Zurück

Spiegelbilder Namen Gottes

Pangäa

Embryo

Wenn man die Existenz eines Dinges in der Welt bestätigt und ein anderer leugnet das, kann man seine Existenz leicht mit einem einzigen Hinweis feststellen. Aber um die Inexistenz eines Dinges festzustellen - das bedeutet um die Verneinung zu rechtfertigen - muss man die gesamte Welt bis in alle Details durchsuchen und zeigen und man muss sogar die Vergangenheit durchforschen, um dann sagen zu können : "Es existiert nicht, und es hat niemals existiert."

Bei der Existenz Gottes und seiner Einheit kann man Ähnliches sagen, um Ihn negieren zu können, um Ihn zu leugnen, muss man sich das gesamte Universum vornehmen um sagen zu können: "Nichts auf der Welt deutet auf die Existenz und Einheit Gottes."

Wenn man den Mikrokosmos und den Makrokosmos genauer betrachtet, wird man feststellen, dass sich dort die wundersamen einzigartigen Namen Gottes widerspiegeln. Es ist nur eine Frage der Sichtweise...!

Wenn ich nun die Leser frage ,was hat ein winziges Embryo mit dem riesenhaften Urkontinent gemeinsam, das Magnetfeld der Erde mit der Muschel, das menschliche Gehirn im Querschnitt mit dem Polarlicht, die Korona mit der Blüte einer Sonnenblume, dann würden viele spontan sagen "sie haben rein gar nichts miteinander zu tun... ."

Doch es ist wie gesagt eine Frage der Sichtweise, denn rein äußerlich sehen sich diese paarweise genannten Begriffe zum Verwechseln ähnlich.

Ich möchte zunächst zum erstgenannten Beispiel ein paar Worte verlieren, wenn man sich ein Bild von einem beginnenden Leben, also einem Embryo und eine Computerzeichnung von der jungen Erde macht, sehen sie sich auf eine wundersame Weise ähnlich. Das winzige Embryo und dieser riesenhafte Urkontinent Pangäa- sie trennt ein Abgrund an Größe, an Zeit. Und doch scheint es, als hätte sie der Schöpfer aus dem gleichen Baukasten zusammengesetzt.

Der Kopf des Embryos gleicht den Konturen von Eurasien. Ein Teil von Schulter und Rücken ähnelt Nordamerika. Der Einschnitt zwischen Kopf und Rumpf läßt sich als das urzeitliche Tethysmeer lokalisieren und die Armbeuge als Sahelzone.

Rücken und Bauch ähneln Südamerika und Afrika. Der untere Teil des Rumpfes mit dem Becken und dem Hüftgelenk läßt an die Antarktis und das damit verbundene Australien denken.

Kann es nur ein Zufall sein, daß menschliche Embryos aussehen wie die Erde vor 200 Millionen Jahren?

Zu allen Zeiten waren islamische Mystiker überzeugt, dass sich das Universum in einem einzigen Sandkorn wiederspiegelt. Und auch Wissenschaftler staunen, wie sehr sich die Erscheinungsformen des Mikro- und Makrokosmos ähneln.

Wie kommt es, dass ein einzelliges Plankton, fotografiert in den Tiefen des Ozeans, genau die gleichen Doppelringe zeigt, wie eine tausende von Lichtjahren große Sternenexplosion in den Tiefen des Weltalls.

Warum formt die Erdmagnetosphäre, die uns vor der tödlichen Strahlung aus dem All schützt, einen "Kopf" mit angehängten Schwanz, denn somit sieht sie einem menschlichen Gehirn im Querschnitt sehr ähnlich, aber auch einige Polarlichter ähneln in ihrer Form dem Gehirn.

Die dreidimensionale Darstellung des Magnetfeldes unserer Erde und eine Muschel weisen die gleiche Form auf. Man ist wirklich verblüfft, wie augenfällig die Ähnlichkeit ist. Könnte es sein, dass die magnetischen Feldlinien die Form der Schalentiere bestimmt haben? So eine Frage stellen sich die Wissenschaftler.

Seit Millionen von Jahren wirkt auf unserer Erde ein natürliches Magnetfeld. Mit der Entwicklung von elektrotechnischen Geräten wirken neben diesen natürlichen zusätzlich künstliche Magnetfelder, die in der Umgebung dieser Geräte entstehen. In der pulsierenden Magnetfeldtherapie werden diese absichtlich zu therapeutischen Zwecken erzeugt. Wir sind also dem Einfluß des erdmagnetischen Feldes in seiner Gesamtheit ausgesetzt. Das bedeutet, dass jedes Wesen, jedes Atom, jede Zelle, alles von einer gleichen und einzigartigen Macht bewußt gelenkt, gesteuert, beeinflußt und immer wieder neu erschaffen wird.

Wenn man bedenkt, dass die Komponenten des Erdfeldes ihre Ursache im Erdinneren und in den Vorgängen auf der Sonne haben, ergibt sich somit eine komplizierte Wechselwirkung dieser Ursachen, die zweifellos lebenserhaltende Effekte auf Lebensprozesse auslösen, die zweifellos die ineinander verzahnte Beziehung des Makrokosmos mit dem Mikrokosmos demonstrieren.. So kann jeder Wissenschaftler nur sein Staunen äußern.

Es gibt auf der Welt mehr als 150 Observatorien, die fortlaufend das Geschehen im Magnetfeld der Erde beobachten.

Ein besonders auffallendes Beispiel für die »Magnetfühligkeit« von Organismen auf den konstanten Anteil des Erdfeldes sind außer den Magnetbakterien und einigen Fischarten die australischen Kompaßtermiten (Amitermes).Sie bauen meterhoch ragende Plattennester, die auf wenige Winkelgrade genau in die magnetische Nord-Süd-Richtung orientiert sind.

Wie können diese so "primitiven" Tiere diese Winkelgrade genau ausmessen, nein sie können es nicht, sie gehorchen alle einem einzigen Befehl, der sie leitet.

Hierzu möchte ich einen Vers aus dem heiligen Qur´an einbringen: „Im Namen Gottes, des Mitfühlenden, des Gnadenvollen. Es preisen Ihn die sieben Himmel und die Erde und wer darinnen. Und kein Ding ist, das Ihn nicht lobpreist. Doch versteht ihr nicht ihre Lobpreisung." (17:44)

Sonnenblume

Korona

Die Korona, der solare Strahlenkranz, wird nur sichtbar, wenn die Sonne abgedeckt ist. Dies geschieht bei einer totalen Sonnenfinsternis, während der Mond exakt zwischen Erde und unserem Zentralgestirn steht. Hierzu kann man sich das Bild einer Sonnenblume vor Augen führen, deren Blätter wie eine Imitation der Korona erscheinen. Der Psychologe Albrecht Ploum vermutet, dass Sonnenlicht und elektromagnetische Strahlung die „Anatomie" der Sonnenblume prägen. Die Strahlung, so glaubt er, beeinflusst die Entwicklung organischer und anorganischer Stoffe im Universum. Die Wege Gottes seine Macht zu demonstrieren sind unergründlich und unerschöpflich.

Die mikroskopische Fotografie eines einzelligen Planktons bei der Zellteilung mit einer Größe von nur 0,2 Millimeter ähnelt mit seiner Form den Ringen der Supernova, die 1994 vom Weltraumteleskop Hubble aufgenommen wurde.

Kann man wirklich sagen, es handelt sich hierbei nur um zufällige Ähnlichkeiten oder muß man nicht zugestehen, dass es sich bei dieser Erscheinung um eine tiefergehende Kohärenz handelt, die zwischen den Elementen des Universums existiert.

Es beweist, dass ein Verständnis der Wechselwirkung zwischen unserer Wahrnehmung und dem wahrgenommenen Subjekt in seiner Wirklichkeit nur dann möglich ist, wenn man sich die Mühe macht, die einzigartigen Namen Gottes zu studieren.

Quelle:

Qur´an

P.M., Februar 1999, Seite 56ff.

 

Qeminur Yücel

  1