An den Geliebten
Vollkommene Geborgenheit
Deine streichelnden Hände,
meine Wange, auf deiner Brust,
dein Herzschlag der an meine Ohren dringt,
die feuchte Wärme deiner liebkosenden Lippen,
deine fordernde Zunge auf meiner Haut,
ein Schauer, der durch meinen Körper fährt,
ihn leben lässt,
Lust und Verlangen steigert
Ausgehungert nach deiner Liebe
Ich zähle die Stunden bis du kommst,
alles andere, was ich tun könnte erscheint mir so leer
mir fehlt die Kraft mich aufzuraffen,
ich schwitze fühle mich so müde,
aber schlafen kann ich auch nicht,
nur auf den warten,
den meine Seele liebt
Warum bist du so fern von mir,
Wo mein ganzes Sehnen,
nichts ist als ein Streben,
nach zeitloser Vereinigung mit dir?
Deine Nähe nur ist mein Verlangen,
zu halten dich in Armen mein,
liebkosend flüstern in die Ohren dein,
wär das Ende alles Bangen.
Labend mich mit deiner Liebe,
der du mir Kraft und Stärke bist,
all Raum und Zeit mich machst vergisst,
schaffst in mir Harmonie und Friede.
Doch liegt es nicht in unsrer Hand,
wie die Ding von statten gehn,
wann ich dich soll wiedersehn,
ob uns zueinander ruft ein leises Band.
Denn dies allein,
so wahr Gott will und lenkt und schafft,
für gutheißt was in unsren Seelen strafft,
mag dem Schicksal zugeschrieben sein