Vorwort:

Original by Makoto_ Chan. Alle Figuren dieser Geschichte sind von mir selbst erfunden und gehören somit MIR!! ^-^

Warnungen: Yaoi, bissi Yuri ^.^ Depri ,Sad ,Lemon ,Love.. alles mögliche einfach und da ich mir noch nicht sicher bin hab ich halt ein bissi was aufgeschrieben! ^-^

Paring : sag ich net *sfg*

Viel Spaß beim Lesen!

 

 

                                              My Winter and You

        

 

Sauer und genervt stand Ken mit seiner Mutter am Flughafen und wartete auf die Ankunft ihm völlig fremder Menschen. Genauer gesagt auf die Ankunft seines neuen Stiefvaters und seines neuen Stiefbruders. Alles jammern und schreien hatte ihm nichts gebracht. Seine Mutter hatte darauf bestanden die zwei bei sich einziehen zu lassen schließlich hatten sie genügend Platz. „Warum musst du diesen Mann heiraten Mama?“ hatte Ken sie angekeift und seine Mutter hatte ruhig und gelassen mit einem „Ich lieben ihn!“ geantwortet. Somit hatte es sich für Ken erledigt. Er musste es hinnehmen. Hinnehmen das er in nicht mal mehr 30 Minuten eine neue Familie hatte. Er konnte und wollte seine Mutter einfach nicht verstehen. Ganz plötzlich aus heiterem Himmel hatte sie ihm gesagt das sie in kürze Heiraten würde und das er 3 Tage Zeit hätte sich an den Gedanken zu gewöhnen einen Bruder und einen Vater zu bekommen. Nur leider hatte er sich nicht daran gewöhnt. Als die Sachen der Leute (wie er sie nannte) Gestern Abend angekommen waren hatte er schon mal etwas darin rumgeschnuffelt und heraus gefunden das sein neuer Bruder wohl Mangas mochte denn in einem Karton waren mindestens 50 dieser Bücher gelegen.

´Wenigstens kann ich mein Zimmer behalten.´ dachte er schlecht gelaunt und seufzte leicht.

Seine Mutter drehte sich zu ihm „Alles in Ordnung Schatz?“ flötete sie wohlwissend das GAR nichts in Ordnung für ihren Sohn war.

„Aber immer doch..!“ gab er sarkastisch zurück und starrte dann wieder demonstrativ auf den Boden. „Ankunft des Fluges 45 in 2 Minuten!“ ertönte es aus den Lautsprechern und Kens Mutter stieß einen glücklichen Seufzer aus. Ken rollte mit den Augen und verschränkte die Arme vor der Brust. Er hätte jetzt mit der Clique abhängen können oder sonst was und es ärgerte ihn Übermassen das er jetzt hier stehen und auf Brav machen musste. Er kotzte ihn regelrecht an. „Da sind sie ja!“ rief seine Mutter entzückt und lief auf einen großen Mann und einen schwarzhaarigen Jungen zu. Vor sich hin grummelnd folgte er ihr und setzte ein lächeln auf als sie angekommen waren. „SCHATZ!“ rief der Mann und seine Mutter warf sich ihm in die Arme. Sie umarmten und küssten sich innig. Ken wurde schlecht und er sah dann zu dem Jungen hinüber der etwas verloren ein paar Schritte hinter seinem Vater stand.

Er war etwa 1,70 groß hatte dunkelbraunes Haar das ihm in die Stirn fiel und grüne Augen. Er wirkte eingeschüchtert und gleich beim ersten Blick verletzlich. Er sah auch nicht sonderlich stabil aus. Trotz der dicken Jacke merkte man das er ziemlich dünn sein musste. Ken grinste in sich hinein. Das konnte ja sogar noch lustig werden.

´Du bist der erste dem ich in diesen Winter ne Abreibung verpasse!´ dachte Ken und der Gedanke erheiterte ihn etwas. Er streckte dem Jungen die Hand entgegen und dieser ergriff sie zögernd. Ken grinste leicht. „Ken!“ stellte er sich vor. „Ryo..!“ kam es von dem Jungen der nun seine Hand drückte. Der Mann wandte sich nun Ken zu.

„Hallo freut mich dich kennen zulernen Ken! Ich hoffe das wir gut miteinander auskommen werden!“ meinte der Mann freundlich und drückte nun ebenfalls Kens Hand.

´Ach halt die Schnauze du Arsch!´

„Ja das hoffe ich auch! Hatten sie einen guten Flug?“ schleimte Ken.

„Ach Junge du brauchst doch nicht sie zu mir sagen schließlich sind wir jetzt eine Familie! Nenn mich einfach Shingo oder Dad wie du willst!“ lachte Shingo und tätschelte Kens Schulter.

„Ok..!“ sagte Ken. ´Baka…!!´ dachte er gleichzeitig.

 

 

Ryo packte seinen Laptop aus einem Karton und schloss ihn an. Er war gerade eben damit fertig geworden seine übrigen Sachen auszupacken und hatte in denn paar Stunden, wo er  hier war ,bereits sein Zimmer eingerichtet. Vor 5 Minuten war sein Vater bei ihm gewesen und hatte ihm bescheid gegeben das in einer halben Stunde das Essen fertig war. Jetzt wollte er diese Zeit nutzen um seine Mails zu checken. Er versuchte so gut es ging sich mit seiner jetzigen Situation anzufreunden doch so recht wollte ihm das nicht gelingen. Er hatte Heimweh. Er wollte zurück in seine Stadt zu seiner Schule und seinen Freunden. Er seufzte und ließ seine Gedanken wandern. Er fand es schön hier. Wer fand eine Villa auf einem Hügel, auf den man die ganze Stadt überblicken konnte, nicht schön? Sicherlich hier konnte man sich schnell einsam fühlen wenn man es gewöhnt war in einer 8 Zimmer Wohnung in der Innenstadt zu wohnen. Er seufzte wieder dieses mal lauter. Noch dazu hatte er in der 20 minütigen Autofahrt immer diese mörderischen Blicke seines neuen „Bruders“ spüren können. Das erste was er festgestellt hatte war :“Dieser Typ kann mich jetzt schon nicht leiden!“ gewesen. Nicht das er diesen großen Jungen mit den Feuerroten Haaren und dieser Lederjacke sympathisch gefunden hätte. Er sah so kalt aus. Hübsch aber kalt. Das waren die richtigen Worte. Ryo schob alle traurigen Gedanken zur Seite und öffnete sein E-Mail Programm. Die Anzeige verriet ihm das er 9 neue Nachrichten hatte. Neugierig überflog er alles. 4 waren Newsletter, 2 von seinem Schulkollegen der die Lösung für ein Computerspiel wissen wollte, 2 waren irgendwelche Leute die seine Geschichten, die er schrieb, auf ihren Homepages veröffentlichen wollten und eine war etwas auf das er lange gewartet hatte. Die Fortsetzung einer Geschichte von seiner Freundin aus dem Internet. Er grinste breit und speicherte die Datei gleich in seinem Word ab. Er beschloss später zurück zu schreiben und fuhr den Computer runter. „Ich brauch dringend ne Dusche!“ murmelte er holte frisches Zeug auf seinem neuen Schrank und ging zum Bad.

 

Ken schlürfte die Treppen hinunter Richtung Küche. Dort angekommen ließ er sich auf einen Sessel fallen. „Hallo Ken na hast du schon Hunger?“ seine Mutter warf ihm ein aufmunterndes Lächeln zu und wusch dann weiter den Salat ab.

„Wow das riecht aber gut!“ Shingo betrat die Küche und ging dann auf Ken Mutter zu. Er legte seine Arme von hinten um sie und drückte ihr ein Küsschen auf den Kopf. Sofort begannen sie rum zu turteln und Ken verzog einen Mundwinkel angeekelt nach oben. Er sprang auf und lief aus der Küche. Bammm.

Verwirrt starrte Ken auf Ryo der nun auf dem Boden hockte und ihn groß ansah. Beide hatten nicht aufgepasst und waren in ihren Gedanken versunken gewesen deshalb hatten sie sich nicht gesehen. ´Na super.. so n kleiner Zusammenstoß haut den Typen gleich um!´ Ken musste sich ein grinsen verkneifen. Ryo richtete sich auf und putzte sich imaginären Staub von der Hose um seine Verlegenheit zu überspielen. ´Wir krachen volle Wucht zusammen und der hat nicht mal gewackelt!´ überlegte er. „Sorry!“ sagte er dann und versuchte ein freundschaftliches Lächeln aufzusetzen. Ken grinste fies ging zu ihm und packte ihn schmerzhaft an den Schultern. Dann beugte er sich zu Ryo´s Ohr und flüsterte : „Wenn du glaubst hier irgendwas zu sein täuscht du dich gewaltig du Weichei.. komm mir besser nicht zu nahe und noch besser wäre du redest mich gar nicht an.. sonst hast du dein Leben abgelebt Freundchen!“ damit stieß er Ryo von sich und dieser wäre fast wieder gefallen. Geschockt sah er Ken an der nun immer noch mit dem selben Grinsen im Gesicht die Treppen hoch lief.

 

Etwas verloren stand Ryo neben seinem neuen Spind und versuchte mittels einer kleinen Karte herauszufinden wo der Computerkurs stattfinden sollte. Er hatte das Zimmer auf der Karte ausfindig gemacht und ging los. Diese Schule war riesengroß und wirkte ziemlich einschüchternd. Er bog um die Ecke und das erste was er sah war das dort eine Gruppe stand. Eine Gruppe mit Mädchen. Sie lehnten alle lässig an ihren Spinds und warteten scheinbar auf jemanden. Ryo klapperte mit den Augen die Türnummern ab und überlegte dann ob er nun nach Rechts oder Links müsse. Links entschied er und ging weiter.

„Hey du warte mal.. du hast da was verloren!“ rief jemand und Ryo drehte sich hastig um.

Ein Mädchen mit wilden blonden Locken und einer ziemlich weiten Hose kam lächelnd auf ihn zu und hielt einen Zettel hoch den er wohl fallen gelassen hatte.

Sie hielt ihm den Zettel hin und er griff danach. „Danke!“ meinte er freundlich und lächelte auch. „Du bist neu hier hab ich recht?“ fragte sie und er nickte. „Ja.. kann man das sehen?“ er lachte und sie stimmte mit ein. „Naja ein bisschen schon. Du siehst so verloren aus weißt du! Ich heiße Makoto und wie heißt du?“ fragte sie drauflos und er wusste sofort das er sich mit diesem Mädchen verstehen würde. „Ich heiße Ryo schön dich kennen zu lernen Makoto!“ er reichte ihr die Hand die sie sofort grinsend drückte. „Freut mich dich kennen zulernen Ryo ach und bitte nen mich Mako ja?“ „Ok geht klar..!“

„Mako.. Gomen aber wir müssen los!“

Ein Mädchen das nun hinter seiner neuen Bekanntschaft stand hatte sie angesprochen. „Ja ich komme schon..!“ sie wandte sich noch mal Ryo zu.

„Wenn du was brauchst.. ruf mich einfach ok?“ sie drehte sich um und ging dann weg. Ryo blicke ihnen nach und zuckte dann die Schultern. Er läutete und ihm wurde schlagartig bewusst das er eigentlich schon im Computerraum sein sollte.

„Kuso..!“ flüchte er und lief los.

 

 

„Endlich Pause. Ich dachte schon ich sterbe wenn ich nicht bald ne Kippe bekomme!“ Ken streckte sich und zog dann an einer Zigarette. Seine Kumpels stimmten ihn zu und zündeten sich ebenfalls eine an. Kens Blick wanderte einmal den Gang auf und ab.

„Ryo, Ryo!“ rief jemand und gleich darauf sah Ken, Makoto denn Gang entlang flitzen. Er sah ihr nach und konnte dann auch Ryo sehen der ziemlich weit drüben an einem Wasserspender trank. Ryo sah auf und lächelte.

„Na hallo! Was geht denn ab?“ fragte er leicht amüsiert weil sie ziemlich zerrauft aussah mit ihren Locken die von allen Seiten abstanden.

„Hey.. ich hab dich von da drüben gesehen und mir gedacht ich komm mal rüber! Eigentlich wollt ich dich fragen ob du Lust hast mit mir in den Saal zu kommen wir haben dort nämlich Probe für etwa 10 Minuten. Ich singe in einer Band und wir müssen bald vor der ganzen Schule deshalb nutzen wir die Pausen.“ erklärte sie vergnügt. Sie ließ ihn nicht antworten sonder plapperte weiter drauf los.

„Und da ich weiß das du neu bist hab ich mir gedacht du freust dich wenn du nicht so planlos dir die Beine in den Bauch stehen musst!“ sie sagte das ohne Punkt und Komma. Ryo freute sich tatsächlich sehr und er gab sich einverstanden.

„Ist das nicht dein neuer Bruder?“ fragte Izumi Ken´s bester Freund und dieser nickte.

„Was glaubst du macht er mit der?“ meinte ein anderer.

Ken zuckte die Schultern und stieß sich cool von der Wand ab. „Lasst es uns rausfinden!“

 

 

„Was soll das heißen Mika ist krank?“ brauste Makoto auf. „Das heißt das er krank ist!“ erläutete Mina belustigt und Makoto stöhnte auf. „Na toll und wer spielt jetzt Gitarre? Das Fest ist in 2 Tagen! Das Weihnachtsfest unsere Schule hat jedes Jahr mindestens einen Reporter angelockt! Verdammt.. unsere Chance ist hin!“ meinte sie verzweifelt und trat gegen die Wand.

„Beruhige dich.. wir müssen versuchen jemanden aufzutreiben ganz einfach!“ mischte sich Jim der Schlagzeuger ein.

„Tolle Idee….DU BAKA WIE SOLL ICH IN 2 TAGEN JEMANDEN AUFTREIBEN DER GITARRE SPIELEN KANN UND NOCH DAZU UNSERE SONGS HÄÄÄÄ???? Brüllte sie ihn an und er zog den Kopf ein. Ryo der schon ganz in Vergessenheit geraten auf einen Stuhl hockte erhob sich. „Ich könnte es mal versuchen!“ murmelte er etwas verlegen.

„Was? Du …kannst du denn spielen?“ Makoto sah ihn verdutzt an und er nickte. „Das will ich sehen…kennst du den Song von den Hanson?  Er heißt  „A Minute without you”. Wir spielen ihn für eine Lehrerin von uns. Sie mag die Songs und findet das ich es mit meiner Stimme noch besser Singe. Also tun wir ihr den Gefallen außerdem ist der Song geil!“ redete sie drauf los und sprang auf die Bühne.

„Ja den hab ich schon mal gehört! Ich denke das müsste ich noch hinbekommen vorausgesetzt du hast nen Text und Noten?“ er grinste und kletterte zu ihr auf die Bühne. Keine 2 Minuten später stand er voll ausgerüstet vor dem Mikro. Er hatte nicht mal Lampenfieber. Er war sonst nicht sehr mutig aber wenn es um Musik und den Computer ging konnte er sich seiner sicher sein und so lächelte er vor sich hin ,glücklich, über diese überaus willkommene Ablenkung. Er dankte dem kranken Jungen im stillen und konzentrierte sich dann auf die Noten. Makoto zwinkerte ihm zu und gab dann das Startzeichen. Ryo musste anfangen und machte gleich alles richtig. Mako sang wirklich sehr gut wie er fand und das wiederum spornte ihn an die Teile die Mika sonst sang einfach auch zu singen .Was er dann auch tat.

Draußen vor der Tür versammelten sich langsam immer mehr Schüler. Ken und seine Kumpels klebten an der Tür und einer lugte durch den Spalt. Schließlich entschlossen sie sich sie aufzumachen um zu sehen warum Mikas Stimme heute so anders klang.

Ryo hatte die Augen halb geschlossen und ging mit der Musik. Er war voll in seinem Element wie alle die auf der Bühne standen. Deshalb bekamen sie die Leute nicht mit die ihnen nun mit offenen Mündern zuhörten. Die Mädchen fingen an zu tuscheln. Keiner kannte den Jungen der da auf der Bühne stand und Gitarre spielte wie ein junger Gott. Seine Stimme war der Hammer und sein Aussehen war ebenfalls himmlisch. Naja ein paar kannten ihn schon.

Ken fluchte leicht und wandte sich dann ab. Das durfte doch nicht wahr sein. Sein verhasster „Bruder“ wurde ,wie er unschwer an den Blicken der Menge feststellen konnte ,bewundert und das machte ihn rasend vor Wut. Schnell drehte er sich nun ganz weg und verschwand nach draußen. Die letzten Takte hatten geendet und die Schüler klatschten laut. Nun lief Ryo doch etwas rot an und drehte sich zu Makoto.

„Junge! Du bist ein Multitalent! Ich bitte dich.. spiel mit uns auf dem Fest!“ flehte sie und er willigte ein. Die anderen Bandkollegen waren ganz Makotos Meinung und waren überglücklich einen Ersatz gefunden zu haben der sogar noch viel besser war als der eigentliche Spieler. Ryo fühlte sich toll. Er hatte das Gefühl das es hier vielleicht doch ganz lustig werden könnte.

In den nächsten Tagen war Ryo kaum zu Hause und so auch Ken Attacken entgangen. Er übte viel mit der Band und er hatte sich gut mit Makoto angefreundet. Er sah nicht mehr alles ganz so trist und war zu beschäftigt um sich mit seinen Problemen rumzuschlagen. Er hatte nicht mal Zeit gefunden den Laptop anzumachen. Er arbeitete hart und wusste es würde sich lohnen und dann endlich war der Tag gekommen….

 

 

„Cause when the Minutes seem like Hours and the Hours seem like Days… Then a week goes by you know it takes my breath away…All the Minutes in the World could never take your Place.. There´s one-thousand-four-hundred-forty Hours in my Day….DDDAAAYYY YEAH..!”

Tosender Applaus. Ryos Vater sprang von seinem Sitz auf gefolgt von Kens Mutter die Tränen in den Augen hatte. Nicht weil der Song etwa traurig gewesen war nein sie fand diese Band einfach nur so verdammt gut. Die Menge jubelte begeistert und die Band warf sich stolze Blicke zu. Sie verließen die Bühne und der Direktor trat an das Mikro.

„Bravo gut gemacht Leute, er drehte sich der Band zu und schaute dann wieder ins Publikum, Ich möchte sie darauf aufmerksam machen das Mika der eigentliche Gitarrist der Band krank geworden ist. Ein neuer Schüler ist für ihn eingesprungen und deshalb bitte ich um einen ganz besondern Applaus für Ryo der so lieb war einzuspringen!“ sagte der Direktor und deutete auf Ryo .Sofort brach wieder Jubel aus.

Nach etwa einer Minute beruhigte der Direktor die Menge wieder und wünschte allen schöne Weihnachtsferien . Freudig lief die Menge aus dem Saal und aus dem Schulgebäude.

„Danke noch mal Ryo. Ohne dich wären wir verloren gewesen!“ Makoto umarmte ihn kurz.

„War doch klar!“ meinte er nur und sah schon seinen Vater auf ihn zu eilen.

„Hey was meinst du gehen wir mal in Kino?“ wollte Mako wissen. „Aber klar doch ruf mich einfach an ok?“ sagte er noch winkte und schritt dann auf seinen Vater zu der ihm gleich voller Stolz in sie Seite boxte. Ryo sein Vater und Kens Mutter standen vor dem Wagen und warteten auf Ken der verschollen schien. Nach 10 Minuten tauschte dieser schließlich auf und ließ sich einfach ohne ein Wort zu sagen auf einen der hintern Sitze fallen. Seine Mutter schnaufte und ihr Mann warf ihr einen Blick zu der sagte „Reg dich nicht auf Schatz!“

„Na Ken wie hat dir der Auftritt gefallen?“ fragte Shingo übertrieben fröhlich.

„Weiß nicht.. hab´s nicht gesehen!“ murrte Ken und Ryo versetzte es einen Stich in die Herzgegend. Das hatte gesessen. So hatte Ken ihm wieder mal klar gemacht das er ihn hasste.

Ryos Stimmung war hin und die sollte sich auch nicht mehr so schnell bessern.

 

 

Ken griff im dunklen zu seinem Nachtkästchen und schnappte sich sein Kaugummi Päckchen. Es war schon der 5te aber dieser ekelhafte Geschmack von Rauch wollte sich einfach nicht vertreiben lassen. Er schon sich zwei Dragees in den Mund und legte den Rest zurück. Er legte seine Arme hinter seinen Kopf und starrte an die Decke. Er war wütend und zornig. Nein mehr als das er fühlte sich beschissen. ´Warum muss sich dieser Hosenscheißer so wichtig machen?´ dachte er und drehte sich zur Seite. Das schlimmste war das Ryo ja wirklich ein ziemlich sympathischer Junge war. Ken knurrte und schlug mit der Faust auf seinen Polster. Er wollte Ryo hassen und die meiste Zeit gelang ihm das auch nur ab und zu schlich sich ein Gefühl der Falschheit ein. Da merkte er das er Ryo eigentlich nicht so hasste wie er tat. Aber was ihm man aller meisten störte war ,das musste er sich wohl oder übel eingestehen, das dieser Junge auch noch ein Wahnsinns Talent besaß. ´Ach der ist und bleibt ein Baka…hehe dem wird ich schon noch zeigen was ne Hacke is.. ja wohl du wirst leiden mein lieber verlass dich drauf!´

 

 

Ryo scrollte mit der Maus weiter nach unten und las den nächsten Satz. Endlich hatte er die Zeit gefunden die Geschichte seiner Internet Freundin zu lesen. Er riss die Augen auf und seine Kinnlade viel runter. „Ach du Heiliger!“ schrie er auf und schlug sich gleich darauf mit der Hand auf den Mund. ´Kuso.. das war zu Laut!´ schimpfte er sich und lauschte doch nichts deutete darauf hin das er jemanden geweckt hatte.

Ken war zusammen gezuckt. Hatte da nicht eben war was geschrieen? Er beschloss sich nicht weiter darum zu kümmern bis er hörte wie eine Tür aufging und dann Schritte auf den Flur über die Treppen nach unten. Neugierig stand er auf und schlich zur Tür.

 

Ryo tippte die Nummer seiner Freundin ins Telefon und ging dann damit ins Wohnzimmer. Er schloss die Tür hinter sich und kauerte sich auf einen großen Couch Sessel zusammen. „Hallo …ich bins!“ sagte er leise in den Hörer.

„RYO!!! Schön das du anrufst…!“ rief die Stimme an der anderen Leitung.

„Nun ja…du hast gesagt ich soll dich anrufen und dir bescheid sagen wie ich die Story fand.. ach ja du hast auch noch angefügt es ist ganz egal zu welcher Uhrzeit.. hab ich dich geweckt?“

„Ach was.. mich doch nicht um 1Uhr bin ich immer noch zu erreichen!“ meinte das Mädchen überdreht.

„Also nun sag schon wie fandest du es??“

„Ich bin fast vom Bett gefallen!“

„Was echt? Warum denn das?“

Ken presste sein Ohr gegen die Tür damit er hören konnte was Ryo sagte.

„Also ich sag dir…ich bin hin und weg! Das hast du sau gut geschrieben. Die beste Lemon die ich je gelesen hab wenn auch ziemlich.. ZIEMLICH genau beschrieben.. na ja mich sollst nicht stören.. wann bekomm ich dein nächstes Werk?“

„Hm.. hab grad ne Piccolo X Gohan in Arbeit.. wenn du magst kann ich dir dann gleich schon einen Teil schicken…hihi aber ich sags gleich ..HART!“

„Du Luder…wenn das deine Angebetete wüsste.. aber was red ich euch fallen so Sachen wahrscheindlich ein wenn ihr zusammen im Bett liegt..!“ Ryo lachte.

„Du armer.. muss ja immer so leiden bei meinen Storys.. da werden Wunschträume für dich wahr.. hihi!“

„Hm…eigentlich schon aber verrat es keinem.. sonst sag ich deiner Mami das du immer jede menge Mädels mit nach Hause schleppst.. um ganz schlimme Sachen zu machen!“

Die Tür bekam schon fast ein Loch so fest presste sich Ken nun an sie.

„Du wagst das nicht sonst schick ich meinem Bruder ein Foto von dir.. der steht voll auf Bishonen Typen wie dich…!“

„Ach ja? Wie sieht dein Bruder denn aus? Wenn er groß, blond, blauäugig und gut gebaut is.. kannst ihm von mir ausrichten ich wäre gerne sein Bishone…!“ meinte Ryo anzüglich lachte aber gleich. „Gibt’s in der neuen Schule geile Typen?“

„Soll das ein Witz sein? Die Gegend hier wird von Heteros nur so belagert…!“

„Hast du es deinen Papa schon gesagt Ryo?“

„Nein ,er ging gleich ins nächste Thema über, Ach ja.. ich hab da ein Mädchen kennen gelernt!“

„Sag bloß du bist nun doch noch ein „Normalo“ geworden?“

„Nein ich bin immer noch so schwul wie vorher! Aber die wäre was für dich.. sie ist echt süß und sie ist blond!“

„Boaaa geil Blond ,als ob die Haarfarbe so wichtig wäre du Baka..!“ schimpfte sie.

„Jaja ich weiß…sie ist auch anders weißt du.. und noch dazu wie verrück in die Sängerin Pink verschossen..!“

„Ja die is scharf wann hast du denn erfahren?“

„Och sie hat es mir bei einer Probe so beiläufig gesagt. Hat gemeint so von wegen ob ich mir ihr befreundet sein will wenn sie ne Lesbe ist …Ich hab dann so gesagt :Schnecke.. was siehst du? Und sie meinte so ,und ich schwöre auf alles was mir heilig is, Ich seh nen wunderschönen Schwulen Jungen!“

„Die Frau mag ich…!“

„Ja ich mag sie auch und vor allem wie schnell die mich durchschaut hat.. ich meine ich in jetzt 17 Jahre alt und weiß seid ich 13 bin wie ich gepolt bin und mein Dad hast bis heute noch nicht gecheckt.. na ja was solls er braucht es ja auch nicht wissen.. auf jeden Fall bin ich froh das ich Mako zur Freundin hab das Mädel ist echt klasse..!“

„Das freut mich echt Ryo…ach ja wart.. so habs schon weggeschickt!“

„Gut dann wird ich mal die Rechung unten halten und wieder nach oben wandern um deine neuestes Werk zu begutachten.. ach ja alles andere wichtige schreib ich dir zu der Kritik einverstanden?“

„Ja klar also dann mein Bishone schlaf gut süßer!“

„Schlaf du auch gut süße bye!“ Ryo drückte auf „Auflegen“ und herhob sich dann langsam. Er gähnte und schlürfte zur Tür .Draußen hängte er das Telefon auf den dafür vorgesehnen Platz und lief dann die Stufen doppelt nehmend in sein Zimmer.

 

Ken zwang sich zum atmen. Ryo war nun schon seid 3 Minuten weg und er presste sich noch immer in eine Nische. Er schlich ins Wohnzimmer und ließ sich seufzend auf die Couch fallen. Immer wieder rief er sich Ryos Worte ins Gedächtnis.

Ich bin immer noch genauso schwul wie vorher…Ich weiß wie ich gepolt bin…Wenn er groß blond blauäugig und gut gebaut ist…ich wäre gern sein Bishone…soll das ein Witz die Gegend ist von Heteros belagert…Ich seh nen wunderschönen schwulen Jungen…

Ken konnte es nicht glauben. Sein neuer Bruder war schwul.. eine Schwuchtel…SCHWUL!!!

´Dieser kleine Bastart ist ein Homo…so eine scheiße aber auch…Moment mal…sagte er nicht das sein Vater nichts weiß..?´ Ken überlegte kurz und dann legte sich ein dämonisches grinsen auf seine Lippen. ´Was besseres konnte mir nicht passieren…´

 

 

„Guten morgen Ryo!“ Begrüßte Shingo ihn als er zum Frühstückstisch setzte.

„Morgen!“ grüßte er zurück und schenkte sich Orangensaft in ein Glas. Er schaute kurz zu Ken der ihn keines Blickes würdigte und wandte sich dann seiner Mutter zu die gerade etwas gesagt hatte. „Wie siehts aus Jungs wollt ihr nicht mit in Hallenbad fahren? Wir könnten…!“

„Sorry Mum, Ken hatte sie unterbrochen, aber ich treffe mich schon mit Izumi zum Trainieren.“ Meinte er. Seine Mutter sah ihn ein wenig traurig an.

„Hm.. ich würde gerne mitkommen.. darf ich vielleicht meine Freundin mitnehmen?“ fragte Ryo. „Aber sicher wer ist sie denn?“ wollte sein Vater wissen.

„Mako, die Leadsängerin der Band!“  „Ja klar darf das Mädl mit die ist sehr süß.. wäre doch was für dich mein Sohn!“ sein Vater zwinkerte ihm zu.

„Nein Dad, er räusperte sich, das denke ich nicht wir sind nur Freunde außerdem hab ich schon jemand anderes im Auge!“ Ryo hasste es zu lügen aber was sein musste ,musste nun mal sein. Sein Vater hätte ihn sonst immer wegen Mako genervt.

„Oho!“ meinte sein Vater und grinste Kens Mutter an. Ryo stand auf und ging zum Telefon.

Kurz darauf kam er zurück und nahm sich ein Brötchen.

„Ich hab gesagt wir holen sie ab geht das klar?“ fragte er und Kens Mutter nickte fröhlich.

Ken fixierte Ryo und dieser merkte es auch. Die Erwachsenen unterhielten sich gerade angeregt und so bekamen sie dieses kleine kranke Schauspiel nicht mit. Ken grinste Ryo fies an und formte dann mit den Lippen das Wort „Homo..!“ Ryo zuckte zusammen. Er hatte verstanden und stand nun unter Schock. Mit weit aufgerissene Augen starrte er Ken an. Ken deutete auf die Tür und erhob sich. Etwas eine Minute später folgte Ryo ihm. Da er ihn im Gang nicht finden konnte lief er in Kens Zimmer. Verwirrt sah er sich um und hörte plötzlich hinter sich eine Tür zuschnappen. Hastig drehte er sich um und sah Ken an der nun geschlossenen Tür lehnen .Grinsend wie immer und mit einem funkeln in den Augen.

„Was.. was willst du Ken?“ stotterte Ryo. „Gute Frage ja…sagen wirs so. Ich war gestern Nacht zufällig in der nähe des Wohnzimmers und hab einige Sachen gehört.. im Klartext. Ich weiß das du ne Schwuchtel bist und ich weiß das die kleine blonde Schlampe ne Lesbe ist!“ sagte er und ging auf Ryo zu. „Wirst du es sagen?“ stammelte er verzweifelt und blicke Ken flehend an. Der lachte und das Lachen verwandelte sich in ein gemeines kichern.

„Hm.. lass mich mal nachdenken. Ich werde es nur unter einer Vorraussetzung für mich behalten !“  „Und die wäre?“ fragte Ryo leise. „Du machst alles was ich von dir verlange!“ Ken lachte wieder. „WAS? Aber das kannst du doch nicht machen!“ protestierte Ryo. Ken starrte ihn an und war dann mit ein paar Schritten bei ihm. „Ach ja denkst du so , er schubste Ryo etwas und dieser taumelte ein Stück Richtung Bett, dann pass mal auf. Wenn du willst kann ich auch gleich runtergehen und ihnen alles sagen!“ er kam drohend auf Ryo zu der einfach nur noch völlig fertig den Kopf schütteln konnte.

„Du.. du bist du bist wirklich krank weißt du das?“ hauchte Ryo und hockte sich aufs Bett.

Ken versetzten diese Worte einen Stich. Sauer darüber stellte er sich vor Ryo und schaute auf ihn hinab. Ryo hob den Kopf und große grüne Augen mit traurigen Blick trafen Kens.

Ken konnte regelecht spüren wie ihm dieser Blick weich kochte. Er schlug sich im Gedanken.

„Mag sein.. aber nicht so krank wie du. Na was ist jetzt?“ knurrte Ken. Ryo schluckte aufkommende Tränen hinunter und nickte dann. „Was soll ich tun?“ fragte er heiser.

„Brav. Hm.. zur Zeit brauch ich dich nicht wenn was anliegt wirst du es schon noch erfahren und jetzt raus hier!“ befahl er und Ryo sprang auf.

Ryo versperrte sein Zimmertür hinter sich und warf sich aufs Bett. Er drückte sein Kissen aufs Gesicht und konnte ein Schluchzen nun nicht mehr zurückhalten. Es machte ihn fertig zu wissen das er sich nicht wehren konnte. Für alles hätte es eine Lösung gegeben aber für das hier? Er war überzeugt davon das Ken zu seinen Vater gehen würde wenn er nicht gehorchte.

Weinend und fluchend lag er auf dem Bett und sagte nichts als sein Vater an die Tür klopfte um ihn zu sagen das sein nun losfahren wollten. Wenig später war auch Ken Mutter vor der Tür erschienen. Ryo hatte ihnen zu geschrieen das er sich schlecht fühlte und sie ihn in ruhe lassen sollten. Nach etwa einer halben Stunde hatte sie es aufgegeben und waren ohne ihn gefahren. Sie hielten vor Makos Haus und sie kam auch gleich drauf aus diesem gelaufen.

„Hallo…ähm wo ist Ryo?“ fragte sie verdutzt und Kens Mutter erklärte was geschehen war.

Mako bedankte sich und lief entschlossen los.

 

Ken ging an Ryos tür vorbei und hörte von drinnen unterdrückte Schluchzer. Es tat ihm leid was er getan hatte zumindest in diesem Moment. Er wollte schon klopfen zog dann aber die Hand zurück und hastete die Treppen hinunter.

Platsch…Platsch…Platsch.

Ryo schmiss den Polster weg und lauschte. Platsch..

Was zum Teufel war das denn? Er hüpfte von Bett und starrte verwirrt auf sein Fenster an dem Schneebälle klebten. Er riss das Fenster auf und starrte nach unten. Mako winkte ihm zu.

„Ryooo.. lass mich rein ich erfriere noch hier draußen!“ sie sprang auf und ab und Ryo musste lächeln. „Ich komme!“ rief er und warf das Fenster zu.

„Danke.. brr ich dachte schon ich werd zur Schneefrau!“ die lachte und zog ihren Mantel aus.

„Bevor du fragen kannst.. ich bin hier weil ich wissen will was passiert ist! Am Telefon warst du noch so fröhlich!“ sie sah ihn durchdringend an.

„Komm ich mach dir einen Kakao und dann erklär ich es dir!“

„OH Ja Lecker!“ rief sie aus und brachte Ryo damit gleich wieder zum schmunzeln.

 

 

„Wohin gehen wir? Ins Nord oder Süd..?“ fragte Izumi gutgelaunt.

„Ach ich denke ich hab keine Lust auf Trainieren lass uns zu mir gehen und einen Film ansehen ja?“ meinte Ken und griff sich etwas Schnee der auf einer Bank lag.

„Wenn du meinst.. einverstanden!“ Izumi schon Kens Laune auf einen Winter Depression obwohl er wusste das der Winter Kens Lieblings Jahreszeit war.

 

„ER TUT WAS???????“ ertönte es von Ryos Zimmer und hallte durchs ganze Haus.

„Er erpresst mich..!“ meinte Ryo kleinlaut. „So ein mieses Schwein. Also wegen mir brauchst du dir keine Sorgen machen ich hatte sowieso vor es ihnen zu sagen! So ein Baka so ein verdammter Arsch!“ brauste sie auf und hätte fast den Kakao verschüttet. Wütend stellte sie die Tasse auf den Schreibtisch ab und ging auf ihren Rucksack zu. Sie kramte eine Cd hervor und legte sie ein. „Jetzt werden wir uns mal auslassen. Singen und rum hopsen ist schon immer ein guter Weg gewesen um Dampf abzulassen!“ erklärte sie. Die Melodie begann und Ryo lächelte.„Hey unser Lied!“ stellte er fest. „Jawohl!“ sie drehte auf volle Lautstärke und begann mit zu gröllen. Ryo machte mit und stallte fest das dies wirklich half. Es machte sogar ne menge Spaß. Das Mädchen wusste ihn aufzuheitern wenn auch ungewöhnlich.

Ken und Izumi konnten bereits von draußen die Musik hören und Ken zog die Augenbraue zusammen. Das Lied war aus und Makoto drehte wieder leise. „Siehst du !“ meinte sie schweratmend und warf sich zu Ryo aufs Bett.

„Ja.. echt hilfreich. Andere Prügeln und wir schreien!“ er lachte. „Bin ganz deiner Meinung aber jetzt mal im Ernst. Was willst du nun machen?“ fragte sie leise.

„Keine Ahnung.. mir wird schon och was einfallen.. wenn nicht werd ich es meinen Vater selbst sagen!“ murmelte Ryo. „Gute Idee…lass dich von ihm nicht unterkriegen. Er ist ziemlich wie soll ich sagen. Eigentlich ist er ein armer Junge. Man merkt das er Angst hat und genau die lässt ihn so sein.“ Erläuterte Mako und griff nach ihrer Tasse.

„Meinst du? Ach ich weiß auch nicht was ich von ihm halten soll.. er ist so.. so !“

„Ein Arschloch aber so wahnsinnig süß…!“ redete sie grinsend weiter.

Ryo lief rot an. “Spinnst du denn? Ich finde ihn nicht süß!“ maulte er und tat beleidigt.

„Hm.. er hat wirklich keinen umwerfenden Charakter aber wenn ich ein Junge und schwul wäre.. ich würde finden das er geil ist!“ gab sie zu. Ryo stöhnte kurz auf.

„Hast ja recht. Er ist geil. Trotzdem kann ich ihn nicht ausstehen. Er tut alles nur erdenkliche um mich zu quälen.. aber ich habe gerade beschlossen mich nicht mehr quälen zu lassen!“  sagte er mit trotz in der Stimme seufze aber gleich. „Es tut mir leid Ryo..!“ Mako klopfte ihn auf die Schulter. „Bin ich wirklich so ein schlechter Schauspieler?“ seine Stimme klang verzweifelt. Sie nickte. „Ja aber glaub mir.. alles wird gut werden lass dich bitte nur nicht von ihm fertig machen ja?“

Ryo sah sie an und versuchte dann zu lächeln. „Danke das du da bist!“ flüsterte er und erntete ein Küsschen auf die Wange. „Aber immer doch..!“ meinte sie lieb.

„Sag hast du Lust eine Story von mir zu Lesen.. mich würde interessieren was du davon hältst. Ich kann uns derweil was kochen!“ schlug er vor.

„Hey sicher klar doch nichts lieber als das!“ rief sie aus und war schon beim Laptop um ihn einzuschalten. Er kicherte und meinte dann: „ Nimm die mit der Bezeichnung „Bishonen““

Damit ging er aus dem Zimmer und in die Küche.

Ken öffnete seine Zimmertüre einen Spalt und lugte hinaus.

Hinter ihm stand Izumi mit fragenden Blick. „Wer ist da in seinem Zimmer? Ich meine er ist doch gerade in die Küche gegangen und es hat aber gerade jemand die Musik wieder lauter gedreht.“ Stellte er fest und schon Ken von hinten nach weiter vorne.

„ACH DU MEINE GUTE!“ schrie jemand und die Tür wurde aufgerissen. Ken und Izumi schreckten zurück und verschwanden hinter der Tür.

„Ryo du Schweinchen!“ rief Makoto von Treppen Geländer aus. Ryo kam aus der Küche und blickte amüsiert hoch. „Was denn ist es dir zu hart?“ kicherte er.

„Nein das ist es nicht. es ist nur ich meine ich wusste schon was Jungs miteinander machen können aber Oh mein Gott das ist ja mehr als als…!“

„Was?“ hackte Ryo nach. „Wow!“ rief sie. „Ja finde ich auch…!“ er lachte anzüglich.

„Du bist wirklich ein kleines Ferkel…ich meine musste der Typ es schlucken?“ wollte sie wissen. „Ja klar…hat ihm geschmeckt!“ Ryo sah Makos angewiderten Gesichtsausdruck und brach in schallendes Gelächter aus.

„Igitt.. Ryo mit vergeh gleich das Essen. Apropos Essen wann ist es fertig?“ fragte sie.

„In etwa 10 Minuten ich komme dann rauf ja?“ Ryo ging wieder in die Küche und Mako hopste ins Zimmer zurück.

 

„Ken von was reden die bitte?“ verwirrt hockte Izumi sich aufs Bett. Ken hatte schon eine Ahnung duckste aber ein „Weiß nicht“ und ging zu seinem Regal in dem die Filme standen.

„Ich bin für James Bond..!“ sagte er dann und Izumi schien begeistert. „Ja mit den geilen Bond Girls.. her damit!“

Bond war gerade in einer wilden Schießerei und Izumi war voll bei der Sache. Ken hatte die Augen halb geschlossen und war ganz wo anders.

´Warum verdammt.. was macht überhaupt die Lesbe hier? Ich kann es nicht ausstehen das er Freunde gefunden hat! Und überhaupt was schreibt der Typ in seinen Laptop? Sollte er nicht eigentlich zerstört in seinem Zimmer hocken und flennen? Ach was interessiert mich der denn überhaupt? Grüne Augen…´

Ken war eingeschlafen.

 

Er sah Ryo vor sich der ihn anlächelte. Er kam langsam auf ihn zu und sah ihn mit seinen Grünen Augen an. „Ken..!“ flüsterte er und kam immer näher. Ken wollte weglaufen doch da merkte er das er gefesselt war und ich nicht bewegen konnte. Er riss an den Seilen doch es tat ihm weh und er ließ es wieder.

„Keine Angst es wird dir gefallen!“ raunte Ryo ihn zu und war nun ganz bei ihm und beugte sich vor. Ken schrie ihn an er solle weggehen aber Ryo lachte nur und begann Kens Hals zu küssen. Er biss in die Haut und wanderte dann zu Kens Ohrläppchen. Ken hörte sich selbst keuchen und konnte fühlen wie sich in ihm etwas regte.

„Geh weg!“ sagte er immer wieder aber bald hatte sein wiederstand sich aufgelöst und er schloss die Augen. Ryo kniete sich ihn und machte sich an Kens Hose zu schaffen sie rutschte über Kens Beine. „Ryo!“ stöhnte Ken auf und Ryo schaute auf. Mit seinen großen Grünen Augen…

 

„Ken.. hey aufwachen!“ Jemand rüttelte ihn und er murmelte etwas.

„Also ich weiß ja nicht was du geträumt hast aber es muss heiß gewesen sein..!“ Ken war sofort hellwach und starrte Izumi an der mit seinem Finger auf die Beule in Kens Hose deutete. Ken wurde tomatenrot und drehte sich auf den Bauch. Er vergrub sein Gesicht in der Decke und hörte das Lachen von Izumi. „Klappe!“ knurrte er doch Izumi lachte weiter.

„So ich geh dann mal nach Hause.. morgen ist schließlich heilig Abend und ich muss meinen Dad noch helfen!“ meinte Izumi und erhob sich.

„Ach ja du brauchst nicht aufstehen ich weiß wo die Tür ist! Schlaf deine schlechte Laune aus!“ meine er sarkastisch und verschwand.

„Du Ryo.. ich weiß ich bin spät dran aber ich sollte noch ein paar Weihnachtsgeschenke besorgen. Magst du mitkommen?“ fragte Makoto und Ryo klatschte sich mit der Hand auf die Stirn. „Ich Baka.. hab ich ja total vergessen ich brauch noch was für meine neue Mama! Verdammt ich war so beschäftigt das ich alles verschlafen hab..!“ schimpfte er sich. Nach etwa 10 Minuten hatten auch sie das Haus verlassen und Ken war alleine.

 

Ken lag noch immer total verwirrt auf dem Bett und versuchte seine Erektion die einfach nicht verschwinden wollte unter Kontrolle zu bringen. Der Fernseher lief immer noch doch er bekam es nicht so recht mit. Was war das bloß für ein Gefühl? Dieser Traum war mehr als erregend gewesen und es wollte ihm einfach nicht in den Kopf warum. Er hätte ihn nicht erregend finden dürfen sondern abstoßend. Ihm wurde leicht schlecht und er drehte sich auf die Seite .Das durfte doch alles einfach nicht wahr sein.

Dring ,Dring…

Sein Handy läutete und riss ihn aus auf seinen Gedanken.

„Hallo?“ meldete er sich.

„Hallo Schatz ich bins ,du ich wollte dir nur bescheid sagen das ich und Shingo noch zusammen Abendessen gehen werden. Du kannst eine Pizza für dich und Ryo bestellen wenn du magst. Geld liegt in der Küchenschublade! Ach ja und Ken.. sei bitte nett zu ihm.. wir kommen erst später nach Hause also stellt nichts an ja?“ redete seine Mutter drauf los und Ken rollte mit den Augen.

„Ja Mum..!“ antwortete er.

„Gut Schatz dann bis nachher!“  „Ok bis dann..“ Ken legte das Handy weg und starrte auf  die Wand. Ein Poster von einer Schönheit in Bademode hing dort. Er überlegte ob Ryo wohl auch Poster in seinem Zimmer hängen hatte und stieß verärgert Luft aus.

„ Seid wann will ich das wissen? Pff… nur wegen einen blöden, grässlichen und scheußlichen Traum mach ich mir jetzt Gedanken über den!“ murmelte er und merkte wie sich Schuldgefühle in ihn breit machten.

Du bist ein echtes Arschloch.. er hat dir nichts getan und du behandelst ihn so.. erpresst ihn sogar…maulte eine innere Stimme und er zuckte leicht zusammen. Er sprang auf und lief ins Bad. Dort ließ er kaltes Wasser über seine Hände laufen und hielt dann den Kopf darunter. Als er schon halb am erfieren war drehte er das Wasser ab hob den Kopf und betrachtete sich im Spiegel. Zwei dunkle Augen blicken ihn an. Traurig und mit Verwirrung. Die Roten Haare ins Gesicht geklatscht ,tropfend und vom Wasser schwer. Er strich sich die Haare weg und bemerkte das er zitterte. Langsam stieg er aus seinen Klamotten und ließ heißes Wasser in die Badewanne laufen. Während er wartete bis sie voll war putzte er sich die Zähne. Der Geschmack von Zigaretten lag immer noch auf seiner Zunge und er hatte das Gefühl sich übergeben zu müssen. Ken war einer von den Typen die Rauchten wenn sie mit den Kumpels zusammen waren und es ekelig fanden sobald sie zu Hause waren. Er schrubbte seine Zähne so lange und fest bis ihm das Zahnfleisch weh tat. Die Wanne war voll und er setzte sich hinein. Es wurde ihm wieder wärmer und er versuchte sich zu entspannen. Dazu legte er sich hin und schloss die Augen.

Kommst du dir denn nicht schäbig vor?? meldete sich die Stimme wieder und er presste die Lippen aufeinander.

´Was soll ich denn machen?´  Netter sein und aufhören ihn zu erpressen!!

´Aber das kann ich nicht…dann glaubt er vielleicht noch das ich ihn leiden kann..!!´

Baka…du magst ihn bereits deshalb hast du auch ein schlechtes Gewissen!!

´So ein Schwachsinn ich kann die Schwuchtel nicht ausstehen…pha!´ Gut dann belüg dich halt weiter selbst.. es soll ja Leute geben die es mögen zu wissen das sie ein Arschloch sind…!!

Ken tauchte seinen Kopf unter Wasser und öffnete die Augen. Er konnte die Decke sehen und die Lampe. Langsam hatte er das Gefühl den Verstand zu verlieren. Er hatte ein schlechtes Gewissen und was für eins. Dennoch konnte er sich nicht durchringen es vor sich selbst zuzugeben. Nach etwa 10 Minuten stieg er wieder aus der Wanne und begann sich abzutrocknen. Er schlüpfte in seine Boxershort und gähnte. Er war müde und das schon um 5 Uhr Nachmittags. Er schlürfte aus dem Bad und musste um in sein Zimmer zu kommen an Ryos vorbei. Er blieb stehen und starrte die Tür an. Zögernd ging er darauf zu und legte die Hand auf die Türschnalle. Nach langem hin und her drückte er sie hinunter und öffnete die Tür. Es war dunkel und er suchte nach einem Lichtschalter. Er erwartete ein Zimmer das richtig.. Schwul aussah und fand ein Paradies vor. Die Regale waren voll von Mangas und der Schreibtisch auf dem der Laptop stand voller Bücher. Hier war es definitiv aufgeräumt und ordentlich. Der Fernseher war ziemlich groß und davor war eine Playstation 2 .Die Spiele waren in einem kleinen Kästchen mit Glastür gestapelt. Er hätte nicht gedacht das Ryo sich für Computerspiele interessierte und späte neugierig in das Kästchen um zu sehen was Ryo so hatte. Vorwiegend Kampf und Strategie Spiele. Genauso wie Ken. Er musste grinsen. Wenn Izumi wüsste das nun 2 Playstation ´s  bei ihm zu Hause standen würde er vor Neid platzen.

Ken ging zur Anlage und schaute sich die Cd´s durch. Hier fand man wirklich alles. Aber Ken viel auf das Ryo mehr Rock Cd´s als andere hatte. Noch eine Gemeinsamkeit.

´Naja er spielt auch Gitarre…´überlegte Ken und bereute irgendwie das er Ryo´s Auftritt nicht beigewohnt hatte ,sondern sich in der Toilette, bei Zigaretten mit Izumi über die Brüste von Pamela Anderson unterhalten hatte. Er wandte sich dem Schreibtisch zu und entdecke ein gerahmtes Bild. Eine wunderschöne Frau mit braunen langen Haaren und grünen Augen war darauf  zu sehen. Sie hatte einen kleinen Jungen mit ungefähr 4 Jahren auf den Arm. Der Junge hatte ein breites Grinsen im Gesicht und die Frau lächelte ihn glücklich an. Man konnte erkennen das der Junge eine Zahnlücke hatte und Sommersprossen. Ken musste unwillkürlich lächeln. Er konnte sich schon denken wer der kleinen Junge war. „Wo sind den die Sommersprossen hinverschwunden Ryo?“ murmelte er strich sich eine störende Strähne weg.

Er drehte sich zum Bett. Er war eigentlich recht groß für eine Person und ganz in Blau. In der Mitte zweier Polster lugte etwas hervor und Ken schaute genauer hin. Das war doch ein Ohr von etwas? Er lief zum Bett und zog das etwas hervor. Verdutzt starrte er auf seine Hände in denen er nun einen alten Teddybären hielt. Man sah das er schon oft zusammen geflickt worden war und ein Auge fehlte ihm. Ken hockte sich aufs Bett und betrachtete den Bären einen Zeit lang. Ohne weiter darüber nachzudenken sank er zurück und hob den Teddy mit seinen armen in die Luft. Er schmiss ihn nach oben und fing ihn wieder auf. Er nahm einen angenehmen Geruch war und drehte sich zur Seite. Den Teddy legte er neben sich ihn und seine Nase drückte er in den Polster. Hier roch es wirklich verdammt gut. Er gähnte wieder und machte die Augen zu. Gleich darauf war er ohne es zu wollen eingeschlafen.

 

Ryo traute seinen Augen nicht. Leise ließ er die Einkaufstasche auf den Boden gleiten. Ken lag auf seinen Bett hielt seinen Teddy umschlungen und schlief und das auch noch bei Licht.

Noch dazu war er nur in Boxershort und gab ein Bild ab das Ryo den Atem stocken ließ.

Er drehte das Licht ein bisschen runter damit es nicht mehr ganz so hell war und schlich dann zum Bett. (Er hat so nen Regler wo man das Licht auf belieben einstellen kann ^.^)

Ryo stellte fest das er seinen ganzen Leben noch nie so etwas schönes gesehen hatte. Ken sah friedlich aus. Kein kalter Ausdruck umspielte seine Lippen nein er lächelte sogar leicht.

Ryo setzte sich hin und musste nun auch lächeln. Wie verletzlich er aussah wenn er schlief. Ryo konnte es nicht glauben das dieser schlafende Engel der selbe Junge war der so gemein sein konnte. ´Er ist nicht so böse wie er tut.. vielleicht hat er Sorgen und lässt es an anderen aus? Vielleicht…schaffe ich es ihn aus seinem Schneckenhaus herauszulocken.´ sinnierte  Ryo vor sich hin und hoffe das er recht hatte. Er konnte nicht widerstehen und berührte Kens Wange. Die Haut fühlte sich weich an aber kalt. Ryo betastete nun seinen Oberarm uns stellte fest das auch dieser Eiskalt war. „Ken.. wach auf du holst dir noch den Tod!“ flüsterte Ryo und schüttelte Ken leicht doch dieser wachte nicht auf. Irgendwann gab Ryo es auf. Er schnappte sich die zweite Decke auf der Ken nicht lag und deckte ihn zu. „Wie ein Stein.. du schläfst wie ein Stein!“ murmelte Ryo grinsend und löschte das Licht. Dann verschwand aus dem Zimmer und schloss leise die Tür hinter sich. Er ging zum Telefon und rief seinen Vater an. Sie waren gerade beim Essen und er meinte sie würden erst später kommen. Ryo entschloss sich Pizza zu bestellen da sein Magen knurrte und er dazu aufgefordert worden war. Nachdem er die Pizza gegessen und sich geduscht hatte war er wieder in sein Zimmer gegangen. Ken schlief noch immer. Ryo überlegte ob er ihn aufwecken sollte entschloss sich dann aber dagegen. Er holte sich von Kens Zimmer dessen Decke den schließlich wollte er nicht frieren und legte sich auf die andere Bettseite. Ken atmete gleichmäßig neben ihn und murmelte ab und zu etwas im Schlaf. Ryo zwang sich auf die andere Seite zu drehen. Er schaute auf seine Uhr und gähnte dann wieder ausgiebig. Es war halb 10. Er hatte noch lange Kens Atmen gelauscht und war dann auch eingeschlafen.

 

 

„Was soll das heißen bittschön? Wie in einer Woche oder gar nicht? Aber das.. ja gut!“

Shingo knallte wütend das Handy auf den Tisch. Ryo schreckte auf. Hatte da nicht eben sein Vater geschrieen? Noch ganz verschlafen rutsche er vom Bett und bemerkte das ihm kalt war. Kein Wunder wie er feststellen musste den er hatte keine Decke mehr. Ken war weg genauso wie seine Decke. Ryo zog die Augenbraue zusammen und lief dann aus dem Zimmer und die Treppen hinunter. „Papa was ist den passiert? Was schreist du so?“ Ryo rieb sich die Augen und trat ins Wohnzimmer ein. Ken ,dessen Mutter und sein Vater hockten auf der Couch und schauten ihn an. „Tut mir leid das ich dich geweckt hab Sohn!“ entschuldigte sich sein Vater.

Ryo rieb sich die Oberarme ihm war immer noch schweinekalt und er hatte nichts als ein Shirt und Shorts an. „Schon gut. Also was ist los?“ fragte er wieder und setzte ich neben seinen Vater. „Die von dem Reisebüro in dem wir unsere Flitterwochen geplant haben. Sie sagen wir können nur noch nächste Woche fliegen oder gar nicht!“ erklärte sein Vater.

„HÄ? Aber das heißt ja ihr müsstet  Flitterwochen machen bevor ihr überhaupt verheiratet seid!“ überlegte Ryo und sein Vater nickte. „Ja. Sie waren eigentlich für Mitte Januar geplant .Die Hochzeit ist am 14 und wie wollten am 16 fliegen. Jetzt rufen die uns an und sagen uns das es nur noch nächste Woche geht weil irgendwas, ich hab keine Ahnung was, mit unserer Resavierung nicht funktioniert hat und sie uns einfach verlegt haben. Kann du das fassen?“ schimpfte sein Vater erbost und Ryo schüttelte den Kopf. „Frechheit.. was wollt ihr jetzt machen? Außerdem warum rufen die so spät an?“ wollte er wissen.

„Hm.. die haben schon um 8 Angerufen kurz nachdem ich mit dir geredet hab. Seitdem kämpfe ich um eine Lösung aber das wir werden wohl kein Glück haben.“ Er seufze und nahm seine Frau in den Arm. Sie schmiegte sich an ihn und ließ traurig den Kopf hängen.

„Warum fliegt ihr dann nicht einfach in einer Woche?“ meldete sich nun Ken zu Überraschung aller . „Aber Ken da habt ihr noch Ferien und Stella ist auch noch in Urlaub. Ich kann sie doch nicht einfach von Australien hierher holen!“ meinte seine Mutter.

„Mama ich bin fast 18 Jahre alt und ich kann für eine Woche sehr gut auf mich selbst aufpassen! , er sah zu Ryo, Und ich denke Ryo ist auch meiner Meinung nicht?“

Ryo schluckte. Er war ja wirklich Kens Meinung aber er fühlte sich zu meine Aussage gezwungen. „Aber sicher. Er hat recht wir sind alt genug. Außerdem gibt es ja ein Telefon!“ murmelte er. Shingo sah zu seiner Frau. „Himeko.. Schatz ich finde auch das sie recht haben und.. wenn es dich nicht stört habe ich nichts dagegen unsere Flitterwochen vor zu verlegen!“ meinte er und sie starrte ihn an. „Meinst du wirklich wir sollen sie alleine lassen?“ sie schien nicht begeistert. „Warum nicht sollen sie uns beweißen das sie schon erwachsen sind! Nicht wahr Jungs?“ Ken und Ryo nicken.

Als Ryo hinter Ken die Treppen hinauf ging betrachtete er den Jungen genau. Die Haltung was wieder abweisend das Gesicht wie immer undurchdringlich.

Ken blieb vor seiner Tür stehen und drehte sich zu Ryo um. Ryo nahm seinen Mut zusammen und schaute ihm in die Augen. „Was ist der Grund? Du hast doch ganz bestimmt einen Plan wurm du die beiden loshaben wolltest?“

Ken grinste. „Gut erkannt…hehe.. na ja da sie jetzt in den Ferien weg fahren heißt das, dass ich besser ne Fete feiern kann.. schließlich kann da jeder!“ Ryo starrte ihn an.

„Aber…!“ Ken unterbrach ihn. „Nichts aber…du wirst schön deinen Mund halten oder du weißt was passiert…!“ Ken ließ Ryo stehen und verschwand. Ryo ballte die Hände zu Fäusten. Wie hatte er nur jemals denken können das ihn diesem Kerl was gutes steckt? Er fragte sich was Ken sich wohl gedacht hatte als er aufgewacht war und schlich in sein Zimmer. Dort ließ er sich auf dem Boden nieder und setzte seine Kopfhörer auf. Linkin Park dröhnte durch seine Gehörgänge und er bemerkte das sich etwas in ihm verändert hatte. Ihm war plötzlich egal ob jemand wusste das er Schwul war. Er spürte das er diese Erkenntnis Makoto zu verdanken hatte und lächelte leicht. Das Lächeln wurde zum grinsen. Er hatte Ken im stillen den Kampf angesagt und würde ihm diese Woche wo sie alleine waren ganz sicher nicht angenehm gestalten. Für Ryo war es an der Zeit sich einzugestehen das er nun mal so war wie er war und das es ganz alleine seine Sache war wenn er mochte und wenn nicht.

„Wow.. man bin ich satt das war echt Lecker Himeko!“ meinte Ryo und lächelte seinen neue Mutter an. Sie schein verlegen aber glücklich.

Sie verbrachten den Weihnachtsabend im Wohnzimmer und spielten etwas. Ken tat wie immer auf scheißfreundlich und Ryo tat es ihm nach. Nach dem Abendessen war es dann soweit. Bescherung. Es roch nach Weihrauch und Honig Kerzen. Nach etwa einer Stunde lag nur noch ein Päckchen unter dem Baum. Verdutzt sahen sich Ken, Himeko und Shingo an. Nur Ryo grinste breit. Jetzt kam sein Auftritt als „Bester Bruder den man sich wünschen konnte“. Als er mit Mako durch die Läden gezogen war hatte er nicht vor gehabt Ken etwas zu schenken doch dann hatte er „Es“ gesehen und musste es einfach kaufen. Es hätte ein Freundschaftsangebot werden sollen. Ryo seufzte innerlich und er merkte das er schon ziemlich nervös war. Das teuerste Geschenk von denen die er gekauft hatte war ausgerechnet Kens an teuersten gewesen und er war völlig Pleite.

´Soll mich mal einer verstehen!“ spottete er über sich selbst und schaute nun zu Ken.

„Machs auf..!“ forderte er ihn auf und Kens Augen weiteten sich. Himeko war entzückt und meinte. „Ja Schatz mach es auf!“

Shingo der bemerkte wie peinlich es Ken war stand auf und zog Himeko mit.

„Los Schatz wir gehen Tee kochen!“

„Aber warum denn?“ flüsterte sie. „Ich denke Ken soll es alleine öffnen.. sieh in dir an er ist völlig verstört. Außerdem hat er nicht für Ryo. Es fällt ihm sicher leichter etwas zu sagen wenn wir nicht dabei sind!“ erklärte er und sie waren in der Küche verschwunden.

„Was ist das? Eine Bombe?“ wollte Ken scherzen er klang aber verunsichert.

„Kann sein..“ war Ryos einziges Kommentar. Ken zog den Mundwinkel hoch und hockte sich dann gerade hin. Das Päckchen vor sich wartete er kurz und öffnete es dann.

Wenn Ken eine Comicfigur gewesen wäre ,wären ihm die Augen rausgefallen und seine Zunge hätte sich bis auf den Boden ausgerollt. Zumindest sah er mehr als mitgenommen aus und Ryo lachte innerlich darüber. Ken öffnete den Mund um etwas zu sagen aber er brachte nur ein „Oh!“ heraus. „Gefällt sie dir?“ fragte Ryo nun leise und versuchte Kens Reaktion abzuschätzen. Ken hob die Lederjacke hoch und starrte sie an. Hinten waren Rote Flammen eingestickt und sie war schwarz. „Warum.., setzte Ken an doch dann entschied er etwas anderes zu sagen, Woher weißt du welche Größe ich habe?“

„Hast du nicht gewusst das Schwuchteln ein ausgeprägtes Modebewusstsein und ein Auge dafür haben?“ zischte Ryo sarkastisch und sah zu seinen Vater auf der eben das Zimmer betrat. Himeko lief auf Ken zu und entriss ihm die Jacke. „Du meine Güte Ryo bist du Wahnsinnig? Du hast Fünftau…ahm ich meine, öhm..!“ fast hätte Himeko ausgeplaudert wie viel diese Jacke gekostet hatte. „Ich meine ich hab diese Jacke gesehen und sie ist sehr teuer!“ sagte sie jetzt und Ryo lief etwas rot an.

„Ach was.. ich hab mir gedacht ein sooo cooler Typ bracht auch ne coole Jacke. Man ist schließlich was man trägt!“ damit stand Ryo auf höflich lächelnd. „So ich werde mich jetzt verabschieden ich bin müde! Danke noch mal für alles!“ er umarmte Himeko und Shingo und verschwand dann. Ken hockte immer noch stumm wie ein Fisch da und war hin und her gerissen. Auf der einen Seite freute er sich über diese Jacke. Er fand sie toll und wollte so eine immer schon mal haben. Widerrum auf der andern Seite empfand er es als Frechheit das Ryo immer wieder versuchte ihn aus der Fassung zu bringen.

´Das kannst du dir in den Arsch stecken Ryo…egal was du machst ich werde immer gewinnen!!!´

 

 

Türen die zugeschlagen wurden. Die Hupe ertönte und ein Gewinke hinter den Scheiben war zu sehen. Ryo winke auch und Ken ging schon zum Haus zurück.

„Endlich alleine!“ Ken seufzte erleichtert. Sobald seine Mutter von der Karibik aus angerufen hatte würde er seine Freunde anrufen.

„Sag mal Ryo.. wie willst du die Woche alleine mit ihm überstehen?“ fragte Mako die sich gerade auf sein Bett zurücklehnte und die Beine anzog.

„Hm.. das hab ich mich auch schon gefragt.. ach Mako was soll ich denn machen? Ich hab wirklich versucht ihn aus der Fassung zu bringen und schaffs einfach nicht.“ Seufzte Ryo und schmiss sich zu ihr aufs Bett.

„Du meinst die Sache mit der Jacke.. also ich fand die Aktion cool bis auf das schöne Geld!“

Ryo lachte. „Typisch du…!“

„Was heißt hier typisch ich? Ich meinte ja nur das ,dass Geld bei mir besser aufgehoben gewesen wäre..!“

„Ja für Spitzenunterwäsche und Modeschmuck..!“ „Ganz recht.. hm…du sagst er will ne Fete veranstalten? Naja.. versprich mir das du mir bescheid sagst das lass ich mir nicht entgehen. Ich werde dir zur Seite stehen!“ verkündete sie feierlich und Ryo grinste. „Hatte sowieso vor dich zu kontaktieren.. aber mal im ernst was soll ich jetzt machen?“

Makoto überlegte kurz und ein breites grinsen legte sich um ihr Lippen.

„Verführ ihn…!“ „WAS SOLL ICH?“ schrie Ryo auf.

„Ihn verführen ,vernaschen, ihm zeigen wo der Hammer hängt!“ meinte sie ruhig kicherte aber bei den letzten Worten.

„Du..!“ Ryo machte Anstalten aufzuspringen. Mako erkannte die Lage hüpfe auf und sprintete zur Tür. „Tu mir nichts !“ quietschte sie.

„DU!!!“ knurrte Ryo und sprang auf. Mako riss die Tür auf und lief davon. „NA WARTE DU KLEINES LUDER ICH ERWISSCCCHHHEEE DICH!!!“ brüllte Ryo laut und hastete ihr nach.

„Was soll das gebr…!“ Ken hatte seine Tür geöffnete und nur noch einen braunen Haarschopf hinter der Ecke verschwinden sehen. Izumi der auch da war streckte hinter ihm den Kopf hinaus. „Was machen die denn da verdammt?“ fragte er und Ken schritt entschlossen voran um heraus zufinden was da los war.

Die Wohnzimmer Tür war angelehnt und Izumi lauschte. Ken war hinter ihm.

 

„Du.. bist echt Lebensmüde weißt du das?“ meinte Ryo lachend und warf einen Polster nach Mako. Sie fing ihn auf und  hielt ihn schützend vor sich hin.

„Hihi ich weiß!“ kicherte sie. „Ach Mako.. wenn ich nicht so verflixt Schwul wäre wärst du meine Traumfrau!“ Ryo lachte und Mako stimmt mit ein.

„Und wenn ich Frauen nicht so verdammt geil finden würde ,würd ich dich vernaschen mein kleiner Bishonen!!“ antwortete sie.

„Trotzdem…ich bin zwar kein Schwarzenegger aber ich werd dich für diese Aussage bestrafen!“ drohend kam er auf sie zu.

„Warum denn was hab ich den so schlimmes gesagt…ich meinte ja nur das es ihm vielleicht gefallen würde wenn du dich an ihn ranmachst!“ meinte sie scheinheilig.

„Und wenn? Was interessiert mich der? Hm.. ich würde ja lieber mit deinem kleinen Bruder rummachen der ist süß!“ er grinste anzüglich.

„Du Sau der ist erst 14 und außerdem ne Nervensäge!“ erboste sie sich. Ryo brach in schallendes Gelächter aus als er ihr Gesicht sah.

„Gibs doch zu Ryo! Er ist der Grund für deine schlaflosen Nächte.. du willst doch nichts lieber als ihn mal ordentlich…!“

Ein Polster flog in ihre Richtung und in ihr Gesicht. „Ha und mich pervers nennen! Das hab ich schon gern…mir so was zu unterstellen na warte du!!!“

Man hörte wie ein Sessel umfiel und dann wie sich Ryo gröllend auf Mako stürzte.

„Hahahaha…Ryo du siehst richtig verknallt aus..!“ neckte sie ihn weiter während er mit einem Polster auf sie einschlug.

Ken und Izumi ,der mehr als bleich war, sahen sich an. Ken zuckte die Schultern. Für ihn war es nicht neues Ryo so reden zu hören .Izumi dagegen schien geschockt. Ken interessierte das kaum er wollte lieber wissen von wem die zwei sprachen.

„Ryos Traum von Feuerrot..!“ verkündete Mako die sich gerade befreit hatte. Sie konnte den Satz allerdings nicht zu Ende führen den Ryo war schon wieder bei ihr und sie musste fluchten. Ken hörte das Getapse das näher kam und zog Izumi zur Seite. Gleich darauf war ein Lockenschopf zu sehen der nun wieder ohne sie zu beachten die Stufen hoch hastete.

Doch es folgte niemand. Erst nach etwa einer Minute kam Ryo heraus. Er sah Ken und Izumi die ihn anstarrten legte seinen Finger auf den Mund was soviel wie „Sch“ heißen sollte und schlich ganz vorsichtig die Treppen hoch. Ken grinste.

„Aber hallo Ryo na was geht ab?“ sagte er laut und Ryo fuchtelte verzweifelt mit den Armen.

Mako stand sofort oben beim Treppen Absatz.

„So ist das du wolltest mich reinlegen.. aha na wenn das so ist bekommst du heute keine Streicheleinheiten mehr von mir…!“ sie grinste bis über beide Ohren.

„Schade und ich dachte schon das es heute noch heiß wird..!“ konterte er. Sie lachte und zwinkerte ihm zu.

„Vorschlag.. wir schnappen uns unsere Jacken ziehen unsere Schuhe an und gehen in mein Stammlokal…für dich gibt’s Jungs und für mich erstklassige Stripperinnen!“ meinte sie und sah auf dem Augenwinkel wie Izumi der immer bleicher wurde. Ken grinste bei dem Anblick nur noch.

„Hm…sind dich auch nackt? Und blond und groß mit Waschbrettbauch?“ fragte Ryo und tat aufgeregt wie ein Kleinkind unter dem Weihnachtsbaum.

„Oh ja und wie groß die sind..!“ ein schweinisches Lachen kam ihr über die Lippen.

„Nichts wie hin!“ Ryo rieb sich die Hände und schlüpfte in seine Jacke.

„Juhuuu du kannst dir einen aussuchen geht auf mich ok?“ meinte sie großzügig.

„Hehe..!“ kam es von Ryo und er ließ Mako den Vortritt. Bevor er die Tür schloss drehte er sich um und schaute Izumi an. „Du solltest dich in dem Laden mal bewerben süßer!“ damit schlug er die Tür hinter sich zu.

Draußen brachen sie lachend zusammen und wälzten sich im Schnee. Sie hatten nicht vor irgendwo hinzugehen und so ein Lokal gab es gar nicht.

„Das verdient einen Oskar Mako!!“ meinte er immer noch kichernd.

„Ja,, und du verdienst einen weil du so perfekt mit gespielt hast!“ sie hielt sich schon den Bauch vor lachen und er tat schon weh.

Plötzlich war Ryo über ihr und grinste sie an. „Rache!“ schrie er und Mako bekam die volle Ladung Schnee ab.

Izumi hockte immer noch etwas geschockt auf Kens Bett während dieser aus dem Fenster starrte um Ryo und Mako zuzusehen.

„Ist er echt Schwul? Und sie echt Lesbisch?“ fragte Izumi nun. Ken nickte und ging zum Fernseher.

„Is ja gruselig…sag mal stört dich das nicht?“ wollte er wissen.

Ken legte ein Spiel in die Playstation ein und drückte den Startknopf. „Nein im Gegenteil.. ich kann dir auch sagen warum.. ich kann ihn erpressen! Wenn er nicht das tut was ich will weiß er das ich es seinem Vater sagen werde! Das heißt auch wir können ohne Probleme unsere Fete steigen lassen..!“

„Ken manchmal erschreckt mich deine Genialität!“ „Haha.. mich auch!“

 

 

 

 

 

 

Immer mehr Mädchen und Jungs kamen und am Ende waren es über 30 Leute. Ryo der mit Makoto in seinem Zimmer war seufzte laut. „Das kann ja heiter werden!“ murmelte er und Makoto trat zu ihm ans Fenster. Sie legte ihm die Hand auf die Schulter und sah ihn an.

„Mach dir keine Sorgen wir schaukeln das Schiff schon.. und Ryo...ich bin immer für dich da!“ sagte sie leise und Ryo umarmte sie gerührt.

„Ich für dich auch Mako.. also dann auf in den Kampf..!“

Keiner außer Ken, Mako und Izumi wusste von Ryos Homosexualität aber auch nur weil Ken, Izumi verboten hatte etwas verlauten zu lassen. Das wollte er sich für einen späteren Zeitpunkt aufheben.

Ryo zupfte an seinem Hemd. „Ich seh scheiße aus!“ maulte er. Mako lachte nur.

„Du hast Paranoia Ryo.. hast du eine Ahnung wie gut du in diesem Fummel aussiehst?“ sagte sie und schob ihn zur Tür raus.

„Du wirst sämtliche Jungen Herzen brechen!“ flüsterte sie ihm zu und zwinkerte vergnügt.

Laute Musik kam ihnen entgegen. Selbst am Flur standen schon Leute die sich lautstark unterhielten. Ryo kannte keine Menschenseele und Makoto ging es nicht anders. Sie schlenderten die Treppen hinunter und Mako erstarrte plötzlich. „Was hast du denn?“ brüllte Ryo ihr entgegen und sie zeigte auf ein Mädchen die sich gerade angeregt mit einer Freundin unterhielt. „Ja und?“ sagte er und sie beugte sich vor.

„Das ist meine größte Feindin…wir hassen uns bis aufs Blut. Ich wette das geht auf Kens Kappe.. der Arsch weiß das nämlich ganz genau!“ schimpfte sie und Ryo riet ihr diesem Mädchen aus dem Weg zu gehen. Ryo zog sie in die Küche und drückte ihr eine Flasche Bier in die Hand. „Hallo Makoto na hast du Spaß?“ das Mädchen stand hinter ihr und grinste abfällig. Mako drehte sich um. Man konnte fühlen wie sie innerlich nur wegen dieser Worte vor Wut brannte. „Danke ich amüsiere mich bestens!“ zischte Mako und öffnete mit einem Feuerzeug ,das sie gerade aus ihrer Hosentasche gefischt hatte, die Bierflasche. Ryo war erstaunt darüber sagte aber nichts. „Na dann ist ja gut, sie wandte sich Ryo zu, und da haben wir ja unser Nachwuchs Talent.. hallo Ryo!“ flötete sie ihn an.

„Ahm.. Hallo!“ gab er zurück und Mako legte plötzlich besitzergreifend einen Arm um Ryo. Er beschloss mitzuspielen schließlich war sie seine beste Freundin und er hatte kein Problem damit. Er legte einen Arm um ihre Hüften und gab ihr einen Kuss auf die Wange.

Das Mädchen verzog wütend das Gesicht drehte sich auf den Absatz um und verschwand. Mako bedankte sich bei Ryo. „Aber immer doch.. ich bin froh wenn mich keine Mädels anmachen. Was hältst du davon wenn wir Tanzen gehen?“ meinte er fröhlich. Mako war sofort Feuer und Flamme.

Ken stand mit seinen Kumpels in einer Ecke und sah den Leuten beim Tanzen zu. Er nippte an seinem Bier und drehte per Fernbedienung die Musik noch etwas lauter.

Izumi tippte ihn auf die Schulter und zeigte auf etwas. Ken folgte seinen Finger und wusste dann was Izumi meinte. Ryo und Mako hatten den Raum betreten und tanzten mit der Menge mit. Man merkte sofort das bei ihnen zwei etwas anders war. Sie tanzten beide einfach himmlisch im Gegensatz zu den andern im Raum. Mako wackelte mit den Hüften und Ryo legte seine Hände um sie. Makoto ließ sich nach hinten fallen und er zog sie wieder hoch. Sie lachen ausgelassen und zeigten was sie drauf hatten. Wenn man sie so betrachtete konnte man glauben das die beiden zusammen waren. Das Lied war zu Ende und es folgte ein langsamer Liebessong. Die Paarchen drückten sich zugleich aneinander und Mako legte ihre Arme um Ryos Hals. Er nahm sie an der Taille und lächelte.

Kens Kumpels plus Izumi waren in die Küche verschwunden um Nachschub zu holen. Ken schaute ihnen zu und sein Herz fing an schneller zu schlagen. Etwas verwirrt darüber trank er einen Schluck und wollte wegschauen doch er schaffte es nicht. Sein Blick hing förmlich an Ryo und dessen Bewegungen. Ryo lächelte gerade und strich sich durch die Haare. Er trug ein schwarzes Hemd und eine schwarze Hose. Das Outfit stand ihm ausgezeichnet und betonte irgendwie seine Augen die durch die dunkeln Klamotten noch mehr zu strahlen schienen. Kens Gedanken überschlugen sich. Er fand Ryos Anblickt schön. Wie er sich bewegte ,wie er lächelte und wie er Mako etwas zu flüsterte war einfach nur.. schön. In Kens Bauch breitete sich ein mulmiges Gefühl aus. ´Ich brauch dringend ein anständiges Mädchen!´ dachte er und wandte sich von Ryo ab. Als ob sie Kens Gedanken gehört hätte bahnte sich Makos Erzfeindin ihren Weg durch die Menge und blieb schließlich vor Ken stehen.

„Na du hübscher? So ganz alleine?“ sie schaute Ken aus braunen Augen an und lächelte kokett. Er grinste sie an und meinte dann lässig : „Das kann sich ja ändern!“

Es dauerte keine zwei Sekunden da hatte sie sich schon in seine Arme geschmissen und seinen Hintern begrapscht.

Der Abend schritt schnell voran und die Stimmung wurde immer  ausgelassener. Die meisten waren schon mehr als angetrunken und einige lagen schon irgendwo und knutschten rum.

Ryo und Mako hockten allein in der Küche und hatten es sich zur Aufgabe gemacht die Leute die gingen zu zählen Leute.

„Und noch einer.. das heißt soviel wie das jetzt nur noch etwa 17 Fremde hier sind!“ Mako schwenkte ihr Bier und schaute dann zu Ryo der nichts gesagt hatte.

„Hey.. Ryo was ist denn?“ fragte sie etwas besorgt.

„Hm.. ach nichts ich hab mich nur gefragt wer den ganzen Saustall aufräumen wird!“ er seufzte laut. Die Tür ging auf und ein völlig aufgelöstes Mädchen kam herein. Es war Mako´s Feindin. Sie sah ziemlich traurig aus und auf Anfragen von Ryo was sie habe hatte sie ein „Ken geht’s schlecht!“ gemurmelt

Ryo sprang auf. „Wo ist er?“ schrie er sie an. „In seinem Zimmer!“ meinte sie leise und Ryo war schon weg. Mako schaute sie lange an und hatte irgendwie mitleid.

„Setzt dich erst mal hin und erzähl mir was passiert ist…!“ sagte sie nahm sie bei der Schulter und drückte sie auf einen Sessel. „Willst du was trinken Hana?“ fragte Mako und stellte ihr einfach eine Cola Dose vor die Nase. „Danke!“ murmelte sie und schaute Mako verunsichert an. Mako nahm ihr gegenüber Platz. „Also erzähl..!“

 

 

Ryo betrat das Zimmer und schloss die Tür hinter sich. Er schlich im dunkeln zum Bett.

Er setzte sich hin und starrte Ken an. „Ken?“ flüsterte er und Ken gab einen laut von sich.

„Ken was ist denn? Alles ok?“ fragte Ryo und Besorgnis machte sich breit.

„Verschwinde Ryo es geht mir gut!“ knurrte Ken doch Ryo ließ sich nicht abschütteln.

„Was ist passiert Ken? Das Mädchen was anscheinend bei dir gewesen ist .ist völlig verstört zu uns in die Küche gekommen und hat gesagt das etwas nicht mit dir stimmt.“

„Die spinnt doch.. ich hab nur gesagt das ich mich nicht so gut fühle.“ Murmelte Ken doch Ryo glaubt ihm kein Wort. „Ich glaube dir nicht…!“

„Ich wollte mit ihr schlafen und dann ist mir schlecht geworden daraufhin hab ich zur ihr gesagt das sie abhauen soll! Bist du jetzt zufrieden Nervensäge? Tu mir einen Gefallen und lass mich alleine!“

 

 

„Naja dann hat er gesagt das ich verschwinden soll. Ich habe mir gedacht das er vielleicht Hilfe brauch deshalb bin ich hergekommen.. Ryo ist schließlich sein Bruder!“ endete Hana und nippte an der Cola.

„Ich wollte ja eigentlich gar nicht mir ihm schlafen.. es ist nur ich wollte mir beweißen das, dass..!“ Hana war noch immer ziemlich betrunken und hatte deshalb ein lockeres Mundwerk.

„Was?“ hackte Makoto nach und Hana sagte einfach so die Wahrheit. „Ich wollte mir selbst zeigen das ich auf Jungs stehe und nicht auf Mädchen.. aber ich denke ich mag Mädchen lieber!“

 

 

„Ken.. sorry aber das werde ich nicht tun!“ antwortete Ryo entschlossen.

Ken starrte ihn an und Ryo starrte zurück. „Warum lässt du mich nicht einfach in Ruhe?“ hauchte Ken und spürte wie es in seinem Bauch zu kribbeln begann.

Ryo stieg nicht darauf ein. „Soll ich dir was bringen?“ fragte er stattdessen.

Verdattert blickte Ken zur Seite.

„Warum verdammt noch mal bist du so nett zu mir? Warum hasst du mich nicht?“ das klang verzweifelt. Ryo bemerkte das Ken immer noch einen sitzen hatte und deshalb mehr sprach als sonst.

 

 

„Komm ich begleite dich nach Hause!“ Mako erhob sich und Hana sah sie groß an.

„Mako..!“ begann sie wurde aber unterbrochen.

„Schon ok.. ich denke wir sollten unsere Feindschaft mal gut sein lassen!“

Hana lächelte sie an und nickte dann. Mako hinterließ Ryo einen Zettel und machte sich dann mit Hana auf den Weg. ( ^.^ Ist Mako nicht lieb?)

 

 

„Ich werde jetzt die Leute raushauen und dann komme ich wieder zu dir!“ sagte er zu Ken. Dieser wollte protestieren aber Ryo war schon gegangen. Nach gut einer halben Stunden waren alle draußen und die Tür verschlossen. Ryo seufzte und lief schnell die Stufen hoch.

Ken lag noch immer in gleicher Position auf den Bett und tat als würde er schlafen als Ryo wieder ins Zimmer kam. Ryo beugte sich über Kens Gesicht und lachte dann.

„Brauchst gar nicht so zu tun!“ Beleidigt schlug Ken die Augen auf.

„Wie hast du es gemerkt?“

„Ganz einfach an deiner Atmung.. wenn man schläft atmet man nicht so schnell!“ erklärte Ryo amüsiert. „Geht’s dir schon besser..?“ fragte er dann.

Ken zog eine Augenbraue hoch. Machte sich Ryo wirklich Sorgen um ihn? Es sah fast danach aus. „Es geht mir besser..!“ Ken schloss die Augen und Ryo musste lächeln. Wie süß er doch war wenn er mal gerade nicht auf Kriegsfuss stand. Ken blinzelte und sah das Ryo ihn anlächelte .Sein Herz schlug schneller und er schluckte. Er riss die Augen auf. Ryo erschrak leicht blieb aber wo er war.

„Ryo.. ich!“ brach Ken hervor. „Was? Was willst du sagen?“ ermutigte Ryo ihn. Ken schüttelte schwer den Kopf. „Nichts!“

Ryo legte eine Hand auf Kens Stirn und strich ihm mit einer Bewegung die Haare zurück. Warum er das tat wusste er selbst nicht. Ken zuckte zusammen als habe Ryo ihn geschlagen und wollte Ryo sagen er solle sofort seine Hand da wegnehmen. Doch er tat es nicht sondern schaute Ryo weiter in dessen grüne Augen. Ryo wurde langsam warm wenn nicht schon fast heiß. Er hatte plötzlich das unbändige Verlangen ,den Jungen, der ihn erpresste und alles andere als nett zu ihm war ,zu küssen.

´Ich muss verrückt sein.. ich bin völlig Plem ,Plem aber.. es ist so verlockend..!´ dachte er und beugte sich ein Stück vor. Ken hielt den Atem an. Er zitterte vor Aufregung. Sein Verstand setzte aus. Sein ganzen Denken war auf diesen Moment fixiert. 

´Mein Gott.. mein Gott ich verlier gleich den Verstand…´ dachte Ken und konnte sich keinen Zentimeter rühren. Ryo wollte aufhören, sich abwenden und weglaufen. Sein Kopf ging noch ein Stück tiefer und er konnte Kens warmen Atem auf seinen Lippen spüren.

´Was mache ich hier? Wie komme ich darauf ihn aus heiteren Himmel Küssen zu wollen? Er rührt sich nicht und sagt auch nichts.. vielleicht will er ja das ich ihn küsse? Willst du Ken?´ Ryo bekam keine Antwort auf seine Gedanken. Ken hielt es kaum noch aus. Eine ihm unbekannte Sehnsucht legte sich über ihn wie ein Schatten. Er hatte das Gefühl zu brennen und er musste sich trotz zu hohen Alkohol Spiegels eingestehen das er wollte das Ryo ihn küsste. Er wollte es so sehr das es weh tat. Ohne weiter nachzudenken hob er seine Hand und legte sie auf Ryos Nacken. Ryos Augen weiteten sich. Zog Ken ihn da etwa hinunter? Ja er tat es.„Bitte..!“ Kens Stimme war heiser als er Ryo dieses Wort entgegen flüsterte. Ryo lief ein heißer Schauer über den Rücken. Ken schloss die Augen und wartete. Zärtlichkeit erfasst Ryo als er sah wie Ken die Augen schloss. So voller stiller Erwartung. Ryo beschloss sein Gefühl zuzulassen und umschloss Ken Lippen mit den seinen.

Kens Herz setzte aus und schlug dann so fest gegen seinen Brustkorb das es schon weh tat.

Er öffnete seinen Mund als Ryos Zunge um Einlass bat und zog Ryo zu sich so das dieser nun auf ihn lag. Er legte einen Arm um Ryos Hüften und den anderen um Ryos Hals. Ryo stöhnte leicht an Kens Mund und durch Kens Körper peitschte Strom. Zumindest fühlte es sich so an. Das war hier geschah war für beide ein unbegreifliches Erlebnis. Keiner von ihnen hatte je so etwas erlebt. Ryo rutschte mit seinen Bein zwischen Kens und Ken drückte ihn fester an sich. Ryo verkraulte sich mit seiner Hand in Kens Haaren und küsste ihn noch intensiver. Ken nahm bereitwillig alles was Ryo ihn gab und seine Hand glitt von Ryos Hüften auf dessen Hintern. Ein wohliger Seufzer drang aus Ryos Lippen und er begann sein Bein leicht auf und ab zu bewegen. Ken wurde schlagartig noch heißer als ihm ohnehin schon war. Was machte Ryo da mit ihm? Er konnte es immer noch nicht glauben und hatte wohl das Gefühl das er etwas falsches tat. Dennoch. Er wollte nicht das er aufhörte. Dieser Kuss war das schönste was er in seinen ganzen Leben erlebt hatte. Auch wenn er von Ryo kam.. seinem Feind.. seinem Dorn im Auge.. seinem.. Bruder.

Ken riss sich augenblicklich los und stemmte seine Hände auf Ryos Brust um ihn wegzuschieben. „Was..?“ immer noch ganz in Trance starrte Ryo ihn an. Blankes Entsetzen spiegelte sich in Kens Augen und Ryo rutschte erschrocken von ihn hinunter. „Was hast du?“ wollte er wissen und hob die Hand um Kens Wange zu berühren. Ken schlug sie weg. nüchterner als er jetzt war konnte man gar nicht sein. „Wage es nicht mich anzurühren!“ schrie Ken ihn an und Ryo verstand nur noch Bahnhof.

„Du.. du kleiner mieser.. du hast es doch nur ausgenutzt weil ich betrunken war!“ keuchte Ken. Ryo starrte ihn fassungslos an. „WAS? Du hast mich dazu aufgefordert! Außerdem.. wer hat mich den auf sich gezogen und meinen Hintern begrapscht hä?“ verteidigte Ryo sich. Ken wusste das Ryo recht hatte doch er hatte nun wieder völlig dicht gemacht.

„Raus!“ zischte er. „Und wage es nie wieder mir nahe zu kommen!“ fügte er an.

Ryo erhob sich langsam. Ohne ein Wort zu sagen ging er zur Tür und öffnete sie. Gleich darauf war er verschwunden und ein Gefühl der Leere machte sich in Kens breit. Er drückte sich in einen Polster und biss die Zähne zusammen.

Ryo wanderte nach unten und kramte unter Pizza Schachteln das Telefon hervor.

„Hallo?“ meldete sich eine Stimme. „Makoto.. ich könnte jemanden zum reden brauchen.“

 

 

Ken wachte auf und das erste was er spürte waren höllische Kopfschmerzen. Er stöhnte auf und schlüpfte aus dem Bett. Er schlich ins Bad und duschte sich lange danach putzte er sich die Zähne und schlüpfte in einen Jogging Anzug. Er ging zum Treppengeländer und horchte. Er hörte nichts und lief die Treppen hinab mit der Erwartung einen Riesen Saustall vorzufinden doch da war nichts. Nicht mal ein Brotkrümel. Er hastete in die Küche. Nichts, und auch das Wohnzimmer sah aus wie sonst immer.

„Entweder wir haben Heinzelmännchen oder ich bin immer noch dicht!“ murmelte er und vernahm ein Geräusch von draußen. Ryo sperrte die Tür auf und stellte die Einkaufstüte auf der Kommode ab. Er schloss die Tür ,hängte den Schlüssel aufs Schlüsselbrett an der Wand und zog ich die Jacke aus. Ken lehnte sich an den Türrahmen und schaute Ryo zu wie er sich die Schuhe auszog. Ryo drehte sich um. „Ah.. guten Mittag !“ Ryo lächelte und schnappte sich die Tüte. Damit ging er in die Küche und fing an auszupacken. Ken ließ sich auf einen Stuhl fallen und zog ein Knie an.

„Ken.. ich hab nachgedacht und würde gerne mit dir reden!“ begann Ryo und setzte sich ihm gegenüber hin. „Was ist?“ murrte Ken.

„Also ich weiß was da gestern geschehen ist war ein Fehler und es tut mir leid! Ich möchte dir ein Friedensangebot machen!“ meinte Ryo und Ken zog einen Mundwinkel hoch.

„Warum können wir nicht einfach beschließen nebeneinander zu Leben wie Brüder? Wie Kumpels oder so? Weißt du ich mag dich und ich würde mich freuen wenn wie Freunde werden könnten!“ bat Ryo und seine Augen zeigten wie ernst es ihm war. Ken strich sich eine Haarsträne aus dem Gesicht. „Bitte Ken.. ich bin nicht so schlimm wie du denkst.. und..!“

„Schon gut! Ich sehe ja ein das es blöd ist sich anzufeinden.. immerhin werden wir noch einige Jährchen miteinander verbringen müssen. Ok geht klar..!“

Ryo riss die Augen auf. „Echt?“ fragte er erstaunt. Ken nickte belustigt. „Ja und ich sag deinem Vater auch nichts..!“ ´Das hätte ich sowieso nie übers Herz gebracht!´

Ryo sprang auf und jubelte. „Wow das ist mein Glückstag!“ rief er.

„Reiß dich zusammen Kleiner!“ Ken schüttelte den Kopf doch Ryo stieg nicht darauf ein.

„Hast du Hunger?“ kam es stattdessen.

 

Ryo sowie auch Ken taten als sein nie etwas vorgefallen. Sie verdrängten beide das geschehene aus ihren Gedanken und hatten sogar den Abend gemeinsam vor der Glotze verbracht. Dabei hatten sie herausgefunden das sie ziemlich viel gemeinsam hatten.

Am nächsten Morgen war Ken schon früh weggegangen um mit Izumi zu trainieren. Ryo hatte Makoto zu sich eingeladen .

„Also.. der hat aber schnell nachgegeben. Damit hätte ich nicht gerechnet.. außerdem kommt es mir Spanisch vor das er von der einen Minute auf die andere nett sein kann!“ Mako kaute an einem Soletti während Ryo sich von seinem Schreibtisch aus zu ihr umdrehte.

„Tja.. den soll mal einer verstehen! Ich kapiers selbst nicht aber bitteschön es soll mir mehr als recht sein!“ kommentierte er und wandte sich wieder seinen Laptop zu.

„Sag mal Ryo…kann ich dich was fragen?“ ihre Stimme klang nervös.

„Ja klar was denn?“ er stand auf und hockte sich zu ihr aufs Bett. „Nun ja es ist so.. ähm.. jo.. hm.. ähh!“ stotterte sie und wurde prompt rot. Ryo konnte sich ein grinsen nicht verkneifen.

„Was grinst du so doof?“ schimpfte sie. „Och nur so.. also erzähl..!“

„Ich.. ich glaub ich hab mich verknallt…!“ duckste sie. Ryo blicke sie nur an und nickte dann wissend. „Was für ein Geständnis…hab ich mir gleich gedacht das was anders ist. Am Telefon hast du auch komisch geklungen. Wer ist denn die Glückliche?“ fragte er.

Mako lief nun mehr als Rot an. Ihr Gesicht glich einer überreifen Tomate.

„Das ist ja dich Sache.. ich hab mich in eine Person verliebt.. ich kapier das selbst nicht.. ich muss mich sicher in ner Zwangsjacke abführen lassen.. ich bin in ,bin in…!!“

„In Hana verliebt…!“ vervollständigte Ryo den Satz und Mako riss die Augen auf.

„Woher?“ flüsterte sie. Ryo lachte.

„Nun ja.. du hast sie nach Hause gebracht und du warst gestern mit ihr im Kino..!“

„Pha das sind doch keine Anhaltspunkte aber du hast leider recht.. seid ich sie nach Hause gebracht habe hat sich mein Bild das ich von ihr hatte verändert.. sie hat sich bei mir entschuldigt. Sie hat gemeint an unserem ewigen Streit wäre sie schuld und das stimmt auch.

Sie hat damit angefangen. Ich wollte nie mit ihr streiten aber ich wollte mich wehren…dann hat sie mich zur Entschädigung ins Kino eingeladen und gefragt ob wir nicht Freunde werden wollen…Ryo.. sie ist auch Lesbisch..!“ erzählte und erklärte Mako ihm.

„Hey das ist ja toll…!“ freute er sich. „Ja ganz toll.. Ryo sie ist schon in eine andere verknallt. Ich kann nicht mal sagen ob ich wirklich verliebt bin.. naja ich finde sie sehr süß.. hätte nie im Leben gedacht das sie so lieb ist…sie verstellt sich in der Schule immer und sonst auch aber gestern, zu mir, war sie wie ausgewechselt!“

„Das ist doch gut Mako.. lass deinen hübschen Kopf nicht hängen ja? Vielleicht fühlt sie auch so und hat nur Angst..!“ versuchte er sie aufzumuntern.

Makoto seufzte und lächelte dann. „Sag mal.. wenn wir gerade von liebe reden…!“ setzte sie an und die Tür ging auf. Ein roter Schopf kam zum Vorschein und sah eigentlich ziemlich freundlich aus.

„Hey.. ich wollte nur sagen das ich wieder da bin. Was macht ihr denn so?“ sagte Ken.

Ryo winkte ihm zu. „Komm rein.. hm wir machen nichts besonderes.. Mako hat mir nur gerade..!“ Patsch. Mako hatte einen Polster nach Ryo geworfen.

„Hey!“ schimpfte dieser und Ken grinste . „Scheint mich nichts anzugehen!“ meinte er nur uns setzte sich zu ihnen aufs Bett. Mako lächelte. ´Der scheint doch ganz ok zu sein!´

„Uns was macht ihr heute noch?“ kam es von Ken und beide zuckten die Schultern.

„Wann kommen denn eure Eltern zurück?“ wollte Mako wissen.

„In drei Tagen!“ antwortete Ryo und erhob sich. Sein Laptop hatte gerade  ein Geräusch von sich gegeben. Ken sah Mako fragend an. „Eine Mail..!“ flüsterte sie.

Stille und dann ein Stöhnen. „Das darf doch nicht wahr sein…jetzt hat die Frau..!“ setzte er an und stoppte dann weil Ken im Zimmer war.

„Was?“ fragten Ken und Mako gleichzeitig. „Ähm.. glaubt mir das interessiert euch nicht!“ stammelte Ryo und setzte ein gekünsteltes Lächeln auf. Keine 3 Sekunden später hatte Mako sich zu ihm gestürzt und lass einfach die Mail. „Hey du kannst doch nicht..!“

„Klappe halten Süßer.. ach du liebe Zeit.. die hat doch nicht.. doch sie hat!“ beantwortete sie es sich selbst und stand etwas unter Schock. Ohne weiter auf Kens Anwesenheit zu achten brabbelte sie los. „Was glaubt die eigentlich…und überhaupt iiiiii ist das Ekelig.. Ryo du Schwein hast ihr von meinen Bruder erzählt!! Was hast du ihr gesagt hä?“ polterte sie und fuchtelte mit den Armen vor seiner Nase herum. Ryos Gesicht nahm eine ungesunde Farbe an. Ken zog eine Augenbraue hoch. Jetzt war er neugierig.

„Ich hab.. hab!“ seine Stimme versagte vor Verlegenheit. „du hast ihr erzählt das du ihn niedlich findest.. stimmts? Und die Frau schreibt gleich ne Hentai Story über euch.. wart mal.. mit Fesselspielchen und KERZEN?“ schrie sie dann auf. Ryo schlug sich die Hände vors Gesicht. Gott war ihm das peinlich. Kens Wangen wurden mit einem rötlichen Schimmer überzogen und er räusperte sich laut.

„Ahm.. eigentlich wollte ich euch fragen ob ihr Lust habt schwimmen zu gehen..!“ meinte er dann und Mako starrte ihn an. Ryo nahm seine Hände weg und machte dann eilig den Laptop aus. „Ja klar …ja wieso nicht!“ kam es von Ryo und sein Herz machte einen, für ihn verwirrenden, kleinen Sprung. Auch Mako war einverstanden und sie machen sich auf den Weg. Sie gingen ein kleines Stück und fuhren dann mit dem Bus in die Innenstadt. Dort angekommen verabschiedete sich Mako kurz um ihre Badesachen zu holen. Währenddessen setzten sie sich Ken und Ryo in ein Cafe um einen Kakao zu trinken und um sich aufzuwärmen. Nach etwa einer dreiviertel Stunde kam Mako ins Cafe und trank auch noch was. Als sie fertig waren machen sie sich auf den Weg ins Hallenbad.

 

 

´Was mach ich hier eigentlich? Was fällt mir ein nett zu sein.. Pff.. na ja weil ich nun mal nett bin? Ich bin so wie ich bin aber das sollte ich doch nicht sein. SHIMATTA!!!!! Mir reichts langsam. Was hab ich mir dabei gedacht zu seinem Freundschaftsangebot ja zu sagen? Ich habe ja gesagt weil ich wollte…weil ich ihn mag.. weil ich eingesehen habe das ich ein Baka bin? Lieber Gott.. ich versteh mein ziemlich verwirrendes Verhalten selbst nicht mehr…´

Ken seufzte und schlüpfte in seine Badehose. Er konnte hören wie Ryo und Mako die in einer Kabine waren rumalberten (Die schauen sich nix ab die zwei süßen ^.^Aber ich wette Ken würd gern an Makos Stelle sein.. ok ,ok bin ja schon still *g*)

Ken trat aus der Kabine und ging auf sein Kästchen zu. Dort verstaute er seine Sachen und verschloss es dann.

´Mein Gott!!!´ Ryo war nun auch aus der Kabine gekommen und das war das erste was er dachte als er Ken sah. Dieser Junge war einfach der reinste Wahnsinn. Die pure Sünde und Ryos Untergang. Er schluckte hart und versuchte seine Gedanken vor Mako zu verbergen doch die hatte schon längst ein breites grinsen im Gesicht. Sie richtete sich Bikini Oberteil und lief dann an Ken vorbei.

´Was grinst die so?´ dachte er und starrte ihr nach. Ryo ging leise auf ihn zu.

„Fertig?“ fragte er dann und Ken zuckte leicht zusammen. Er drehte seinen Kopf und schaute in grüne Augen die ihn so verwirren konnten. Er stammelte ein Ja und sie folgten dem Weg den Mako eben gegangen war. Ryo musterte Ken immer wieder verstollen von der Seite.

„So ein Exemplar Mensch gehört verboten.. meine Güte.. ich hab noch nie im Leben so einen perfekten Körper gesehen.. Hilfe mir wird heiß. Dazu hab ich noch das Pech das ich ihn noch dazu geküsst habe.. ich weiß wie er sich anfühlt.. seine Lippen seine Haare seine Haut. Sein Geruch seine Wärme.. Chikuso ich wird noch verrückt…´

Ryo ging schneller und war schon bald ein paar Schritte vor Ken. Kens Blick richtete sich auf Ryos Rücken und ein Schauer befiehl ihn. Unerwartet aber er war da. Ken wurde leicht schwindlig als er begann Ryo intensiver zu betrachten. Ryo war nicht sehr kräftig und sah aus als ob ein Windstoß ihn forttragen könnte. Dennoch. Er sah wunderschön aus. Verletzlich aber schön. Die Haut schimmerte im Licht und Ryos Gestalt nahm eine unwirkliche Aura an. So als ob er eine Elfe wäre oder ein Engel. (Elferich wohlgemerkt!^.^)

Kens Augen richteten sich auf Ryos Hintern und ihm wurde schlagartig heiß. Er hatte das Gefühl genau diesen Hintern immer noch unter seinen Händen spüren zu können genauso wie Ryos Lippen. Seine Zunge, die Hand in seinen Haaren und auf der Wange. Ken unterdrückte ein aufstöhnen als er an Ryos Geschmack dachte. Süßlich und verführerisch. Wie eine Erdbeere mit Sahne oder Schokolade. Ryo strich sich durch die Haare und drehte sich leicht um. Ken schaute schnell auf den Boden. Ryo hatte Mako entdeckt ,die bereits einen Platz für sie Resaviert hatte ,und lief auf sie zu.

Ken schimpfte sich im Gedanken und verpasste sich eine Ohrfeige. (im Gedanken ^^)

Er legte sein Badetuch etwas weiter weg um Ryo nicht zu nahe zu kommen und schaute sich dann um. Sie waren fast alleine. Nur ein älteres Ehepaar und ein paar Mütter mit Kleinkindern waren da. Mako schenkte Ryo ein „Ich- weiß- was- in- dir- vorgeht“ Lächeln und Ryo wurde leicht rot. Mako sprang auf und klatschte in die Hände.

„Es wird Zeit das Wasser zu begrüßen!“ sagte sie vergnügt und hüpfte zum Rand. Ken drehte sich zu Ryo. „Sie ist wirklich nett!“ meinte er und Ryo lächelte.

„Ja eine Traumfrau.. wenn ich nicht so wäre wie ich bin würd ich sie Heiraten.“ Er lachte leicht und Ken musste nun auch grinsen. „Fällt es dir schwer.. ich meine kommst du gut damit klar das du anders bist?“ fragte Ken. Ryo zuckte mit den Schultern.

„Hm…nein schwer ist es nicht nur…ich habe herausgefunden das man es leichter hat wenn man anders ist. Wenn du vom andern Ufer bist hast du leider auch das Problem dich in Leute zu verlieben die es nicht sind.. das machen einen auf Dauer entweder verbittert oder verrückt!“ Ken nickte nur. Er wusste nicht was er sagen sollte. Ryo tat ihm plötzlich leid.

„Verstehe!“ murmelte er und fragte weiter.

„Hattest du schon mal eine richtige Beziehung ich meine..?“ Ken hätte sich am liebsten irgendwo verkrochen. ´Wie kann man nur so blöd sein? Ryo kommt sich sicher bedrängt vor von meiner Neugier!!´

Ryo kam nicht dazu zu antworten den eine tropfende Mako kam auf ihn zugelaufen und bespritzte ihn mit Wasser.

„Na Warte du!“ schrie Ryo auf und hechtete ihr hinterher ins Becken. Ken lachte als er sah das Ryo nicht viel Chance hatte Mako zu fangen dann das Mädchen schwamm wie ein Fisch.

Mako und Ryo waren gerade untergetaucht als eine Gruppe die Halle betrat. Ken traf es wie ein Schlag. ´Ach du Scheiße…´ dachte er und versuchte sich klein zu machen. Vergeblich. Kitsune und ihre 3 Freundinnen hatten ihn schon gesehen und kamen schnurstracks auf ihn zugelaufen. „Shimatta..!“ fluchte er und setzte sein „Ich bin cool“ Lächeln auf.

„Ja wenn haben wir den da? Schaut mal Mädels unser Ken ist da!“ meinte sie süßlich und baute sich vor ihm auf. Die andern kicherten blöd und tuschelten was.

„Hallo Kitsune.. na wie geht’s Mädels!“ begrüßte er sie und seine Stimme klang plötzlich ganz anders. Wieder ein allgemeines Kichern.

„Wo bleibt sie denn?“ fragte eines der Mädchen und Kitsune zuckte nur uninteressiert die Schultern. Als Ken die Person bemerkte die gerade in die Halle gelaufen kam zuckte er leicht zusammen. ´Was macht die hier? Oh Shit das gibt Ärger!´

„So da bin ich schon…oh hallo Ken!“

„Hallo Hana…!“ er wurde leicht rot und auch sie blieb von einer Farbveränderung nicht verschont. Sie blickte beschämt zu Boden und lächelte dann was ziemlich bescheuert aussah.

Ryo stieg gerade lachend aus dem Wasser und zog Mako mit hoch.

„Das bekommst du zurück du Bastart! Mich so auszutricksen!“ sie hustete noch etwas wegen dem verschluckten Wasser. Alle Aufmerksamkeit war plötzlich auf die beiden gerichtet.

Makos Blick verdunkelte sich schlagartig. ´Was macht Hana hier? Und noch dazu mit Kitsune? Sie wird doch nicht…nein ich kann nicht glauben das sie noch immer in dieser Gang rumhängt! Ich habe geglaubt sie will mal zu sich selbst stehen und was macht sie? Geht zu Leuten bei denen sie wieder so sein muss wie sonst auch…´ Makos Gedanken überschlugen sich. Kitsune ging im ihrem typischen „Ich wackle mit dem Hintern“ Gang auf Ryo zu.

„Hallo Ryo na ist das Wasser auch schön Warm?“ meinte sie und zwinkerte. Kichern. (Was denn sonst ?*sfg*)

Hana schaute wie versteinert auf Mako und dieser erwiderte den Blick eisern. Hana wurde schlecht.

´Aha jetzt verstehe ich Hana.. du bist in Kitsune verliebt hab ich recht? WARUM in SIE??? Sie behandelt dich immer schlecht und sie tut dir weh…darum wolltest du mir auch nicht sagen wer es ist! Weil du weißt was ich von ihr halte.. sie ist schuld sie hat dich immer gegen mich aufgehetzt und du hast ihr aus Liebe gehorcht.. jetzt kapier ich einiges. Sie weiß auch sicher nicht das wir im Kino waren oder das wir unser Kriegsbeil begraben haben! Das wir uns super verstehen weil du in Wirklichkeit einen mir sehr ähnlichen Charakter hast.. weil du auch anders bist!!!!!!!´

Ryo konnte es knistern spüren. Mako schien unter Strom zu stehen das konnte er fühlen.

Sein Blick fiel auf Hana und wieder zu Mako. Ken war aufgestanden .Alle starrten sich an. Makoto setzte ein abfälliges Grinsen auf und wandte sich Ryo zu. „Lust auf ne Cola?“

Ryo nickte und wollte schon gehen als ihn etwas festhielt.

„Warte doch mal Süßer.. willst du nicht mal mit mir ausgehen?“ flötete Kitsune und setzte ein sexy lächeln auf. ´Mir wird gleich schlecht´ dachten Ryo und Makoto gleichzeitig.

„Ähm.. ich!“ meinte er und sie redete weiter.

„Ach komm…wir müssen auch nicht weggehen wir können auch zu mir und..!“ sie redete nicht weiter sondern legte einen Arm um Ryo. Kitsune kraulte Ryos Nacken und leckte sich mit der Zunge über die Lippen.

´Das ist doch nicht ihr ernst oder? Was für ne Schlampe!!´ dachte Ryo und entwand sich Kitsunes Umarmung.

„Ich denke ich muss ablehnen.. weißt du, du bist nicht so ganz mein Fall.. du hast keine Muskeln und bist auch nicht über 1.80 groß!“ sagte Ryo und grinste. Kitsune starrte ihn nur verständnislos an und Mako platzte der Kragen.

„Jetzt hör mir mal zu Püppi! Ryo ist nicht an dir interessiert verstehst du? Tu mir einen gefallen und hör auf ihn zu verschrecken…wenn du so weitermachst muss er kotzen und dann kann man das Wasser vergessen! Dreh dich mal um , Mako zeigte auf Ken und Kitsune folgte schockiert ihrem Finger, Das ist Ryos Ding!“ keifte sie Kitsune an und Ken wurde purpurfarben. Ryo stupste ihr in die Seite. „Was denn? Ist ja wahr.. die kapiert gar nichts die Schnalle! Ryo jetzt sag ihr schon das du s-c-h-w-u-l bist!“ regte Mako sich weiter auf.

„Ich denke sie hats geschnallt.. aber noch mal zu Vorsicht. Kitsune ich bin schwul!“ damit zog er Mako mit sich hinaus zum Cafe.

„Sag mal…MUSSTEST du auf KEN zeigen?“ schimpfte er leise.

Mako zuckte die Schultern. „Sorry aber ich brauchte vorzeige Material.. außerdem.. ach ja da bin ich ja vorhin im Zimmer unterbrochen worden.. Ryo du bist in Ken verknallt stimmts?“ platzte sie heraus. „WAS?“ schrie er auf. „Ich gebs auf...!“ Mako seufzte und nippte an ihrer Cola. Ryo schluckte hart. „Naja.. irgendwie.. schon ein bisschen vielleicht…aber nichts ernstes oder so!“ stotterte er und Mako lachte schwach.

„Du Ryo ich ,ihre Stimme wurde ernst und ihr Blick veränderte sich, ich.. wollte!“ Ryo ergriff ihre Hand und drückte sie leicht. Er lächelte ihr zu und gab ihr so zu verstehen das er wusste was sie bedrückte.

„Wir sitzen beide ziemlich in der Scheiße was?“ meinte sie leise und musste die aufgestauten Tränen zurückhalten. Ryo nickte. „Das kannst du laut sagen!“ murmelte er und stand auf. Er ging um den Tisch und setzte sich zu ihr hin. Ryo legte seine Arme um Mako und zog sie an sich. „Was soll ich nur machen Ryo? Warum passiert mir das immer?“ sie drückte ihre Nase gegen seine Brust und seufzte tief.

Ken hockte am Rand und ließ seine Füße ins Wasser hängen. Neben ihm war Kitsune und hinter ihm Hana. Die anderen saßen irgendwo verteilt.

´Können die nicht einfach verschwinden.. wo ist überhaupt Ryo abgeblieben.. die sind nun schon über eine halbe Stunde weg!!´ überlegte er und strich sich eine Strähne aus dem Gesicht. Kitsune und die andern redeten gerade auf Ken ein und Hana stahl sich leise davon.

Ryo sah Hana auf sie zukommen und schob Mako von sich.

„Ich geh dann mal!“ sagte er leise und erhob sich. Mako schaute ihn verwirrt an. Sie hatte Hana nicht gesehen.

„Warum..?“  Ryo deutete in die Richtung von der Hana kam und Makos Herz begann schneller zu schlagen. Ryo lächelte ihr zu und verschwand dann.

Hana setzte sich verlegen neben Makoto die so tat als sein Hana nicht anwesend.

„Mako.. ich kann es erklären wirklich!“ flüsterte Hana. Makoto drehte skeptisch ihren Kopf.

„Ach ja dann versuch es mal!“ knurrte Mako und ihr gegenüber zuckte leicht zusammen.

„Du bist sicher böse weil ich mit Kitsune hier bin.. aber!“ Hana wurde unterbrochen.

„Ja ich hab es schon verstanden sie ist es in die du verknallt bist!“

„WAS sag mal spinnst du? Ich und verknallt in Kitsune? Die Schlampe?“ Hana lachte und es klang wie Musik in Makos Ohren. Hana sah Mako plötzlich zärtlich an.

„Dummerchen! Ich wollte Kitsune heute sagen das ich aussteige! Als sie gesagt hat ich soll mit schwimmen gehen hab ich mir gedacht „ Gut dann eben im Schwimmbad“ Mako bitte glaub mir das…!“ Hana hob ihre Hand und strich der verwirrten Makoto eine blonde Strähne aus dem Gesicht. „Du bist so schön..!“ hauchte Hana und Mako schluckte.

„Hana ich…!“  „Sch…!“ Hana rückte ganz nahe zu Makoto hin und beugte sich nach vorne.

Ryo der an der Wand lehnte beobachtete die Szene lächelnd. Hana legte zögernd ihre Lippen auf Makotos und er konnte sehen wie sie in diesem Moment vor Glück zu platzen drohte.

„Das wäre dann wohl geklärt!“ sagte er und drehte sich um.

 

 

Ryo hatte lange warten müssen aber diese Gewitterziegen hatten sich tatsächlich erhoben um etwas zu trinken zu besorgen.

´Die werden staunen wenn sie Mako und Hana begegnen! Na warte Ken jetzt bist du alleine!´ dachte Ryo und legte ein teuflisches Grinsen auf. Ken war noch nicht im Wasser gewesen und war noch ganz trocken. Ryo beschloss das zu ändern. Langsam und ganz leise auf Zehenspitzen sozusagen schlich er sich hinter Ken der (zum Glück) seine Augen geschlossen hatte. Als er schließlich ganz nahe bei ihm war hob Ryo die Hände zum Anstoß. Gerade als er Ken ins Wasser schubsen wollte drehte dieser sich um und packte ihn am Arm. Blitzschnell war Ken aufgestanden und grinste Ryo an.

„Denkste!“ spottete er und Ryo starrte ihn groß an. „Shimatta!“ fluchte Ryo und entlockte Ken damit ein Lachen. „Tja mein lieber ich denke ich werde dich erst mal etwas nass machen!“ „Ahm.. muss das sein ich meine…??“ „Und wie das sein muss!“ Ken packte Ryo und hielt ihn fest er schleifte Ryo ganz an den Rand und wollte ihn loslassen da hielt Ryo sich an ihn fest und zog den verdutzten Ken mit. Mit einem lauten Platsch landeten sie im Wasser.

Ken riss die Augen auf und schaute in zwei grüne die ihn mit ebenfalls ansahen.

Da sie unter Wasser waren war alles verschwommen aber Ken glaubte einen Hauch Zärtlichkeit in Ryos Blick zu erkennen. Ihre Gesichter näherten sich langsam.

 

 

„MEINE GÜTE IST DAS EKELIG!!!!“ kreischte eine quietschende Mädchenstimme. Mako und Hana fuhren auseinander und liefen prompt rot an.

Kitsune stand fassungslos vor ihnen. Mit offenen Mund und weit aufgerissenen Augen.

„Hana was soll das?“ Kitsune ging hin und riss Hana vom Stuhl hoch.

„Auu!“ entfuhr es dieser. ´Hat die eben meine Freundin angefasst?´ Mako erhob sich langsam. Kitsune war gerade dabei Hana anzuschreien. „Du bist Krank weißt du das KRANK!! Du ekelhaftes Miststück!“ Hana starrte sie nur völlig perplex an.

`Hat die eben meine Freundin ein Miststück genannt?´  Mako tippte Kitsune auf die Schulter. Diese drehte sich um. Etwas ängstlich ließ sie Hana los und stellte sich vor ihre Freundinnen.

(Die können ihr auch nicht mehr helfen *evilgrins* ^__^)

Mako stellte sich vor Kitsune. Hana stand hinter ihr und versuchte sie zu beruhigen.

Makoto verschränkte die Arme vor der Brust und zog eine Augenbraue hoch.

„Hast du meine Freundin angefasst? Hast du meine Freundin ein Miststück genannt? Ich glaube es aus deinem Mund gehört zu haben.. du hast 2 Sekunden um abzuhauen..!“ diese Worte klangen gefährlich. Kitsune machte sich fast in ihr Bikiniunterteil vor lauter Angst aber schließlich hatte sie einen Ruf zu verlieren und plusterte sich auf. „Was willst du schon hä? Ich sag zu ihr Miststück sooft ich will du blöde Kuh!“

„Ach tust du das? Na denn versuchs noch mal..!“ Kitsune blicke ihre Freundinnen an und die nickten ihr „Du bist unsere

Chefin wir holen dich aus der scheiße nicken“. Kitsune holte aus und traf Mako mitten ins Gesicht. Diese Grinste.

„Dankeschön.“ Hana zuckte bei Makos Worten zusammen und ging einen Schritt zurück.

Mako ging einen Schritt auf Kitsune zu und sofort stellten sich die andern in den Weg.

„Naja.. wenn ihr unbedingt ihre Prügel kassieren wollt!“

als die Mädchen merkten das Mako nicht mal vor ihrer überzahl angst hatte verdufteten sie ganz schnell und Kitsune stand alleine da.

„Weißt du was? Du bist echt ein Häufchen elend Kitsune! Ich könnte dich jetzt windelweich schlagen aber ich habe angst das Hana mich dann nicht mehr anfassen will weil ich dich angefasst habe! Du bist es einfach nicht wert!“ Mako drehte sich um und lächelte Hana an. Diese nickte ihr zu. Hand in Hand schlenderten sie hinaus und ließen Kitsune stehen.

 

 

Ryo hatte Ken Hand genommen. Ein lächeln umspielte seine Lippen und Ken musste zurücklächeln. Ryo zog Ken näher und….PLATSCH!!

Ryo tauchte vor schreck auf Mako war gerade neben ihm ins Wasser gesprungen. Prustend und lachend klopfte sie ihm auf die Schulter.

Hana kam langsam angeschwommen und lächelte freundlich.

„Na ihr zwei..!“ Ryo schaute von der einen zur andern. Mako schaute verlegen auf das Wasser. Hana war nun bei ihr angekommen und zog sie einfach fort. Ken war auch wieder an der Luft und schaute die beiden die sich gerade zärtlich küssten groß an.

„Hab ich was verpasst?“ fragte er. „Scheint so..!“ Ryo lachte und ihm wurde schlagartig klar das wenn Mako nicht gewesen wäre er Ken geküsst hätte.

´So kann das nicht weitergehen ich muss mich von ihm fernhalten sonst passiert noch was!´ dachte er und Ken dachte dasselbe.

Vor dem Schwimmbad.

„Also Jungs.. ich wünsche euch noch einen schönen Abend!“ verabschiedete sich Hana.

„Ich dir auch!“ meinte Ken. „Na und was machst du Mako?“ kam es von Ryo.

„Naja.. Hana ist alleine zuhause und hat mich gefragt ob ich bei ihr übernachten möchte. Rat mal was ich gesagt habe?“ flüsterte sie ihm zu. „Brav bleiben..!“ flüsterte er und Mako knuffte ihm in die Seite. „Das selbe gilt für dich!“ neckte sie und Ryo knurrte. Hana und Ken verstanden nicht und Ken fragte : „Was gilt für ihn?“

„Och…das willst du nicht wissen!“ tat sie geheimnisvoll und drückte Ryo ein Küsschen auf die Wange.

 

Ken und Ryo schlenderten den kleinen Weg zu der Villa hinauf und Ryo kickte kleine Schneeklumpen vor sich hin. „Ryo?“

„Hm?“

„Sind die zwei zusammen? Ich meine ganz fest?“

„Siehst so aus.. warum fragst du?“

„Ach.. ich frag mich nur wie das so schnell..!“

„Hast du schon mal was von Liebe auf den zweiten Blick gehört? Als Mako, Hana damals nach Haus gebracht hatte und am nächsten Tag mit ihr im Kino war hats gefunkt.“

„Wow.. hätte nie gedacht das es so was gibt…und bist du auch verliebt?“

„Ich…na ja… Ja!“

Kens Herz blieb stehen. Das war wie ein Schlag in die Magengrube gewesen.

„Und.. ist es ernst?“

„Ernst? Ich weiß nicht. .ich weiß nur das da was ist aber was genau…keine Ahnung!“

„Ach so..!“ Ken schluckte hart und beschloss die Klappe zu halten. Ryo hüpfte und wischte so Schnee von einem weit herunterhängenden Ast.

Er griff auf den Boden nahm eine Hand voll Schnee und begann einen Ball zu machen. In einem Anflug von Spielerei warf er den Ball auf Ken der prompt stehen blieb und sich umdrehte. „Du wagst es? Nur zu deiner Info! Der Winter ist meine Lieblings Jahreszeit und der Schnee mein Freund!“ sprach Ken und kam auf Ryo zu.

„Ooh! Ken kannst du nicht Gnade vor Recht ergehen lassen ich meine.. ich!“ versuchte Ryo sich rauszureden doch Ken schüttelte den Kopf.

„Sicher nicht…im Schwimmbad wolltest du mir auch eins Reinwürgen!“ er hatte Ryo fast erreicht und dieser stolperte rückwärts.

„Hier geblieben!“ mit einem großen Schritt war Ken nun bei ihm und umschlang Ryos Handgelenk. Er zog Ryo von der Strasse runter zum Rand und warf ihn einfach in den Schnee. Keine Sekunde später war er über Ryo mit Schnee in der Hand.

Hinter Ryos Kopf war ein kleiner Abhang zu einem Feld. Der Mond lugte hinter den Wolken hervor und beleuchtete Kens vorhaben.

„Ken.. tus nicht.. ich flehe ich dich an und mache auch alles was du willst!“ keuchte Ryo. Ken grinste breit. „Alles was ich will mal überlegen.. hm.. ich will ein Abendessen und zwar will ich Nudeln haben. Mit Sauce und ich will Eistee! Am besten alles auf ein Tablett und in meinem Bett!“ er lachte leise und schien von dieser Idee begeistert. Ryo wollte diese Sekunde nutzen und Ken von sich runterschieben. Nur leider hatte dieser nicht damit gerechnet und war zur Seite gekippt. Dadurch lockerte sich Schnee und sie rutschten den Abhang hinunter.

Als sie das Feld ereichten kugelten sie noch ein Stück und kamen dann zum erliegen. Ken lag auf Ryo drauf und schaute auf das Schneebedeckte Gesicht unter sich.

„Ryo? Alles ok hast du dir weh getan?“ Ken wischte ihn den Schnee vom Gesicht und sah das seine Augen geschlossen waren. „Ryo? Ryo wach auf..!“ sagte Ken nun laut und Ryo blinzelte leicht . „Hmm!“ stöhnte dieser und rieb sich den Kopf.

„Ich war wohl kurz weg.. ich glaub ich hab mir den Kopf an einem Stein gestoßen!“ er stöhnte leicht und sah Ken dann an. „Schon besser?“ wollte Ken wissen und Ryo nickte.

„Ja alles klar mir geht’s gut!“ er lächelte schwach.

„Tut mir leid ich hab dich mitgezogen.. das wollte ich nicht!“ meinte Ken. „Red keinen Quatsch.. was passiert ist ,ist passiert..!“ winkte Ryo ab.

„Schade.. jetzt bist du schon voll Schnee und ich bekomm meine Nudeln nicht!“ Ken seufzte und Ryo lachte. „Du aber auch..!“ er hob die Hand und fegte die Schneehaube von Kens Kopf. „Ich kann trotzdem Nudeln machen.. nur ans Bett bring ich sie dir nicht!“

„Ok damit kann ich Leben bloß.. Fütter mich!“

Ryo starrte Ken an und lachte dann lauthals los. Dieser stimmte mitein und streichelte Ryo ohne es richtig zu kapieren über die Wange. Ryo verstummte. Ken hörte nicht auf sondern machte weiter. „Ken...!“ Ryo zitterte, wohl auch wegen der Kälte aber vor allem wegen Kens Berührung. „Ken wir.. hör auf bitte!“ Ryo war der Verzweiflung nahe. Ken konnte nicht. Er wollte aufhören. Wollte seine Hand wegziehen und aufhören Ryo anzusehen aber er war wie gefangen. Von diesen Augen, diesem Gesicht diesem Jungen.

„Ich kann nicht.. was machst du mit mir Ryo?“ hauchte er und sein Finger strich über dessen Lippen. ´Ich hab mich grad verhört…ich hab mir meinen Kopf angeschlagen ich bin nicht mehr ganz da! ´dachte Ryo unter einem Anfall von Schwindel.

„Hilf mir.. hilf mir mich zu verstehen!“ hauchte Ken und küsste Ryos Nasenspitze. Dieser zog scharf die Luft ein. Wie in Zeitlupe wanderten Ken Lippen zu Ryos Wange und küssten die kalte Haut. „Ken…wir dürfen das nicht!“ protestierte Ryo leise legte aber einen Arm um Ken.

„Ich weiß.. halt mich bitte davon ab ich bin zu schwach um aufzuhören…!“ Ken war nun mit seinem Mund nahe an Ryos und blickte ihn mit einer Mischung aus verlangen und angst an.

Ryos Verstand wurde zu Brei. Mit Kens sah es nicht besser aus.

„Wirst du mich dann wieder wegschicken?“ Ryos Stimme war heiser. „Nein! So blöd bin ich kein zweites mal!“ flüsterte er und es klang ehrlich. „Dann.. mach endlich sonst sterbe ich!“

Ohne noch zu zögern presste Ken seine Lippen auf Ryos und öffnete den Mund. Ryo stöhnte auf und schlang dann seine Arme um Ken. Nach schier endlos langer Zeit lösten sie sich voneinander und starrten sich schweratmend an. „Wir sind echt bescheuert!“ stellte Ryo fest.

„Ich weiß aber ich kann gegen dieses Gefühl nicht mehr an.. Ryo lass und die restlichen 2 Tage nicht denken.. bitte!!“ Ken küsste ihn wieder sanft ließ aber gleich wieder von ihm ab.

„Wie meinst du das?“ keuchte Ryo. „Lass uns vergessen das wir Brüder sein werden sobald sie verheiratet sind.. lass uns die Tage…!“ „Ich verstehe!“ Ryo unterdrückte das Gefühl schreien zu wollen. „Ken...das ist der größte Fehler den ich je begehen werde aber mir geht’s ähnlich wie dir!“ Ryo ließ seine Hand in Ken Haare gleiten und krallte sich dann fest.

„Lass es uns vergessen.. sofort! In zwei Tagen dann…Hallo mein Name ist Ken und ich bin ein Junge. Du bist auch ein Junge aber ich finde dich trotzdem wahnsinnig niedlich.. willst du mit mir schlafen?“ Ken grinste. Ryo lachte leicht. „Du findest mich niedlich?“

Ken nickte. „Hallo mein Name ist Ryo.. ich stehe auf Jungs also.. ja ich will mit dir schlafen!“

Ken lächelte zärtlich und ließ dann von Ryo ab. „Wir sollten gehen…ein Bett wartet auf uns!“

Ryo hielt den Atem an und Ken zog ihn hoch. „Nicht das was du denkst.. aber ich will trotzdem mal in deinem Bett schlafen.. da riecht es so gut..!“ gestand Ken und Ryo wurde etwas klar das nicht sein durfte.

 

 

 

„Brr…ist mir kalt!“ Ryo zitterte wie Espenlaub und zog sich die Jacke aus.

„Du solltest ein Bad nehmen sonst wirst du noch krank!“ schlug Ken vor und schlüpfte aus seinen Schuhen. Ryo nickte. „Ja du hast recht…aber soll ich nicht vorher kochen?“ fragte er und nieste. Ken lächelte. „Nein.. ich befehle dir ein Bad zu nehmen. Ich werde unten Duschen!“ Ken deutete auf das zweite Badzimmer. Ryo lächelte dankbar und lief dann die Treppen hoch.

„Ok erst mal die Nudeln weich kochen und eine Sauce machen…!“ Ryo redete mit sich selbst als Ken hinter ihn trat und eine Hand auf Ryos Bauch legte. Etwas erschrocken drehte er sich um und grüne Augen trafen auf Braune. Sie schauten sich lange an und Ken räusperte sich verlegen. „Wann gibt’s denn das Essen?“ fragte er dann und entfernte sich sicherheitshalber ein Stück. „Hm.. das dauert noch.. schließlich muss ich erst mal die Nudeln machen. Also was für Sauce willst du haben? Tomaten oder Sahne?“ fragte er lächelnd.

„Tomate! Magst du auch was trinken?“ antwortete Ken und schaute in den Kühlschrank.

Nach etwa einend halb Stunden hatten sie gegessen und weggeräumt. Ryo hatte vorgeschlagen einen Film anzusehen und Ken hatte ihm seine Videosammlung präsentiert.

Ryo lief sich auf die Couch sinken und griff nach der Fernbedienung. Ken legte das Video ein und hockte sich dann neben Ryo hin. „Also dann.. wollte immer schon mal wissen wie M-I 2 ist…!“ meinte Ryo und drückte auf Play. Noch während der Vorspann lief rückte Ken etwas zu Ryo hin und zog ihn einfach an sich. Irritiert schaute Ryo auf. „Darf ich..?“ kam es von Ken und seine Stimme klang nervös. ´Es muss schwer für ihn sein Gefühle offen zu zeigen.. es hat ihn sicher einige Überwindung gekostet mir zu zeigen das er mich haben will…!´dachte Ryo lächelte und kuschelte sich an Ken.

„Ryo willst du nicht lieber in meinen Zimmer schauen? Im Bett ist es sicher bequemer.

Ryo nickte. „Gute Idee..!“ Schnell suchten sie alles zusammen und keine 3 Minuten später lagen sie in Kens Bett. „Ok so?“ wollte Ken noch wissen und Ryo bejahte.

Ken machte mit einem Händeklatschen das Licht aus und machte den Fernseher an.

„Du hattest recht so ist es viel besser…!“ meinte Ryo noch und bemühte sich dann sich auf den Film zu konzentrieren. Nach etwa einer halben Stunde hatte Ken es aufgegeben sich wie verrück in den Film vertiefen zu wollen. Dazu war er viel zu aufgeregt. Ryo lag nahe bei ihm. Viel zu nahe. So nahe das er die wärme spürte die von Ryo ausging und das bescherte ihn wildes Herzklopfen. Er unterdrückte ein stöhnen und biss sich auf die Lippe. Wie gerne hätte er sich jetzt einfach an Ryo gedrückt und ihn geküsst doch dazu hatte er irgendwie keinen Mut. ´Ich bin so ein verdammte Idiot.. ich meine haben wir nicht gesagt das…KUSO und trotzdem hab ich Hemmungen.. was soll ich bloß machen.. ich bin einem Zusammenbruch nahe. Shimatta so kann das nicht weitergehen ich muss.. ich will!!´ Kens Gedanken überschlugen sich und dann wusste er plötzlich ganz genau was er wollte.

Ryo erging es nicht viel anders. Er war sich wie schon so oft bewusst geworden das Kens Nähe ihm gar nicht gut tat. Er starrte weiter auf den Bildschirm als er plötzlich etwas an seinem Schenkel spürte. Unfähig sich zu regen schaute er zur Seite. Ken schaute gerade aus.

Ryo atmete tief durch und kam zu den Entschluss das dies wohl nicht zu bedeuten hatte außer das Ken seine Hand bewegt hatte. Ken drehte sich zur Seite und so entfernte sich auch die Hand. Ken musterte Ryo nun von der Seite und legte einen Arm über Ryos Kopf. Er musste lächeln als er sah wie sehr Ryo sich bemühte weiter in den Fernseher zu sehen. Ken wartete noch kurz und legte dann seine Hand auf Ryos Bauch. Ryo schluckte tat aber als würde es ihm egal sein. Ken hatte jegliches Interesse an dem Film verloren und begann nun ganz leicht über Ryos Bauch zu streicheln dabei schaute er Ryo weiterhin an. Ryo beschloss Ken diesen Triumph nicht zu gönnen und tat nichts. Ken fühlte sich herausgefordert. Wie Ryo so scheinbar ,uninteressiert ,an seinen Berührungen, dalag gab ihm einen Anlass sein bestes zu geben und das machte er nun auch. Er ließ seine Finger unter Ryos Shirt wandern und berührte die warme weiche Haut. Ryo hielt die Luft an als Ken und wie zufällig über seine Brustwarze strich. ´Mein Gott fühlt sich das gut an..´ war sein einziger Gedanke der immer wieder hallte. Ryo spürte das Kens Hand zitterte als er sie wieder weiter hinunter gleiten ließ.

Ken kam mit seinem Gesicht näher an Ryos heran und drückte seine Lippen kurz auf dessen Wange. Ryo tat immer noch als wäre ihm alles egal. ´Na warte..!´ dachte Ken und öffnete einfach Ryos Hosenknopf. Dieser schloss gequält die Augen und Ken grinste. Er stützte sich etwas auf und beugte sich nach vorne. Ken fing an Ryos Stirn zu küssen glitt hinunter zur Nase und kam schließlich bei den Lippen zum stehen. Er leckte einmal neckisch darüber und wandte sich dann Ryos Hals zu. Ryo keuchte leise auf als Ken ihn zärtlich biss und mit einem Finger über den Reißverschluss strich.

Ken ließ von dem Hals ab und schaute Ryo an. „Scheint dir zu gefallen..!“ raunte er und Ryo öffnete die Augen. Sie glänzten fiebrig und er bekam schlecht Luft. Er konnte nicht tun außer zu nicken. „Meine Güte.. wenn du dich jetzt sehen könntest. Du siehst aus als würdest du gleich ohnmächtig werden!“ Ken lachte leise und legte seine Hand genau zwischen Ryos Schenkel ab. „Gott!“ stöhnte Ryo und drehte sein Gesicht zur Seite.

„Sieh mich an.. oder schämst du dich?“ wollte Ken wissen und drückte seine Hand leicht zu.

„Hmh..!“ entfuhr es Ryo und er begann zu zittern. „Ryo…was hast du denn?“ hauchte Ken. Er bewegte sich nun etwas und trieb Ryo damit in den Wahnsinn.

„Tu nicht so als ob du das nicht wüsstest…!“ antwortete Ryo gepresst und drehte seinen Kopf wieder zu Ken. Ken lächelte wissend und Ryo reichte es. Er hob eine Hand und drückte Ken zu sich hinunter. Was folgte war ein tiefer heißer Kuss.

Ryo glitt mit seinen Händen unter Kens Hemd. Die eine streichelte den Rücken und die andere die Brust. Ryo drückte sich gegen Ken und dieser ließ zu das Ryo ihn auf die Seite rollte. Ryo war nun über Ken und fackelte nicht lange sondern knöpfte das Hemd auf und strich es zu Seite. Ryo begann am Hals, bahnte sich seinen Weg zu Ken Brustwarze und saugte sanft daran. Ken wurde schwindelig während Ryo immer weiter nach unten wanderte und schließlich bei seiner Hose angelangt war.

„Was machst du da?“ Ken Stimme klang heiser und Ryo lachte nur. Er öffnete den Gürtel und zog ihn durch die Schlaufen. Gleich darauf landete dieser auf dem Boden und Ryo wandte sich dem Knopf zu. Als er die Hose offen hatte rutschte er hinunter und zog sie Ken über die Beine. „Ryo…!“ keuchte Ken als auch seine Boxershort entfernt wurde. “Ja?” kam es von unten und plötzlich umschloss etwas Kens Erektion. Etwas warmes und feuchtes. Ken stöhnte und wimmerte ein „Nichts..!“ Der Film war vergessen. (^.^)

 

 

„Wow.. das ging aber fix..!“ war das einzige was Mako rausbrachte.

„Naja.. wir haben ja nicht direkt sondern ich bei ihm und.. ich bin über mich selbst verwundert denn..!“

„Denn?“ hackte Mako lachend nach. „Denn sonst bin ich eigentlich nicht so schnell dran.. ich weiß auch nicht er macht mich einfach wahnsinnig!“ Ryo seufzte.

„Ryo...Hand aufs Herz du bist verliebt oder?“ Makoto klang ernst viel zu ernst für Ryos Geschmack. „Ja..!“ es klang leise und verzweifelt.

„Ach Ryo.. ich würde es euch so wünschen..!“  „Ich weiß aber es geht nicht. Das was wir getan haben ist schon ein Verbrechen außerdem.. ich glaube nicht das er in mich verliebt ist. Warum zum Teufel noch mal passiert mir immer so eine Scheiße?“ schimpfte er vor sich ihn und an der andern Leitung blieb es still.

„Wann kommen sie zurück?“ fragte Mako nun.

„Morgen Nachmittag..!“ Ryo hörte wie oben die Badezimmertür aufgemacht wurde.

„Ich muss jetzt aufhören ich ruf dich später wieder an!“ flüsterte er und legte auf.

 

„Hey Süße warum schaust du so betrübt?“ zwei Arme legten sich um Makos Hals. Mako schloss die Augen und lächelte leicht. „Es ist wegen Ryo..!“

Mako wurde ins Bett zurück gezogen und ein Kopf legte sich auf ihren Bauch. „Es geht um ihn und Ken nicht wahr?“ Mako schaute Hana groß an. „Gut kombiniert!“

„Er tut mir leid…ausgerechnet in Ken.. wo sie doch bald Brüder sein werden!“ Hana legte eine Hand auf Makos Wange und schenkte ihr ein bezauberndes Lächeln.

„Ja.. aber Ken will ihn ja auch. Sie haben gestern Nacht…!“ Mako stoppte als Hana zu ihr hinaufrutschte und sie aus braunen Augen ansah. „Du meinst Ken liebt ihn auch? Das wird ja immer schlimmer!“ stöhnte Hana und Mako nickte. „Ja ich bin davon überzeugt das Ken ihn auch liebt nur würde er dies nie sagen..!“

„Da kenn ich noch jemanden!“ Hana lachte. „Hey was soll das heißen hä?“ erboste sich Mako. „Sch.. reg dich nicht so auf.. es ist nur du könntest es öfter sagen!“

Mako musste grinsen. „Du bekommst wohl nie genug was? Aber gut wenn du es so magst...!“

Mako legte ihre Arme um Hanas Hüfte. „Ich liebe dich..!“

 

 

„Hast du Lust auf Schlittschuh laufen?“ fragte Ken und trank von seinem Orangensaft.

Ryo riss die Augen auf. „Ich kann das nicht..!“ murmelte er verlegen. Ken lächelte und ging um den Tisch herum. Er ließ sich auf die Knie sinken und griff nach Ryos Hand.

„Ich bringe es dir bei es sei denn du vertraust mir…!“ Ryo lächelte zurück.

„Ich vertraue dir..!“

„Also.. ich weiß nicht so recht..!“ Ryo beäugte kritisch das Eis vor sich. Es trennte ihn nur noch ein Schritt zu dem weißen glatten Boden. Ken der schon auf dem Eis stand lachte leise.

„Du solltest dich mal sehen.. jetzt sei kein Feigling und komm her!“ Ken streckte ihm seine Hand entgegen die Ryo zögerlich ergriff. Ken zog Ryo nach vorne und dieser viel stolpernd in dessen Arme. Für einen kurzen Augenblick verharrten sie bewegungslos. Ihre Herzen fingen an schneller zu schlagen und Ken wurde rot. Schnell schob er Ryo von sich ließ seine Hand aber nicht los. „Also.. einen Fuß vor dem andern und das Gleichgewicht halten!“ Ken begann nach hinten zu fahren und Ryo musst wohl oder übel seine Füße bewegen.

„Du machst das gut!“ lobte Ken und warf Ryo ein aufmunterndes Lächeln zu. „Danke aber wenn ich ehrlich bin hab ich ganz schön Angst!“ gab Ryo zu. Ken lachte.

„Das ist normal.. das hat jeder am Anfang.. na gut ich bin ein Naturtalent und hatte keine!“

„Angeber!!“ schimpfte Ryo. Ken stieg nicht darauf ein sondern umfaste nun auch Ryos anderes Handgelenk. „Jetzt versuchen wir es mal etwas schneller ok?“

„Oh nein bitte nicht.. Ken.. das geht sicher schief!“ protestierte Ryo und begann schon zu wackeln. „Hey zapple nicht so!“ rief Ken doch es war schon zu spät. Ryo kippte nach vorne und riss Ken mit aufs Eis. „Autsch!“ Kern schaute Ryo an der auf ihn lag und wurde rot wie eine Tomate. „Sorry tut mir leid!“ entschuldigte Ryo sich. „Schon ok..!“ Ken war wie hypnotisiert von Ryos Augen und dessen Gesicht. „Hast du eine Ahnung wie sehr du mich anmachst?“ flüsterte er und nun war es an Ryo die Farbe zu wechseln. Ryo legte ein Grinsen auf das eher verzweifelt aussah und stotterte etwas was ich wie „Du mich auch..!“ anhörte.

Ken kümmerte seine Umgebung überhaupt nicht mehr. Es war ihm in diesen Moment scheißegal das sie die Leute anstarrten. Es kam ihm nicht in den Sinn das jemand der sie kannte und wussten was sie waren sehen hätte  könnte. Er zog Ryo zu sich und küsste ihn zärtlich. Wenn Ryo nicht so absolut hingerissen gewesen wäre, hätte er sicher seinen Kopf eingeschalten ,doch dieser war völlig unbrauchbar seid dem Moment wo er Ken Lippen auf den seinen spürte. Irgendwann lösten sie sich voneinander. Einige Leute hatten sich schon geräuspert und etwas wie „Ihr liegt im Weg!“ geschimpft. Ken stand auf und half Ryo auf die Beine. „Also noch mal von vorne.. einen Fuß vor den andern und das Gleichgewicht halten!“

 

 

„NEIN ,NEIN ,NEIN NEEEIINNNN!!!!!!“ brüllte Ken und der Controller folg in eine Ecke.

Ryo hatte den Kopf eingezogen konnte sich ein grinsen aber nicht verkneifen.

„Warum..?? WARUM.. Verdammt noch mal gewinnst du hä? Ich bin sonst immer ungeschlagen gewesen!“ schimpfte Ken.

„Naja dann bist du ab heute nicht mehr ungeschlagen.. mach dir nichts draus.. ich bin mit Hwoarang einfach unschlagbar!“ meinte Ryo und erntete ein knurren von Ken.

„Och komm…du kannst dafür besser Eislaufen..!“ versuchte Ryo ,Ken wieder milde zu stimmen. „Ok ich beruhige mich wieder aber nur unter einer Bedienung!“

„Und die wäre?“  „Lass uns ins Bett gehen…!“ „Deins oder meins?“

Ken hätte Ryo eigentlich aus der Fassung bringen wollen und nun war er es der verdattert da saß. „Deins..!“ entschied Ken dann und zog Ryo auf die Beine.

Sie lagen im dunkeln und ihre Gesichter waren nur ein paar Zentimeter voneinander entfernt.

Ken griff nach Ryos Hand und drückte sie leicht. „Das was gestern passiert ist war.. wirklich wunderschön für mich Ryo! Ich werde diese Tage nicht vergessen!“ flüsterte Ken und hob eine Hand um über Ryo Wange zu streicheln.

„Sie sind so schnell vergangen.. wie im Flug..!“ Ryo schloss die Augen und ein dicker Kloß bildete sich in seinem Hals. „Ryo.. es tut mir leid!“ „Was denn?“ „Das ich Anfangs gemein zu dir war.. ich war einfach nur sauer und verwirrt und.. Kannst.. Verzeihst du mir?“

Ryo lächelte leicht doch Ken konnte es nicht sehen.

„Ja!“ hauchte er dann und Ken atmete erleichtert auf. „Ich bin einfach nur ein Idiot gewesen…!“  „Das stimmt.. aber der schönste den ich je gesehen hab!“ kam es leise von Ryo und Ken befiehl ein Schauer. „Ryo..!“ er zog sein Gegenüber fest an sich und küsste ihn dann zärtlich. „Danke Ryo ..für alles!“  „Ich danke dir…schlaf gut!“

„Du auch..!“ Ken küsste Ryo noch mal sanft und so schliefen sie engumschlungen ein.

 

 

 

„Du siehst von Tag zu Tag schlechter aus…!“

„Wow was für eine Feststellung.. pff deine Sorgen mag ich haben Makoto!“ Ryo strich sich eine Strähne aus dem Gesicht und lehnte sich an seinen Spind.

„Tut mir leid.. so wars nicht gemeint.. ich kann es nur nicht mit ansehen wenn es dir schlecht geht!“ sie schnaubte und er lächelte gequält.

„Nein mir tuts leid ich bin einfach nur ziemlich gereizt..!“

Es waren 4 Monaten vergangen seid der Geschichte mit Ken und Ryo war ein reines Nervenbündel. Die Hochzeit seines Vaters war der wohl schlimmste Tag seines Lebens gewesen. Er und Ken waren sich seid dieser letzten gemeinsam Nacht aus dem Weg gegangen aus Angst sich nicht beherrschen zu können. Wenn Ryo zu Hause war ging Ken und wenn Ken zu Hause war ging Ryo. So hatten sie es geschafft sich in diesen Monaten kaum zu sehen. Die schwarzen Schatten unter Ryo Augen verrieten wie sehr er litt .Er seufzte und nahm einen Schluck aus seiner Sprite Dose.

„Maaakootttooo!!“ eine fröhliche Hana kam auf sie zugelaufen und warf sich übermütig in Makos Arme. Mako grinste frech und Ryo schüttelte lächelnd den Kopf.

„Ich beneide euch..!“ flüsterte er und trank den Rest aus.

„Ryo.. ich.. es ist warscheindlich der falsche Zeitpunkt aber ich wollte dich etwas fragen!“ Makoto strich Hana durch die Feuerroten Haare und sah Ryo eindringlich an.

„Was denn?“ meinte er und warf die Dose in einen Mistkübel.

„Nun ja.. Mika hat gestern angerufen und gesagt das er aufhört! Seine Eltern zwingen ihn dazu weil er wegen der Band in der Schule immer schlechter geworden ist! Aber da du sehr gut in der Schule bist und.. Ryo du bist der beste Musiker den ich je kennen gelernt habe und wollte dich fragen ob du Mikas Platz einnehmen willst!“ das klang fast schon flehend.

Ryo starrte Mako einige Zeit an und nickte dann. „Ok.. mach ich gerne!“ antwortete er und Mako lachte glücklich. „DAS IST SUPER!“ jubelte sie. „Also nächste Pause kannst du in den Saal kommen dann sagen wirs den andern! Die werden aus dem Häuschen sein das sag ich dir!“ Ryo verzog den Mund zu einem halb grinsen.

´Hätte ich doch auch etwas worüber ich mich wirklich freuen kann…sicher ich freue mich in der Band zu sein…keiner weiß wie es mir wirklich geht..´

„Gut dann bis später!“ er stieß sich von der Wand ab und schlenderte dann zu seiner Klasse.

Makoto sah ihn lange nach. „Ich.. ich wette er weint Nachts..!“ Hana nickte zustimmend.

 

 

„Cool.. na wenn das so ist können wir gleich mal was spielen oder?“ meinte Jim und die andern nickten erfreut .Ryo gab sich geschlagen und hängte sich die Gitarre um.

 

(So Leutelz kleine Anmerkung.. ich picke mir jetzt von Thomas. D ´s und Nina Hagens „Du hast mein Herz geklaut“ und verpacke es in einen Song der ihnen gehört kay? Also eigentlich nur den Text in einem schon traurigen Lied aber halt mit Gitarre und so…wollts nur sagen..!^.^)

 

 

„Du hast mein Herz geklaut ich weiß nicht ob dus gewusst hast.. du Schuft hast es getan.. hab dich geliebt als ob es kein Morgen gibt bis der Morgen kam…!“ sang Mako ins Mikro und Ryo stimmte mit einem „Du hast mein Herz!“ geklaut ein.

Ken stand mit Izumi in Gang und zuckte bei diesen Worten die er vernahm zusammen.

Gitarren Solo. Mako schlug für Ryo den Text auf den er gleich singen musste und lächelte sanft als sie sah wie Ryo in die Musik vertieft war.

Ein paar Leute stürmten in den Saal und Izumi ging auch hinein. Ken stand unschlüssig herum bis er seinen Mut zusammen und trottete Izumi hinterher.

Ryo blickte auf und hätte vor Schreck fast vergessen zu singen als er Ken sah. Er schluckte und befahl sich, sich zusammen zu reißen.

„Ich hab es dir erlaubt ,hab dir vertraut ,hab ans uns geglaubt das war nicht schwer.. hast mir gesagt das deine Liebe ewig währ hast mein Herz ausgeraubt jetzt ist es leer…es zerbrach  und das größere Stück ist bei dir doch du bist nicht hier.. ich hab mich leer geliebt es tut mir sehr weh doch mich ohne dich zu spüren tut noch mehr weh.. ich mach dir keinen Vorwurf daraus das Gefühle vergehen ich weiß wir konnten den Test der Zeit nicht bestehen…doch es macht keinen Sinn das du das Feld räumst wenn du dich Nacht für Nacht in meine Welt träumst…ich fühl mich Tod tief in mir drin und nur der Schmerz lässt mich wissen das ich am Leben bin.. und jetzt lieg ich da verletz und alles tut weh dafür hass ich dich jetzt weil ich dich liebe…!“

Mako war geschockt. Sie hatte schon gewusst das man diesen Teil mit viel Gefühl singen musste aber das war zu VIEL Gefühl ihrer Meinung nach.

Mako: „Du hast mein Herz geklaut ich weiß nicht ob dus gewusst hast du Schuft hast es getan..hab dich geliebt als ob es kein Morgen gibt bis der Morgen kam!“

Ryo: Du hast mein Herz geklaut!!!“

Klavier Melodie vermischt mit Gitarre und ein letztes „Du hast mein Herz geklaut!“ von Mako. Applaus von den Anwesenden .Die Band verbeugte sich und Mako wandte sich Ryo zu. „Geht es dir gut…?“

„Aber klar warum sollte es mir.. denn schlecht gehen?“ fragte Ryo gepresst. Seine Augen schienen durch sie durch zu sehen und sie sah das er eine unnatürliche Farbe angenommen hatte. „Ryo?.. RYO!“

Ryo hörte das ihn jemand rief doch es schien so weit weg…es flackerte vor seinen Augen und er hatte das Gefühl zu schweben. Dann wurde es dunkel.

 

„Ryo mein Gott …hör nicht auf.. das ist so wunderschön…“

Ken? Ken bist du das? Wo bin ich hier.. warum ist es so dunkel?

„Ryo.. das was du getan hast ist eine Sünde!! Dafür musst du in die Hölle! Man darf keinen Jungen lieben und vor allem nicht seinen Bruder…!!“ rief eine tiefe Stimme und Ryo zuckte zusammen.

Nein.. ich kann doch nichts dafür.. ich wollte das nicht..!

„Schweig…!“

Bitte…ich will weg hier.. mir tut alles weh und…!!

„Ryo.. ja.. Ryo.. mmm!“

Ken…KEN WO BIST DU NUR?? Ich kann deine Stimme hören.

„Ich bin hier.. komm zu mir Ryo.. komm her ich werde ich beschützen..!“

Mich beschützen? Vor was?

Ryo rannte in die Richtung los aus der die Stimme gekommen war und stand dann plötzlich vor Ken der ihn anlächelte und die Arme ausbreitete.

Ken..

„Ja Ryo.. ich bin es! Komm her!“ Ken zog Ryo zu sich und umarmte ihn zärtlich.

Ich hab dich so vermisst… Ryo schluchzte und Ken drückte ihn fester an sich. Ryo hob den Kopf und Ken neigte sich hinunter um Ryo zu küssen.

Ein Schlag. Ryo fiel zu Boden und starrte erschrocken hoch. Sein Vater stand vor ihm und zeigte drohend mit dem Finger auf ihn hinab.

„Du bist eine Schade.. du bist nicht mehr mein Sohn!!“ sagte er und packte sich Ken der seine Arme nach Ryo ausstreckte. „Ryo.. RYO…Ich liebe dich!!“ schrie Ken und war verschwunden. Ryo fühlte wie etwas warmes seine Wangen hinab lief.

„NEIN!!!“ Ryo schrie laut und wurde von Dunkelheit verschluckt.

 

 

Ryo fuhr hoch und schaute sich verwirrt um. Er lag auf einen Bett und es war hell. Er hatte keine Ahnung wo er war dennoch hatte er keine Angst mehr. Es war nur ein Traum gewesen.

Ryo strich sich die Haare aus dem Gesicht die ihm nass in die Augen hingen. Ihm war so heiß und er war schon ganz durchweicht vor Schweiß. ´Was ist bloß passiert?´ überlegte er konnte sich aber nicht erinnern. Sein Kopf tat plötzlich höllisch weh und er legte sich zurück.

Er hörte etwas und glaubte das es der Regen sein müsste der ans Fenster prasselte.

 

Ken hob den Kopf als sich jemand neben ihn setzte und ihm eine Hand auf die Schulter legte.

„Hallo!“ ihre Stimme war sanft und sie lächelte ihn an.

„Hallo Mako…!“ begrüßte er sie zurück wandte sich aber gleich wieder dem Boden zu.

„Der Arzt hat gesagt wir können in einer halben Stunde zu ihm. Eure Eltern haben sie schon angerufen.“ Mako ging auf den Kaffeeautomat der im Raum stand zu und warf Geld hinein. Sie kam zurück und drückte Ken einen Becher in die Hand. „Danke!“ murmelte er und lehnte sich zurück. „Ken. Nicht das du denkst ich will dir zu nahe treten aber…!“ begann sie und wurde unterbrochen. „Ich weiß was du fragen willst…und ja mir geht’s beschissen deswegen!“ er klang verzweifelt. Mako zog eine Augenbraue hoch.

„Willst du mit mir reden?“ bot sie an und er nickte langsam. „Ja.. du kannst mir vielleicht helfen du bist schließlich seine beste Freundin…!“ er seufzte und nahm einen Schluck von dem Becher. „Schmeck scheußlich!“ kommentierte er und sie lachte leicht.

„Makoto.. weißt du warum es ihm so schlecht geht?“ fragte er nun und sie schaute ihn an.

„Kannst du dir das nicht denken? Ken.. ich bin die einzige die von euch weiß.. na ja ich und Hana aber..!“ Er starrte sie an. „Hab ich mir schon gedacht das er es euch erzählt hat.. du bist die einzige Person mit der ich reden kann.“

„Ken.. du brauchst dich nicht elend zu fühlen.. wie hättest du ahnen sollen das er von der Bühne fliegt? Mach dir keine Vorwürfe deswegen du hättest ihn nicht auffangen können.“

„Aber ich stand keine zwei Meter weg! Verdammt noch mal!“ schimpfte er und Mako legte einen Arm um ihn.

„Sei nicht so blöd..!“

„Du verstehst das nicht.. als ich ihn da liegen sah.. ich ,ich dachte er ist Tod..!“ sagte er und seine Stimme versagte ihren Dienst. „Doch ich verstehe dich Ken.. du hattest in diesem Moment das Gefühl deine Welt bricht zusammen!“ flüsterte sie.

„Woher weißt du das?“ hauchte er heiser und schluckte hart. „Ganz einfach.. ich hab mir überlegt wie ich mich fühlen würde wenn Hana…!“

„Das ist was anders!“

„Wieso ist das was anders?“

„Ganz einfach du und Hana seid…zusammen und ihr liebt euch.. und!“

Mako lächelte Ken an. „Du liebst Ryo doch auch…!“ stellte sie fest und Ken riss die Augen auf. „Das ist nicht wahr!“ stotterte er wurde aber ziemlich verlegen.

„Gib es auf Ken.. es wird langsam peinlich wie du immer versuchst dich selbst zu belügen!“ Das traf ihn tief und er schluckte wieder doch dieser Kloß in seinem Hals verschwand nicht. Seine Augen begannen zu brennen und er wischte sich mit den Handrücken darüber.

„Was soll ich nur machen?“ nun konnte er es nicht mehr zurück halten. Der ganze Schmerz der ihn seid Monaten umklammert hielt brach auf ihm heraus und Tränen traten aus seinen Augenwinkeln.  Er unterdrückte ein Schluchzen.

„Du hast recht. .ich liebe ihn.. ich liebe ihn so sehr.. alles tut mir weh. Mein Körper ,mein Herz einfach alles…ich bin innerlich gestorben. Diese unerträgliche Sehnsucht macht mich wahnsinnig.. wenn ich ihn sehe könnte ich weinen! Tag für Tag Nacht für Nacht das einzige an was ich denken kann ist er…ich wünschte ich wäre Tod…!“

Ken legte die Hände aufs Gesicht und fing unkontrolliert zu zittern an.

Mako strich ihm beruhigen über den Kopf und murmelte beruhigende Worte solange bis Ken sich wieder gefangen hatte.

„Tut mir leid.. ich weiß auch nicht was jetzt war!“ er wischte sich eine letzte Träne weg und setzte ein Lächeln auf.

„Auf die Gefahr hin das er mich töten wird.. aber du solltest es wissen. Ryo isst nicht schläft nicht und denkt nicht mehr…das einzige was in seinem Kopf ist, ist ein rothaariger Junge mit brauen Augen.“ Kern schaute sie groß an. „Ich?“ keuchte er und sie nickte.

„Ja.. Ryo liebt dich genauso wie du ihn liebst wenn sogar nicht noch mehr.. er ist ohnmächtig geworden weil er sein Monaten nicht mehr richtig schläft geschweige denn richtig isst.. er ist völlig fertig und macht sich ständig Vorwürfe. Du solltest ihm sagen das du ihm auch liebst…dann würde es ihm sicher schon besser gehen..!“ sagte sie und Ken wurde warm.

„Weißt du Mako…vor mehr als einen halben Jahr noch hätte ich dich geköpft wenn du mir gesagt hättest das ich mich mal in einen Jungen verliebe.. aber dann musste ich feststellen das Ryo so ziemlich das ist wovon ich geträumt habe. Ich habe noch nie etwas schöneres gesehen als ihn.. und seine Augen haben mich vom ersten Moment an gefesselt..!“

Er lachte etwas und fuhr dann fort.

„Zu Anfang wollte ich ihm das Leben schwer machen und ihn erpressen…dafür könnte ich mich immer noch eigenhändig töten! Und jetzt.. nicht das ich nach 18 Lebensjahren festgestellt habe das ich schwul bin nein es muss ausgerechnet Ryo sein.. war wohl mein Schicksal…bleibt nur die Frage was ich jetzt mache!“

„Naja.. eigentlich seid ihr nicht richtig verwand schließlich seid ihr keine Blutsgeschwister! Was bedeutet ihr tut im Grunde nichts verbotenes.. allerdings wenn eure Eltern…!“

Mako konnte nicht mehr weitersprechen weil sich die Tür öffnete und Kens Mutter hereinkam dicht gefolgt von Ryos Vater.

 

Wärme. Hände. Ein Geruch. Eine Stimme. Rau ,tief ,weich ,anziehend, klangvoll.. einfach alles zusammen. Jemand trug ihn das spürte er jetzt doch wohin? Wo war er überhaupt und wer hatte ihn auf den Arm. „Ich lege ihn hin und komme dann wieder runter ja?“ da war die Stimme wieder.. diese wunderschöne Stimme. Ryo lächelte. Er fühlte sich wohl da wo er war.

„Gut Ken.. aber weck ihn nicht auf..!“ das war eine andere ihm bekannte Stimme gewesen.

Papa…

Ryo schmiegte sich näher an Ken und gab ein Seufzen von sich. Plötzlich ging die Wärme weg und er spürte wie er abgelegt wurde. Die Nebel vor Ryos Augen lichteten sich und er verstand nun wer ihn da getragen hatte.

Er spürte wie sich jemand zu ihn aufs Bett setzte und eine Decke über ihn zog. Er zwang sich die Augen aufzumachen und blinzelte. „Ken..!“ war das einzige was über seine trockenen Lippen kam. „Sch…es ist alles ok Ryo.. du bist zu Hause! Schlaf weiter!“ flüsterte Ken ihm zu und strich ihn einen verschwitzte Strähne aus dem Gesicht.

„Nein.. geh nicht weg bleib hier!“ hauchte Ryo und umklammerte Kens Handgelenk.

Ken schaute Ryo an und nickte dann. „Also gut ich warte bis du eingeschlafen bist..!“

Auf Ryos Mund legte sich ein wunderschönes ,glückliches Lächeln das Ken vergessen ließ zu atmen. Kens Hand strich immer wieder über Ryos Kopf und dann auch über sein Gesicht.

„Ken.. ich.. ich liebe dich Ken!“ gestand Ryo leise und schloss die Augen. Kens Wangen färbten sich rötlich und er beugte sich hinunter. „Ich liebe dich auch Ryo!“. Ken küsste Ryo sanft auf den Mund und stand dann auf. Er wusste das Ryo ihn schon nicht mehr gehört hatte und ging hinaus.

 

„Hey Süßer.. na wie geht’s dir denn?“ Ryo presste noch immer ganz verschlafen das Handy an sein Ohr. Er gähnte herzhaft und antwortete dann.

„Bin immer noch müde aber schmerzen hab ich keine mehr..!“ murmelte er und ein Lachen ertönte von der andern Leitung. „Du bist echt der Hammer Ryo.. fällst einfach so um!“ schimpfte sie es klang aber eher besorgt als böse.

„Sorry kommt nicht wieder vor.. sag mal kannst du mich für morgen noch bei der Band entschuldigen?“

„Aber klar.. komm bald wieder auf die Beine ja?“

„Ja…dann bis Morgen Mako..!“

„Bis Morgen Ryo..!“  Ryo legte das Handy auf die Decke und Himeko ging zu ihm hin. Sie hatte ihm das Handy gebracht und nahm es nun wieder an sich.

„Die Strahlung ist sicher nicht gut für deinen Kopf..!“ meinte sie und befühlte Ryos Stirn.

„Scheint dir wirklich besser zu gehen.. hm.. denkst du das ich dich wirklich alleine lassen kann?“ grübelte sie und Ryo rollte mit den Augen.

„Aber klar.. Ken kommt ja bald vom Training nach Hause.. geh ruhig mit Papa ins Kino und dann Essen. Ist überhaupt kein Problem!“ meinte er und sie nickte dann.

„Also gut aber wenn was ist ruf sofort am Handy an ja?“

„Ja aber dann musst du mir meins da lassen!“ er grinste und sie legte es auf den Nachtisch ab.

„Ich werde Ken anrufen und ihm sagen er soll euch Pizza mitnehmen..! Ruh dich noch aus ja?“ mit diesen Worten lief sie ins Bad und band dort ihrem Schatz die Krawatte um. Schließlich holten sie an diesem Abend den Valentinstag nach. Am echten Valentinstag hatten sie keine Zeit gehabt. Nach etwa einer halben Stunde streckte sie noch mal den Kopf durch Ryos Zimmertür. „Ken hab ich angerufen er kommt bald.. es wir spät werden also wartete nicht auf uns ja? Und bleib ja liegen!“ befahl sie. „Versprochen…die Dusche heute früh war schon anstrengend genug!“ Ryo war schon im Halbschlaf und murmelte die Worte. Himeko lächelte und sie und Shingo verließen wenig später das Haus. Keine zwei Minuten später war Ryo wieder eingeschlafen.

 

„Hey Engel.. aufwachen Essen ist da!“ Ken schüttelte Ryo zärtlich und dieser schlug die Augen auf. „Wie hast du mich genannt?“ kam es von Ryo und Ken lachte.

„Los setz dich auf..!“

Ryo stützte sich an den Armen ab und zog sich hoch. „Was gibt es denn?“ wollte er wissen und rieb sich den Schlaf aus den Augen.

„Pizza..!“ Ken hob die Schachtel vom Boden auf und legte sie auf Ryos Schoß.

Ryo öffnete sie und späte hinein.

„Was für ein Service sogar mit viel Käse…!“ Ryo grinste. Ken hatte es sich bereits auf seinen Bett bequem gemacht und gab Ryo eine Cola Dose.

Nach einer Viertelstunde Gestopfte waren sie fertig und Ken räumte die Sachen weg. Besser gesagt er warf alles auf den Boden und schaute Ryo dann an. Dieser hatte sich in seine Kissen zurück sinken lassen und seufzte zufrieden. Ken krabbelte auf allen vieren zu ihn und stützte die Arme neben Ryos Kopf ab. Ryos Augen weiteten sich als er Kens Grinsen sah.

„Möchte der Herr vielleicht noch etwas anders als Essen? Wünsche?“ raunte er und Ryo schluckte. „Ähm.. ich ,ich.. ,ich!“ stotterte er und wurde purpurrot. Ken lachte heiser.

„Du? Du? Du ? » neckte er und Ryo verzog beleidigt das Gesicht. „Hör auf mich auf die Schippe zu nehmen!“ schimpfte er. „Ich doch nicht.. aber warte mal ich hab da eine Idee. Und da ich für dein wohlbefinden zuständig bin…!“ Ken grinste breit und anzüglich. Ryo wurde heiß und kalt gleichzeitig. „Was..!“ Ryo keuchte auf als er Kens warme Hand unter seinem Shirt spürte. „Hey ganz ruhig.. bleib einfach liegen..!“ Ken drückte Ryo sanft in die Kissen zurück. Ryo schloss die Augen und beschloss liegen zu bleiben.

Ken begann Ryos Hals zu küssen und biss leicht in die weiche warme Haut. Währendessen schob er mit der andern Hand Ryos T-Shirt hoch. Bereitwillig ließ Ryo es sich ausziehen und Ken fing mit seinem Spiel von vorne an. Vom Ohrläppchen bis hin zum Hals und weiter hinunter. Mit Lippen, Zunge und Zähnen brachte er den Körper unter ihm zum zittern.

Ken leckte über Ryos Bauch und hinterließ kleine feuchte Küsse um dessen Bauchnabel. Ryo zog scharf die Luft ein und drückte seinen Rücken durch. Ken wanderte wieder hinauf und beschäftigte sich nun mit Ryos rechter Brustwarze. Ryo unterdrückte ein stöhnen und so kam nur ein kleines. “Mm!“ über seine Lippen. Ken bemerkte dies und beugte sich über Ryo.

„Hey.. nicht verstecken.. ich will ja wissen was dir gefällt und was nicht..!“

´Alles was du machst ist geil!!´  „Ken.. was machen wir hier eigentlich?“ presste Ryo gequält hervor und Ken lächelte ihn an. „Gute Frage.. ich bin denke ich gerade dabei es dir zu besorgen.. also wenn du mich fragst.. ja so wird’s wohl sein.“ Kens Worte ließen Ryo nach Luft schnappen. Ken lachte leise. „Denk dir nichts ab und zu sag ich das was ich mir denke auch wenn’s pervers klingt oder wie auch immer!“ er lachte immer noch und streichelte über Ryos Wange. „Das.. das meinte ich nicht.. wir können nicht.. du kannst nicht.. wir!“ Ryos Stimme zitterte. „Soll ich ehrlich zu dir sein Ryo? Es ist mir scheiß egal.. ich will nur endlich wieder bei dir sein!“ hauchte Ken und drückte dann zärtlich seine Lippen auf Ryos.

Ryo öffnete langsam den Mund und küsste Ken zurück. Nach etwa einer Minute lösten sie sich schweratmend voneinander und schauten sich tief in die Augen.

„Ryo.. hast du noch gehört was ich gesagt habe?“  „Hä?“

„Naja.. als ich gestern an deinem Bett gesessen bin hast du mir gesagt.. du hast mir gesagt das du mich liebst.. und ich habe etwas geantwortet..!“

Ryo schüttelte traurig den Kopf. „Nein hab ich nicht…!“ „Dann hör mir jetzt gut zu.. damit dus nicht wieder versäumst…Ich liebe dich Ryo..!“

„Was?“ hauchte Ryo ungläubig und seine Augen wurden plötzlich feucht.

„Ich sagte ich liebe dich auch.. ich liebe dich so sehr!“ Ken strich mit seinen Daumen eine Träne weg die aus Ryos Augenwinkel hervorgetreten war.

„Mein Gott wie sehr hab ich mir gewünscht das du das sagst!“ seine Stimme war nicht mehr als ein Flüstern. „Mach die Augen zu Engel…dieses mal.. bist du dran!“

Ryo tat wie ihm befohlen und schloss seine Augen.

Ken Hände und seine Lippen waren überall. Nach langer Spielerei war Ken nun dabei Ryos Hose von dessen Beine zu ziehen um sie dann auf den Boden zu werfen. Ryo konnte nicht mehr anders er stöhnte laut auf als Ken über seine Boxershort streichelte und sie schließlich langsam hinunterschob. Als Ryo nun vollkommen nackt vor Ken lag beugte sich dieser hinauf und hauchte in Ken Ohr.

„Du bist wunderschön…!“ Ryo lief ein Schauer über den Rücken und er zog Ken an sich.

Er überrumpelte Ken mit einem Kuss und damit das er damit anfing Kens Pulli hochzuschieben. Ryos Hand wanderte über Ken Brust und dann über dessen Schenkel bis sie auf Kens Erektion stehen blieb. „Scheint.. so als ob du auch scharf wärst!“ stellte er fest und ein funkeln entstand in seinen Augen. „Hey was kann ich dafür.. ist ja kein wunder! Bin auch nur ein Mann und außerdem machst du mich höllisch an!“ rechtfertigte er sich und Ryo grinste. „Ach ich mache dich an? Und wie findest du das?“ Ryos Hand drückte sich leicht zu und wieder auf.. zu und auf , zu und auf. Ken keuchte. „Das ist.. das ist..!“

„Geil..!“ vervollständigte Ryo den Satz während Ken fest die Lippen aufeinander presste und dann nickte. Ken versuchte sich zu beruhigen und schaute Ryo dann etwas böse an.

„Hey ich sagte du bist diesmal dran also hör auf damit!“ knurrte er ging aber nicht weg.

„Wir könnten aber etwas machen das uns beiden viel Spaß machen würde..!“ raunte Ryo und sah Ken an. Er bewegte seine Hand zu Kens Hosenknopf und öffnete ihn gekonnt. Keine Minute später war die Hose schon über Ken hüften gerutscht und die Short war gefolgt. Ken war zu keiner Bewegung fähig. Ryo legte eine Hand um Ken Nacken und zog ihn zu sich hinunter. Er leckte Ken über die glänzenden Lippen und mit der andern freien Hand griff er nach Ken Erregung . Ryo begann seinen Hand zu bewegen und glitt mit der Zunge in Kens Mund wo er einen kleinen Krieg anzettelte. Kens Körper zitterte unkontrolliert bei Ryos Berührungen und er stöhnte an Ryos Mund. Ryo löste sich ruckartig von Ken löste seine Hand hob diese und die andere zu Kens Gesicht und umfasste es. Ken atmete stoßweise und sein Blick war ganz verschleiert.

„Ich will mit dir schlafen Ken..!“ Ryo Stimme war leise aber bestimmt.

Ken erwachte aus seiner Starre hüpfte von Bett und entledigte sich in einem wahnsinnigen  Tempo seiner Klamotten. Ryo machte Platz und Ken kroch zu ihm unter die Decke. Eng umschlungen streichelten sie sich. Ken hatte gerade einen Kuss unterbrochen.

„Ryo.. ich.. weißt du ich möchte nichts lieber als mit dir zu schlafen aber ich hab keine Ahnung was ich machen muss.. ich meine soll ich bei dir oder?“ Ken klang verwirrt und eingeschüchtert. Ryo kicherte leicht und zog Ken noch näher an sich heran. (Ging das überhaupt noch? Bin ja schon still..^.^)

„Du bei mir natürlich.. ich würde dir nie einen schmerzenden Hinter zumuten..!“

Ken schien geschockt. „Du hast schon??“ entkam es ihm. Ryos Kichern nahm zu.

„Nein.. du bist mein erster !“ meinte er und hörte wie Ken erleichterte seufzte.

„Erklär mir was ich machen soll ich will dir unter keinen Umständen wehtun..!“ sagte Ken und saugte sanft an Ryos Hals. „Naja..!“ Ryo fiel es schwer so Sachen auszusprechen. Er wusste zwar wie es ging und hatte auch ein entsprechendes Hilfsmittelchen dennoch wurde er verlegen als er zu erklären begann. „Also.. zuerst solltest du mal zum Schrank gehen und von dort einen kleine Tube holen die unter den Pullis liegt.“

Ken sprang auf und hatte sie zugleich auch schon gefunden. Wieder an Ryo gekuschelt mit der Tube in der Hand fuhr Ryo fort. „Du solltest vorher mit deinen Finger…dann tut es später nicht so weh..!“ Ken konnte Ryos Verlegenheit regelrecht spüren und grinste. Er nahm Ryo und drehte ihn auf den Rücken dann stützte er sich auf und Schraubte die Tube auf.

Er drückte etwas von dem Inhalt auf seine Finger und verteilte alles.

Ryo hatte den Atmen angehalten. „Stell deine Beine auf.. und spreizten musst du sie auch..!“ flüsterte Ken heiser und Ryo schluckte. Langsam tat er was Ken gesagt hatte.

„Nicht erschrecken.. kalt..!“ warnte Ken und Ryo zuckte leicht zusammen als er Kens Finger an seinem Hintern spürte. „Wenn es weh tut sag was ja?“ forderte Ken und ließ dann vorsichtig einen Finger in Ryo gleiten. Ryo verkrampfte sich augenblicklich wurde aber lockere als Ken ihn sanft küsste. „Keine Angst.. bleib nur ganz ruhig.. dann tuts nicht weh..!“ beruhigte er Ryo und dieser nickte. Ken nahm nun den zweiten Finger und Ryo keuchte laut auf. „Alles ok.. soll ich aufhören?“ besorgt hielt Ken still. “Nein bitte nicht aufhören.. du hast da gerade einen Punkt erwischt.. das war überwältigen deshalb hab ich gestöhnt!“ Ryos Herz raste. Ken war etwas überrascht lächelte dann aber und bewegte seine Finger. Ryo stöhnte wieder. „Willst du es versuchen?“ wollte Ken wissen und Ryo stimmte zu.

Ryo drehte sich auf den Bauch und Ken legte sich über ihn. „Bin ich zu schwer?“ fragte er.

„Nein bist du nicht.. nun mach schon!“ ungeduldig drückte Ryo sich an Ken. Ken grinste vor sich hin und rückte sich dann in die richtige Position.

Als Ken in Ryo eindrang zuckte dieser kurz doch der Schmerz war sogleich wieder verschwunden. „Mein Gott! Kami!“ kam es von Ken und Ryo ging es nicht viel anders.

Ken stützte seine Ellbogen neben Ryos Schultern ab und fing an sich zu bewegen. Sie fanden schon bald ihren Takt und ihr Stöhnen wurde lauter. Ken biss Ryo in den Nacken und drückte sich so fest wie nur möglich an den Körper unter ihm. Ryo keuchte in seinen Polster und krallte sich ins Laken als Kens Bewegungen schneller wurden.

„So muss der Himmel sein!“ Ken war ganz dicht an Ryos Ohr und schickte mit diesen Worten Hunderte von Strömschlägen durch Ryos Körper.

Ryo und Ken befanden sich in einem Art Extase zustand und merken somit nicht wie sich unten ein Schlüssel ins Türschloss steckte und aufgesperrt wurde.

„Ryo!“ Ken erreichte seinen Höhenpunkt und Sekunden darauf auch Ryo den seinen.

Keuchend ,stöhnend und völlig außer atmen rutschte Ken von Ryo hinunter. Ken schloss Ryo in seine Arme und küsste ihn leidenschaftlich. Der Kuss schmeckte salzig und heiß.

Sie drücken ihre von Schweiß nassen Körper aneinander und küssten sich immer wieder tief.

„Ich liebe dich!“ hauchte Ken und nahm sogleich einen Lichtstrahl wahr der vorher noch nicht da gewesen war. Verdattert hob der den Kopf und schaute in zwei dunkle Gesichter die sie anstarrten. Ken war wie paralysiert. Er konnte nichts sagen. Das Licht ging an und Ryo schreckte hoch.

„Was habt ihr getan?“ schrie Himeko auf und war einem Zusammenbruch nahe. Ryos Vater war mit ein paar Schritten beim Bett und zog Ryo vom Bett. „Papa!“ schrie dieser auf.

„Zieh dir sofort was an!“ brüllte Shingo und Ryo schlüpfte so schnell er konnte in seine Short.

Ken war nun auch auf den Beinen und er zog sich ebenfalls an. Nun standen sie sich gegenüber und keiner sagte etwas bis Ken mutig das Wort ergriff.

„Mama.. ich ,ich liebe ihn!“ sagte er und erntete einen vernichtenden Blick seiner Mutter.

„Und ich liebe ihn!“ das war Ryo der gesprochen hatte. Patsch. Das hatte gesessen. Ryo taumelte zurück und hielt sich den Kopf. Blut tröpfelte aus seinem Mundwinkel und er sah seinen Vater schockiert an. Sein Vater war ebenso schockiert über das was er eben getan hatte und ging aus dem Zimmer. Himeko folgte ihm.

Ken lief zu Ryo und zog ihn auf die Beine. „Ryo.. Koi? Geht’s? Mein Gott du blutest ja!“ meinte Ken und führte Ryo zum Bett.

„Es geht schon..!“ Ryo wischte sich das Blut weg und schaute Ken verzweifelt an.

Dieser nahm ihn einfach in die Arme und streichelte ihm zärtlich den Rücken.

„Ich liebe dich!“ flüsterte Ryo an Ken Ohr. „Ich liebe dich auch..!“

 

 

Himeko hatte sich auf der Couch niedergelassen und starrte ihren Mann verbittert an.

Dieser seufzte gequält und legte eine Hand aus seine Stirn.

„Sie tun mir leid…sie können doch nichts dafür ich meine!“ setzte sie an und Shingo schnaubte durch die Nase. „Ach ja.. weißt du Ryo ist jetzt fast 18 Jahre alt und er hat mir nicht mal gesagt das er schwul ist! Hatte er Angst vor mir angst ich würde ihn hassen?“

Himeko setzte sich zu ihren Mann. „Ken hat mir auch nie etwas gesagt.. Schatz ich denke sie hatten einfach nur große Angst und ich kann sie auch verstehen. Stell dir mal vor wie sie fühlen müssen?“ „Ich weiß auch Schatz.. aber was wollen wir denn nun tun?“

„Hm.. Schatz.. ich meine.. eine Heirat.. na ja existiert eigentlich doch nur auf dem Papier und wenn wir.. ich meine dann wäre es nicht mehr verboten das sie sich lieben..!“

„Das würdest du tun? Würde es dich nicht stören die zwei zusammen zu sehen?“ fragte er.

Himkeo schüttelte den Kopf. „Nein immerhin scheit Ryo ,Ken sehr gut zu tun und wenn sie sich lieben möchte ich sie nicht trennen verstehst du?“

Er nickte und lächelte dann. „Ja ich will auch nur das Ryo glücklich ist.. und wenn er es mit Ken ist.. von mir aus..!“

 

 

Sommerfest. Nur noch ein paar Stunden dann würden die Ferien beginnen. Die Band war schon eilig an den Vorbereitungen und Ken wich Ryo nicht von der Seite. Sie hatten es in der Schule immer noch verheimlicht wollten aber an diesem Tag damit aufhören. Ken stand bei Izumi und betrachtete Ryo wie er sich gerade die Gitarre umhängte.

´Dieses mal werde ich hier bleiben und dich hören Koi´ dachte er verschmilzt und Izumi fragte sich warum Ken so blöde grinste.

Die Schüler und Eltern hatten sich nun alle auf der großen Wiese versammelt und der Direktor trat auf die Bühne. „Meine Damen und Heeren liebe Schüler und Schülerinnen es freut mich ihnen unsere Schulband ankündigen zu dürfen und wünsche ihnen viel Spaß mit den „Twisters!“

Tosender Applaus. Mako sprach etwas ins Mikro und es wurde still.

„Zuallererst.. möchte ich jemanden danken. wenn das gestandet ist! Also.. Hana.. danke ich liebe dich Süße!“

Ein raunen ging durch die Zuschauer und Hana hüpfte erfreut auf und ab.

„ICH DICH AUCH!“ brüllte sie und Mako wurde leicht rot. „Ich möchte auch etwas sagen!“ meldete sich nun Ryo zu Wort. Ken grinste er wusste schon was jetzt kam. Izumi der neben ihn stand ahnte nichts.

„Ich möchte jemanden dieses Lied widmen das wir gleich spielen werden.. es heißt „A Minute without you“  und gehört den Hanson. Ken dieses Lied ist nur für dich. A Shiteru Koi!“ hauchte Ryo ins Mirko und begann dann zu spielen.

Ken formte seine Lippen zu einem „Ich dich auch!“ Ryo sah es und grinste bis über beide Ohren während Mako zu singen begann.

Shingo und Himeko tanzten ausgelassen und waren glücklich darüber das ihre Söhne glücklich waren. Die Blicke der Leute und das Getuschel waren ihnen herzlich egal.

Izumi konnte sich kaum auf den Beinen halten. „Ist das sein ernst?“ keuchte er und Ken grinste nur. „Ja.. sein voller ernst!“ damit ließ er Izumi stehen und stellte sich direkt vor die Bühne. Als das Lied zu Ende war krabbelte er auf die Bühne und umarmte Ryo.

„Danke.. das war wunderschön!“ sagte er und Ryo lächelte. „Aber! ,so meinte Ken noch, Ich hab mich noch nicht genug bedankt!“ Er beugte sich vor und drückte seine Lippen auf Ryos.

Völlig in ihrer Welt versunken bekamen sie gar nicht mit wie Mako ins Mirko lachte.

„Tja.. da müssen wir wohl etwas auf unsern Ryo warten…da kann ich nur sagen… wenn das kein richtig heißer Summer wird?“

 

 

 

„Cause when the Minutes seem like Hours and the Hours seem like Days… Then a week goes by you know it takes my breath away…All the Minutes in the World could never take your Place.. There´s one-thousand-four-hundred-forty Hours in my Day…!”

 

 

                                                      »»OWARI»»

 

So das wars meine erste Original!! Ich hoffe es hat euch gefallen und möchte nun einigen danken und zwarrrr….

Ich danke der Firma Rauch die mich mit genügend Eistee versorgt hat..^_^ Ich danke den Leuten die Lindenblüten pflücken und Tee draus machen (bin ja krank *hust*) Er ist gar nicht mal so schlecht bis auf das ,dass man alle 10 Minuten aufs Klo rennt!

Ich danke Tempo und Softies.. meinem allerliebsten Knuffel für ihre liebe Kritik!! *knuddel dich ganzzz fest* Ich danke meiner Uhr die mir sagt das es jetzt 2uhr 27 am Morgen ist…ich danke Hanson und Thomas. D für die Songs. Xavier Naidoo der mich mit „Wo willst du hin“ in eine Depri Stimmung versetzt hat (ich musste abdrehen sonst hätte ich wieder jemanden krepieren lassen!) *giggle* Alanis Morisette die mich mit „ Ironic“ und „You Lern“ wieder auf andre Gedanken gebracht hat!! Ansonsten noch Linkin Park für Pappercut *lechtz*

Natürlich danke ich auch noch jedem.(oder was auch immer) Die ich jetzt einfach so vergessen hab!

So ich würde mich auf C & C freuen und danke schon mal im Voraus!

Für Rechtschreibfehler übernehme ich keine Haftung.. man ist schließlich nicht Gott!^.^

 

Eure Makoto _Chan © ( 22.02.2002)

 

 

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