Titel: Indigokäppchen

Autor: Julia

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Widmung: Gia, die mir ihre Version von „Rotkäppchen“ erzählt hat, als ich krank war. Ich erinnere mich nicht mehr an den genauen Wortlaut, aber das kommt ungefähr hin. Und Bini! Die mich für total krank hält! Womit sie auch Recht hat. ^__~

Fanfiction: Gundam Wing

Pairing: 1x2 3+4, 5+6+13

Rating: PG

Warning: [yaoi] [silly] [märchen] [lemon]

Kommentar: Das is soo krank, dass...ich es schon wieder mag!

Disclaimer:  Gundam Wing gehört Bandai, Sunrise, und co. Nichts davon ist meins! Ich

bekomm’ nicht mal Geld hierfür, will das Copyright nicht verletzen etc.   Rotkäppchen ist Eigentum der Gebrüder Grimm.

 

E

s war einmal eine kleiner süßer Junge, namens Duo, den hatte jedermann lieb, der ihn nur ansah. Er war wunderschön vom Ansehen her. Er hatte wunderschöne indigofarbene Augen, die fröhlich strahlten. Eine wunderhübsche Stupsnase und einen weichen sinnlichen Mund. Am allerliebsten hatte ihn seine Großmutter Zechs. Jedes Mal wenn sie den Jungen sah wollte sie ihm etwas schenken. Einmal schenkte sie ihm ein Käppchen von indigofarbenen Samt, und weil ihm das so wohl stand und es nichts anders mehr tragen wollte, hieß er nun Indigokäppchen.

Eines Tages sprach seine Mutter Quatre zu ihm: "Komm, Indigokäppchen, da hast du eine Flasche Nagelentferner, Kunstnägel und etwas Gleitgel, bring das der Großmutter hinaus; sie braucht es dringend! Denn deine Großmutter Zechs hat sich einen Nagel abgebrochen und benötigt deine Hilfe.“ Duo nickte und zog sich schnell seine Lederhose und sein violettes Käppchen an. „Eins sag ich dir nur noch Junge. Hüte dich ja vor dem bösen Wolf!“

„Ja Mutter.“ Duo nahm den die Sachen und stopfte sie in einen Korb, dann machte er sich auf zu seiner Großmutter, die weit entfernt in einem Wald wohnte. In diesem Wald wohnte auch der böse, böse Wolf Heero, der aber gar nicht so böse war. Gutgelaunt und singend schlenderte Duo durch den Wald, bis er den Wolf traf.

Erschrocken blieb Duo stehen und sah sich den Wolf genau an. Er hatte kobaltblaue Augen und war sehr schön. „Wer bist du schöner Jüngling?“, fragte der böse Wolf. „Ich...ich bin Indigokäppchen....Aber du kannst mich Duo nennen.“ Duo verlor seine Furcht ein wenig, als der Wolf ihn sanft anlächelte. Vorsichtig streckte der bezopfte Junge seine Hand aus und streichelte dem Wolf über den dunkelbraunen Haarschopf. Der gab ein kleines Knurren von sich und warf Duo zu Boden.

Duos Großmutter, Zechs, wartete inzwischen schon auf ihren Enkel. Sie brauchte unbedingt das Gleitgeld, da der Jäger Wufei ihr einen Besuch abstatten wollte.

Duo lag erstarrt unter dem großen bösen Wolf, der gar nicht so böse war und fürchtete sich. „Hab keine Angst Duo.“ Heero lächelte ihn an und begann mit seiner rauen Zunge über Duos Hals zu lecken.

Zech war verzweifelt. Wo blieb Duo nur? Wufei war bereits auf dem Weg zu ihm und er wollte den Försterjungen Treize mitnehmen.

„Was..?“ Duo erschauderte als der Wolf sein Käppchen abstreifte und in seinen harten Nippel biss. „Ich will dich verschlingen kleines Indigokäppchen...Ich will das du mir gehörst.“ Duo sah fest in die kobaltblauen Augen des Wolfes und es war um ihn geschehen. „Ja...ich möchte dir gehören Heero...“ Der lächelte sanft und begann Duo weiter zu verwöhnen. Ein Stöhnen entkam Duos Kehle, als der Wolf seine Erregung in die Hand nahm und streichelte. „Uh....“ Heero griff in Duos Korb und schnappte nach dem Gleitgel. „Das ist für meine.... ahh...  Großmutter.“ Der Wolf streichelte ihm sanft über den flachen Bauch. „Du kannst ihr Blumen mitbringen!“ Duo nickte und wand sich unter dem Wolf. Heero liebkoste den kleinen Jungen immer weiter, bis er es nicht mehr aushielt und einen mit Gel beschmierten Finger in Duo schob.  Dessen Stöhnen wurde immer lauter und er rieb sich fest an dem wunderschönen Waldbewohner. Heero zog seinen Finger hinaus und drang nun endlich richtig in den zarten Jungen ein. Heero stieß fest in ihn und ergoss sich dann in Duo, der kurz darauf kam. „Duo...“, schrie der Wolf und zog ihn in seine Arme.

Eine Weile blieben sie so liegen, bis Duo zaghaft aufstand und sich anzog. „Wo willst du hin Junge?“ Der Wolf sah ihn fest an. „Du musst bei mir bleiben! Du gehörst mir jetzt!“ Heero zog ihn besitzergreifend an sich und küsste ihn leidenschaftlich. „Ich will ja auch bei dir bleiben, aber ich muss zu meiner Großmutter.“ Der Wolf sah ihn traurig an. „Versprich das du wieder kommst!“ Duo nickte und küsste den Wolf noch einmal zum Abschied.

Er pflückte Zechs ein paar Blumen und lief befriedigt und lächelnd weiter. Seine Großmutter lag in ihrem rosa Neglige im Bett und wartete ungeduldig auf Duos Ankunft. Der kam auch bald darauf und überreichte Zechs den Korb. Duos Großmutter durchsuchte ihn eilig und riss dann die Augen auf.

„Aber Großmutter! Wieso hast du so große Augen?!“ „Wo zur Hölle ist das  Gleitgel!!!!???“ Schuldbewusst errötete Duo und sah auf seien Füße. „Wha...Hinaus mit dir Kind.“ Duo nickte und lief wieder aus dem Haus. Als der Jäger Wufei mit Treize kam fanden sie Zechs traurig ihm Bett. Sie trösteten ihn sanft und versprachen ihm, neues Gleitgel zu besorgen.

Duo inzwischen lief wieder durch den Wald, auf der Suche nach seinem Wolf. Bald darauf fand er ihn auch unter einem Baum liegend und schlafend. Seufzend rollte sich Indigokäppchen zu ihm und schlief auch ein. Als Heero erwachte, spürte er den warmen, weichen Körper neben sich und umschlang ihn mit seinen Armen. „Duo...“ Der öffnete die Augen und küsste seinen Wolf. „Wirst du für immer bei mir bleiben Junge?“ Duo nickte und schmiegte sich enger an den Wolf.

Quatre, Duos Mutter, wartete lange, dass ihr Sohn wieder nach Hause kam, aber Duo war ja bei dem Wolf und dachte gar nicht daran wieder nach Hause zu gehen. Quatre gab bei dem freundlichen Polizisten Trowa eine Vermisstenanzeige auf, der Duo auch bald fand. Als Quatre erkannte, dass Duo verliebt war, ließ sie ihn ziehen und zog stattdessen mit dem Polizisten zusammen.

Und wenn sie nicht gestorben sind.......

OWARI

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