Titel: Mit Dir
Autor: GinaAkari/GiaSheeneDarkstealer
E-Mail: [email protected] [email protected]
Widmung: Juli-chan, weil ich dich liebe und Birthe-chan, weil es 1x2 ist! *smile*
Fanfiction: Gundam Wing
Rating: PG-16
Warnung: [yaoi] [songfic] [lemon] [rom?]
Pairing: 1x2
Kommentar: Mal wieder eine Songfic auf Wunsch. Wußte nicht, daß Deine Wünsche
auch immer komplizierter werden, Juli-chan! *g* Auf jeden Fall: Ganz großes Danke!
Ohne dich hätte ich diese Story nicht geschrieben und das würde ich irgendwie
bereuen!
Disclaimer: Gundam Wing gehört Bandai, Sunrise, etc. "Mit Dir" gehört
"Freundeskreis". Ich leihe mir die Figuren und den Song nur aus.
Keine Geldmache damit und gegen das Copyright will ich auch nicht verstoßen!
*Mit dir steht die Zeit still. Du bist was ich will! Spürst du was ich fühl'?
Denn was ich fühl' ist real. Es ist mehr als nur ein Spiel... Ich lieb' deinen
Stil, deinen Sexappeal! Komm' relax mit mir! Ich will nichts tun, was du später
mal bereu'n wirst, doch heut Nacht brauch' ich 'n bißchen mehr als
Freundschaft... Bitte schau' mich nicht so an! Deine Blicke sind gefährlich!
Ehrlich: ich begehr' dich...*
Der Mond sendete seine Lichtstrahlen durch das große Panoramafenster in Duos
Zimmer. Alles war dunkel, nur ein Stück des großen, weichen Bettes wurde von
einem, fast mystisch wirkendem, Schimmer überzogen. Duo sah zu Heero hinüber,
der, mit nacktem Oberkörper, ihm gegenüber saß. Seine Lippen waren etwas geöffnet,
die Muskeln zwar nicht so hart angespannt, wie sonst, doch immer noch versuchte
der perfekte Soldat sein Gesicht zu wahren.
Duo beugte sich etwas nach vorne, fuhr mit zwei Fingern sanft die Konturen
Heeros Lippen nach. Sie waren so weich und sinnlich, wie Duo es sich nicht
einmal zu träumen gewagt hätte.
Träume... in ihnen hatte er Heero oft so gesehen, doch er hätte nie damit
gerechnet, daß es wirklich einmal so weit kommen würde... Heero, fast nackt, in
seinem Bett...
Duo blinzelte. Sein Herz schlug schneller, als er sah, daß Heero immer noch bei
ihm saß. So lange schon begehrte er ihn, wollte bei ihm sein, seine Hand
halten, den perfekten Körper dieses so perfekten Jungen an seinem spüren, durch
das struppelige, dunkelbraune Haar fahren, von ihm gehalten werden, ihm Halt
geben, eins werden mit ihm...
Sie waren zusammen auf dem Ball gewesen: Alle fünf Piloten der Gundams. Heero
hatte sich etwas abseits niedergelassen und Duo war zu ihm gegangen, hatte ihn
etwas aufheitern wollen, da er wußte, wie sehr sein Freund solche
Veranstaltungen haßte. Ja... sein Freund... Duo wollte immer schon, daß Heero
mehr war, als sein Freund.
Und diese Nacht? Heero war da, war bei ihm, war ihm einfach mit auf sein Zimmer
gefolgt.
So angestrengt Duo auch nachdachte, er hatte keine Ahnung mehr, wieso
eigentlich. Er hatte ein paar Witze gemacht, sie hatten Wein getrunken,
irgendwann hatte Heero begonnen auf Duos Witze einzugehen und selbst einige
Kommentare abzugeben, die Duo äußerst amüsant fand. Und er hatte sich
gewundert. Gewundert, weil diese versteckten Witze nicht von irgendwem kamen,
sondern von diesem, sonst so stoischem, Piloten des Wing Zero...
Irgendwann hatte Heero ihn gefragt, was er noch machen wolle, an diesem
angebrochenen Abend und er hatte erwidert, daß er es nicht wisse. Ein
Schmunzeln hatte sich um Heero, sonst scheinbar unbeweglichen, Mundwinkeln
gelegt und er war ihm einfach auf sein Zimmer gefolgt. Die Bewegungen
geschmeidig und elegant, wie die einer Katze...
Und nun saßen sie sich gegenüber, sahen sich beide tief in die Augen und doch
waren sie unsicher... Indigo suchte eine Antwort in kobaltblauen Augen und
kobaltblaue Augen suchten eine Frage auf die Antwort in ihnen in diesen
leuchtenden Opalen...
Duo legte vorsichtig seine Lippen an Heeros Hals, küßte ihn.
In dieser Nacht würden sie mehr sein, als Freunde. Alles, worauf Duo so lange
gewartet hatte, würde in Erfüllung gehen. Doch er hatte Angst. Angst davor,
Heero zu überfordern, ihn durcheinander zu bringen. Angst auch davor, daß Heero
bereuen könnte, was sie tun würden, daß er ihn hassen würde...
*Mit dir steht die Zeit still. Du verwirrst mich, bist zu viel für mich...
Spür' wie du meinen Willen brichst. Ist es mehr als nur ein Spiel? Leg' die
Karten auf den Tisch! Meinst du, ich bleib' kühl, wenn du bei mir bist?! Ich
will nichts tun, was ich später mal bereu'n werd', doch heut' Nacht brauch ich
'n bißchen mehr als Freundschaft... Deine Küsse machen süchtig! Nimm Rücksicht!
Ich weiß du bist berüchtigt...*
Heero streckte seinen Hals etwas, so daß Duo ihn mit seinen Lippen und seiner
Zunge besser verwöhnen konnte. Wie hatte dieser Junge es nur geschafft, ihn so
in seinen Bann zu ziehen? Er wußte es nicht, doch er wußte, daß er mehr von ihm
wollte, als nur Sex. Er würde sich nicht wehren mit ihm zu schlafen, doch er
wußte, daß es ihm furchtbar wehtun würde, wenn er danach wieder gehen mußte...
*Komm' her, komm' her... Komm' näher, komm' näher...*
Duos Hände schlangen sich langsam um Heeros Rücken, seine Hände rutschten an
den starken Schulterblättern hinunter... Dessen Lippen legten sich an Duos Hals
und er begann ihn gierig zu küssen, dabei etwas zu keuchen.
'Heero...'
*Baby, Baby, du bist smooth wie Kamasutra ...pschhht... sonst hört uns deine
Mutter! Denk' nicht ich sei unverwundbar..."
Duo wußte genau, daß Heero vor ihm nie jemanden gehabt hatte, mit dem er so
weit gegangen wäre. Er kannte diesen sonst so kalten Piloten schon so lange,
wußte mehr von ihm, als er es wahrscheinlich selbst tat.
'Heero... Mein Herz könnte platzen... Ich... Du...'
'Du küßte mich. Kannst du meinen Herzschlag spüren? Fühlst du, wie es rast,
Duo?! Ich hab' mich nie zuvor so gefühlt... so... unsicher und doch... Es ist
so wunderschön... so heiß... Was du machst, machst du gut, auch wenn du es
nicht weißt...'
'Ich berühre deinen Körper... Meine Finger gleiten sanft über dein
Schlüsselbein, zu deiner Brust hinab... Du bist so schön... Weißt du das,
Heero? So wunderschön... Du zitterst etwas. Hm... Man kann es kaum sehen, aber
es ist nicht zu leugnen. Hast du Angst? Sag' mir, was in die vorgeht-bitte,
Heero!'
Duo verwöhnte Heero mit zärtlichen Streichelein, drückte ihn sanft aufs Bett
hinunter. Der Atem des sonst so selbstsicheren Piloten schien für einen Moment
auszusetzen, als er ihm auch noch die Shorts vom Leib zog. Ganz langsam und mit
federleichten Berührungen striff er sie von seinen Lenden, seine Beine
hinunter.
Das kleine Stocken in Heeros Atmen wurde sofort von Duo bemerkt. Er kroch etwas
zu ihm hoch, streichelte die dunkelbraunen, struppigen Haarsträhnen aus seinem
Gesicht.
'Ich will nicht, daß du Angst hast, Koi...'
Duos Augen sahen Heero aufmunternd an. "Möchtest du oben, oder unten
sein?", fragte er ruhig, bemerkte, wie Heero kurz nachzudenken schien,
etwas schluckte, dann seine Antwort hauchte. Er sprach nicht, wie sonst, in
emotionsloser Tonlage. Seine Stimme war nur ganz leise, ein unsicheres
Flüstern. "Oben..." Duo nickte.
'Es macht mir nichts aus, unten zu sein, Heero...' Duo wußte, daß es mit Heero
wahrscheinlich etwas wehtun würde. Heero hatte noch keinerlei Erfahrungen,
wußte nicht, wie er es anstellen sollte. 'Für dich ertrage ich jeden Schmerz!
Ich bin gern unten, wenn du dich dann besser fühlst!'
Langsam zog Duo Heeros Kopf etwas näher an seinen, küßte ihn lange. Er sah den unsicheren
Blick in den kobaltblauen Augen, der verschwand, als er seine Lippen auf die
des dunkelhaarigen Jungen unter sich drückte. Die Augen geschlossen haltend,
entspannte er sich, als Duo mit zarten Streicheleien Heeros Nippel verwöhnte.
Sie wurden immer fester unter seinen Händen und er hörte Heero leise keuchen.
"Maxwell..." Duo horchte auf, als er hörte, wie Heero leise seinen
Namen stöhnte. Das war mehr, als er erwartet hatte. Er fühlte, wie die warmen
Hände seinen Seiten entlang glitten, ihn fast schwach berührten und dieses
Gefühl der fast über ihn dahinschwebenden Bewegungen jagten ihm einen heißen
Schauer durch den Körper.
'Duo... ich... ich weiß nicht weiter... Sag' mir, wenn ich was falsch mache...
Bitte!'
Er wollte es! Er wollte es wirklich! Heero wollte Duo lieben, aber er wußte
nicht, was er tun sollte. Er hatte oft schon in Zeitschriften oder im Fernsehen
Pärchen gesehen, die miteinander schliefen, aber das waren immer nur
heterosexuelle Partner gewesen.
Ganz langsam streifte er Duo seine Shorts ab, wagte sich nicht wirklich, ihn
dabei anzusehen. Er ließ das Stück Stoff einfach neben das Bett fallen. An sein
Ohr klang Duos Keuchen, als sie sich sanft aneinander rieben. Es war nicht so
zurückhaltend wie Heeros. Und er konnte seine Erregung fühlen. Sie rieb sich an
seinem Oberschenkel, brachte ihn selbst dazu, noch mehr in seinem Verlangen zu
versinken.
*Baby, Baby, meinst du nicht das wir zu weit geh'n?! Wird das mehr als nur ein
One night- stand, oder willst du mich nur haben, um deinen Homies davon zu
erzählen?*
Für Duo war es inzwischen nebensächlich geworden, ob Heero ihn nur wollte, um
seine Lust zu stillen, das Unbekannte zu entdecken. Was zählte, war dieser eine
Moment!
*Mit dir bleibt die Welt steh'n. Denk' nicht, daß wir uns nicht wiederseh'n,
wenn sie sich morgen weiter dreht... Ich weiß, es ist schon spät. Soll ich
lieber geh'n, oder bei dir bleiben? Du bist mehr, als nur ein Zeitvertreib!*
'Duo... ich will dich nie wieder verlassen! Bitte sag', daß ich bei dir bleiben
darf! Bitte...' Heero schluckte etwas, küßte dann Duos Hals hinab, bis zu
seinem Schlüsselbein. Seine Blicke wanderten fast fragend zu Duo, bevor er
seine Nippel abwechseln leicht umschloß und liebevoll küßte.
*Ist es Einsamkeit, die aus deinen Augen spricht? Laß' die Zweifel sein und
genieß' den Augenblick! Auch ich brauch dich... Is' es nicht erstaunlich, wie
sehr du mir vertraut bist?*
'Du wirkst so eingeschüchtert, Heero... Was ist los mit dir? Du bist doch
genauso erregt, wie ich... Es ist nicht nur die Reaktion deines Körpers. Du
willst es wirklich, das weiß ich...
Mir fällt wieder ein, wie du damals die Wette gegen mich verloren hast. Du
mußtest bei dieser Gay-line anrufen. Ich seh' dein Gesicht immer noch vor mir.
Hochrot. Ich hab' gedacht, du würdest mich erschlagen, hab' dir angeboten, die
Wette sausen zu lassen... Du hast gesagt, du wärst ehrlich, hast es wirklich
getan, hast angerufen, in meinem Beisein.
Es war so süß, wie du kein Wort herausgebracht hast und den Hörer wieder
aufgelegt hast, knallrot im Gesicht. Deine Hände, die du zu Fäusten geballt
hast, haben gezittert, doch kein Schlag... Du bist einfach aus dem Zimmer
gegangen...
Schämst du dich, Heero? Wofür? Du bist wunderschön... Oder ist es, weil ich ein
Junge bin?'
"Heero?"
'Ich sehe dich an, als du ganz sanft meinen Namen flüsterst, sage nichts, doch
meine Augen fragen.'
"Möchtest du, daß ich meine Haare öffne?" 'Vielleicht fällt es dir
leichter, wenn ich mädchenhafter aussehe... Du scheinst einen Moment zu
überlegen, dann nickst du zaghaft. Ich lächele dich an und will das Band aus
meinen Haaren ziehen, doch du kommst mir zuvor, öffnest es, lockerst meinen
Zopf. Es fühlt sich atemberaubend an, wie deine Finger ganz vorsichtig und
behutsam durch meine langen, geöffneten Haare gleiten, Heero...'
*Mit dir bleibt die Welt steh'n. Werden wir uns wiederseh'n, wenn sie sich
morgen weiterdreht? Ich weiß, es is' spät, weiß nicht, was ich mach... Ich will
deine Leidenschaft nicht nur für die eine Nacht! Ist es Liebe, die aus deinen
Augen spricht? Zumindest spür' ich sie im Augenblick... Auch ich brauch' dich!
Es is' erstaunlich, wie sehr du mir vertraut bist...*
'Duo... Du siehst mich so lieb an, so glücklich... Mein Herz rast, als würde es
sich überschlagen wollen, wenn ich dich so sehe... Ich möchte dich glücklich
machen, möchte, daß es schön für dich ist, daß du mich liebst...
Langsam drehe ich dich auf den Rücken, küße deinen Rücken hinauf und hinunter.
Du stöhnst leise unter mir.'
*Baby, Baby, seitdem ich dich geseh'n hab', hab' ich gespürt, daß es passieren
wird. Was wir tun, kann nicht falsch sein-es ist mehr als du vielleicht
meinst...*
'Es ist, als hätte ich es schon beim Empfang gewußt. Du hast mich nicht sofort
mit diesem versteinerten Gesicht angesehen. Nein, eigentlich hast du immer
schon etwas mehr Wärme in deinen Augen gehabt, wenn du mit mir zusammen warst.
Wärme... War es wirklich Wärme? Auf jeden Fall warst du nie so emotionslos, wie
sonst...'
"Was... was muß ich machen?" 'Deine, etwas ängstliche Stimme, reißt
mich aus meinen Gedanken...'
*Baby, Baby, suchst du nur nach Abenteuern? Wir spielen mit dem Feuer... Bitte
nimm mich in den Arm-ich erliege deinem Charme... Ich will mich nicht
verbrennen, ich will dich wirklich kennen...*
‚Ich weiß nicht, was ich tun muß, Duo. Ich will dich nicht verletzten, dir
nicht wehtun. Du weißt doch, daß ich noch so unerfahren bin... Ich bin mir
sicher, daß du es weißt, fühle mich so... Es ist mir peinlich, bitte lach' mich
nicht aus!'
"Heero..." 'Du flüsterst meinen Namen, lächelst mich herzlich an,
erklärst es mir... Ich fühle mich etwas erleichtert. Du lachst nicht Maxwell...
Oder lachst du innerlich?'
*Mit dir steht die Zeit still. Du bist was ich will! Spürst du was ich fühl'?
Denn was ich fühl' ist real. Es ist mehr als nur ein Spiel... Ich lieb' deinen
Stil, deinen Sexappeal! Komm' relax mit mir!*
'Es ist schön, dir so nahe zu sein. Ich fühle mich, als würde ich schweben...'
'Deine Frage rührt mich, Heero... Ich sehe an deinen Augen, daß du unsicher
bist. Langsam erkläre ich es dir, reibe mich dabei weiter an deinen perfekten
Körper, du hörst mir aufmerksam zu...'
'Ich streichele dich, berühre dich, wie du es mir gesagt hast...'
'Deine Hand streichelt sanft über meinen Hintern, bringt mich dazu, lauter zu
keuchen. Immer wieder streichst du sanft hinauf und hinunter, als würdest du
dich nicht wagen, wirklich weiter zu gehen. Ich keuche nochmal, spüre, wie du
dann deinen Finger in mich gleiten läßt, ganz sanft und vorsichtig, und ich
stöhne laut auf...'
'Dein Stöhnen so voller Lust... Es macht mir Mut... Ich laße zwei weitere
Finger in dich gleiten, weite dich langsam, wie du es mir erzählt hast, spüre,
wie meine eigene Erregung noch zu nimmt, lausche deiner göttlichen Stimme, die
zitternd meinen Namen stöhnt...'
*Ich will nichts tun, was du später mal bereu'n wirst, doch heut Nacht brauch'
ich 'n bißchen mehr als Freundschaft... Bitte schau' mich nicht so an! Deine
Blicke sind gefährlich! Ehrlich: ich begehr' dich...*
'Du dringst in mich. Fast noch vorsichtiger, als du mit deinen Fingern warst,
läßt du dein Glied in mich gleiten. Es ist mehr als angenehm. Ich hätte nie
gedacht, daß der perfekte Soldat so sinnlich und liebevoll sein könnte...
Du atmest schwer, keuchst. Deine Hand hast du neben meinen Kopf gelegt, stützt
dich darauf. Ich sehe, daß du zitterst, spüre deine harte Erregung in mir,
weiß, daß du dich kaum noch beherrschen kannst. Und doch gibst du mir einen
kleinen Moment Zeit, um mich an dieses Gefühl zu gewöhnen. Ich könnte dich
dafür küssen, Heero, könnte dich dafür umarmen und dich nicht mehr loslassen.'
'Duo... Ich kann nicht mehr lange an mich halten. Es ist so unglaublich. Deine
enge Wärme umschließt mich, bringt mich dazu zu stöhnen und zu keuchen. Ich
hätte nie gedacht, daß es sich unbeschreiblich anfühlt... So gern, würde ich in
dich stoßen, doch ich wage es mich nicht, warte auf ein Zeichen von dir...'
Duo drehte den Kopf leicht zu Heero, schielte über seine Schultern. Er sah den,
noch immer unsicheren, Blick seines heimlichen Geliebten.
"Es ist toll, Heero...*
'Keuche ich... Will dich wissen lassen, daß du keine Angst haben mußt. Du
nickst mir zu. Langsam beginnst du in mich zu stoßen. Ich höre, wie dein
Keuchen und Stöhnen lauter wird, sich mit meinem vermischt.'
'Gott, Duo... Ich will nicht mehr aufhören... Du bist so wunderschön... so
toll... so umwerfend... Ich stöhne laut auf, als deine Muskeln sich um mein
Glied zusammenziehen, fühle mich, als würde ich einen großartigen Tod sterben,
voller Lust, denke ich wäre im Himmel...'
'Ich kann nicht mehr, als du dich in meinen glühenden Körper ergießt, dabei
laut aufschreist. Unkontrolliert bäume ich mich auf, ziehen meine Muskeln sich
zusammen und ich ergieße mich aufs Laken...'
*Baby, Baby, du siehst schön aus im Schlaf! Ich komm' wieder, wenn ich darf...
Will dich nicht wecken, schreib' dir 'n Zettel, bevor ich weggeh', Babe...*
Heero hatte sich angezogen. Es war noch früh, draußen ging gerade erst die
Sonne auf. Der Gedanke, daß es nun an der Zeit war, zu gehen, schmerzte ihn so
sehr, daß er kaum Luft bekam. Den kleinen Zettel, den er Duo geschrieben hatte,
stellte er neben ihn auf das große Bett, zusammen mit dem Frühstückstablett.
Schon mindestens eine Viertelstunde kniete er vor dem Bett, beobachtete Duo und
konnte sich seiner nicht satt sehen.
*Baby, Baby, küß' mich wach! Ich begrüß' den Tag, schenk' dir ein Lächeln, will
dich checken, bevor du weggehst, Babe...*
'Du blinzelt mich an, schaust verschlafen aus. Dein sinnlicher Mund spricht
leise meinen Namen, flüstert ihn mir zu, wie einen beschwörenden Zauberspruch.
Nie empfand ich ihn so wohlklingelnd, wie aus deinem Mund. Ganz süß und immer
noch verschlafen lächelst du mich an, ziehst mich zu dir. In meinem Bauch
scheinen die Schmetterlinge verrückt zu spielen. Du küßt mich, sanft, liebevoll
und lange und ich weiß, ich werde wiederkommen, wenn ich jetzt gehe...'
~Owari~