Burckhardt, Die Kultur der Renaissance in Italien
���J���S�A�q�j�Q�����_���ɴ�����ơA��sĶ�A�ӰȦL���]�]�_�ʡ^

��Zweiter Abschnitt: Entwicklung des Individuums 

��Im Mittelalter lagen die beiden Seiten des Bewusstseins - nach der Welt hin und nach dem Innern des Menschen selbst - wie unter einem gemeinsamen Schleier�]�����^ traumend oder halbwach. Der Schleier war gewoben aus Glauben, Kindesbefangenheit und Wahn; durch ihn hindurchgesehen erschienen Welt und Geschichte wundersam gefarbt,....In Italien zuerst verweht�]�����^ dieser Schleier in die Lufte; es erwacht eine objektive Betrachtung und Behandlung des Staates und der samtlichen Dinge dieser Welt uberhaupt; daneben aber erhebt sich mit voller Macht das Subjektive; der Mensch wird ��geistiges Individuum und erkennt sich als solches. (p.125)�]�믫���ӤH�D�q�^

��Der politisch indifferente Privatmensch mit seinen teils ernsten, teils dilettantischen Beschaftigungen mochte wohl in diesen Gewaltstaaten�]�ɧg�M���a�^ des 14. Jahrhunderts zuerst vollkommen ausgebildet aufgetreten sein. (p.127)�]��F�v�N�z�^

��Der Kosmopolitismus, welcher sich in den geistvollsten Verbannten entwickelt, ist eine hochste Stufe des Individualismus. Dante findet, wie schon erwahnt wurde (S. 105), eine neue Heimat in der Sprache und Bildung Italiens, geht aber doch auch daruber hinaus mit den Worten: "Meine Heimat ist die Welt uberhaupt!" - Und als man ihm die Ruckkehr nach Florenz unter unwurdigen Bedingungen anbot, schrieb er zuruck: "Kann ich nicht das Licht der Sonne und der Gestirne uberall schauen? nicht den edelsten Wahrheiten uberall nachsinnen, ohne deshalb ruhmlos, ja schmachvoll vor dem Volk und der Stadt zu erscheinen? Nicht einmal mein Brod wird mir fehlen!" Mit hohem Trotz legen dann auch die Kunstler den Akzent auf ihre Freiheit vom Ortszwang. "Nur wer alles gelernt hat", sagt Ghiberti, "ist draussen nirgends ein Fremdling; auch seines Vermogens beraubt, ohne Freunde, ist er doch der Burger jeder Stadt und kann furchtlos die Wandelungen des Geschickes verachten." Aehnlich sagt ein gefluchteter Humanist: "Wo irgend ein gelehrter Mann seinen Sitz aufschlagt, da ist gute Heimat."(p.129)�]�@�ɥD�q�^

��.....dann entstand der "allseitige Mensch", l'uomo universale, welcher ausschliesslich Italien angehort.(p.131)�]�q�~�^ 

��wie die Grossten der Renaissance sagte auch er: "Die Menschen konnen von sich aus alles, sobald sie wollen."(p.135)�]�H��D�q�G�۫H�H����O�^

��Zum Kultus der Geburtshauser gehort der der Graber beruhmter Leute; fur Petrarca kommt auch noch der Ort, wo er gestorben....Es kam schon damals vor, dass ein wunderlicher Mensch ungestraft die Lichter vom Altar des Kruzifixes wegnahm und sie an das Grab stellte mit den Worten: "Nimm sie, du(Dante) bist ihrer wurdiger als jener - der Gekreuzigte"(p.139) �]���W�A�^

�󾨺�Petrarca��Laura���R���D�`�z�Q�A�����z�S�۳o�طP���A���N�O�A�L��sonnets��ϥL�ҷR�P�ۤv�@�˶ǽѤ����C(p.147)�]��Ǥ����^

��Machievelli:���h�֤H�p����H�ץ\���~�y�ڦʥ@�A�N�O�ϥH�c�w�����U�~�C(p.149)�]�n�W�����^

��Das Korrektiv�]�B�����^ nicht nur des Ruhmes und der modernen Ruhmbegier, sondern des hoher entwickelten Individualismus uberhaupt ist der moderne Spott�]�����^ und Hohn�]�J���^, womoglich in der siegreichen Form des Witzes.(p.150)�]���q�P�^

��Dritter Abschnitt: Die Wiedererweckung des Altertums 

��Auch die allgemeinen Verhaltnisse Italiens waren der Sache gunstig; das Kaisertum des Mittelalters hatte seit dem Untergang der Hohenstaufen entweder auf Italien verzichtet oder konnte sich daselbst nicht halten; das Papsttum war nach Avignon ubergesiedelt; die meisten tatsachlich vorhandenen Machte waren gewaltsam und illegitim; der zum Bewusstsein geweckte Geist aber war im Suchen nach einem neuen haltbaren Ideal begriffen, und so konnte sich das Scheinbild und Postulat einer romisch-italischen Weltherrschaft der Gemuter bemachtigen....�]�F�v�L�O�U�����b�jù���a�����M�D�{�P�^(p.171)

��"Ich fange an", sagt Boccaccio, "zu hoffen und zu glauben, Gott habe sich des italienischen Namens erbarmt, seit ich sehe, das seine reiche Gute in die Brust der Italiener wieder Seelen senkt, die denen der Alten gleichen, insofern sie den Ruhm auf andern Wegen suchen als durch Raub und Gewalt, namlich auf dem Pfade der unverganglich machenden Poesie."(p.243)�]��Ǥ����^

��ù���ר�O�@��ĵ�y�֩M�ʨ誺�����A�b�o�ӨS���@ŧ�a�A����a�̡A�C�ӤH�������]�k�ϥL�ۤv�W�ǫ�@�A�P���ٵo�{�c�y�֬O�Ϲ��v���̪��@�ئ��ĪZ���C(p.266) 

��In die beiden Hauptanklagen wegen ihres bosartigen Hochmutes und ihrer schandlichen Ausschweifungen tont bereits die dritte hinein, die Stimme der beginnenden Gegenreformation: wegen ihres Unglaubens. (p.269)�]�����D�q�̪��ۤj�^

��Dieselben lauten hauptsachlich auf Leidenschaftlichkeit, Eitelkeit, Starrsinn, Selbstvergotterung, zerfahrenes Privatleben, Unzucht aller Art, Ketzerei, Atheismus, - dann Wohlredenheit ohne Ueberzeugung, verderblichen Einflus auf die Kabinette, Sprachpedanterei, Undank gegen die Lehrer, kriechende Schmeichelei gegen die Fursten, welche den Literaten zuerst anbeissen und dann hungern lassen u. dgl. m. (p.273)�]�Q���d���o��^

��Vierter Abschnitt: Die Entdeckung der Welt und des Menschen 

Reisen der Italiener 
Die Naturwissenschaft in Italien 
Entdeckung der landschaftlichen Schonheit 
Entdeckung des Menschen 
Geistige Schilderung in der Poesie 
Die Biographik 
Charakteristik der Volker und Stadte 
Schilderung des aussern Menschen 
Schilderung des bewegten Lebens

��Columbus ist nur der Grosste einer ganzen Reihe von Italienern, welche im Dienste der Westvolker in ferne Meere fuhren. Nun ist aber der wahre Entdecker nicht der, welcher zufallig zuerst irgendwohin gerat, sondern der, welcher gesucht hat und findet.(p.281)�]���l�D�ӮȦ檺�H�^

��"Mitten in die Welt", spricht der Schopfer zu Adam, "habe ich dich gestellt, damit du um so leichter um dich schauest und sehest alles was darinnen ist. Ich schuf dich als ein Wesen weder himmlisch noch irdisch, weder sterblich noch unsterblich allein, damit du dein eigener freier Bildner und Ueberwinder seiest; du kannst zum Tier entarten und zum gottahnlichen Wesen dich wiedergebaren. Die Tiere bringen aus dem Mutterleibe mit was sie haben sollen, die hohern Geister sind von Anfang an oder doch bald hernach21) was sie in Ewigkeit bleiben werden. Du allein hast eine Entwicklung, ein Wachsen nach freiem Willen, du hast Keime eines allartigen Lebens in dir."(p.351)�]�H���ۥѡG�i�H�����i�H���c�^

��Funfter Abschnitt: Die Geselligkeit und die Feste 

��Das Ruhmvollste, was damals von den grossen Italienerinnen gesagt wird, ist, dass sie einen mannlichen Geist, ein mannliches Gemut hatten. (p.390)�]���¥H�k�H���зǡ^

��Sechster Abschnitt: Sitte und Religion 

��die aussern Gesetze verachten wir, weil unsere Herrscher illegitim und ihre Beamten und Richter verworfene Menschen sind. - Macchiavell selber setzt hinzu: weil die Kirche in ihren Vertretern das ubelste Beispiel gibt.(P.423)�]�q�j�Q�H���G�ѡ^

��H�׮b(p.427)

��o�طP�����ȯ������ı�a���{�b�L���̰��M�̧C�����q�A�ӥB�i�H�]�����}�a�H���N����k���{�X�ӡC(p.432)�]�F�צ@�s�^

�󷥺ݭӤH�D�q(p.445)

��Der wahrste und bezeichnendste Ausdruck dieser Indifferenz ist die beruhmte Geschichte von den drei Ringen, welche unter andern Lessing seinem Nathan in den Mund legte, nachdem sie schon vor vielen Jahrhunderten zaghafter in den "hundert alten Novellen" (Nov. 72 oder 73) und etwas ruckhaltloser bei Boccaccio vorgebracht worden war......In roher Missgestalt und Verzerrung gibt der bekannte Spruch von "den dreien, die die Welt betrogen", namlich Moses, Christus und Mohammed, dieselbe Idee wieder. �]�T�ӧ٫����G�ơG�T�Ь��@�^(p.485)

��]�H����(p.525)

��H����ѩ�ӻ{�W�ҡA�ӧ⥦�l�ި�ۤv�F��U���d��H���ӡA���]��ѩ���R�W�ҡA�ӨϦۤv���F���X�j��L���L���j���A�o�N�O�b�Х@�W�����֡C���@�������D�q���j�T�b�o�̩M�f�ԹϾǻ��X�y�F�A�M�@�ب嫬���{�N�믫�X�y�F�C(p.543)�]�������^�]�ﯫ���H������^


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2003.7.29�\



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