Lass uns abhauen
Lass uns abhauen,
vor der Gesellschaft,
irgendwohin, wo wir allein sind,
wo keiner mehr sagt: tu dies, tu das!
Komm doch, gib mir die Kraft.
Lass uns abhauen,
vor allen Sorgen und Ängsten,
irgendwohin, wo wir frei sind,
wo die Freude um uns sprüht.
Ich weiss wir könnten es am längsten.
Lass uns abhauen,
vor Regeln und Pflichten,
irgendwohin wo wir erleichtert sind,
wo wir vor Sorglosigkeit könnten fliegen.
Nein, komm, lass uns nicht darauf verzichten.
Lass uns abhauen,
vor Sturheit und Selbstsucht,
irgendwohin, wo wir mehr sehen also uns,
wo keiner mehr sagt lass mich.
Ja, wir beide überwinden tiefe Schluchten.
Lass uns abhauen,
vor Intoleranz und Absolutheit.
Irgendwohin wo man lernt verstehen,
wo keiner sagt nur ich, nicht du.
Ja, für uns zwei ist das doch eine Kleinigkeit.
Lass uns abhauen,
vor der falschen Liebe und Welt.
Egal ob Hölle oder Paradies,
ob schwarz oder weiß,
nur Du und Ich und weg von Schein und Geld