Atem im Sturm

Ich fühle mich dir unendlich nah,
nah in den Worten, in den Gedanken,
in meinen tiefsten Tiefen bist du immer da,
hälst geborgen, stützest felsenfest,
hilfst Trotzen meinem Wanken.

So verschieden und doch gleich,
gleich im Fühlen, Träumen, Denken,
sind wir doch einander Rückzugsort in stillem Reich,
haben Ruhe, Freude, Kraft,
Licht vor allem Liebe uns zu schenken.

Denn wenn der Sturm des Lebens an uns rüttelt,
rüttelt bis in unser Herz,
uns haltlos gänzlich durcheinander schüttelt,
Einsamkeit, ja Angst wie Trauer bringt,
sind wir doch einander Lebensatem, auch im Schmerz.

(8.03.05)


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