Antoine de Saint-Exupery, "Der kleine Prinz" �t�קB�z�A�m�p���l�n |
| ���Q���O�]����^ ��Die grosen Leute verstehen nie etwas von selbst, und fur die Kinder ist es zu anstrengend, ihnen immer und immer wieder erklaren zu muessen.(I) ��Ich stellte mich auf seinen Standpunkt. Ich sprach mit ihm uber Bridge, Golf, Politik und Krawatten. Und der grose Mensch war auserst befriedigt, einen so vernunftigen Mann getroffen zu haben.(I) ��Das ist die Kiste. Das Schaf, das du willst, steckt da drin? (II) ���j�H��P ��Dieser Planet ist nur ein einziges Mal im Jahre 1909 von einem turkischen Astronomen im Fernrohr gesehen worden. Er hatte damals beim internationalen Astronomen-kongres einen grosen Vortrag uber seine Entdeckung gehalten. Aber niemand hatte ihm geglaubt, und zwar ganz einfach seines Anzuges wegen. Die grosen Leute sind so. (IV) ��Die grosen Leute haben eine Vorliebe fur Zahlen. Wenn ihr ihnen von einem neuen Freund erzahlt, befragen sie euch nie uber das Wesentliche. Sie fragen euch nie: Wie ist der Klang seiner Stimme? Welche Spiele liebt er am meisten? Sammelt er Schmetterlinge? Sie fragen euch: Wie alt ist er? Wieviel Bruder hat er? Wieviel wiegt er? Wieviel verdient sein Vater? Dann erst glauben sie, ihn zu kennen. Wenn ihr zu den grosen Leute sagt: Ich habe ein sehr schones Haus mit roten Ziegeln gesehen, mit Geranien vor den Fenstern und Tauben auf dem Dach... dann sind sie nicht imstande, sich dieses Haus vorzustellen. Man mus ihnen sagen: Ich habe ein Haus gesehen, das hunderttausend Franken wert ist. Dann schreien sie gleich: Ach wie schon! (IV) ���j�H��PII ��?Ich kann es nicht unterdrucken?, antwortete der kleine Prinz ganz verwirrt. ?Ich habe eine weite Reise gemacht und habe nicht geschlafen...? ?Dann?, sagte der Konig, ?befehle ich dir zu gahnen. Ich habe seit Jahren niemanden gahnen sehen, das Gahnen ist fur mich eine Seltenheit. Los! gahne noch einmal! Es ist ein Befehl.? (X)�]���R�O�H������������^ ��?Bewundern heist erkennen, das ich der schonste, der bestangezogene, der reichste und der intelligenteste Mensch des Planeten bin.? ?Aber du bist doch allein auf deinem Planeten!? (XI)�]�����ʪ��ۧڱR���̡^ ��?Ich trinke?, antwortete der Saufer mit dusterer Miene. ?Warum trinkst du?? fragte ihn der kleine Prinz. ?Um zu vergessen?, antwortete der Saufer. ?Um was zu vergessen?? erkundigte sich der kleine Prinz, der ihn schon bedauerte. ?Um zu vergessen, das ich mich schame?, gestand der Saufer und senkte den Kopf. ?Weshalb schamst du dich?? fragte der kleine Prinz, der den Wunsch hatte, ihm zu helfen. ?Weil ich saufe!? endete der Saufer und verschlos sich endgultig in sein Schweigen. Und der kleine Prinz verschwand besturzt. (XII)�]���`�����Ҫ��s���^ ��?Konige besitzen nicht, sie 'regieren uber'. Das ist etwas ganz anderes.? ?Und was hast du davon, die Sterne zu besitzen?? ?Das macht mich reich.? ?Und was hast du vom Reichsein?? ?Weitere Sterne kaufen, wenn jemand welche findet.? Der da, sagte sich der kleine Prinz, denkt ein bischen wie mein Saufer.(XIII) �]���R���p�R���ӤH�G�`�����ҡ^ ��?Ich?, sagte er noch, ?ich besitze eine Blume, die ich jeden Tag begiese. Ich besitze drei Vulkane, die ich jede Woche kehre. Denn ich kehre auch den erloschenen. Man kann nie wissen. Es ist gut fur meine Vulkane und gut fur meine Blume, das ich sie besitze. Aber du bist fur die Sterne zu nichts nutze...? (XIII)�]���p���l���֦��O�@�ءu�R�v�^ ��?Dein Planet ist so klein, das Du mit drei Sprungen herumkommst. Du must nur langsam genug gehen, um immer in der Sonne zu bleiben. Willst Du dich ausruhen, dann gehst Du... und der Tag wird so lange dauern, wie Du willst.? ?Das hat nicht viel Witz?, sagte der Anzunder, ?was ich im Leben liebe, ist der Schlaf.? (XIV)�]�����W��ߺD���I�O�ҡ^ ��?Richtig?, sagte der Geograph, ?aber ich bin nicht Forscher. Es fehlt uns ganzlich an Forschern. Nicht der Geograph geht die Stadte, die Strome, die Berge, die Meere, die Ozeane und die Wusten zahlen. Der Geograph ist zu wichtig, um herumzustreunen. Er verlast seinen Schreibtisch nicht. Aber er empfangt die Forscher. Er befragt sie und schreibt sich ihre Eindrucke auf. (XV)�]�����{�Ѧۤv�P�y���a�z�Ǯa�^ ��Die Erde ist nicht irgend ein Planet! Man zahlt da hundertelf Konige, wenn man, wohlgemerkt, die Negerkonige nicht vergist, siebentausend Geographen, neunhunderttausend Geschaftsleute, siebeneinhalb Millionen Saufer, dreihundertelf Millionen Eitle, kurz - ungefahr zwei Milliarden erwachsene Leute. Um euch einen Begriff von den Ausmasen der Erde zu geben, mus ich euch sagen, das man vor der Erfindung der Elektrizitat dort auf allen sechs Kontinenten zusammen eine ganze Armee von vierhundertzweiundsechzigtausendfunfhundertelf Laternenanzundern im Dienst hatte. (XVI)�]���a�y�W�h���O�o���H�^ ���j�H��PIII ��?Wenn ich dreiundfunfzig Minuten ubrig hatte?, sagte der kleine Prinz, ?wurde ich ganz gemachlich zu einem Brunnen laufen...? (XXIII)�]���ٮɶ����٬��[���^ ���p�p�P�y ��Aber auf deinem so kleinen Planeten genugte es, den Sessel um einige Schritte weiterzurucken. Und du erlebtest die Dammerung, so oft du es wunschtest... ?An einem Tag habe ich die Sonne dreiundverzigmal untergehen sehn!? Und ein wenig spater fugtest du hinzu: ?Du weist doch, wenn man recht traurig ist, liebt man die Sonnenuntergange...? (VI) ���R ��Er wurde rot vor Erregung und fuhr fort: ?Wenn einer eine Blume liebt, die es nur ein einziges Mal gibt auf allen Millionen und Millionen Sternen, dann genugt es ihm vollig, das er zu ihnen hinaufschaut, um glucklich zu sein. Er sagt sich: Meine Blume ist da oben, irgendwo... Wenn aber das Schaf die Blume frist, so ist es fur ihn, als waren plotzlich alle Sterne ausgeloscht! Und das soll nicht wichtig sein?? (VII)�]���ߤ@����^ ��?Zieh es nicht so in die Lange, das ist argerlich. Du hast dich entschlossen zu reisen. So geh!? Denn sie wollte nicht, das er sie weinen sahe. Es war eine so stolze Blume.(IX)�]���ܮz��ź�ƪ���^ ��Meine Blume ist verganglich, sagte sich der kleine Prinz, und sie hat nur vier Dornen, um sich gegen die Welt zu wehren! Und ich habe sie ganz allein zu Hause zuruckgelassen! (XV)�]���Υ|�ڨ��ܥ@�ɪ���^ ��Und er fuhlte sich sehr unglucklich. Seine Blume hatte ihm erzahlt, das sie auf der ganzen Welt einzig in ihrer Art sei. Und siehe!, da waren funftausend davon, alle gleich, in einem einzigen Garten! Sie ware sehr bose, wenn sie das sahe, sagte er sich... Sie wurde furchterlich husten und so tun, als sturbe sie, um der Lacherlichkeit zu entgehen. Und ich muste wohl so tun, als pflegte ich sie, denn sonst liese ich sie wirklich sterben, um auch mich zu beschamen... �]�����g�誺��^ ��?Bitte... zahme mich!? sagte er. ?Ich mochte wohl?, antwortete der kleine Prinz, ?aber ich habe nicht viel Zeit. Ich mus Freunde finden und viele Dinge kennenlernen.? ?Man kennt nur die Dinge, die man zahmt?, sagte der Fuchs. ?Die Menschen haben keine Zeit mehr, irgend etwas kennenzulernen. Sie kaufen sich alles fertig in den Geschaften. Aber da es keine Kaufladen fur Freunde gibt, haben die Leute keine Freunde mehr. Wenn du einen Freund willst, so zahme mich!? (XXI)�]�����W�ШD���i�G�Y�O�W�@�L�G���R�^ ��Aber ich war beunruhigt. Ich erinnerte mich an den Fuchs. Man lauft Gefahr, ein bischen zu weinen, wenn man sich hat zahmen lassen... (XXV) ������ ��?Wenn Eure Majestat Wert auf punktlichen Gehorsam legen, konnten Sie mir einen vernunftigen Befehl erteilen. Sie konnten mir zum Beispiel befehlen, innerhalb eine Minute zu verschwinden. Es scheint mir, das die Umstande gunstig sind...? (X) ��?Adieu?, sagte der Fuchs. ?Hier mein Geheimnis. Es ist ganz einfach: man sieht nur mit dem Herzen gut. Das Wesentliche ist fur die Augen unsichtbar.? ?Das Wesentliche ist fur die Augen unsichtbar?, wiederholte der kleine Prinz, um es sich zu merken. ?Die Zeit, die du fur deine Rose verloren hast, sie macht deine Rose so wichtig.? (XXI)�]�����n���F��O�Τ߬ݪ��^ ���ߤH���N 2003.5.9�\ |