtung ist verschwunden,
mal fühlt sich einfach wie das Letzte.

Ob ungewollt oder nicht.
Jede Tat, jedes Wort hat Folgen.
Ihnen bewusst oder nicht,
sollte man jedoch nicht vergessen,
wer oder was einem wichtig ist.

Ich will hiermit nicht verletzen,
denn dann wäre ich nicht besser.
Kann man es überhaupt sein?
Ich will nur zeigen, wie fertig und betrübt,
wie traurig und wie verletzt,
wie suchend und wie unschlüssig,
wie verloren und allein,
ich immer noch bin.

Ich versuche durch diese Worte weiterzukommen,
meine Gedanken und Emotionen zu kontrollieren,
sie werden mir helfen,
aber meine Selbstachtung können sie mir nicht wiedergeben.

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