Titel: Ein Schritt vor und zwei zurück...
Autor: GinaAkari/GiaSheeneDarkstealer
E-Mail: [email protected] oder [email protected]
Widmung: Engel sind rein, so sagt man... Doch du bist reiner, als tausend
         Engel... Du weißt, daß ich Dich meine...
Fanfiction: Gundam Wing
Rating: PG
Warnung: [songfic] [depri] [lime-wenn überhaupt... Ansichtssache...]
Kommentar: Tja, was passiert, wenn man zuviel Mucke hört und dabei immer nur an          
           irgendwelche Animecharas denkt?! Antwort: Hier! *g* Bitte, bitte gebt
           mir ein Kommentar hierzu! *bettel*
Pairing: 1x2
Disclaimer: Die Rechte für Gundam Wing und den Song liegen bei den jeweiligen
            Erfindern, Besitzern, etc. Wie immer will ich nicht gegen das
            Copyright verstoßen und ich verdiene hiermit auch kein      
            Geld........!!!

                  


Ich sehe dich unter mir... Du hast die Augen zusammengekniffen und rührst dich nicht unter meinem festen Griff, der dich auf den Boden gedrückt hält... Doch! Wenn ich genau bin, zitterst du... Ich merke es kaum, weil ich nach Luft ringe-immer noch etwas angestrengt...

Du bist blaß, Schatz... Ich weiß, du hast dich erschrocken... Es ist meine Schuld... Wieso habe ich dich wieder geschlagen?! Warum nur?! Weil du versucht hast einen Scherz zu machen? Wie dumm!

Es ist schön, daß du mich fröhlich sehen willst! Weißt du das? Wie solltest du? Ich habe es dir nie gesagt! Ich will ja von dir festgehalten werden, dir meine Schwäche zeigen... Warum kann ich es nicht? Ich wünsche mir nichts sehnlicher, als dich glücklich zu machen...

Dein Atem immer noch unruhig... Ich weiß, daß du Angst hast... Angst vor mir... Nein, nicht vor mir, nur vor meinen Schlägen... Warum raste ich immer so schnell aus? Ich verstehe es selbst nicht... Ich will dir doch keine Angst machen! Bitte... das... das mußt du mir glauben!

"Heute morgen war es kalt in mir, ein Gletscher in meinem Herzen... Ich ging hinaus um die Sonne zu spür'n, doch sie konnte mich nicht wärmen... Wir sagten uns so viele harte Worte und wollen scheinbar nicht lernen: Wir spielen immerzu das gleiche alte Stück..."

Ich konnte diesen Anblick nicht ertragen... Ich bin weggerannt-so wie immer... Du liegst sicher noch immer auf dem Boden, unter dir die weiche, weiße Auslegware, die befleckt ist, mit deinem Blut... Blut, das ich zum Fließen brachte... Und du weinst... Ich weiß, daß du weinst... Du tust es nie vor mir, aber ich weiß es trotzdem... Ich liebe dich zu sehr, um es nicht zu bemerken...

"Ein Schritt vor und zwei zurück..."

Und alles meine Schuld, weil ich so dumm bin!

"Es sitzt ein Vogel dort in einem Strauch, doch er will nicht singen... Blumen im Garten scheinen ihre Farben zu verlieren... Ich stehe hier vor unsrem Haus, doch alles an was ich denke ist: Die gleiche Bühne, das gleiche alte Stück..."

Ich fühl' mich so schlecht! Der Druck, der mein Herz zusammenpreßt, scheint mich ersticken zu wollen... Es wäre besser! Ganz sicher! Egal, wie sehr ich dich liebe... Ich hab' nicht das Recht dich so traurig zu machen! Du mußt fröhlich sein, hörst du?!

"Ein Schritt vor und zwei zurück..."

Ich gehe auf dich zu, versuche meine Liebe zu dir zu zeigen... Und jedes mal flüchte ich wieder, wenn es angebracht wäre, es zu sagen... Sicher habe ich dir gesagt, daß ich dich liebe... Irgendwann... Ganz am Anfang... Am Anfang von allem...

Und du warst so glücklich... Und ich war glücklich, daß du glücklich warst...

"Jede Nacht das gleiche Spiel... Wer gewinnt und wer verliert?! Ein neuer Kampf und ich schlag' die Tür zu... 'Ne neue Schlacht in unsrem kleinen Krieg..."

Als ich heute Morgen aufwachte, warst du nicht da... Ich hab' dich gesucht...

Du saßt in der Küche, als ich sie betrat... Die engen, schwarzen Lederhosen hatten sich so dicht um deine wunderschönen, langen Beine gelegt... Der Oberkörper nackt und noch immer dieser süße und gleichzeitig herbe Geruch an dir... Deine langen Haare waren noch nicht gekämmt, sahen so zerzaust und verklebt aus... Und dieser Blick... Du sahst aus, wie eine Nutte... Wie meine persönliche Hure...

Und wie wir uns wieder abgeschunden haben, letzte Nacht... Immer reibst du dich an mir, nimmst mir meine Gier, indem du mir deinen Körper gibst...

Ich haße mich dafür, daß ich dieses Angebot jedesmal wieder annehme! Ich will nicht, daß du dich für mich zu etwas zwingst, was du gar nicht magst!

"Wenn ich mich seh' dann seh' ich nie den Mann, der ich so gerne wär' irgendwo auf unsrer Suche nach dem Glück..."

Nur hin und wieder... So innige, zärtliche Berührungen... Ja... Ja, tatsächlich... Manchmal nehme ich mich zusammen... Es sind die wenigen Momente, in denen ich wirklich glücklich bin-immer dann, wenn ich weiß, daß ich das Richtige tue und du dich wohlfühlst... Ich will dir immer dieses Gefühl geben, diese Wärme...

Und ich bin so verdammt schwach... Kann mich selbst nicht beherrschen... Wenn du mich doch töten würdest... Ich töte dich! Mit jedem kalten Blick, jeder festen Berührung...

Du hast Angst vor mir... Ich habe Angst vor dir... Du liebst mich so sehr, daß es wehtut... Weil du dich immer wieder von mir verletzen läßt...

Aber weißt du, wie sehr es auch mir schmerzt?! Es sticht... so grausam... in... mein Herz! Wenn du doch nur den Schmerz in  mir sehen könntest... Dann würdest du dich vielleicht wenigstens etwas besser fühlen... Weil du sehen würdest, daß ich es nicht will... Ich will dir nicht wehtun!

"Jetzt seh' ich Dich hier vor mir steh'n, spür' Deinen Blick mich durchdringen..."

Mit dem Rücken zu dir gewand stehe ich da, erstarre in der Bewegung... Meine Finger bleiben auf die Blüten der weißen Rose liegen, die ich gerade berührt habe...

Der ganze Busch voller weißer Rosen, die so wunderschön und rein aussehen, wie du...

Den Garten habe ich nur für dich angelegt... Ich wollte dir damit eine Freude machen... Und ich erinnere mich, wie du mir damals um den Hals gefallen bist...

Ich habe nicht bemerkt, daß ich meinen Mittelfinger an den Dornen gestochen habe, doch du siehst es... Langsam nimmst du meine Hand, führst sie zu deinem Mund und ich drehe mich zu dir...

Die Tränen sind aus deinen Augen verschwunden, doch ich sehe noch immer ihre glitzernde Spur auf deinen Wangen... Dein Blick liebevoll und doch eine versteckte Spur von Wut...

Ich weiß, ich sollte mich entschuldigen, doch ich kann einfach nicht... Kein Wort bringe ich über die Lippen... Doch du bist nicht böse... Du verzeihst mir immer...

Langsam berührst du mit der Zunge meine Fingerkuppe, leckst das Blut ab... Und... du lächelst!

Du bist so schön... so wunderschön... Dieses Lächeln von dir vertreibt all die düsteren Gedanken in mir...

"Mmh, wir sollten keine Zeit verlier'n... Das Leben geht so schnell vorbei..."

Wir sollten usn lieben und in dieser Liebe glücklich sein...

Deine indiogofarbenden Auge strahlen mich an, mit einem Glanz, gegen den selbst Diamanten stumpf aussehen... Ich laße mich darin fangen... Und willenlos folge ich dir in unser Schlafzimmer...

Deine Berührungen, dein Lächeln... So herrlich warm...

Als ich aufwache, liegst du neben mir... Dein Gesicht ist in meine Brust vergraben... Es tut so gut, deine nackte, warme Haut auf meiner zu spüren... So friedlich liegst du da und schlummerst... Fast wie ein kleines Kind... Und so rein... So unschuldig... So siehst nur du aus, Duo...

Mit meinen Fingern fahre ich vorsichtig über dein langes, geöffnetes Haar... Es scheint wie ein zartes Tuch aus Seide über die dünnen Laken zu fallen, in die wir gewickelt sind...

"Letzte Nacht hielt ich Dich in meinen Armen, der Moment schien nie zu enden und wir tauchten wieder ein in unser Glück..."

Ja... Letzte Nacht habe ich sie wieder gespürt, diese Zärtlichkeit... Und voll Liebe und neuer Hoffnungen waren die Berührungen... Und ich war ganz sanft zu dir... Es war so leicht... Ich wünschte, es könnte immer so sein...

"Ein Schritt vor und zwei zurück... Ein Schritt vor und zwei zurück... Ein Schritt vor und zwei zurück..."

Und irgendwann nur noch ein Schritt nach vorne, weil ich es schaffe meine wahren Gefühle für dich zu zeigen... Und nur sie...

~Owari~

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