Verinnerlicht

Ich denke immer ans Sterben,
mich hat niemand lieb.

Ich wollt ich wär still Heiligenbild
Und alles in mir ausgelöscht.

Träumerisch färbte Abendort
Meine Augen wund verweint.

Weiß nicht wo ich hin soll
Wie überall zu dir.

Bist meine heimliche Heimat
Und will nichts Leiseres mehr.

Wie blühte ich gern süß empor
An deinem Herzen himmelblau -

Lauter weiche Wege
Legte ich um dein pochendes Haus.

Weltende

Es ist ein Weinen in der Welt,
als ob der liebe Gott gestorben wär,
und der bleierne Schatten der niederfällt,
lastet grabesschwer.

Komm, wir wollen uns näher verbergen.
Das Leben liegt in aller Herzen
wie in Särgen.

Du! Wir wollen uns tief küssen -
Es pocht eine Sehnsucht an die Welt,
an der wir sterben müssen.

 

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