Autor:                    Julia

E-Mail:                  [email protected]

Titel:                      Weinachten ohne dich

Serie:                    Gundam WIng

Rating                   PG 16

Pairing                  1x2

Warnungen:                yaoi, angst, depri bzw. sad, lemon

Disclaimer:                          Gundam Wing und die dazugehörigen Figuren gehören leider nicht mir sondern Tokita/Yadate/Tomino und diversen Firmen. Ich leihe sie mir nur aus und Treibe meinen Unfug damit. ^___~ Außerdem handelt es sich um eine Fanfic, ich mache also keinen Profit damit.

Kommentar:                Seltsam, schon die zweite Fanfic die ich in dieser Art schreibe. Normalerweise schreibe ich nur kitschige und lustige Geschichten. Aber ich musste mir meinen ganzen Frust von der Seele schreiben *seufz*

 

Ich hoffe ihr schreibt mir viele Comments!

 

Widmungen: Ich liebe dich, das weißt du. Ich wünschte du könntest Weihnachten bei mir sein.

 

 

Morgen ist Weihnachten. Ich liebe dieses Fest. Geschenke. Leuchtende Kinderaugen. Geschmückte Straßen. Weihnachtsmärkte...Du wirst nicht da sein. Ich hasse dieses Fest. Was ist schon das Fest der Liebe wenn ich es nicht mit dir verbringen kann? Du bist hunderte Kilometer von mir entfernt und ich kann dich nicht erreichen. Kann nichts gegen den Schmerz tief in meiner Brust tun. Kann dich nicht halten, nicht bei dir sein. Ich will bei dir sein, dich umarmen. Ich seufze laut und lasse mich auf unser Bett fallen. Scheiss auf Weihnachten. Was zählt es schon Geschenke zu bekommen und fröhlich zu sein wenn du nicht da bist? Das ist so verdammt typisch für dich kurz vor Weihnachten weg zu müssen. Ich wünschte ich könnte dich dafür hassen, aber ich kann nicht. Meine Liebe zu dir ist zu groß. Ich umarme deinen Polster und vergrabe meine Nase in dem weichen Stoff. Er riecht nach dir und ich pfeffere das Kissen in die nächste Ecke. Verdammt noch mal. Wie kannst du mir das nur antun? Weißt du denn nicht was Weihnachten für mich bedeutet? Ist es dir egal das ich dich liebe? Liebst du mich überhaupt? Ja natürlich ich weiß es auch wenn du es noch nie gesagt hast. Tut mir leid. Ich fühl mich nur so...alleine. Einsam, verlassen, vergessen. Wirst du wenigstens anrufen? Nein natürlich nicht. Zu gefährlich. Ich betrachte das einzige Foto von dir das ich besitze. Ich hauche einen kleinen Kuss darauf. Was die Anderen wohl denken würden, wenn sie mich so sehen könnten? Ein kleines Lächeln huscht über mein Gesicht. Du siehst nett aus auf dem Bild, lächelst sogar. Ich frage mich wie ich dich dazu bekommen habe. Von unten kann ich Gelächter hören. Ich bin froh das die Anderen glücklich sind. Quatre und Trowa feiern Weihnachten das erste Mal gemeinsam und Wufei hat Treize eingeladen. Seltsam, diesen Kerl hier zu haben. Ich weiß das dir das auch nicht gefallen würde. Auch wenn der Krieg längst vorbei ist, unsere Arbeit geht weiter. Ob ich nach unten zu den Anderen gehen soll. Nein, ich schüttle entschieden den Kopf. Ich habe jetzt keine Kraft für meine aufgesetzte Fröhlichkeit. Nur du weißt wie ich wirklich bin. Nur du kennst mich. Nur du.... Ich will das du da bist. Seit einer Woche bist du weg. Wirst erst nach Silvester wieder da sein. Es tut so weh Heero! Warum, warum ausgerechnet du? Und dann auch noch bei ihr! Ich gebe ein verächtliches Schnauben von mir. Warum musst du ihren Bodyguard spielen? Bei der König der Welt! Pha! Diese...Mir fallen eine Menge Wörter für sie ein. Du musstest ja gehen! Hättest du nicht einen der Anderen schicken können? Nein du wolltest ihnen das Weihnachtsfest nicht vermiesen, ne? Dafür mir. Ich kann dir nicht mal wirklich böse sein. Sie wollte ja das du kommst. Wenn ich nur daran denke das sie....Ich hasse sie. Wenn ich könnte würde ich sie umbringen. Wenn sie dich auch nur anfasst werde ich es tun Heero. Ich scheisse auf Gefängnis, Krieg oder sonst was. Du gehörtst mir! Nur mir! Ich wünschte sie würde es endlich einsehen. Mir nur mir. Du wirst Weihnachten mit ihr verbringen. Das Fest der Liebe mit einer verhassten Person. Armer Hee-chan. Weihnachten allein. Oh ja da sind die Anderen. Aber ich kann sie nicht ertragen. Glücklich, verliebt wie sie sind. Ich schließe meine Augen und verdränge alle Gedanken aus meinem Kopf. Ich wünschte du wärst hier.

 

Als ich aufwache ist es draußen bereits taghell. Ich rapple mich auf und gehe zum Fenster. In der Nacht muss es stark geschneit haben. Quatres Garten ist eine einzige weiße Maße. Noch total rein und unberührt. Es erinnert mich an dich, so banal es auch klingen mag. An unser erstes Mal. Du warst so rein und unschuldig. Jungfräulich wie der frische, weiße Schnee. Ich hätte nie gedacht das der perfekte Soldat noch unschuldig sein könnte. Ich erschaudere als ich an deine zarten, zaghaften Berührungen von damals denke. Heute vor einem Jahr. Zu Weihnachten. Als ich endlich den Mut aufgebracht habe, dir zu sagen was ich für dich fühle. Das war ein Weihnachten. Uh wow. Deine weiche braune Haut, die vor Schweiß glänzt. Dein nachgiebiger Körper der sich fest gegen meinen presst. Dein nackter Körper der sich stöhnend unter mir windet. Ein Schauer geht durch meinen Körper und ich presse mein Gesicht in den kalten Schnee auf dem Fensterbrett. Es hilft ein wenig, meine aufkommende Erregung nimmt ab. Ich schließe das Fenster und gehe hinunter zu den Anderen. Fröhlich lachend sitzen sie um den Baum und warten auf mich. „Morgen Duo!“ Quatre sieht glücklich aus. Kein Wunder liegt er ja auch in Trowas Armen. Trowa lächelt mir leicht zu und Wufei nickt begrüßend. Ich bin froh das wenigstens sie da sind. Treize kommt aus der Küche und setzt sich zu Wufei. Ich zucke ein wenig zusammen bei seinem Anblick. Es ist so verdammt seltsam in hier zu haben. Ich glaube ich fürchte mich sogar ein wenig. Wo sind deine starken Arme die mich beschützen? Ich seufze laut und schüttle den Kopf. Verdänge die Gedanken an dich, versuche es zumindest. So wirklich gehst du mir nie aus dem Kopf. Die Anderen sehen mich besorgt an und ich zwinge mich zum Lächeln. Die Geschenke werden verteilt. Als erstes ist Quatre dran. Ich hab ihm einen Schal geschenkt, der Junge rennt ständig ohne herum. Von Trowa bekommt er ein Tee-set und von Wufei und Treize ein Buch. Trowa bekommt einen grünen Pulli, ein Buch über Messerpflege, was hätt ich ihm auch schenken sollen und ein Lederarmband. Wufei schenke ich einen neuen Schleifstein für seine Katana. Ich achte nicht mehr darauf was die Anderen ihm schenken. In meiner Hosentasche ist dein Geschenk. Ich würde alles dafür geben, könntest du es heute bekommen. Genau heute, ein Jahr nachdem wir zusammengekommen sind. Die kleine Schachtel drückt ein wenig, aber ich bewege mich nicht. „Duo?“ Quatres helle Stimme reißt mich aus meinen Gedanken und ich sehe fragend auf. „Du willst doch dein Geschenk auch haben, oder? Wir schenken dir heuer alle gemeinsam etwas. Treize hat uns dabei sehr geholfen,“ Ich zucke mit den Schultern. Alles was ich will bist du Heero. „Es ist in deinem Zimmer Duo. Es war ganz schön schwer da rein zu bekommen ohne das du es bemerkst.“ Ich frage mich langsam wirklich was die Jungs mir schenken. Egal. Ich nicke und steige die Treppe hinauf. Was immer es ist es kann dich nicht ersetzen. Ich öffne meine Zimmertür und erstarre.

 

Du stehst mitten im Raum. Völlig nackt nur mit einer roten Nikolausmütze auf den Kopf und einer roten Schleife um den Körper. Ich schluckte. Bis du wirklich da, oder habe ich zuviel Punsch getrunken? Du deutest auf die breite Schleife auf deinem Bauch. „Willst du dein Geschenk nicht auspacken Geliebter?“ Deine Stimme ist leise und heiser. Sie jagt einen Schauer durch meinen Körper und lässt mich leise aufstöhnen. Ich schließe die Tür hinter mir und reiße dich an mich. „Heero!“ Du lächelst mich an und reibst dich an mir. Sofort werde ich hart. Was tust du nur mit mir? Wo ist deine Unschuld geblieben? Dein gieriger Mund senkt sich auf meinen und ich schiebe meine Zunge zwischen deine willigen Lippen. Ich ziehe die Schleife von deinem Körper und entledige mich meiner Kleidung. Nackt und engumschlungen lassen wir uns aufs Bett fallen. Gott wie ich diesen Körper vermisst habe. Du bist so weich und so....Ich kann nicht mehr denken als deine Lippen sich plötzlich um meine Erregung schließen. Ich habe das Gefühl ich müsste sterben als du zu saugen anfängst. „Hee-chan.....Koibito...“ Du siehst auf und lächelst mich an, bevor du mit dieser süßen Qual fortsetzt. Ich schreie auf und ergieße mich in deinen Mund. Ich spüre wie du alles von meinem Saft schluckst und ich werde sofort wieder hart. Benommen spüre ich wie du mich herum drehst und fast schon brutal in mich eindringst. Wir haben es heute beide eilig. Normalerweise nehmen wir uns mehr Zeit, doch wir sind beide ausgehungert, gierig. Du stößt kräftig in mich und wickelst eine Hand um mein steifes Glied. Als du tief in mich stößt, streifst du diesen Punkt in mir und ich sehe Sterne vor mir. Ich höre dein Stöhnen und es macht mich unendlich glücklich. Ich kann spüren wie du dich in mir ergießt. Ich verkrampfe mich und komme kurz darauf ein zweites Mal. Erschöpft gleitest du aus mir hinaus und kuschelst dich an mich. Dein Kopf legt sich auf meine Brust und du hältst meine Hand. Ich unterdrücke die aufkommenden Tränen und danke den Anderen still. Ich bin ihnen definitiv etwas schuldig. Plötzlich fällt mir etwas ein. „Ich hab noch ein Geschenk für dich Hee-chan.“ Schläfrig siehst du auf und lächelst mich an. Eins deiner selten Lächeln. Es läst mein Herz warm werden. „Noch eins?“ Ich kichere und krabble zu meiner Hose. Mit der kleinen Schachtel komme ich zurück und drücke sie dir in die Hand. Du öffnest sie und starrst mich entsetzt an. Mein Atem setzt aus. Ist es etwa nicht das was du willst Heero? War meine Entscheidung falsch? Ich dachte du liebst mich. Heero bitte...Brich mir nicht mein Herz. Du nimmst den schmalen Ring aus der Schachtel und hältst ihn hoch. Einen Augenblick glaube ich das du ihn angewidert von dir werfen wirst, doch dann streifst du ihn über deinen Ringfinger und ziehst mich an dich. „Wo ist der zweite?“ Ich lächle unter Tränen und du siehst mich besorgt an. Ich schüttle den Kopf und halte meine Hand hoch. Du nickst und küsst meine Tränen weg. „Danke Heero.“ „Ich liebe dich Duo!“ Das ist das schönste Weihnachtsfest meines Lebens.

 

Owari

Hosted by www.Geocities.ws

1