Unsere Insel
Weit - weit ab von unserem täglichen Trott,
wo großer Palmen Schatten sich häufen,
die Wärme der Sonne zarte Glieder streichelt,
keiner schreit, meckert, murrt,
keiner muss oder soll, sondern alles nur ist.
Frei - frei von Mauern der Angst,
wo luftiger Meere Wellen schlagen,
das Wasser der Flut Körper und Seele reinigt,
keiner die Luft anhält, zittert, sich zusammenkauert,
keiner verbarrikadiert, sondern alles offen liegt.
Leise - leise getrieben wie vom Hauch des Windes,
wie von weißen Wolken so sanft,
führt uns der Weg schlängelnd durch warmen Sand,
sehend, hörend, schmeckend, fühlend, ja lebend
fassen wir uns zärtlich bei der Hand.
Weit - weit tragen uns die Füße,
bis zu gehäuften Schatten großer Palmen,
die Rast und Ruhe uns verheißen,
unter denen wir beieinander liegend
offen lebend einfach nur sein können.