Wer hinter der Autorin dieser Seite steckt?

Eine gute Frage! Aber wie die meisten guten Fragen, ist auch diese nicht unbedingt einfach zu beantworten. Denn man kann zwar einen Menschen charakterisieren und analysieren, aber ob man diesem dann damit auch gerecht wird? Und dann ist jede Charakterisierung und Analyse doch nur eine Momentaufnahme, der Mensch aber wandelt sich ständig und ist morgen nicht mehr derselbe, der er doch heute noch ist. Und sich selber kennen, du hast bestimmt schon gemerkt, dass auch das so eine Sache für sich ist. Andere einen ganz anders wahrnehmen, als man sich selber wahrnimmt. Aber ich möchte mich doch wenigsten kurz vorstellen und ein kleines Selbstportrait probieren.

Aber zuvor stellt sich natürlich noch die Frage: Was ist die Absicht dieser Homepage?
Lieber Besucher, du wirst spätestens nach dieser kleinen Selbstvorstellung gemerkt haben:
es wird viel zu lesen geben auf meiner Homepage. Wohingegen ich das Technische nicht allzu gut hinbekommen habe, das ist irgendwie auch schon alles wieder soooo weit weg. Aber wenn du immer mal wieder ein wenig stöberst, mal hier und mal dorthin klickst.. wer weiß, vielleicht ist immer wieder etwas dabei, was einfach passt, tröstet, nachdenken lässt, weiterhilft... und damit wäre die Absicht dieser Homepage schon zu meiner vollkommenen Zufriedenheit erfüllt.

Nun aber weiter im Text,

Das Licht der Welt habe ich am 06.07.1985 in einem kleinen oberschwäbischen Dorf namens Baindt in der Nähe des schönen Bodensees erblickt und habe die 20 tatsächlich bald erreicht.
Mit meiner Profession ist es zur Zeit so eine Sache. Denn nach meinem eben erst bestanden Abitur und meinem im Oktober angehenden Studium der Germanistik und Theologie (später hoffentlich noch Geschichte) in Tübingen mag es erscheinen, als sei ich geradezu arbeitslos. Obwohl das so nicht der Fall ist. Nein, ich freue mich, endlich Zeit zu haben meinen Hobbys und Vorlieben nachzugehen. Neben der Liebe zur Musik (ich spiele auch selbst Klavier, Klarinette, Gitarre und singe im Chor), ist die Liebe zur Literatur, zu den Gedichten und Büchern, zu einem Hesse und einem Rilke und vielen anderen, die größte. Auch habe ich im Laufe meines Lebens selbst angefangen zu schreiben und geradezu hier merkt man, dass man sich weiterentwickelt, nicht stehen bleibt, sich verändert und es doch auch einen Kern gibt, der immer gleich bleibt. Mein größter Wunsch und Traum, einmal ein Buch zu schreiben, ist auch nach wie vor noch existent, mal schauen, was daraus wird.
Genauso ist mir das Reisen sehr, sehr lieb geworden und auch hier werde ich ein wenig Zeit und Muße zu haben, auch Verwandte und Freunde wieder zu besuchen. Ich gehe gern spazieren, nicht nur um über Gott und die Welt nachzudenken (was ich vielleicht manchmal ein wenig zuviel tue), sondern um die Schönheit der Natur zu genießen, tief durchzuatmen, ein wenig zur Ruhe und zu mir selbst zu kommen.

Mit meinem Innenleben ist es vielleicht nicht ganz so einfach, denn alles was damit zu tun hat, ist doch noch einmal eine viel subjektivere Sache. Wie heißt es in Goethes Faust so schön? "Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust." Manchmal kommt es mir auch gerade so vor, als wären da zwei Seiten an mir, die stark hervortreten.
Auf der einen Seite kann ich ungeheuer sensibel sein, verletzlich, Angst vor allem Möglichen und Unmöglichen haben, unheimlich schnell verletzt werden und an mir selbst (ver)zweifeln. In diesen Momenten mag ich nach außen eher ruhig, still, schüchtern, zurückhaltend, unsicher wirken. Es sind die Momente, in denen man am liebsten mit sich allein ist um innere Kämpfe auszutragen.
Aber auf der anderen Seite hilft mir diese Sensibilität auch auf Andere zuzugehen, macht genau diese mich kontaktfreudig, lässt mich vertrauen und ruft auch bei anderen Vertrauen mir gegenüber hervor, macht mich hilfsbereit und offen. Auch der nötige Humor, oder die Fähigkeit über sich selbst zu Lachen fehlt nicht. (Und albern sind wir doch alle einmal!)

Was für mich im Leben, in der Beziehungen mit anderen wichtig ist?
An erster Stelle steht die Akzeptanz, gepaart mit Toleranz und Respekt. Ich finde es wichtig, nicht nur seine Art zu leben, nicht nur seine Ansichten als die einzig Wahre/n anzusehen. Man muss nicht alles gut finden und zu allem Ja und Amen sagen, aber man sollte sich auch die andere Seite guten Willens anhören und als Möglichkeit verstehen. Lästern, Leute ausschließen... früher dachte ich immer, das machen nur die Jugendlichen, aber das hat sich doch ziemlich schnell als Unwahrheit entpuppt. Schade eigentlich, denn ich finde da Ehrlichkeit, auch wenn diese manchmal weh tun mag, die bessere Lösung.

Schon vor Jahren habe ich, damals für mich sehr schmerzhaft, erfahren, dass die Welt und die Menschen, die in dieser leben nicht einfach so zu ändern sind, dass diese Menschen, das schon selbst tun müssen, wenn sie das denn für nötig halten. Aber ich habe auch gemerkt, dass man Menschen unheimlich viel geben kann, wenn man für sie da ist, ihnen zuhört, einen Weg zu ihnen findet, wenn man sich immer wieder fragt, was die Liebe tun würde. Und ich habe auch erfahren, dass schon dies allein unheimlich viel zu einer guten Atmosphäre, zu einem gesteigerten Lebensgefühl, wenn man so sagen mag, beiträgt und so manches verändern kann. Natürlich ist das nicht immer leicht und lässt immer wieder scheitern, aber der Mensch strebt ja eben doch einem Ziele entgegen und für mich scheint das Streben danach, ein wenig Licht für andere zu sein und dadurch auch selbst viel Licht zu empfangen, doch nicht das Schlechteste zu sein.


Es grüßt dich recht herzlich, die Autorin dieser Seite alias Katha(rina)

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